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ETF-Fonds und Zinseszins-Effekt

ETF-Fonds und Zinseszins-Effekt

Anonymer PosterDaniel (Gast) am 14.05.2026

Hallo,

das ist nicht mein Fachgebiet, deshalb hier eine simple Frage.

Als zusätzliche private Altersvorsorge bezahle ich in mehrere ETF-Fonds ein.
Da die Wertanlage längerfristig gedacht ist auf 20 Jahre. Frage ich mich, ob es so smart ist einfach jeden Monat für einen festen Betrag jeweils mehr ETF-Anteile zu kaufen für 20 Jahre.

Laut meinem Verständnis von ETF-Fonds funktioniert das relativ linear.
Man kauft Anteile ein, dann kommen Ausschüttungen dazu, und am Ende verkauft man sie bestenfalls zu einem besseren Kurs in 20 Jahren.
Das ist dann einmalig die Gesamtrendite. Sehr linear die Wertentwicklung.

Was dabei nach meinem Verständnis beim ETF komplett fehlt ist ein Zinseszins-Effekt, von dem man längerfristig profitiert.

Meine Frage:
Verstehe ich das falsch? Oder müsste ich jedes Jahr tätig werden verkaufen, die Rendite abschöpfen und dann wieder investieren in den ETF reinvestieren um einen Zinseszins zu kreieren, da ich dann die Wertsteigerung wieder in zusätzliche ETF-Anteile umwandel?

Alternative:
Ich spiele mit dem Gedanken ein Tagesgeldkonto (2,5% Zinsen p.a) zu eröffnen - die jährliche Rendite aus den ETF abzuschöpfen und dann dort wieder einzuzahlen. So dass ich für die jährliche Rendite einen expotentiellen Zinseszins-Effekt bekomme.

Habe das mit ChatGPT durchspielen lassen, aber wiedersprüchliche Aussagen bekommen. Was meinen Sie?

Vielen Dank für eine Antwort.

Mit freundlichem Gruß,
Daniel

Registriertes Community-MitgliedRüdiger am 14.05.2026

In der Regel reicht ein breit bestreuter ETF schon aus den man einfach monatlich bespart. Das macht man am besten über einen kostenlosen Sparplan bei einem Online Broker wie ING, Consors, usw. So nimmst du alles selbst in die Hand und es geht keine Rendite "verloren" an irgendwelche Berater oder unnötig teure Robo Advisor und Smart Invest und der ganze Kram.Ist der Sparplan einmalig eingerichtet muss man nichts mehr tun.
Die Gesamtrendite ergibt sich aus den Ausschüttungen und der Kurssteigerung des ETFs. Dabei unterscheidet man unter ausschüttenden und nicht ausschüttenden (thesaurierenden) ETFs. Bei ersterem werden die Ausschüttungen einfach wieder angelegt, entweder man kauft Anteile dazu oder bei vielen Brokern geht das auch automatisch so das du nichts tun musst.
Bei thesaurierenden ETFs verbleiben die Ausschüttungen sofort im ETF, man muss hier nichts tun.
Beide Varianten sind ok, es gibt einen steuerlichen Unterschied, aber der ist nach 20 Jahren oder mehr eher vernachlässigbar, denn es macht fast keinen Unterschied. Wie das genau funktioniert ist auf Finanztip.de gut erklärt, das es da fast so gut wie keinen Unterschied gibt.
Möchtest du deinen Steuerfreibetrag effektiv nutzen (1000/2000€) macht es Sinn zuerst einen Auschütter zu sparen. Ist der Steuerfreibetrag ausgeschöpft nimmt man einfach einen thesaurierenden ETF hinzu und bespart den auschüttenden dann nicht mehr. Wie das geht steht auch alles bei Finanztip.de, das muss ich dann hier nicht im Einzelnem erklären.
Aber das ist ein wenig "Erbsenzählerei", wobei ich es z.B. genau so gemacht hatte mit meiner Geldanlage, aber das muss jeder selbst wissen.

Fazit: möchtest du schnell und einfach deine Altersvorsorge machen: 
- Online Broker wählen
- thesaurierenden/ausschüttenden ETF (World/all World) wählen
- Sparplan einrichten
- Fire and forget

Star der CommunitySpooky78 am 14.05.2026

@ Daniel: Ergänzend zu Rüdigers Ausführungen möchte ich noch darauf hinweisen, dass die angedachte „Umschichtung“ der ETF-Erträge in ein TG-Konto aus Renditeperspektive eher kontraproduktiv wäre, da die zu erwartende langfristige Durchschnittsrendite eines breit gestreuten, thesaurierenden Aktien-ETFs aller Voraussicht nach deutlich höher ausfallen dürfte als eine mögliche durchschnittliche TG-Verzinsung im selben Zeitraum. Damit würde man also den Zinseszins-Effekt eher schmälern als erhöhen.

Besonders engagiertes MitgliedAtzerix am 14.05.2026

@DanielIch mache es andersherum. Durch eine ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 14.05.2026 um 16:06 Uhr geändert.
Anonymer PosterDaniel (Gast) am 14.05.2026

Vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort! Das hat mir sehr weitergeholfen.

Anonymer PosterDaniel (Gast) am 14.05.2026

Danke dir @spooky78 für deine Einschätzung.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 14.05.2026

@Spooky78: Das Umschichten in TG oder FG macht ab einen gewissen Alter Sinn, wenn man die Substanz zu Leben verwenden will.

Registriertes Community-MitgliedHFJ am 14.05.2026

Hallo zusammen,Spooky78 und Rüdiger machen es ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Star der CommunitySpooky78 am 14.05.2026

@ Roland: Das ist richtig, war aber nach meinem Verständnis nicht Daniels Intention, da er ja zunächst auf eine langfristige Rendite abzielt und noch nicht in der „Entspar-Phase“ ist. Da wäre dann eine schrittweise Umschichtung in weniger volatile Anlageklassen mit Sicherheit sinnvoll.

Star der CommunitySpooky78 am 14.05.2026

@ HFJ: Dem Wunsch nach mehr Diskussionen zu ETF-Themen kann ich mich nur anschließen, allerdings setzt das auch ein entsprechendes Interesse und Engagement der Community voraus, die bislang aber offenbar vornehmlich und intensiv über Ident-Verfahren, Zinsberechnungen oder die Dauer von Überweisungen debattiert - woran ja grundsätzlich erst einmal nichts verkehrt ist, aber auch ich würde mir hier manchmal mehr Themenoffenheit und einen breiteren Blickwinkel abseits des TG/FG-Geschehens wünschen. Zwar habe ich schon mehrfach versucht, entsprechende Diskussionen anzuregen (siehe die Threads am Ende der folgenden Seite: https://www.kritische-anleger.de/exchange-traded-funds/), doch war die Resonanz bislang meist überschaubar. Der eingefleischte Tagesgeld-Hopper oder FG-Treppen-Konstrukteur interessiert sich nun mal meist nicht allzu sehr für andere, womöglich rentierlichere, aber natürlich auch risikoreichere Anlageformen. Da kann man leider nicht allzu viel machen bzw. muss man sich ggf. halt andere Foren suchen, wobei mir dort leider häufig die „Zockerei“ zu sehr im Fokus steht und ich den i.d.R. sachlichen und konstruktiven Umgangston der hiesigen Community vermisse. Aber vielleicht gehen Sie ja einmal mit gutem Beispiel voran und starten hier Ihrerseits den einen oder anderen neuen Thread zu einem spannenden oder gar kontroversen ETF-Thema. Ich würde mich jedenfalls darüber freuen und auch gerne an der Diskussion beteiligen.

Dieser Post wurde am 14.05.2026 um 15:24 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedAtzerix am 14.05.2026

@HFJ

Es geht mir natürlich darum ein Teil meines Vermögens so sicher wie möglich zu halten. Diese Gelder lege ich fest an, ist breit über viele Banken verteilt und sollte ziemlich sicher sein. Die daraus resultierenden Zinsen (mtl.~1k) stecke ich u. a. in einen Sparplan mit mehreren ETFs verschiedener Branchen/Märkte aber auch einzelnen Dividendenaktien, was wieder Geld abwirft und wieder investiert wird. Und wenn mal was übrig bleibt, wird in nächsten Monat das Festgeld mit der nächsten Anlage aufgestockt damit auch dieses mehr wird.
Ich weiß, nicht so einfach, verliere manchmal den Überblick, aber es funktioniert. ;-)

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 14.05.2026

@Spooky: Bin da gerne etwas engagierter mit dabei. Muss als Betreiber eines TG/FG-Vergleichsportals eingestehen, dass ich mittlerweile lieber in Geldmarkt-ETFs und Aktien-ETFs investiere als Tages- und Festgelder zu vergleichen und zu eröffnen :-) Sehe sowohl die Rendite als auch das Aufwand-Nutzen-Verhältnis hier oft als deutlich besser an. Aber: Das sind sicherlich persönliche Empfindungen und Präferenzen, die nicht jeder mit mir teilt :-)

Dieser Post wurde am 14.05.2026 um 17:42 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedRoland am 14.05.2026

Da ich mit Geldmarktfonds schon böse reingefallen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 14.05.2026

Bei den Geldmarktfonds kommt es ja leider auch sehr drauf an, welche man nimmt. Ich lege für die Liquidität eigentlich nur in den DBX0AN und einen von Blackrock meine ich an, der bei Revolut in die App direkt integriert ist. Damit dürften in aller Regel keine bösen Überraschungen zu erwarten sein. Aber klar, kleine Wahrscheinlichkeiten und so ;-) TG/FG ist definitiv noch mal eine Sicherheitsstufe höher, einfach aufgrund der potentiell helfenenden Hand des Staates.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 15.05.2026

@Stefan Erlich: Aus Bequemlichkeit und mit steigenden Alter sehe ich den DBX0AN auch immer positiver. Das Hopping ist auf Dauer doch anstrengend, unter 6 Monaten mache ich es bei TG nicht mehr, aber selbst mit 1 oder 2 Jahres Festgeldern wird es immer mühsamer.

Registriertes Community-MitgliedUffing24 am 15.05.2026

Also ich würde auch gerne wirklich intensiver über ETF und Anleihen diskutieren
Also die Frage,die ich ja schon angefragt habe,ob es nicht sinnvollist, für Leute über 60 Jahre als festen Zinsbaustein auf Euro lautende, mehrjährige ( > 20 Jahre) Staatsanaleihen zu kaufen. Diese bringen zwischen 4,1 und 4,6 % Rendite ( z.B. Polen, Griechenland, Frankreich, Belgien - von Rümanien trotz noch höheren Zinssatz hab ich meine Finger gelassen)
sind alle z.b. bei Trade für 1 € handelbar -kosten unter Pari und man kann sie so steuern das jeden Monat Zinsen anfallen - durch die lange Zeit kann man natürlich theoretisch Zinsverluste erleiden ( wenn die Zinsen steigen) - wenn man aber wie ich vorhat die Papiere bis zum Ende zu halten- dann sollte das doch sicher sein und monatlich höhere Zinsen als alle hier diskutierten Festgelder abwerfen. Für den Fall der Fälle käme man sogar an sein Geld ran- auch wenn dann Verluste stattfinden können. Das zusammen mit einem ETF Portfolio halte ich für die sicherste ( Staatsanleihenca 4 % nach Steuern) und profitabelste ( ETF ca 5,5- 6 % nach Steuern ) Mix zumindest wenn 60 plus - was meint ihr?
Zumindest ist die Sicherheit doch mindestens genauso hoch wie die berühmten 100.000 € Haftung oder übersehe ich etwas ?

Dieser Post wurde am 15.05.2026 um 10:37 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedHFJ am 15.05.2026

Guten Morgen zusammen,freue mich sehr über die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedRüdiger am 15.05.2026

Roland, natürlich gibt es wesentlich besseres im Renditebereich als nur ETFs. Das heißt nicht das ein ETF keine gute Rendite bringt, es ist in der Tat sogar ein sehr guter Rendite-Baustein, und breit gestreut schon nahezu perfekt. Und wie du schon schreibst je nach Risikoprofil sehr individuell einsetzbar, und ja auch hier können hohe Renditen erwirtschaftet werden, das stelle ich nicht in Frage.
Bedenke aber (ja, Risiko) das ich beispielsweise mit Aktien, HighYield Anleihen bis hin zum Turbo Zertifikat viel bessere Ergebnisse haben könnte und kann. Gut, vom Turbo Zertifikat lasse selbst ich die Finger, da könnte ich auch gleich ins Casino gehen, ne zocken ist nichts mein Ding, ich investiere lieber. Und das seit nun mehr als 36 Jahren mehr oder wenig "langweilig" und unaufgeregt, dennoch mit Erfolg. Mein aktuelles Portfolio hat daher eine klare Struktur:

25% - TG,FG, Anleihen 4% bis 6% (Staat/Unternehmen)
25% - Anleihen 6% bis 12% (Unternehmen)
25% - Aktien ETF (nur ein Welt ETF, A1XEY2)
25% - Aktien (eine Hand voll stinklanweiliger DAX Konzerne, sehr gute Gesamtrendite)

Mittlerweile sind Anleihen, wie man sieht mein liebstes Hobby geworden und mit zunehmenden Alter werde ich pöh a pöh mehr dort hin schieben, und auch der TG FG Bausteinwird größer werden. In 4 Jahren bin ich 60, und dann muss mein Depot nicht mehr so volatil sein und mit einem geringerem Aktienanteil.
Mein Ziel ist es den Wert zu erhalten, aber immer über Inflation, geringere Volatilität, mehr Liquidität.
Diese Ziele kann ich m.E. sehr gut mit Anleihen erzielen; ich kenne die Rendite, ich weiß tagesgenau wann zurückgezahlt wird (bitte keine Diskussion zu Emittenten/Ausfall-Risiko) und bei "guten" Schuldnern schwankt das Depot nicht sonderlich als beim doch sehr volatilen Aktien/ETF.

Aber noch mal und ich hatte es an anderer Stelle schon mal geschrieben, das ist mein Weg und niemand muss es mir gleich tun. Würden wir alle das gleiche Auto mit der selben Farbe fahren ,wäre es doch sehr langweilig auf den Straßen. Und wäre ich noch mal Anfang 20 würde ich es genau wie @Daniel ,und übrigens meine Tochter auch machen, Welt ETF Sparplan, 40 Jahre+ laufen lassen und das Leben genießen.

Ich bin übrigens der gleichen Meinung wie @spooky78 , ein Faden hier wo jeder mal sein Depot vorstellen kann, fände ich auch sehr interessant. Ob nun grob oder bis ins kleinste Detail vorgestellt wäre ja jedem selbst überlassen.

Registriertes Community-MitgliedUffing24 am 15.05.2026

@Rüdiger

warum benutzt du Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D | A1XEY2
und nicht einen ETF aufAll world ??

Stell doch mals - falls für dich ok - einige 2 Unternehmensanleihen 5% - Anleihen 6% bis 12% (Unternehmen) vor ?

Investiert du nur in Euro oder auch US$ und CH F ?

ich benutze 4 - 5 ETF ( Wordl, Emerging , China, India, Europa==>Rendite) und sonst langlaufende ( > 20 Jahre) europäische Staatsanleihen mit 4-5 % Rendite als Sicherheitsbaustein und monatlicher Auszahlung

Registriertes Community-MitgliedRüdiger am 15.05.2026

Liebe/r Uffing24, als ich damals in 2013 anfing meine aktiven Fonds (Union Investment) in ETFs umzuschichten gab es keine All World ETFs, oder mir waren keine bekannt. Wie auch immer entschied ich mich damals für eine 70/30 World/EM Lösung. 2024 verkaufte ich dann den EM mit Gewinn, a) war das von langer Hand so geplant, b) wollte ich es einfacher haben mit einem ETF. Und so bleibt es beim A1XEY2, und ich bin rund um zufrieden. Er schüttet aus und ich hab in meinem Alter die Wahl ob ich es wieder anlege oder davon einen Urlaub finanziere. Meine Tochter ist jetzt 24, ihr habe ich natürlich einen All World empfohlen, den sie seit 2 Jahren bespart.

Ich weiß jetzt nicht, der Höflichkeit geschuldet, ob ich den Faden hier kapern darf für die Vorstellung der Anleihen, aber ich mache es jetzt einfach mal. Ich hoffe das ist JETZT mal ok, und vielleicht finden wir ja auch mal einen Faden wo darüber "philosiphiert" werden kann. Mir ist das Thema neben TG und FG eben sehr wichtig und natürlich gebe ich Erfahrungen gerne weiter. Nur wie gesagt, das ist alles KEINE Beratung, aber eben hoch ehrlich in was ich so investiere.
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PCC, die Unternehmensanleihe, wie damals die Werbung sagte. Lange waren 4% die Wahl, nun gibt es 5% wie dieA30VS5. Aktuell unter Pari zu haben, gutes Geschäft. ABER: Ich hatte seit gut 10 Jahren immer PCC im Depot, hat mir viel Freude bereitet. Aktuell aber an der Seitenlinie; durch eine Abschreibung eines Werkes in Island sinkt die Eigenkapitalquote auf 9%. Kein Beinbruch, ich halte es nach wie vor für ein Gutes Unternehmen und wenn ich investiere, dann max. 1 bis 1,5 Jahre um Pari gekauft damit es sich lohnt und mit kleinem Invest, max. 5% vom Portfoliowert aktuell zu empfehlen. Bei steigender EK Quote gehe ich wieder rein.
Kandidat 2 wäre Griechenland, ich mag einfach Land und Leute, damals im Grexit hatte ich schon Anleihen, heute auch, ist emotional und historisch einfach mein Ding.

Nun schnell und einfach noch drei bis vier "Hochkaräter", wo ich zumindest kein Haar in der Suppe gefunden hatte, und bin selbst investiert!

6,678% JDC Group AG 2029 , A4DFWJ
7,500% Homann Holzwerkstoffe GmbH 2032, A4DFTR
9,500% Eleving Group 2030, A4EFZN
11,250% 4finance S.A. 2028, A181ZP

Ich habe bei diesen Unternehmen keine Bauchschmerzen, bin aber auch mit humaner Dosis, um die 3% pro Unternehmen vom Depotwert. Ich bin sehr zufrieden, aber bitte nicht als Beratung sehen. Niemand soll blind in etwas investieren, was nicht in das Risiko Profil passt.

Nun entschuldige ich mich aber noch mal bei @Daniel, weil ich den Faden hier kurz gekapert hatte, sorry. Vielleicht in einem anderen Faden mir mehr Inhalt und etwas tiefer in die Materie.

Star der CommunitySpooky78 am 15.05.2026

@ Rüdiger: Vielen Dank für die Mühe, aber ich denke, dass dies hier nicht der geeignete Ort und Rahmen für Diskussionen über Einzelanleihen oder -aktien ist - schon gar nicht über Papiere, deren Rating überwiegend unterhalb des "Investment-Grade"-Niveaus liegt und damit eher in den Bereich "Spekulation" fällt. Das mögen ja allesamt solide Emittenten sein, aber thematisch ist das doch schon ziemlich weit entfernt vom hiesigen, risikoarmen TG/FG-Geschäft.

Ich würde daher vorschlagen, die Diskussion nicht nur in einen anderen Thread, sondern gleich in ein anderes Forum zu verlagern. Dort dürften die Ausführung vermutlich ohnehin auch auf eine größere Zielgruppe stoßen.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 15.05.2026

Nur noch ein Kommentar zu langlaufenden ETF auf ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedRüdiger am 17.05.2026

Ja @Spooky78, ich stimme dir da voll zu, das ist alles etwas zu viel über den Tellerrand. Viele Grüße.

Registriertes Community-MitgliedHFJ am 17.05.2026

Hallo zusammen,
@ Rüdiger: da bin ich schon etwas baff über den Tellerrand. Siehe auch Stefan Erlich am 14.05.2026. Mir haben Deine mehrfachen ausführlichen Posts zu den Anlagemöglichkeiten viele Infomationen, Angegungen gegeben und den Horizont erweitert.
Danke Dir dafür.
Spooky78 hat auch recht. Sicherlich wäre eine Verschiebung in die Themen Depot & Börse und in ETFs vorteilhaft gewesen. Der nur TG und FG Fraktion könnte zukünftig in Alle Themen ein Hinweis auf einen neuen Post sicherlich ausreichen.
Bedauern würde ich, wenn dieser Anlageart-Aufschlag nach langer Zeit hier nicht weiter gespielt wird.
Einen guten Start in die Woche, HFJ

Registriertes Community-MitgliedRüdiger am 18.05.2026

Sehr gerne @HFJ.Ich hatte mir auch viel Rat und Hilfe gesucht in Vergangenheit, und dasnatürlich in vielen Lebensbereichen. Wenn ich hier nur einen erreicht habe, ist das für mich erfreulich mein Wissen weitergegeben zu haben. Aktien kennt jeder, und auch das Wissen des Risikos.
Anleihen werden doch sehr stiefmütterlich behandelt, dennoch gibt es ein sehr breites Spektrum von AAA bis Schrott, und ein Unternehmen mit C Rating muss nicht immer ein schlechtes sein. Das Gesamtbild muss stimmen, und ja hohe Renditen gibt es fast nie ohne dementsprechendes Risiko, aber das ist eben nicht immer ein Dogma wie viele immer meinen.

Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit sich künftig auch hier in Depot/Börse oder dem Sonstigem Forum etwas auszutauschen, mir gefällt die ruhige und gelassene Art sehr gut hier in der Community; der Ton in anderen Foren ist sehr rau stellenweise. Gerne mit dem Hinweis zum Risiko und Totalverlust (Ist ja bei ETFs aller Branchen und Regionen auch gegeben die hier so diskutiert werden).
Aber @Spooky78 hat es erst einmalnicht für eine gute Idee gehalten, von daher muss ich mich leider dem erst einmal beugen. Ohne groß Werbung zu machen sollte man sich daher erst mal im Anleihenboard.de informieren, wie gesagt, hier gefällt es mir aber besser. Vielleicht gibt man uns ja irgendwann die Möglichkeit den anderen Blickwinkel zu erhellen und diskutieren. Ich kann aber auch sehr gut verstehen, wenn das nicht gewollt ist.

Liebe Grüße