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PFOF Verbot durch EU ab 01.07.2026

PFOF Verbot durch EU ab 01.07.2026

Registriertes Community-MitgliedRoesener am 03.07.2026

@Stefan Erlich und liebe Community, habe gerade gelesen, daß es ab 01.07.2026 durch die EU umgesetzt (kommt mal wieder aus USA, ist länger bekannt und wird erst jetzt umgesetzt und Vorschrift) ein sogenanntes PFOF (payment for order flow) Verbot gibt. Dies ist für alle Depots/Anbieter/Neo Broker bindend. Dadurch fallen Einnahmequellen weg. Das wirkt sich auf die Gebühren Struktur aus. Meist höhere Gebühren oder alternative Gebühr Modelle, wie z. B. bei Trade Republic (jetzt 1€ und 2€ Gebühren für Orders). Sollte man vielleicht in die Liste für die Depot und Anbieter Selektion aufnehmen.

Dieser Post wurde am 03.07.2026 um 22:07 Uhr geändert.
Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 06.07.2026

@Roesener: Danke Dir! Mir war gar nicht bewusst, dass das schon gilt. Hatte gerade mal bei einigen Neobrokern geschaut. Einige scheinen in der Tat schon Veränderungen vorgenommen zu haben, andere gar nicht. Ich glaub, da muss ich einmal komplett über den Markt alles neu aktualisieren. Gefühlt isses jetzt irgendwie komplexer geworden als vorher :D

Besonders engagiertes MitgliedSparer (der Ältere) am 06.07.2026

Komplexer ja, aber - zumindest bei Trade Republic - auch deutlich besser als bisher. Bin sehr gespannt, ob Smartbroker+ und Traders Place mit Preissenkungen bei den teureren Handelsplätzen reagieren werden.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 08.07.2026

Mondern-Banking hat das sehr gut ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedMarkus am 02.08.2026

In einem Beitrag vom 27.07.2026 legt modern-banking die aufsichtsrechtliche Einordnung der Bafin vom 22.07.2026 zu den nun neuen entstandenen Payment for Order Flow (PFOF)-Umgehungsmöglichkeitengeschäftsmodellen dar.

Auszug: „Ihre Aufsichtsmitteilung 05/2026 (WA) trifft mehrere gerade erst umgebaute Neobroker-Modelle, ohne zu benennen, welche Anbieter nachbessern müssen.(…) Konstruktionen, die denselben Lenkungsanreiz erzeugen wie klassisches PFOF, will die BaFin nicht allein wegen der abweichenden Vertragsgestaltung akzeptieren.“

Beitrag modern-banking unter https://www.modern-banking.de/n/2607271.htm

Aufsichtsmitteilung 05/2026 (WA) der Bafin unter https://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Anlage/Aufsichtsmitteilung/dl_2026_07_22_Aufsichtsmitteilung_PFOF.pdf?__blob=publicationFile&v=6

Die Einordnung der Bafin teile ich. Als Kunde von mehreren Neobrokern mit Baader Bank führendem Wertpapierdepot, sind mir keine höheren Entgelte durch Aufträge auf dem Handelsplatz Gettex oder Baader Bank OTC-Handel nach dem Inkrafttreten des PFOF-Verbotes entstanden. Entstandene Order-Kosten wurden mir durch Rückvergütungen oder ähnliche Konstrukte verrechnet. Dieses ist nicht im Sinne des PFOF-Verbotes. Ob der Broker oder die Baader Bank als Market Maker oder in anderer Funktion in meinem Sinne ein Market Order zu meinen Gunsten ausführt, lasse ich an dieser Stelle außer Betracht. Ich stelle mich zukünftig, aufgrund von erforderlichen Nachbesserung der Geschaftsmodelle auf steigende Gebühren ein.


Baader Bank

Die Geschäftsbeziehung zu der Baader Bank in der Funktion als wertpapierführende Bank oder als außerbörsliche (OTC) Platform verlief bisher unkritisch. Hervorheben möchte ich die übergreifenden Verlusttöpfe bei mehreren Brokerpartnern, die bei Bedarf einmal jährlich im Rahmen der Erstellung der Steuerbescheinigung verrechnet werden. Ich habe dazu in einem Beitrag zu dem Traders Place Zinskonto berichtet.

siehe auch unter https://www.kritische-anleger.de/traders-place/zinskonto/neukundenbonus-bei-traders-place-100-eur-bis-31-01-2025/#Beitrag_35807

Dieser Post wurde am 02.08.2026 um 18:08 Uhr geändert.