Hat jemand Erfahrung mit der vorzeitigen Vertragsauflösung bei Festgeldern,
WENN der vertraglich vereinbarte Zins mind. 1,5% über dem aktuellen vergleichbaren Festgeldzins liegt?
@Depeeh
Ich kann dir nun so viel dazu sagen - egal, wie der Zins liegt:
Ich habe im Januar 2024 mein Auto verkauft - völlig überraschend.
Dann habe ich ein neues Auto gefunden (Audi RS3) - nur leider fehlte mir das Geld, weil kein Tagesgeld.
Und diese Story werde ich nie vergessen:
Ich habe Festgelder im Bereich "jenseits von Gut und Böse" und wollte einfach nur den PKW kaufen.
Ich bin seit vier Jahren Privatier (ich hasse dieses Wort) und wollte einen Kredit für drei Monate, weil alles angelegt als Festgeld.
Vergiss es - trotz überragender Bonität, trotz Vermögen ohne Gleichen, das Festgeld ist eben fix und der Weg daraus kompliziert.
Und kurz Kredit als Privatier undenkbar - ich habe zig Banken angerufen, aber ohne monatliches Einkommen undenkbar. Sorry, kotzt mich gerade an, spiegelt aber auch unsere Banken-Landschaft.
Du kannst quasi ne Million auf dem Festgeldkonto haben, kriegst aber keinen Kredit als jemand, der keine Einnahmen hat. Bekloppt.
Aber jeder Alleinerziehenden gewährt man einen Kredit, verbunden mit der Hoffnung, es könnte ja...um sie danach noch mehr zu demütigen. Schlimm.
Darum nur noch Tagesgeld oder drei bis sechs Monate.
@Depeeh
Persönlich kam ich noch nie in eine solche Situation.
Eine vorzeitige Auflösung des Kontos ist meistens nur in bestimmten Fällen möglich.
Zum Beispiel, Tod oder abrutschen in das Sozialnetz.
In beiden Fällen musst Du im Vertrag nachschauen, ob Du anteilige Zinsen bekommst oder nur das angelegte Kapital.
Letztes ist wohl üblich.
Wegen einer gesicherten Aussage bleibt Dir nur der Kontakt zur Bank.
@Corney: An der Kreditvergabe sind nicht die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Deepeh,
wenn das Festgeld bei einer „richtigen“ Bank ist mit Rufnummer und Ansprechpartner, könntest du das zumindest versuchen.
Lief der Abschluss über ein Portal (Weltsparen,etc.) halte ich das für ausgeschlossen.
Auch die „normale“ Bank hat vermutlich kein Interesse an einer Auflösung, weil dann deren Einlagen sinken.
Falls du wieder vor diesem Dilemma stehst: es gibt Festgelder mit Kündigungsoption. Bei Weltsparen heißen die Flexgeld.
Gruß
Arnold
@Coryne
Darf ich fragen, von was du als Privatier lebst, wenn du keine Einnahmen hast?
Dazu gehört doch meiner Meinung nach ein Kapitalstock, der Erträge generiert und dann hat man auch Sicherheiten, die man beleihen kann, sowie Einnahmen, die man über den Steuerbescheid belegen kann.
Bin da etwas verwundert.
Gruß
Arnold
@Arnold,
Zumindest bei den meisten, auch seriösen Banken, ist eine Beleihung/Verpfändbarkeit eines Festgeldkontos in der Regel nicht möglich. Dies steht in den AGB.
@Uli auch bei der selben Bank?Kredit mit ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
So oft, wie Coryne hier im Forum erwähnt, dass er Privatier ist, könnte man meinen, dass er dafür demnächst einen Onlinekurs und Coaching anbietet ;-) Sorry, der Seitenhieb musste sein ;-)
Aber erst nach dem Kurs Handelssystem für Faule ;-P
https://www.kritische-anleger.de/forum/depots-und-boerse/ein-handelssystem-fuer-faule/#Beitrag_27885
@Arnold,
ist dieses in dem Anlagevertrag, auch im eigenen Haus, ausgeschlossen, so ist dies nicht möglich, außer es ist im Vertrag so festgehalten.
Die Bank würde gegen ihre eigenen AGB verstoßen.
Nur einem Privatier ohne monatliches Einkommen dürfte nicht an dieses Geld kommen, es besteht die Möglichkeit das das SGB bereits die Hand über dem Vermögen hat. Könnte eine Möglichkeit sein?
@Stefan, ich hoffe, ich bin mit dem letzten Absatz nicht über das Ziel geschossen. ;)
„Allerdings habe ich Zugriff auf Seasonax. Ganz ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!