Grenke Bank hat über Weltsparen das 4 jährige Festgeld auf 3,75 % erhöht. Vorsicht: Zinsauszahlung erst am Laufzeitende ohne Zinseszins.
Ich warte eine mögliche Änderung direkt von Grenke ab; zu 3,75 % mit jährlicher Auszahlung für 4 Jahre wird das mM durchaus interessant.
Nur meine bescheidene Einschätzung.
Ist hiermit aktualisiert! Das mit der Zinszahlung stimmt allerdings nicht ganz. Wenn Sie bei WeltSparen auf die jeweilige Laufzeit klicken in der Tabelle, dann sieht man, dass für mehrjährige Laufzeiten sowohl die Zinsausschüttung als auch die Zinsbesteuerung jährlich erfolgt. VG, Stefan
Das kommt HIER in der Übersicht nicht deutlich ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Mhh, kannst du noch etwas genauer erklären? Meinst du wegen des Unterschieds zwischen steuerlich relevanter Gutschrift und des Zahlungsvorgangs an sich?
Es steht hier bei dir bei BEIDEN Banken "Zinsgutschrift Jährlich (alle 12 Monate)". Das macht dann eben den Eindruck, als ob sie identisch verfahren. Versteuern ist im gleichen Intervall, aber Orange zahlt nicht jährlich aus.
Was ich meinte ist sowas wie (falls überhaupt machbar):
Grenke
Zinsgutschrift: Jährlich
Zinsauszahlung: Jährlich
Orange
Zinsgutschrift: Jährlich
Zinsauszahlung: Am Ende der Laufzeit
Klar sieht man das dann spätestens bei Weltsparen im mehr oder weniger Kleingedruckten, aber mit diesen Angaben könnte man schon HIER ausfiltern. Und wie in einem anderen Beitrag mal erwähnt, fände ich ein oranges Ausrufezeichen passend bei allen Festgeldern ab 1 Jahr von denjenigen Banken, die Zinsen erst am Laufzeitende auszahlen (z.b oney). Kann steuerlich ja sehr ungünstig werden.
Danke dir für die Erläuterung. Verstehe ich jetzt besser. Ich denke, am klarsten ist es, wenn man tatsächlich die Begriffe von WeltSparen nutzt, also Zinsausschüttung und Zinsbesteuerung. Ich meine, dass wir hier bisher immer die Angaben zur Zinsbesteuerung als Zinszahlung übernommen haben, bin mir grad aber selber nicht 100 % sicher. Hab mir das Ganze aber mal auf die Feature-Liste geschrieben.
Mal eine Frage aber zu meinem eigenen Verständnis :-) Wenn ich mir das Produktinformationsblatt zum Orange Bank Festgeld anschaue (siehe https://www.weltsparen.de/savingglobal/cms/b/688233735/79673.pdf?locale=de_DE ), dann lese ich darin: "Die Zinsen fließen jährlich zu, werden kapitalisiert und bis zum Laufzeitende zusammen mit dem Guthaben verzinst (Zinseszinseffekt)." Das widerspricht ja dann der Angabe auf der Webseite mit "Zinsausschüttung: Am Ende der Laufzeit" oder? Oder steh ich grad total aufm Schlauch?
Danke jedenfalls für euren Input! Immer wieder angenehm :-)
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Danke Dir für die Aufschlüsselung. Habe das jetzt mal auf meine Prio-Feature-Liste gepackt :-)
Soweit ich weiß gilt für Versteuerung das Zufluss Prinzip.
Zufluss bedeutet doch nicht, dass die Bank irgendetwas berechnet, sondern, dass ich Zugriff und Verfügung über den wirtschaftlichen Mehrwert habe.
Das ist bei diesem Beispiel erst zum Laufzeitende möglich.
Das würde bedeuten, der gesamte Ertrag incl. Zinseszinsen würde erst für das letzte Steuerjahr anfallen.
Eine rechnerische Zinsforderung dürfte imho keine steuerliche Einkunft darstellen.
angenommen die Bank wäre insolvent, dann hätte ich Steuern auf Einkünfte bezahlt, die mir nie tatsächlich zugeflossen sind.