Guten Morgen,
nachdem ich heute den Newsletter von Professor Dr. Walz gelesen und mir seinen Blog-Beitrag:
https://hartmutwalz.de/altersvorsorgedepot-beschlossen/
durchgelesen habe, bin ich hin und her gerissen - unabhängig davon, dass natürlich weder entsprechende Produkte oder das angekündigte Standard-Produkt des Staates und deren Rahmenbedingungen bekannt sind.
Ich bin Mitte 50, habe (mit etwas Glück) Aussicht auf die Genehmigung eines Altersteilzeitantrags und schon aufgrund des Lebensalters nur noch begrenzt Zeit, die sich hier bietenden Fördermöglichkeiten des Staates auszuschöpfen. So könnte man auf die Idee kommen,dass man auf die Idee kommen, die regulären ETF-Sparpläne weiterlaufen zu lassen (kennt man, hat man verstanden und im Griff und die Berechnung der Vorabpauschale auch bei unterjährigem Kauf durchdrungen), alles nach dem KISS-Ansatz.
Mich würden Eure Meinungen interessieren - das Für und Wider. Was geht Euch durch den Kopf? In welcher Lebenssituation befindet Ihr Euch - wieviel Jahre habt Ihr noch bis zum Ruhestand (Ansparphase)? Was haltet Ihr von dieser neuen Möglichkeit der Altersvorsorge?
Schöne Ostern!
K.
@K.:
An dieser Stelle ergänze ich für Dich die Tatsache,
dass der von Dir erwähnte Beitrag
"erstellt mit Perplexity nach Idee von Prof. Dr. Hartmut Walz" wurde.
(Anm.: Perplexity ist KI in Reinkultur)
(Anm. 2: Prof. Dr. Hartmut Walz ist "Honorar-Finanzanlagenberater nach § 34h GewO")
(Anm. 3: Ich habe bereits meinen eigenen Finanzanlagenberater.)
@Depeeh: Möchtest Du mir hier unterstellen, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Finanztip (Tenhagen) hat dieses Thema in einem seiner Newsletter ganz gut analysiert:
https://www.finanztip.de/newsletter/archiv/nl-2026kw13?utm_source=Newsletter&utm_medium=website
@K.:
Mein Beitrag enthält ausschließlich ergänzende Fakten
und ein Hinweis auf meinen persönlichen Anleger-Hintergrund.
That's it!
Und dies ist mein letzter Post in diesem Tweet.
@Stella:
Genau, das ist neben anderen Quellen mein zweites Informations-Medium zum Thema gewesen. Herr Tenhagen hat das echt gut erklärt.
Aber mir gehts um Eure Sicht der Dinge, ist das was für Euch …. usw.
Viele Grüsse
K.
@K.: Warten wir doch erstmal ab was genau ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ K.: Bei Finanzfluss, bzw. deren Zweitkanal, wurde das Thema auch schon intensiv diskutiert, z. B. hier: https://youtu.be/wRMr3tSVYLE
Ich denke, dass man erst einmal abwarten sollte, wie die konkreten Angebote letztlich aussehen und wie vor allem das vorgesehene staatliche Produkt am Ende ausgestaltet sein wird. Grundsätzlich finde ich die bisher bekannten Regelungen aber durchaus positiv, insbesondere weil sie nun auch Selbstständigen eine solch geförderte Anlage ermöglichen. Das alte Rürup-Modell war für diese Zielgruppe ja nicht wirklich praktisch und „riestern“ ging dort vielfach ohnehin nicht. Insofern ist das schon mal eine Verbesserung und die Obergrenze von 1 % bei den Kosten ist m.E. auch sinnvoll, wobei der Wert ruhig noch niedriger hätte ausfallen können (Finanztip hatte ja per Petition ein Maximum von 0,5 % gefordert).
Inwieweit sich das neue Modell im konkreten Einzelfall und insbesondere im „fortgeschrittenen Alter“ lohnt, ist sicherlich noch schwer abzuschätzen. Es ist aber i.d.R. nie verkehrt, wenn man eine staatliche Zulage abgreifen kann („Geschenkter Gaul“ usw.). Das galt ja auch schon für Riester oder Pflege-Bahr, nur das vor allem im ersten Fall häufig die gesamte Zulage von den Versicherungsprovisionen „aufgefressen“ wurde, so dass man als Kunde wenig davon hatte. Aber das soll ja diesmal hoffentlich besser werden (s.o.).
Aus steuerlichen Erwägungen könnte es gerade für „ältere Semester“ günstiger sein, bereits bestehende Fonds- oder ETF-Anlagen weiterlaufen zu lassen und nicht zu wechseln oder die bisherigen Verträge zumindest nur ruhen zu lassen und nicht gleich zu kündigen bzw. Bestände zu verkaufen. Für jüngere Anlegen sollte es sich derweil meist lohnen, die Förderung zu nutzen, wenn man ohnehin bereits mit dem Gedanken spielt, eine solche ETF-basierte Sparanlage zu nutzen, sofern die Preisdifferenz zu einem normalen ETF-Sparplan ohne Förderung nicht allzu hoch ausfällt.
Für mich persönlich kommt die neue Altersvorsorge voraussichtlich aus verschiedenen(privaten) Gründen nicht in Frage, aber falls doch, würde ich im Zuge dessen wohl meinen alten Riester-Versicherungsvertrag beitragsfrei stellen und nicht kündigen - allein schon, um die bisherige staatliche Förderung nicht zurückzahlen zu müssen.
Inwieweit eventuell die Möglichkeit besteht, laufende Riester- oder Rürup-Verträge in neue AV-Produkte umzuwandeln, bleibt abzuwarten. Ich bin aber skeptisch, ob das klappt und ob es sich überhaupt lohnt. Da sind mir einfach noch zu viele Fragen offen. Also, erst einmal abwarten und Tee trinken. ;-)
@Roland: beschlossen ist es ja schon, wenn ich das recht verstanden habe.
@Spooky78: danke für die ausführliche Schilderung, wir sind in der Sichtweise grundlegend kongruent.
Aktuell tendiere ich (natürlich in Unkenntnis, welche Angebote der Markt haben wird, gibt ja noch keine - wie auch keines vom Staat selbst) dazu, wegen des kurzen Anlagehorizonts eher alles so zu lassen, wie es ist.
Und Tee ist ohnehin in fast allen Lebenslagen immer ne gute Idee.
Viele Grüsse
@K: Der Bundesrat muss noch zustimmen. → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!