Vorgestern hab ich vom DKB Giro einige Banken "angepingt" um die Empfängerprüfung zu testen. Ergebnis war, daß bei keinem einzigen Versuch ALLES korrekt war. Meist konnte der Empfängername gar nicht der IBAN zugeordnet werden, einmal kam ein "Korrektur Vorschlag". Bei einem heutigen Test lief es schon viel besser. Zwar immer noch mit Korrekturen, aber nicht mehr grundsätzlich alles falsch. Das alles macht den Eindruck, als würden Datenbank Abgleiche durchgeführt werden, die aber noch nicht gänzlich abgeschlossen sind, ähnlich wie bei DNS Servern, wo es mehrere Stunden dauert, bis eine IP Adresse weltweit mit dem Domainnamen aufgelöst werden kann. Bei Renault und Stellantis TG Konto war übrigens bei allen Versuchen weder die Empfängerprüfung noch eine Echtzeitüberweisung erfolgreich. Insofern werden ausländische Banken nicht oder nicht gänzlich an dieses System angeschlossen sein. Alles in allem sind die Vorteile in Bezug auf Tagesgeldkonten und Echtzeitüberweisungen meiner Meinung nach begrenzt oder gar nicht vorhanden,was aber ja zu erwarten war. Achja bei Raisin (Weltsparen) ebenso.
Gestern eine Sofortüberweisung von DKB nach Rediem Capital hat auch nicht funktioniert.
Ich sehe da jetzt auch nicht wirklich ein Vorteil, weil der Großteil der Banken gar nicht mitmacht. So funktioniert der Empfängerabgleich nicht bei:
J&T Direkt
abc bank
Varengold
Renault Bank
Stellantis
NIBC
Bank of Scotland
pbb direkt
KKI
Garanti Bank
BMW Bank
wiLLBe
Ford Money
Wüstenrot
Ergänzung: Advanzia Bank.Eigene Erfahrung. → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Immer wenn es kein Girokonto ist, muss es nicht angeboten werden. Damit fallen alle Verrechnungskonten, sowie Tages- und Festgeldkonten weg.
@ Jojo,
gerade bekam ich eine E-Mail der DKB mit dem Betreff:
"Neu: Empfängerüberprüfung bei SEPA-Überweisungen"
Den Text der E-Mail kopiere ich hierher:
"Hallo X X,
ab dem 7. Oktober 2025 prüfen wir bei jeder SEPA-Überweisung automatisch, ob der Name des Empfängers zur IBAN passt.
Diese Empfängerüberprüfung hilft dir, versehentliche Fehlüberweisungen zu vermeiden. Sie schützt dich auch noch besser vor Betrugsversuchen.
So geht's:
Willst du überweisen, gibst du wie gewohnt IBAN und Namen ein. Falls etwas nicht zusammenpasst, informieren wir dich direkt, damit du die Daten überprüfen kannst.
Empfängerüberprüfung im Detail:
In diesem 70-Sekunden-Video kannst du dir anschauen, wie die Empfängerüberprüfung funktionieren wird. (Hinweis: Externer Link zu YouTube.)
https://youtu.be/QApySWJxnSM?si=FRIjlwfjYlw2seyH
Die Empfängerprüfung wird bis Mitte Oktober bei allen Banken verfügbar sein. Bis dahin kann es vorkommen, dass der Name nicht abgeglichen wird. Bei korrekten Angaben kannst du die Überweisung dennoch freigeben – sie wird anhand der IBAN ausgeführt.
Alle weiteren Informationen findest du auf dkb.de/agb.
Viele Grüße
deine DKB"
@Sonnenschein,
die Bank will Dir keine weitere Sicherheit geben, sondern sich selbst.
Läuft eine Überweisung falsch, so haftet die Bank, was vorher bei den normalen SEPA-Überweisungen nicht der Fall war. Die Banken waren auch nicht verpflichtet, Dir dabei zu helfen, das Geld zurückzuholen.
Dies wurde bei dem Einführen des IBAN-Systems auf den Kunden abgewälzt.
Das Problem ist doch, dass man nicht den exakt bei ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Ulli
Das hatte ich aber anders verstanden:
Vor dem 7.10. kam die SEPA Überweisung beim Kontoinhaber an egal ob Name übereinstimmte (und ich meine auch wenn gar kein Name angegeben war). Bank haftete nicht!
Nach dem 7.10. wird geprüft ob Name des Kontoinhabers übereinstimmt, wenn nicht wird darauf hingewiesen. Wird die Überweisung trotzdem getätigt haftet die Bank wieder nicht. Sie hat ja auf die Unstimmigkeit hingewiesen.
Somit meine ich dass das neue System doch der Sicherheit des überweisenden Kunden dient als der der Bank.
Diese Prüfung ist ganz lustig. Ich verwende seit 1996 Vorlagen für Überweisungen. Am Donnerstag wurde per seit Jahren benutzter Vorlage eine Überweisung an HSE getätigt und die Sparkasse hat die Überweisung ohne meckern ausgeführt. Einige Stunden später war das Geld wieder da mit den Begründung "IBAN falsch" : ) . HSE hat ja mehrere Konten. Also überwies ich erneut und diesmal an ein anderes HSE-Konto. Auch wieder kein meckern der Spk. Und bis jetzt kam auch nichts zurück.
Bessonders witzig sind jedoch derzeit die "Überweisungsprobleme" zwischen meinen eigenen Konten. Diese Konten versuche ich ich derzeit alle einheitlich auf meinen amtlichen Namen umzustellen. Der amtliche Name ist zwar Unsinn (unter den kennt micht niemand), aber amtlich richtig. Denn auch bei Überweisungen zwischen meinen Konten meckert derzeit die Prüfung. Und komischerweise kommen Eingänge mit meinem amtlichen Namen (VornameA VornameB Name) an, empfangsseitig wird aber mein richtiger Name (VornameB Name) verlangt. Meine Steuernummer und mein Steuerbescheid nutzen dagegen mein richtigen Namen - bisher.