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Gold oder Silber

Gold oder Silber

Registriertes Community-MitgliedFlorian1 am 25.07.2026

Wie seht ihr das? Mischt ihr physisches Silber oder Gold (letzteres z B als Euwax Gold II sem Welt-ETF bei? Hab damit begonnen. Die Münzen sehen so schön aus, das verleitet zu mehr als 5% des Portfolios...

Registriertes Community-MitgliedRoland am 25.07.2026

@Florian1: Münzen haben eigentlich nie den Wert wie reines Silver oder Gold. Zudem ist der Spread zwischen An- und Verkaufswert bei Münzen höher. Zuletzt bleibt das Risiko der sicheren Verwahrung.

Registriertes Community-MitgliedFlorian1 am 25.07.2026

Das sehe ich anders. Weshalb sollte eine Münze weniger wert sein als ein Barren?

Registriertes Community-MitgliedK. am 26.07.2026

Münzen kosten in der Herstellung mehr als Barren, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedRüdiger am 26.07.2026

Ich kaufe weder Gold ETFs oder physisches Gold. Gold hat zwei wesentliche Mängel, es hat keinen Nutzen und es ist nicht produktiv. Es sieht nur dekorativ aus.
Dazu kommt bei Kauf/Verkauf der Spread, Logistik und Versand, Lagerung und Versicherung, beim Verkauf kommt eine Gebühr für die Echtheitsprüfung hinzu.


Daher halte ich es wie unser Börsenorakel: 

"Gold wird irgendwo auf der Welt aus der Erde gegraben. Dann schmelzen wir es zu Barren, bauen einen unterirdischen Tresor und graben es wieder ein. Wenn uns Außerirdische dabei beobachten, es käme ihnen reichlich obskur und seltsam vor."

Warren Buffet

Registriertes Community-MitgliedRoland am 26.07.2026

@Wolfgang3: Es ging Rüdiger nicht um die Verwendung des Edelmetalls in Industrie und Forschung. Es ging ganz allein um den Einsatz als Vermögensanlage. Zitierte KI Antworten sind nicht unbedingt ein Merkmal von eigenständiger Diskussionskultur.

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 26.07.2026

Das kann ja auch ein Hobby sein oder werden wie Briefmarken sammeln und "nebenbei" als Portfolio Beimischung dienen. Spreads interessieren da wenig bis gar nicht.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 26.07.2026

@Wolfgang3: Touché. Ich unterstelle er hat es im ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedChief_Gewickelt am 27.07.2026

Ich habe von 2010-2020 Goldmünzen gekauft. Meist "schöne" Münzen in der Kapsel, als auch ein paar Münzen zum anfassen. Ich habe immer wieder Münzen mit wenig Aufpreis zum Spot gewählt. Gute Dienste leisteten mir die diversen Listen und Tabellen auf Gold.de

Mittlerweile ist es mir zu teuer geworden. Die Preisentwicklung ist natürlich erfreulich. Man benötigt auf jeden Fall die richtige Hausratversicherung (und ggf. einen Wertschutzschrank), wenn man Gold zu Hause lagern will.
Vorteil: Kauf ist steuerfrei, Bestand ist den Behörden unbekannt, hat eine bisher ungeahnte Wertentwicklung hingelegt und im unwahrscheinlichen Fall einer Katastrophe kann ich den Kram eventuell gegen Kartoffeln eintauschen.

Aufgrund der Wertentwicklung ist Gold mittlerweile ein größerer Teil meines Investments als eigentlich beabsichtigt.

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 27.07.2026

@Wolfgang3: Das Wechselgeld sind Kartoffeln ;-)

Registriertes Community-MitgliedRüdiger am 27.07.2026

@Roland hat es schon auf den Punkt gebraucht wie ich das meine. Der Thread Ersteller fragte ob physisches Gold dem Depot bei gemischt wird. Die Antwort ist daher einfach: nein - ja- wenn ja wie viel Prozent vom Depotanteil.

Daher ist es HIER keine Frage des Hobbys, Zahnersatz oder industriellen Verwendung. Es geht rein um den Depotanteil, darum ging es Florian1.

Laut Verbraucherzentrale liegt die reale Rendite von Gold zwischen 1900 - 1925 bei knapp 0,8% p.a. , also weit unter Anleihen und natürlich Aktien.
Würde ich also Gold, in welcher Form auch immer, als Beimischung ins Depot nehmen, 5% -10% wie auch immer, würde ich erst darüber anfangen nachzudenken wenn das Depot min. 1 MIO. erreicht hat, darunter nicht. Und dann nur als Beimischung, wenn der Vermögensaufbau anfängt nicht mehr wichtig zu werden, man in die Erhaltungsphase oder Endspar-Phase kommt.

Für den langfristigen Vermögensaufbau sieht es zwar nett aus, ist aber in Wirklichkeit ein Bremsklotz der die Gesamtrendite eines reinen Aktien Depots nur hemmt. Und ja, natürlich kann man jetzt jeden erdenklichen Zeitraum berechnen, wann es mal gut gelaufen ist. Bringt aber nix, hätte hätte Wolldecke.

Daher meine bescheidene Meinung: 0,00% Gold in meinem Depot, auch wenn ich schon länger nicht mehr in der Sparphase bin. Mein inflationsbereinigtes Geld liegt in sicheren Anleihen und aktuell im Festgeld (lohnt sich ja wieder).

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/in-gold-investieren-ist-gold-eine-sinnvolle-geldanlage-5904