Hallo zusammen,
ich möchte gern mein Tagesgeldkonto bei der Suresse Bank kündigen, finde aber keinen Hinweis, wie ich das online machen kann. Eine Steuerbescheinigung für 2023 gab es wohl nicht?
Außerdem möchte ich für meine Mutter ein Tagesgeldkonto bei der Suresse Bank eröffnen, sie hat natürlich ein eigenes Konto, aber Email usw.. Könnte das ein Problem sein?
Vielen Dank für eure Rückmeldungen!
@Mellie7
In der App kann man im "geschützten Bereich" (oben im Menü das Personenymbol [hoffentlich so richtig gegendert]) ein "Konto schließen".
Eine für in Deutschland ansässige Banken übliche Steuerbescheinigung stellt die Suresse Bank nicht zur Verfügung, da sie in Belgien ansässig ist. Die für die Steuererklärung notwendigen Infos kann/muss man/frau sich aus dem fortlaufenden Kontoauszug erschließen. So schwierig ist das nicht, wenn man/frau als Vergleichsvorgabe die "Ausfüllanleitung" deutscher Banken heranzieht.
Ein Konto im Namen einer anderen Person (Mutter) eröffnet, dürfte eher nicht funktionieren. Es können nur Einzel- und Geminschaftkonten eröffnet werden. Was spricht dagegen, dass Du Deine Mutter bei ihrer eigenen Einzelkontoeröffnung einfach unterstützt?
@ Mellie7: Laut den FAQs (https://www.suressedirektbank.de/de/hilfe) stellt die Bank eine jährliche Steuerbescheinigung aus, die wohl ab dem 1. Januar im Bereich "Meine Konten" heruntergeladen werden kann. Da dürfte aber nicht viel drinstehen, weil die Bank - wie ARe schon erläutert hat - keine Steuern abführt (für Belgien ist man als deutscher Kunde von der belgischen Quellensteuer befreit und um die Versteuerung in Deutschland muss man sich selbst kümmern).
Was das TG-Konto für die Mutter angeht, sehe ich prinzipiell keine Probleme. Sofern ihre Geschäftsfähigkeit nicht eingeschränkt ist, sollte sie alle Kriterien (Alter, Wohnsitz, Konto, SteuerID) erfüllen. Bei der Handynummer und der E-Mail-Adresse kann man für gewöhnlich auch die Daten einer anderen Person verwenden. Die Bank hat ja auch kaum die Möglichkeit zu überprüfen, ob sich hinter "MoneyLover@web.de" tatsächlich der registrierte Kunde verbirgt oder vielleicht doch auch eine dritte Person Zugang hat. ;-) Notfalls legt man halt schnell eine neue Mailadresse auf den Namen der Mutter an und richtig dafür eine automatische Weiterleitung auf die eigene Mailadresse ein.
Ansonsten wird zur Identifikation neben WebID auch PostIdent angeboten, womit auch ältere Menschen zurechtkommen dürften. Wenn die Mutter also nicht gerade schwerst dement oder bettlägerig ist, sollte der Kontoeröffnung eigentlich nichts im Wege stehen.
Mir wurden aber gesagt, dass man eine ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Mellie7
Die Information von Kathrin trifft zu. Man bekommt zwar von der Suresse Direkt Bank nicht die in Deutschland übliche Jahressteuerbescheinigung, man kann sich aber eine Art "Zinsbescheinigung" ausdrucken.
Nach Einloggen in das Online-Banking geht man auf den Reiter "Konten" und dann auf den Unterpunkt Jahresabschlüsse. Unter der Jahreszahl 2023 kann man dann den "Jährlichen Einkommens Bericht" herunterladen und ausdrucken. Dieser enthält alle Konten einschließlich der im Vorjahr gezahlten Zinsen.
VG Hans-Jürgen
Stimmt, dieser "Jährliche Einkommens Bericht" ist natürlich übersichtlicher und man kann ihn auch zur Bestimung der gezahlten Zinsen verwenden - das hatte ich schon wieder verdrängt, weil meine Steuererklärung gedanklich bereits abgehakt ist.
Meiner Erinnerung nach verbucht die Suresse Bank allerdings die Zinsen für Dezember im Januar, steuerlich gehören diese Zinsen aber zum Vorjahr.