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Tagesgeld-Hopping vs. Festgeld-Treppe

Tagesgeld-Hopping vs. Festgeld-Treppe

Anonymer PosterSparer (Gast) am 24.10.2026

Hallo allerseits,
mich würde interessieren, welche Erfahrungen ihr beim Vergleich von Tagesgeld-Hopping und Festgeld-Treppe gemacht habt.

Bisher bin ich ausschließlich Tagesgeld-Hopper, um mir immer den besten Zinssatz zu sichern. Derzeit liegt dieser bei über 4 % p. a. Allerdings ist das alle paar Monate mit einem gewissen Aufwand verbunden und manche Angebote können erst wieder nach einer gewissen Zeit oder nur einmalig in Anspruch genommen werden.

Wenn ich heute eine Festgeld-Treppe anlegen würde, lägen die Zinssätze bei ca. 3,5 % p. a. für 1 Jahr, 3,6 % p. a. für 2 Jahre und 3,7 % p. a. für 3 Jahre. Damit liegen die Zinssätze deutlich unter denen für Tagesgeld. Allerdings verrät mir meine Glaskugel nicht, ob die Tagesgeld-Zinssätze in den nächsten drei Jahren vielleicht wieder unter den aktuellen Festgeld-Zinssätzen liegen werden.

Hat jemand schon einmal beides ausprobiert und kann von seinen Erfahrungen berichten, vielleicht sogar von langfristigen?

Registriertes Community-MitgliedRoland am 24.10.2026

@Sparer: Ich vrwende die FG Treppe dahingehend, dass ich nur 1 Jahres FGer anlege, diese aber um 3-6 Monate versetzt anlege. Nur meinen wirklichen Notgroschen (5x Monatsbedarf) habe ich auf TG, welches ich mit Schnäppchen versüße. Im prinzip wird alle drei Monate ein 1 Jahres FG frei und ich lege es gewinnbringend wieder an.

Registriertes Community-MitgliedSonnenblume am 24.10.2026

@Sparer (Gast)
Ein weiterer Reflexions-Aspekt: Stehen real z. B. potentiell höhere Kauf-Investitionen an wie z. B. Suche nach einer Immobilie, neues Auto etc., dann bevorzuge ich persönlich "Tagesgeld-Hüpfereien", um jederzeit direkt Zugriff zu meinem Geld zu haben. -
Klar: Die vielen Tagesgeld-Eröffnungsverfahren können einem manchmal viel Nerv & Zeit kosten. Auch gibt´s im Vergleich zu Festgeld-Konditionen keinen gesicherten "Glaskugel-Blick", wie die Zinsentwicklung z. B. in 6-12 Monaten ff. sein könnte. Oder dass man bei vielen Banken mittlerweile 1-2 Jahre Karenzzeit hat, um eventuell wieder von attraktiven Zinsangeboten als sog. NeuKunde/Neukundin profitieren zu können. Von daher könnte - je nach individueller Lebenssituation - vielleicht auch eine klevere Kombi von Fest- und Tagesgeld-Anlagen Sinn machen.

Besonders engagiertes MitgliedMatteo am 24.10.2026

@Sparer:Aktuell habe ich einen Großteil meines ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedGerhK am 24.10.2026

Also mit Festgeld kann man es im Moment nicht schaffen die Entwertung aufzuhalten. Bei 3,6% minus Abgeltungssteuer läuft man schon unter die Inflationsrate. Bei Tagesgeldern 4% ist es etwas besser, ärgere mich über alle Festgelder, die seit 2 Jahren laufen. Alles was frei wird jetzt nur noch ins TG Hopping, wenn es so weiter geht kann auch alles bald über 5% laufen, gab es alles schon mal. FG erst wieder wenn die Glaskugel zeigt, dass die Zinsen fallen. Wer auf die Gewinnerseite kommen will muss an der Börse was machen, habe ich alles hinter mir, viel stressiger als TG Hopping.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 25.10.2026

@GerhK: Man wird mit TG, FG oder Geldmarktfonds nie die Inflation schlagen. An der Börse mit marktbreiten und weit gestreuten ETFs schafft man es ab der Anlagedimension von 10 Jahren. Richtig Geld vermehren kann man nur mit unternehmerischer Aktivität. Ohne diese sollte der Fokus auf möglichst risikoarme und einfache Bewahrung bei moderatem Verlust liegen.