Bei WeltSparen scheint es momentan einige technische Schwierigkeiten zu geben. So wurden zuletzt - nicht nur bei mir - Steuern auf Zinszahlungen von fälligen Festgeldern bereits vor deren Ausschüttung verbucht und bei mangelnder Deckung des WeltSpar-Kontos eine entsprechende Einzahlungsaufforderung angezeigt. Nach der Ausschüttung der Zinsen bzw. der Rückzahlung des Anlagebetrags wurde der betreffende Steueranteil zwar im WeltSpar-Konto vorgemerkt, teilweise aber mehr als 10 Tage lang nicht an die Finanzbehörden weitergeleitet. Auch werden aktuell Auszahlungen von fälligen Festgeldern in manchen Fällen erst mit großer Verzögerung durchgeführt. So erhielt ich erst heute (25.01.) die Mitteilung, dass ein bereits am 21.01. fälliges Festgeld der PEAC Bank nun ausgezahlt werden soll, wobei aber mit einer Verzögerung von bis zu 4 Bankarbeitstagen zu rechnen sei. Somit kann ich womöglich erst Mitte nächster Woche, also ca. 10 Tage nach Fälligkeit, wieder über mein Geld verfügen - mit entsprechendem Zinsausfall und (angesichts der derzeitigen Zinssenkungswelle) womöglich deutlich schlechteren Wiederanlagekonditionen.
Ich weiß, warum ich um Weltsparen einen großen Bogen mache. Ich habe mich dort mehrfach informiert und mir persönlich bringt die Plattform nicht einen Vorteil. Daher nutze ich die gar nicht.
@ Bernd: Die Vorteile überwiegen für mich dennoch: Man muss sich nur einmal anmelden bzw. authentifizieren, hat eine große Auswahl, vor allem an Festgeldern ausländischer Banken, an die man sonst gar nicht heran käme, und kann zusätzliche Services wie z.B. kostengünstiges Robo- oder Rürup-ETF-Depots nutzen. All das hat man nun mal nicht, wenn man sich auf Direktanlagen beschränkt. Im Vergleich zu Check24 und dem DB ZinsMarkt sind zudem die Auswahl größer und die Zinskonditionen teilweise besser. Nur an der Technik und dem Kundenservice muss halt noch ein wenig "geschraubt" werden.
Du hast völlig Recht. Aber.... ich verzichte auf ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Spooky78,
Deine Argumentation ist richtig.
Persönlich trauere ich ZP nach. ZP hat überwiegend mit Treuhandkonten gearbeitet, auch bei ausländischen Banken, damit zwangsläufig die automatische Besteuerung.
Ein- und Auszahlungen nur über die Sutor Bank, bei Fälligkeit kam das Geld automatisch auf das Referenzkonto zurück, kein langes Suchen, wann ist welches Geld fällig.
Einzige Negative waren nur die zwei Einzahlstichtage, Anfang und Mitte des Monats.
Baut DB ZinsMarkt ihre Aktivitäten stärker aus, so wird WS einen stärkeren Mitbewerber bekommen, den WS nicht aufkaufen kann.
Ach ja, noch ein Nachtrag.
Das Abändern des Referenzkontos geht bei ZP online, bei WS nur per Papier und Briefpost, obwohl WS schreibt, dass es auch als Nachricht im eigenen gesicherten Konto als Anhang an eine Nachricht möglich wäre.
@ Fred: Das kann ich so nicht bestätigen. Ich habe vor ca. 1 Jahr mein Referenzkonto bei WS geändert und das ging alles elektronisch.
"Update": Das am 21.01. fällige PEAC ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!