Achtung aufpassen: Weltsparen (First Save Bank) zahlt Festgeld bei Fälligkeit nur mit Abzügen zurück. In den Buchungen ist nicht zu erkennen, warum und wofür diese Abzüge vorgenommen werden. Dafür fehlt nicht nur jede Grundlage, sondern auch jede Erklärung. Die entsprechende Beanstandung bei Weltsparen bringt als Zwischenergebnis: "Wir prüfen weiter ...". Ergebnis für den Kunden: Alle Zahlungen unbedingt sorgfältig prüfen, Fehler aufdecken, beanstanden und dann auf das Prüfungsergebnis warten - wie lange, bleibt offen. Wörtlich heisst es bei Weltsparen: "Wir kommen heute mit einer wichtigen Information auf Sie zu. Die Beantwortung Ihrer Nachricht wird bedauerlicherweise noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir werden uns ein ausführliches Bild des Sachverhalts verschaffen sowie alle erforderlichen Prüfungen durchführen." Ergebnis offen ...
Neukunden dürfte das nicht betreffen, da WeltSparen aktuell keine Angebote von FirstSave mehr im Programm hat. Das liegt vermutlich daran, dass es sich hierbei um eine britische Bank - oder genau genommen um die britische Tochter einer nigerianischen (!) Bank -handelt und daher mittlerweile nicht mehr EU-Regularien unterliegt. Das erklärt natürlich noch nicht, weshalb die Rückzahlung von Kundengeldern nicht in voller Höhe erfolgt, zumal in Großbritannien bei Personen mit dauerhaftem Wohnsitz im Ausland auch keine Quellensteuer erhoben wird. Es gibt aktuell zudem keine Nachrichten zur besagten Bank, die auf eventuelle finanzielle oder technische Schwierigkeiten hindeuten würden.
Danke für den Erklärungsversuch. Es war mehrjähriges Festgeld, das fällig wurde. Ich werde weiter berichten, was Weltsparen dazu "nach allen erforderlichen Prüfungen" noch sagen wird. Nochmal danke und bis später ...
Heute berichte ich weiter. Die vertragliche ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Heute berichte ich abschließend:
Erst nach einer Bewertung suf Trustpilot reagierte der Kundenservice sofort und kümmerte sich zügig um eine Korrektur der vertragswidrig gekürzten und längst reklamierten Auszahlungsbeträge. Diese Korrektur ist heute erfolgt. Damit ist dieses Problem letztlich zufriedenstellend gelöst, wenn es auch keine
Erklärung oder Erläuterung dafür gab, warum und wieso es überhaupt zu solchen Auszahlungskürzungen kommen konnte.
Schade, dass es für diese zufriedenstellende Problemlösung erst meiner Bewertung bei Trustpilot bedurfte. Mein Anliegen hatte ich ja schon lange vorher intern über die Nachrichten im Einlogbereich mitgeteilt, ohne dass über eine freundliche Eingangsbestätigung hinaus danach eine Bearbeitung meines Anliegens für mich erkennbar wurde. Auch meine Mahnung nach einem Ablauf von drei Wochen blieb ohne Reaktion.
Dazu schrieb der Kundenservice erklärend: „Selbstverständlich benötigt es im Regelfall keiner Bewertung auf Trustpilot, damit wir die Anliegen unserer Kunden bearbeiten und klären. Bedauerlicherweise wurde Ihre initiale Anfrage bezüglich Ihres Anliegens vom ... nicht mit der gebotenen Sorgfalt bearbeitet. Wir haben diesen Sachverhalt und Ihr Anliegen an unsere Mitarbeiter gespiegelt für eine verstärkte Sensibilisierung und bitten recht herzlich um Entschuldigung für die Verzögerung.“
Hoffen wir, dass intern die "verstärkte Sensibilisierung" erfolgreich ist und Trustpilot für so etwas nicht mehr nötig wird.