Ich mache hier mal einen separaten Thread zum Thema auf, damit das separat vom Renault Bank Thread diskutiert werden kann. Interessiert sicher einige!
Darf ich die Diskussion - ganz allgemein - auf das Thema „wie erbringe ich im Zweifelsfall den Nachweis“ (falls nicht nur ein Auswahlmenü vorhanden, sondern harte Fakten gefordert werden sollten) zurück bringen?
Bei Nexent neulich gab es nämlich das Auswahlmenü, nichts von den vorgegebenen Möglichkeiten passte. Und ich stellte mir die Frage, wie konkret ein Nachweis erfolgen müßte, würde man mich danach fragen. Ich hätte sicher Kontoauszüge der vorherigen Bank. Aber wie weit „spielt“ man das (auch in die Vergangenheit“?
Wäre ggf. eher was für eine OT-Unterhaltung, aber die Frage stellt sich mir halt (aktuell noch theoretisch, womöglich aber auch bald, wenn Aktionszins auslaufend, in der Praxis).
Danke Euch für Eure Gedanken / Antworten.
K.
Die Frage ist auch für mich von Interesse.Ich ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Eine Fragende:
Dann gibst Du weiterhin auf die Frage nach dem
Ursprung des Geldes an:
- Erbschaft
- Kapitalerträge (Zinsen)
- Ersparnisse.
So mach ich das.
Ok, im Grunde klar.
Hatte schon mal jemand den Fall, dass die reine Angabe „hab ich aus xyz“ nicht ausreichte und man beleghafte Nachweise sehen wollte?
@K.: Ich habe bei der Bigbank nach Anlage diverser Festgelder in kurzer Abfolge vor einigen Jahren tatsächlich 24 Seiten Belege eingereicht, nachdem die Eröffnung eines weiteren Festgeldes nicht auf Anhieb genehmigt wurde und Mitarbeiter der Bank plötzlich rückwirkend Belege für die Herkunft des Geldes bereits eröffneter Festgelder verlangten. Nach Prüfung der Unterlagen wurde dann auch mein weiterer Festgeldantrag bewilligt und es wurde nie wieder gefragt. Allerdings habe ich seit dieser Erfahrung mein Engagement bei dieser Bank dramatisch zurückgefahren, weil mir die Belegerbringung zu aufwändig war.
Musste schon Kontoauszüge der letzten 6-12 Monate ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich hatte das bisher nur bei Girokonten:
Die Commerzbank wollte (schriftlich) Nachweis für meine Bareinzahlungen (< 10000 € je Einzahlung, aber mehrere Einzahlungen). Habe Abrechnungen Kreditkarten (Barauszahlung) und Nachweis über auslaufende Festgelder geschickt. War ausreichend.
Die Sparda Hessen wollte (telefonisch) Angabe zur Geldherkunft wegen viel Durchfluss auf dem Girokonto. Mündliche Angabe "Geld stammt von XYZ" hat bisher gereicht. Das macht die Bank auch bei häufigen Bar-Einzahlungen. Da die einfache Angabe reicht (z.B. Ersparnisse), verstehe ich den Sinn der Aktion nicht, denn Geldwäscher könnten sich dann ja auch einfach eine Geldherkunft ausdenken und angeben.
Habe meine Referenzkonten etc. jetzt auf Norisbank geändert. Mal sehen, ob von denen auch Nachfragen kommen ...
von etwas ähnlichem (Einzahlung auf Giro) hat ein Freund meines Mannes erzählt. Verkauft sein Auto, zahlt das bei seiner Bank ein und setzt sich in den Zug nach Frankfurt, um dort seinen Urlaubsflieger zu besteigen. Im Zug hat er nen Anruf der Bank (jahrzehntelanger Kunde), woher die Einzahlung (> 10k€, aber weniger als 20 k€) stamme.
Er: Autoverkauf
Bank: Nachweis
Er: Sitze im Zug, bin in 14 Tagen wieder da.
Bank: mir egal, ich will das JETZT
Er ruft den Käufer an, der gottlob ne Kopie in der Cloud hatte und ihm mailte.
Bank: geht doch!
Oh Junge!
Ich glaube, die Banken sind gezwungen, das zu tun, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Das verstehe ich natürlich total - mein Beispiel ist ja auch nur genau das: ein Beispiel. Wenn man als Neukunde kommt, verstehe ich, dass die Bank kritisch nachfragt (weil sie das muss und weil sie mich nicht kennt). Bei einer örtlichen Sparkasse, die mich seit Jahrzehnten (bzw. den Bekannten, von dem ich berichtete) kennt, würde ich (ohne genaue Kenntnis der Gesetzeslage und sich hieraus ergebender Fristen, die Banken einzuhalten hat) die Wahrung einer gewissen Angemessenheit erwarten.
@K. Mit solchen Berichten ist es immer so eine Sache, weil wir einfach nicht alle Informationen haben. Mein spontaner Gedanke dazu: Vermutlich sollte der fünfstellige Betrag nicht auf dem Girokonto liegen, sondern irgendwo besser verzinst angelegt werden. Und um die Überweisung ausführen zu können, brauchte die Bank den Nachweis. Normalerweise sollen Überweisungen innerhalb eines Tages ausgeführt sein, deswegen brauchten sie auch den Nachweis so schnell. Das Geld bis nach dem Urlaub auf dem Girokonto liegen zu lassen, wäre vielleicht kein Problem gewesen.
Es wäre etwas komplett anderes, wenn die Bank direkt alle Konten gesperrt hätte wegen Verdacht auf Geldwäsche o.ä.
Es handelt sich um einen der besten Freunde meines Mannes - ich bin mir recht sicher, dass „die Story“ stimmt. Das Geld sollte auch nicht weitertransferiert / angelegt werden, sondern wurde einfach nur auf das Giro eingezahlt.
Nichts desto trotz ist meine Frage aus diesem Thread nun beantwortet.
Schickes WE Euch allen
K.
@K.
Wie ich ja geschrieben habe. Es läuft wohl bei der Bank im Hintergrund ein Automatismus, auf den der Berater keinen Einfluss hat. So habe ich das verstanden.
Gruß
Arnold
Herkunftsnachweis bei „die Bayerische“ letzter ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!