@kathrin: damit hast Du Recht, m.E. allerdings erst dann, wenn Zweifel aufkommen, denn wir schreiben hier keine Diplomarbeit. Oder direkt untermauern bei Gegenbehauptung, die damit zum Beweis wird.
Aber insgesamt gut gemacht mit Bernd gemeinsam, das passiert Spooky normalerweise nicht!
Spooky hat aber auch geschrieben dass es nach ersten Recherchen so sein dürfte, also er hat es nicht felsenfest behauptet - wahrscheinlich durch Blackys Erfahrungsbericht gelenkt… aber Blackys Behauptung wundert mich dann doch. Wieso hat er denn die Zinsen nicht erhalten? Wahrscheinlich weil er 100 000 angelegt hat und dann die Zinsen über der Grenze sind und in Österreich es keine erweiterte Sicherung wie hier in Form des Bundesverbandes gibt der auch noch mehr sichern kann …
Folgefehler: war Dagobert, aber mit dem ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
1. Die Einlagensicherung in Österreich kann eine andere sein als die in Deutschland.
2. Die Sberbank ging nicht pleite, sie wurden wegen der Sanktionen abgewickelt. Könnte wohl zweierlei paar Schuh sein.
@ Fred: Auch wenn die Sberbank nicht insolvent ging, wurde aber dennoch der "Einlagensicherungsfall" erklärt. Daher waren bis zu einem Gesamtbetrag von 100.000 € auch die Zinsen zum Stichtag (1. März 2022) abgedeckt. Wer mehr als 100.000 € angelegt hatte, konnte wohl auf Antrag auch dieses Geld erstattet bekommen (siehe:
https://www.finanztip.de/blog/sberbank-europe-muss-schliessen-einlagensicherung-entschaedigt-sparer/). Ob da dann aber auch die hierfür angefallenen Zinsen inkludiert waren, geht für mich nicht eindeutig aus dem Text hervor. In den Kommentaren erwähnen allerdings mehrere User, dass sie über den Betrag von 100.000 € hinaus auch auf Antrag keine Zinsen erhalten hätten. Sprich: Wer z.B. 95.000 € Einlage + 5.000 € noch nicht gezahlte Zinsen hatte, bekam offenbar 100.000 € von der Einlagensicherung. Wer dagegen 120.000 € Einlage hatte, bekam ebenfalls 100.000 €aus der Einlagensicherung und 20.000 € auf Antrag direkt von der Bank, aber anscheinend keine zusätzlichen Zinsen. Kompliziert, aber letztlich sah es wohl so aus: Auch bei der Sberbank wurden Zinsen entschädigt, aber halt nur für "Kleinsparer" (< 100.000 €).
@Spooky78: Auch über 100.000€ wurden die Zinsen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Spooky78,
danke für Dein Post.
@Blacky hatte wohl mehr 100.000 € bei der Sberbank angelegt, die ersten 100.000 nebst Zinsen bekam er automatisch erstattet, den Rest auf Antrag aber ohne Zinsen. Nur so kann ich seine Aussage verstehen.
Manchmal wünscht man sich doch lenin zurück der eine einzige nationalbank einrichtete und alle anderen Banken abschaffte
@ Hento: Danke für die Aufklärung. Dann kann ich es mir allerdings nicht erklären, warum Blacky keine Zinsen erhalten haben will - es sei denn, er lag mit seiner Einlage über den 100.000 € und hat dann keinen Erstattungsantrag gestellt. Es ist aber auch müßig, sich darüber noch weiter Gedanken zu machen. Fest scheint auf jeden Fall zu stehen, dass es auch in diesem Fall eine Zinserstattung gegeben hat.
Als Ergänzung noch: Weder die Einlagensicherung, noch die Sberbank in Abwicklung hat Steuern auf die Zinserträge abgeführt. Das musst man dann selbst machen. Was eigentlich auch zu erwarten war.
Gut dass das klar gestellt ist - sonst hätten ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!