Hallo zusammen,
ich möchte hier einen neuen Thread eröffnen, in dem wir uns über das Thema Herkunftsnachweise bei Banken austauschen können. Immer öfter ist -auch hier- die Rede darüber, dass Banken wissen wollen woher das Geld auf unseren Konten stammt. Das betrifft sowohl alltägliche Transaktionen als auch größere Beträge, die eingezahlt oder überwiesen werden.
Mich interessiert besonders, ob und welche Banken euch schon einmal dazu aufgefordert haben, Herkunftsnachweise vorzulegen. Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht? Wurdet ihr nur einmalig gefragt oder ist das bei euch ein wiederkehrendes Thema? Wurde mit Kontosperrung gedroht bzw. wurde das Konto direkt gesperrt? Ist jemand schon mal in Erklärungsnot gekommen obwohl man sich nichts zu Schulden hat gekommen lassen? Z.B. bei über jahrzehntelang angespartes Geldvermögen u.ä. Und wenn ihr möchtet, könnt ihr auch gerne angeben, um welche Beträge es dabei ungefähr ging.Gerne auch ob sich noch nie ein Bankinstitut diesbezüglich bei euch gemeldet hat.
Ziel dieses Threads ist es, einen Überblick zu bekommen, wie unterschiedlich Banken mit diesem Thema umgehen und welche Herausforderungen oder auch Lösungen ihr erlebt habt. Vielleicht können wir uns gegenseitig Tipps geben, wie man am besten mit solchen Anfragen umgeht.
Ich freue mich auf eure Beiträge und eine spannende Diskussion
und fange gleich mal an:
Von mir wurden bisher nie solchen Nachweise verlangt. Jedoch bin ich recht besorgt da ich desöfteren Beträge zwischen Banken hin und her schiebe die sich u.U. summieren und irgendwann wieder weiterwandern. Bei den Banken handelt es sich sowohl um „rein“ Deutsche Geldinstitute als auch ausländische mit deutscher Niederlassung (DE IBAN) als auch rein „ausländische“ (nicht-DE IBAN). Die Frage die sich mir stellt, ist ob bei einer Nachfrage seitens einer Bank noch genug Zeit bleibt die Gelder abzuziehen oder das Konto tatsächlich direkt eingefroren und erst bei Zusendung der geforderten Nachweise/Angaben wieder frei gegeben wird. Und wiees abläuft wenn man auf das Verlangen nicht eingeht. Dass die Bank dann evtl. die Angelegenheit an Finanzbehörden weiterleiten würde darüber bin ich mir schon im klaren.
Hallo!
Ich habe aktuell Festgelder bei 17 verschiedenen In- und ausländischen Banken. (Malta,Italien, Frankreich, Schweden, Estland, Tschechien, Niederlande).
Bei neun Anbietern ist auch ein Tagesgeldkonto inbegriffen. Referenzkonto für allles ist bei der comdirect.
Bisher keine Nachfragen bzgl. Nachweise, jedoch einer erneuten Identifikation. (C24 und WS/Raisin)
Vor ca. drei Jahren Aufforderung der Bigbank, Herkunftsnachweise zu erbringen. Grund war offenbar die Eröffnung einiger Festgelder in kurzen Abständen. Als ich ein weiteres FG eröffnen wollte, ging der Antrag nicht problemlos durch, sondern ich musste erst die geforderten Nachweise erbringen. Nachdem die von mir eingereichten Unterlagen geprüft worden waren, wurde der FG-Antag genehmigt. Vorher hatte ich kein Geld eingezahlt. Die Zeitspanne zwischen Einreichung der Unterlagen und Auswertung durch die Bank betrug nach meiner Erinnerung maximal 14 Tage, eher weniger.
Ende Februar 2026 Aufforderung der advanzia, Herkunftsnachweise für das auf dem Tagesgeldkonto eingezahlte Geld innerhalb zehn Tagen zu erbringen. Dieser Aufforderung bin ich innerhalb maximal 48 Stunden, vielleicht auch nur 24, nachgekommen. Bis heute keine Rückmeldung der Bank. Ein- und Auszahlungen kleinerer Beträge bis heute ohne Unterbrechung möglich.
Ein Herkunftsnachweis wurde in 15 Jahren durch ca. ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hatte vor knapp 14 Jahren mit Zinshopping aufgehört und bin seit daher nur noch bei der ING mit mittlerem 6 stelligem Depot. Kunde bin ich seit 2000 dort und hatte bisher auch noch keine Probleme oder irgendwelche Nachfragen von der Bank. Für mich war das der Schlüssel, es erstens einfach zu halten, und ich kann alle Käufe/Verkäufe transparent nachweisen, wenn es denn mal so kommen sollte.
Bei der BigBank hatte ich mal eine merkwürdige Erfahrung. Dort hatte ich einen größeren Betrag über 2 Jahre lang auf einem TG-Konto liegen. Als ich diesen Betrag dann als Festgeld anlegen wollte, sollte ich auf einmal einen Herkunftsnachweis bringen. Zitat aus der Mail:
"Falls Sie die Summe vom Gehalt gespart haben, könnten Sie bitte Ihre berufliche Tätigkeit beschreiben?
Wir möchten Sie bitten, Ihren Berufsfeld, in dem Sie beschäftigt sind, Ihre Position, das durchschnittliche Gehalt und den Zeitraum, in dem Sie dort tätig sind zu erklären."
Da ich in meinen ca. 30 Jahren Berufsleben in verschiedenen Firmen, verschiedenen Städten und verschiedenen Berufen gearbeitet habe, hatte ich keinen Bock, denen die fachlichen Inhalte der verschiedenen Tätigkeiten zu erläutern und meine Gehaltsnachweise der letzten 30 Jahre zu schicken. Hab mein Geld dann dort abgezogen, seitdem hat es sich für mich mit der BigBank erledigt.
@Micha: Ich vermute strengere Vorgaben der ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!