Es gibt offenbar für Wohnungseigentümergemeinschaften keine Möglichkeit ihre Erhaltungsrücklage auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Sie liegt unverzinst auf dem Girokonto. Welche Bank oder Sparkasse bietet WEGemeinschaften ein Tagesgeldkonto an?
Das ist schon seit Jahren ein äußerst leidiges Thema. Ich habe auch heuer wieder diesbezüglich mit einigen regionalen und überregionalen Banken bzw. auch mit Direktbanken telefoniert, rausgekommen dabei ist 0,0 bzw. eine WEG wird gar nicht angenommen. Bis vor einigen Jahren hat die BMW Bank WEGs angenommen, mittlerweile jedoch auch nicht mehr. Falls irgendjemand hierzu einen Tipp hätte, wäre auch ich dafür sehr dankbar.
Zu dem Thema habe ich hier am 28.06.2023 schon einmal ausführlich etwas gepostet:
https://www.kritische-anleger.de/forum/festgeld/
@ S. Erlich: Der Forenbereich braucht dringend eine durchdachte Suchfunktion und eine einfache Verlinkungsmöglichkeit, damit man besser auf das "geballte Community-Wissen" zurückgreifen kann. Außerdem wäre eine Lösch- und Korrekturfunktion hilfreich, um versehentlich Doppelposts entfernen oder Tippfehler nachträglich korrigieren zu können.
Google sagt dies dazu."Welches Konto für eine ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich würde vermuten, dass dies so nicht stimmt, da die WEG ja der Kontoinhaber ist. Der Verwalter dürfte daher das Geld auch nicht einfach so auf ein privates Tagesgeldkonto transferieren.
Grundsätzlich sind Einlagen von WEGs aber gemäß § 7 Abs. 5 Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Miteigentümer abgesichert.
Unter anderem bietet die TEN31 Bank mit ihrem WEG Zinskonto Flex ein Tagesgeld-ähnliches Konto für die Erhaltungsrücklage an.
Verwalter kann Tages- und Festgelder als Privatperson anlegen.... und versteuert das dann? Und im Falle einer Pfändung des Verwalters wäre das Geld auch weg.
Die Banken bieten keine Treuhandkonten mit Zinsen an, weil es keine Eigentümer gibt sondern nur eine Liste die sich ändert. Ihr könnt aber jederzeit eine kleine Anleger GmbH eröffnen, die bekommen aber auch nur schwer Tagesgeldkonten.....Und die Verwaltung und Steuererklärung fressen den Gewinn auf.
Den Banken ist der Aufwand einfach zu groß, da es ja auch keine anderen Geschäfte gibt.
Man sollte keine zu großen Rücklagen bilden, es ist doch klar was man als nächstes sanieren muss. Es reicht wenn Geld für einen Notfall als Notgroschen da ist
Die Wohnungseigentümer werden im Vergleich zu den sonstigen privaten Eigentümern von Wohnhäusern benachteiligt. Könnte hier evtl. die Bundesaufsicht für das Finanzwesen aktiv werden?
Schaut mal hier: ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Spooky78: Such- und Editierfunktion ist absolut notwendig ja :-) Suchfunktion geht hier schon so bisschen: https://www.kritische-anleger.de/suche/ ... aber klar, da ist noch einiges an Verbesserungspotential da :-) Sorry, steht alles auf meiner Liste ... :-(