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Wer wagt Prognose für FG Zinsen 26/27

Wer wagt Prognose für FG Zinsen 26/27

Registriertes Community-MitgliedPeter37 am 01.04.2026

Guten Abend,
mache mir gerade Gedanken über FG Zinsen 26/27
wer wagt da mal seine Prognose ?
Wie werden diese steigen ?

Registriertes Community-MitgliedLebenslust am 01.04.2026

Frag einfach mal Trump wie lange er es noch macht.

Registriertes Community-MitgliedHFJ am 01.04.2026

Schön das auch hier der 1te April gepflegt wird.
Nicht für ungut ...

Registriertes Community-MitgliedDepeeh am 01.04.2026

... ... ... Moment, Moment:Ich habe gleich die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedDepeeh am 01.04.2026

@Peter37:
Wenn Du das Kurvenblatt passend aufhängst, so oder kopfüber: Ja!

Dieser Post wurde am 01.04.2026 um 20:41 Uhr geändert.
Star der CommunitySpooky78 am 01.04.2026

@ Peter37: Eine seriöse und vor allem konkrete Prognose ist hier leider nicht möglich. Allerdings mehren sich die Zeichen, dass wir aufgrund steigender Energiepreise in Folge des Iran-Konflikts in nächster Zeit - nicht nur in Deutschland - mit einem Anstieg der Inflation zu rechnen haben, worauf die Zentralbanken i.d.R. mit Zinserhöhungen reagieren. Andererseits steckt die Weltwirtschaft nach Corona, aber auch aufgrund diverser weiterer Konflikte (Ukraine, Nahost, etc.) und Krisen (u. a. Klimawandel), nach wie vor in einer schwierigen Lage, weshalb der Zinsanstieg auch nicht allzu hoch ausfallen darf, um die erhoffte positive Konjunkturentwicklung nicht gleich wieder "abzuwürgen". Auch drängen autoritäre Führer in verschiedenen Ländern aus verschiedenen Beweggründen eher auf niedrigere Zinsen, was vor allem in den USA zu einem Einbremsen der Zinsentwicklung führen könnte. Ein deutlicher und Zinsanstieg wie zuletzt in den Jahren 2022 bis 2024 erscheint vor diesem Hintergrund eher unrealistisch. Wahrscheinlicher dürften daher eher leichte Anhebungen um 0,25 bis 0,75 %-Punkte in den kommenden 1-2 Jahren sein. Aber das ist natürlich immer nur eine Fortschreibung der Entwicklung der vergangenen Monate und lässt mögliche fundamentale Änderungen des Modells wie 2020 durch Corona oder 2022 durch den Beginn des Ukraine-Kriegs außer Acht. Wenn z.B. China in ein paar Monaten Taiwan angreift, die KI-Bubble mit einem großen Knall platzt oder die neue Corona-Variante "Cicada" eine ungewöhnliche Mutation erlebt, kann die (Finanz-)Welt von einem Tag auf den anderen auch schon wieder ganz anders aussehen.

Um am Ende dann aber doch noch zu einer etwas konkreteren Antwort zu kommen: Ja, die Zinsen dürften voraussichtlich in nächster Zeit tendenziell eher steigen als sinken, aber vermutlich nicht so stark, wie sich dies manch eine/r hier für sein TG- oder FG-Portfolio wünschen würde.

Dieser Post wurde am 01.04.2026 um 21:31 Uhr geändert.
Anonymer PosterBreton (Gast) am 02.04.2026

Der amerikanischen Regierung ist aktuell alles aus dem Ruder gelaufen. Die Kumpels an der Macht machen sich durch Insidergeschäfte die Taschen so richtig voll. Die Inflation in den USA wird durch die Decke gehen, weil dort sehr wenig reguliert wird. Vor dem Iran-Krieg waren Qualitätsprodukte bereits teurer als in der Schweiz. Dieser Krieg zeugt von absoluter Planlosigkeit, getrieben von der Gier nach Rohstoffen. Deutschland wird in Europa der größte Inflationstreiber werden. Wer in Deutschland spart und im EU-Ausland ausgibt, wird am meisten von dem Geld haben.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 02.04.2026

@Breton: Wir sollten bewertende Politik hier ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedChris am 02.04.2026

Als grobe Einschätzung, wie die Finanzmärkte die EZB-Zinspolitik der nächsten Monate einschätzen, ist die Übersicht auf https://ecb-watch.eu ganz nützlich. Diese Seite erstellt ihre Prognosen täglich neu auf Basis von Marktpreisen (€STR-Futures (Euro Short-Term Rate)). Das Pendant für Prognosen der Zinspolitik der US-Notenbank wäre dann die Seite https://www.cmegroup.com/markets/interest-rates/cme-fedwatch-tool.html

Für Ende April ergibt sich demzufolge gemäß ecb-watch.eu aktuell für den Euroraum eher die Tendenz eines Zinsschrittes nach oben. Ende Juli oder im Herbst sollte dann noch mind. eine weitere Zinsanhebung folgen. Aber diese Erwartungen können morgen natürlich schon wieder ganz anders aussehen in Abhängigkeit von der Weltpolitik und von Wirtschaftsdaten.

Dieser Post wurde am 02.04.2026 um 11:31 Uhr geändert.
Star der CommunitySpooky78 am 02.04.2026

@ Chris: Danke für die Link-Tipps. Ergänzend hierzu hätte ich auch noch einen, der weitere bedeutende Zentralbanken (u. a. UK, Japan) berücksichtigt:
https://zentralbank-beobachter.de/

Dieser Post wurde am 02.04.2026 um 12:12 Uhr geändert.
Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 02.04.2026

Sucht mal über die Google Bildersuche nach "central bank projections vs. reality" und schaut euch die Charts von Capital Economics an. Ich wünsche euch viel Spaß beim Schmunzeln ;-) Kann das hier leider nicht verlinken, da der eigentliche Artikel hinter einer Paywall/Registrierungswall ist.

Für alle, die nicht googlen wollen: Jemand hat in dem Artikel mal die Prognosen einiger großer Zentralbanken in einen Chart gepackt und dann die jeweils folgende Zinsentwicklung daneben. Sagen wir mal so: Rein optisch würde ich sagen, dass eine Trefferquote von 50 % noch optimistisch geschätzt ist ;-)

Daher: Niemand kennt die Zukunft! Selbst die Profis der Zentralbanken kriegen es offensichtlich nicht hin, halbwegs zuverlässige Prognosen zu erstellen. Habe jetzt keine genaue Statistik vorliegen, aber auf Basis der Charts würde ich sagen, dass ein reines Münze werfen bessere Ergebnisse geliefert hätte ;-)

Besonders engagiertes MitgliedChris am 02.04.2026

Der größte Vermögensverwalter der Welt Blackrock geht laut heutiger Meldung von weiter steigenden Langfristzinsen in Deutschland aus.

"BlackRock baut seine Short-Positionen in deutschen Anleihen aus und rechnet damit, dass ein starker Inflationsanstieg die Renditen über die jüngsten 15-Jahres-Höchststände treiben wird. (...) BlackRock erwartet, dass die Renditen 10-jähriger deutscher Anleihen von derzeit rund 3 % weiter steigen werden."

https://x.com/DeItaone/status/2039640466619084951

Das müsste die Verzinsung der länger laufenden Festgelder in Deutschland in nächster Zeit auch weiter hochtreiben. Na mal sehen, ob es so kommt.

Anonymer PosterBreton (Gast) am 02.04.2026

Ab 5% im Festgeld steige ich für 10 Jahre ein... ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedSparer (der Ältere) am 02.04.2026

@Breton: Das wird in nächster Zeit ohne Währungsrisiko höchstens dann kommen, wenn sich die Inflationsrate massiv erhöht. Langfristig, auf Sicht von 5 bis 10 Jahren, wäre es aufgrund der immer weiter steigenden Staatsverschuldungen in der Welt möglich.

Registriertes Community-MitgliedChief_Gewickelt am 02.04.2026

@breton: Vor einiger Zeit bin ich bei knapp 4% langjährig eingestiegen. Bisher zu meinem Vorteil.

Dieser Post wurde am 02.04.2026 um 17:39 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedDepeeh am 02.04.2026

@Chris:
Bei institutionellen Anlegern denke ich bei allen "Veröffentlichungen" daran,
dass sie für die (möglichen) Investoren und die eigene "Kasse" formuliert sind
(die Reihenfolge habe ich alphabetisch gewählt). (;-)