Ich habe ein Angebot bekommen von ZinsNow Berlin.
Das Angebot betrifft eine 12 monats Festgeldkonto bei der ING Luxemburg mit 3,4 % Zinsen und 175 Euro willkommens Bonus.
Kennt sich jemand hier damit aus. Ich finde in die Festgeld Listen nichts davon. Daher die Frage ob ich es als seriös betrachten kann.
Es hört sich eigentlichen zu gut an um wahr zu sein.
L. G.
@ Kinso: Für mich ist das ganz klar ein Scam:
- Design vom alten WeltSparen-Auftritt geklaut
- Zinsversprechen unrealistisch
- Siegel, Ratings und Referenzen sind Fake (z.B. keine Google-Bewertung)
- Mitarbeiter-Fotos sind Fake (z.B. „Dr. Anna Becker“ ist in Wirklichkeit Beth Breslauer: https://www.linkedin.com/in/bethbreslauer)
- keine BaFin-Registrierung
- einzige positive Online-Bewertung stammt von einer Fake-Seite namens Marktlupe, die sich nur mit ZinsNow befasst und ein geklautes Impressum von Professor Money verwendet
- …
Fazit: Man sollte grundsätzlich davon ausgehen, dass mit Ausnahme von Raisin (bzw. dessen White-Label-Ableger wie Growney, IKB, etc.), DB ZinsMarkt (bzw. Norisbank) und Check24 praktisch ALLE sog. „Festgeldvermittler“ entweder Betrug oder Abzocke sind!
@Kinso,
wie Spooky schon geschrieben hat.
ING ist eine seriöse Bank. Wenn sie dir für vermutlich 10.000 EUR auf 1 Jahr 3,4% Zins zahlen, dazu noch einen Bonus von 175 EUR (nochmals 1,75%), wären die Gesamtkosten bei über 5% zzgl. der Provision für den Vermittler ......
Warum bieten die das nicht direkt ihren Kunden an und gehen den Umweg über einen Vermittler?
Aber wenn du neugierig bist, dann teste das doch mal aus und berichte, ohne wirklich etwas zu überweisen.
Dazu folgende Fragen:
Wird das Konto auf DEINEN Namen eingerichtet?
Erhältst du einen Online-Zugang auf DEIN Konto?
Wie erfolgt die Legitimation? Nur Perso alleine reicht nicht!
Da das garantiert ein Scam ist, würde mich interessieren, wie das Geld überwiesen werden soll. Inzwischen gibt es ja einen Namensabgleich bei Sepa.
Viele Grüße
Arnold
@Kinso: die UStID gehört einer BMCP Gmbh, die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Arnold
"Aber wenn du neugierig bist, dann teste das doch mal aus und berichte, ohne wirklich etwas zu überweisen."
Besser nicht!
Diese Idee halte ich persönlich für gar nicht gut, da diese Art (Betrug) Plattformen zu allererst Deine E-Mail-Adresse möchten.
Es geht dort nicht so vor sich, wie bei seriösen Plattformen, wie z. B. bei Raisin oder Check24.
Nicht eine einzige persönliche Angabe würde ich dort machen!
Es ist kein Spiel und Spaß - es ist Betrug und Kriminalität!
Du kannst es höchstens mit kompletten Fake-Daten probieren. Dann ist aber die Frage, ob sie von dir eine Perso-Kopie oder Ähnliches wollen ... Wäre aber in der Tat spannend, mal auszuprobieren, wie dieser Scam eigentlich genau funktioniert ... :-)
Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen!
Ich persönlich verstehe nicht, wieso hier ständig Anfragen nach der Seriösität von irgendwelchen "Vermittlern" auftauchen, die außerordentliche und augenscheinlich in der Realität nicht erzielbare Zinsen anbieten. Ich kann mich da nur der Aussage von @Spooky78 - ohne irgendeinem ggf. existierenden seriösen Anbieter zu nahe treten zu wollen - anschließen, dass es sich i. d. R. um Betrug oder Abzocke handeln dürfte.
Hier auf KA findet man eine sehr breite Palette von Direktanlagen und von Angeboten seriöser Anlageplattformen, die für jede/n ausreichen müssten, attraktive Angebote unter Berücksichtigung seiner persönlichen Präferenzen zu finden.
Also auch mein Ratschlag: Lasst die Finger von irgendwelchen ominösen Angeboten, die scheinbar bessere Angebote offerieren, aber mit denen dann erst die Probleme anfangen!
VG Hans-Jürgen
Hallo kinso,Ich habe auch ein entsprechendes ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Danke Dir @Donizetti!
@Hans-Jürgen: Ich glaube, um das zu verstehen, müssen wir ein wenig aus unserer Tagesgeld-Festgeld-Zins-Bubble raus. Für uns ist klar, dass 3,4 % für 1 Jahr derzeit völlig unrealistisch sind. Ein nicht kleiner Teil der Anlegerschaft hat dafür aber kein Gefühl und denkt sich bei 3,4 % schlichtweg "och, das ist ja aber interessant!". Bekomme seit vielen Jahren immer wieder diese Mails, in denen jemand mit einem entsprechend attraktiven Angebot fragt: "Was halten Sie davon Herr Erlich?", obwohl für den etwas versierteren Anleger klar ist, dass das nicht seriös sein KANN. Um so mehr sollte es aber unser Ziel hier sein, diese Menschen da abzuholen, wo sie sind, nämlich z. B. bei einer Anzeige von ZinsNow auf Google oder Instagram, die sie in Versuchung bringt. Jeder Anleger, den wir von einer Anlage dort abhalten können, ist ein Erfolg :-)
@Stefan Ehrlich: Sollen wir weiterhin solche Nachfragen hier beantworten oder wäre es Dir angesichts der gerade überstandenen Attacke lieber, wir lassen es?
Bitte weiterhin antworten und aufklären! "Jetzt erst recht" ist hier das Motto ;-)
"Bitte weiterhin antworten und aufklären! "Jetzt erst recht" ist hier das Motto ;-)"
Sehe ich genauso. Die DDOS-Attacke der Betrüger zeigt doch, daß Ihr es richtig macht ;-)
Vielleicht hat es auch mit dem anstehenden Weltspartag zu tun - vielleicht bringt da die ein oder andere Bank ein kleines Schmankerl raus und Ihr sollt davon abgehalten werden, das zu erwähnen.
Man hat sich noch nicht mal die Mühe gemacht, den ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ALL:
Bevor man etwas postet, sollte man sich fragen, ob es der guten Arbeit von Stefan "dienlich" UND von Vorteil ist.
Denn
1. "der Feind liest mit"
2. der Post macht den Feind eventuell schlauer
@Depeeh & @All: Der "Feind" liest hier mit Sicherheit mit ;-) Generell sollten wir hier sachlich bleiben, auf das Thema fokussieren und nur nachvollziehbare Fakten posten. Danke an alle fürs Mitmachen :-)
Nachtrag: Ich habe ZinsNow in der vergangenen Woche an die zuständige BaFin-Abteilung „Integrität der Finanzsysteme“ (IF) gemeldet [IF(at)bafin.de] und von dort soeben folgende Antwort erhalten:
„Sehr geehrter Herr ….,
für Ihren Hinweis zur „ZinsNow“ danke ich Ihnen.
Die „ZinsNow“ (zinsnow.com) ist kein von mir zugelassenes und beaufsichtigtes Unternehmen. Informationen darüber, ob ein bestimmtes Unternehmen von mir zugelassen ist und/oder unter meiner Aufsicht steht, finden Sie in der Unternehmensdatenbank der BaFin. Ich kann Ihnen daher nur davon abraten, Zahlungen an das Unternehmen bzw. an die Ihnen benannten Kontoverbindungen zu leisten.
Ich werde zur „ZinsNow“ und der Website zinsnow(.)com eine entsprechende Verbraucherwarnung veröffentlichen.
In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass die BaFin im Rahmen ihrer gesetzlich festgelegten Zuständigkeit nicht berechtigt ist, Anleger zu beraten und bei der Durchsetzung etwaiger zivilrechtlicher Ansprüche zu unterstützen. Hierzu müssten Sie sich mit einer Verbraucherberatungsstelle oder einem Rechtsanwalt in Verbindung setzen.
Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass für den Fall, dass Sie Kopien Ihres Personalausweises oder eines ähnlichen Dokuments übersandt haben, die Gefahr besteht, dass Ihre Personalien für weitere Straftaten verwendet werden. Ich empfehle ich für diesen Fall eine Kontaktaufnahme mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
…“
—-
Ich finde es erfreulich und ermutigend, dass die BaFin hier so schnell reagiert hat und nun eine offizielle Warnung aussprechen wird. Gleichwohl befürchte ich, dass diese Warnung nicht bei jedermann ankommen dürfte und somit auch in Zukunft noch genügend Arglose in die Falle tappen werden. Eine Sperrung der betreffenden Seite wäre da mit Sicherheit wirkungsvoller, aber vermutlich sowohl juristisch als auch technisch heikler bzw. schwieriger zu bewerkstelligen.
Lieber Spooky78,finde es einfach nur super und ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Spooky78
@ Sonnenschein: Danke. Die Meldung zu Hemmca ist bereits raus. ;-)
Super, Du bist genial:-))
So schießen sich Betrüger ein riesiges Eigentor:
Sie fragen hier im Forum nach der Seriösität ihrer betrügerischen Machenschaften, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass ihnen ihre "versteckte Werbung" für sich selbst "Kunden" verschafft ...
Ihre "Werbung" wird dann von KA Nutzern gleich weitergeleitet ...
Bei Hemmca könnte erschwerend hinzukommen, dass die ihren Sitz ja offiziell in der Schweiz haben und es dort tatsächlich eine registrierte Firma mit dem Namen gibt. Nur dass die Webseite wahrscheinlich nicht zu der registrierten Firma gehört.
@ Sebastian2
Auf der Webseite ist auch eine Adresse für Deutschland angegeben.
"Zweigstelle für unseren Europäischen Markt:
Hemmca Capital AG
Landsberger Str. 110,
80339 München – Deutschland
Tel: +49 89 4143 5939"
@ Sonnenschein: Nochmals Danke. Ich bezweifle ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich finde es gut, dass hier überhaupt nach Zinsnow gefragt wurde,
denn sonst würde dieser Thread incl. der vielen nützlichen Infos vielleicht gar nicht existieren. Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Google-Suche nach Zinsnow schon als 2. Treffer diesen Thread anzeigt. Und mal nach dem unbekannten Anbieter, bei dem man Geld anlegen will, kurz zu googeln, ist ja das mindeste, was man vorher machen sollte.
@ Spooky78
Bei ZinsNow glaube ich es auch nicht.
Mein Gedanke galt Hemmca Capital AG.
Letztendlich ist ja auch nur wichtig, dass ihnen das "Handwerk" gelegt wird und Menschen nicht um ihr Erspartes gebracht werden!
Auch ich finde es richtig und gut bei Unsicherheit in jedem Fall zu fragen.
Wie viel frage ich selbst!
Und mir klingt noch heute der Song der Sesamstraße in den Ohren: " ... wer nicht fragt bleibt dumm!"
So manches Mal in der Vergangenheit hatte ich nur das innere Gefühl, dass uns Menschen "beschäftigen" wollen. Das würde mich ärgern!
Wenn jemand wirklich für sich fragt, auch insbesondere bei Unsicherheiten zu möglichem Betrug, helfe ich - sofern ich es kann - sehr, sehr, sehr gerne und so schnell wie möglich.
Wenn mich jedoch das Gefühl beschleicht, dass jemand andere Menschen mit seinen Fragen nur "beschäftigen" möchte, klinke ich mich aus!
Erfahrungen in Foren habe ich in fast zwei Jahrzehnten Unmengen gesammelt und auch, dass es dort nicht selten nicht mit rechten Dingen zugeht!
Diese Erfahrungen möchte ich nicht näher beschreiben, sondern nur sagen, dass sie Spuren hinterlassen haben und sich bei mir inzwischen - zum Glück - ein gesundes Misstrauen entwickelt hat und ich oftmals spüre, wenn etwas nicht stimmig ist.
Leider, gibt es natürlich Menschen, die andere mit ihrer (Aus)fragerei nur beschäftigen wollen. Es gibt sogar eine Bezeichnung dafür: PSYCHO VAMPIRE! - Jene haben nur ein Ziel, anderen Lebenszeit und - Energie zu rauben.
@Spoky
Hier der nächste Kandidat für die Meldeliste.
https://www.zinsanlageexperten.com/
Angeblich 2043 zufriedene Kunden, keinerlei Rezensionen. Verweis auf "Focus Money, FAZ, und andere", Links sind nicht anklickbar.
Das Angebot: 3,7% aus Schweden + 100 EUR Bonus.
Seite sieht sehr professionell aus. Firma laut Impressum existiert. Kein Listung bei BAFIN.
Habe den Laden schon bei Stiftung Warentest gemeldet:
ugc-grauerkapitalmarkt@stiftung-warentest.de
Was mich wundert: Ich bin über ein Werbebanner bei einer gängigen Tageszeitung darüber gestolpert.
Gruß
Arnold
Nach dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale ( https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560 ) sieht die Sache sehr fragwürdig aus.
Zitat:
"✔ USt-ID: DE 224606336 Es handelt sich um eine existierende Umsatzsteuer-ID, allerdings stimmen die ermittelten Impressumsdaten nicht überein.
...
Die Domäne wurde am 19.02.2025 angemeldet."
Zur Hemmca Capital AG radel ich vielleicht morgen mal hin und schau, ob es dort eine passende Firma in dem Bürogebäude gibt - vermutlich nicht.
Viele Grüße
Oliver
@ Oliver"Zur Hemmca Capital AG radel ich ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Arnold: Danke für den Hinweis. Es gibt bei besagtem Anbieter tatsächlich ein paar Ungereimtheiten. Neben den bereits erwähnten, ist mir z.B. noch aufgefallen, dass die auf der Website genannte Unternehmensanschrift nicht mit den Angaben im Handelsregister und dem Vermittler-Register der DIHK übereinstimmt. Aber vielleicht hat man ja auch einfach nur vergessen, den entsprechenden Stelle die neue Adresse mitzuteilen. ;-) Einer der beiden im Impressum erwähnten Geschäftsführer gibt zudem in seinem LinkedIn-Profil an, Finanzberater bei MLP zu sein. In deren Beraterregister taucht sein Name allerdings nicht auf. Auch hier lässt sich aber zu seiner Entlastung vorbringen, dass er sein Profil möglicherweise einfach schon länger nicht mehr aktualisiert hat.
Sein offenbar aus Nordmazedonien stammender Kompagnon scheint derweil gerade frisch von der Uni zu kommen, leitet aber bereits seine eigene Firmen-Holding. Das nenne ich mal eine steile Karriere.
Beide Geschäftsführer betreiben in Namen ihrer GmbH auch noch eine andere Website, auf der sie sich als Finanzberater für Firmenkunden gerieren. Diese Seite erscheint aber irgendwie unfertig. So fehlt z.B. ein Impressum, die angezeigte Telefonnummer ergibt keinen Sinn und einige Unterseiten werden zwar aufgeführt, die entsprechenden Links sind aber nicht anklickbar. Vielleicht war diese Seite aber auch nur ein Testballon für den neuen Auftritt und man hat bloß vergessen, diesen wieder aus dem Netz zu nehmen.
Wie man es letztlich aber auch dreht und wendet: Der Auftritt eines vertrauenswürdigen, professionellen Finanzvertriebs, als der man sich selbst darstellen möchte, sieht jedenfalls anders aus und kann man daher jedem nur davon abraten, sich weiter mit diesem Angebot zu beschäftigen.
Vertreter aus dieser Kategorie findet man übrigens noch dutzendweise im Netz und sie alle bei der BaFin zu melden, würde einem Kampf gegen Windmühlen gleichkommen. Dass diese selbst bei seriösen Zeitungen ihre Anzeigen platzieren, wundert mich hingegen nicht, denn die Zeitungsverlage nutzen für die Vermarktung ihrer Werbeflächen meist externe Vermarkter und haben nur sehr begrenzt Einfluss darauf, wer bei ihnen letztlich Werbung platziert. So findet man z.B. auch auf der Website des Nachrichtensenders n-tv vergleichbare Werbeanzeigen - teilweise sogar direkt unter redaktionellen Artikeln, in denen vor dubiosen Finanzdienstleistern gewarnt wird! Klingt absurd, ist aber leider kein Einzelfall.
Die BaFin hat heute übrigens eine offizielle Warnung vor ZinsNow.com herausgegeben:
"Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor der Website zinsnow(.)com. Dort bieten die Betreiber nach Erkenntnissen der BaFin ohne Erlaubnis Festgeld- und Tagesgeldanlagen an. Die Betreiber werben außerdem mit einer Beaufsichtigung durch die BaFin. Diese Behauptung ist falsch."
@ Chris
Danke schön, habe es gerade angeschaut und gelesen.
Weiß jemand, ob es "nur" bei dieser offiziellen Warnung der Bafin bleibt, oder kann sie weitere Schritte einleiten, wie z. B. eine Anzeige bei der Polizei.
Es interessiert mich sehr, auch welche Möglichkeiten ich selbst habe, wenn mir Webseiten von Finanz-Portalen, Banken usw. sehr verdächtig erscheinen.
Ist der Weg die Seite / das Portal / die Bank der Bafin zu melden, so wie Spooky78 es letzte Woche und gestern gemacht hat oder gibt es noch andere Wege?
Wenn z. B. ein vermeintliches Portal mit einem ausgesprochen hohen Zinssatz für Bank xy wirbt.
Bank xy bietet jedoch einen deutlich niedrigeren - und somit realen - Zinssatz auf der eigenen Webseite an. Wäre es dann sinnvoll Bank xy darüber zu informieren, dass ein Portal über Instagram auf diese Art und Weise für die Bank "wirbt" bzw. den Namen der Bank missbraucht umauf betrügerischem Wege selbst zu Geld zu kommen?
Habt Ihr Erfahrung welches Prozedere und welche Wege die richtigen sind?
So, bin heute mal an der Zweigstelle für den Europäischen Markt der Hemmca-Capital AG in der Landsberger Str. 110 in München vorbeigeradelt.
Der Herr am Infoschalter hat von der Firma dort - wie erwartet - noch nie etwas gehört. Die gibt es dort nicht. Von den 14 dort eingemieteten Firmen habe ich Bilder gemacht und könnte sie bei Interesse hochladen (2 Bilder).
Meiner persönlichen Meinung nach klingt das ganze sehr stark nach dem Beginn eines versuchten Betrugs. Ich würde dort niemals Geld anlegen - noch nicht einmal meine Daten angeben.
Viele Grüße
Oliver
@ OliverDanke schön, dass Du Dich auf den Weg ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Oliver
Vielen Dank für's nachschauen!
Das mit den Bildern hochladen lässt Du bitte, da dieses gegen die Persönlichkeitsrechte der ansässigen Namen und Firmen verstößt.
Viele Grüße und ein Happy Halloween!
@Blacky
Ok, wären nur Firmen gewesen und hatte den Herrn am Infoschalter extra gefragt, ob ich sie fotografieren dürfe (hingen als Aufmachung an der Wand). Aber ich lasse es.
@Sonnenschein:
Und woran erkennt man Betrüger und Kriminelle?
(außer bei nachgewiesenen!)
Ich habe Geld bei Zinsnow angelegt und jetzt ist niemand mehr erreichbar.Kein Telefon,keine Mail und die Webseite auch inaktiv.
Habe eine Strafanzeige gestellt, Anlagebetrug.
Wer weiß mehr was man tun kann um sein Geld wieder zu bekommen.
@ Delphine: Ich würde in diesem Fall mal bei mit der Rechtsschutzversicherung - falls vorhanden - sprechen, ob die ggf. die Kosten für einen qualifizierten Anwalt übernimmt. Dessen Chancen dürften hier allerdings auch sehr gering sein, weil die Verantwortlichen vermutlich schon über alle Berge sind und das Geld irgendwo im Ausland versteckt oder in Kryptowährungen getauscht wurde. Da kommt man dann nicht mehr heran, vor allem wenn es sich um Länder handelt, die nicht - oder nur sehr widerwillig - mit den deutschen oder EU-Behörden kooperieren. Auf keinen Fall sollte man jedoch ohne Rückendeckung einer Versicherung auf eigene Faust und Rechnung einen Anwalt beauftragen oder eigene Ermittlungen anstellen. Das kann teuer werden und damit wirft man dem ohnehin schon verlorenen Geld letztlich nur sinnlos noch mehr hinterher.
Vielen Dank , ja das stimmt alles was du sagst.Auf dem Vertrag steht die ING und BMCP Bank. Die BMCP Bank hat mein Geld auf ein DE Konto bekommen und hier sehen wir ein wenig Hoffnung.Werde jetzt alle Hebel in Bewegung setzen um diesen Leuten bei zu kommen. Mit dem Rechtsanwalt hat du recht. Die BaFin hat mir auch abgeraten. Mir geht es auch darum das nicht noch mehr Menschen betrogen werden und ihr hart erspartes Geld verlieren. Der Staat unternimmt nichts obwohl denen diese Unternehmen bekannt sind und davor warnen.
@ Delphine: Die BMCP Bank war mir bis dato völlig unbekannt. Dabei dürfte es sich vermutlich um die auf Krypto-Anlagen spezialisierte, luxemburgische Investmentbank "Black Manta Capital Partners" (weil es ja in Luxemburg so viele Rochen gibt ;-) - Black Manta ist übrigens auch der Name eines Superschurken im "DC Comics"-Universum. Nomen est omen?) handeln. Diese ist zwar wohl ordnungsgemäß lizensiert und überwacht, ob das aber auch für alle ihre Geschäftspartner gilt, wage ich jetzt mal zu bezweifeln. In diesem Marktsegment tummeln sich einfach zu viele zwielichtige Gestalten. Aber wenn es ein deutsche Konto-Verbindung gibt, ist das zumindest mal ein Anhaltspunkt, an dem man vielleicht ansetzten kann.
Dass es von staatlicher Seite nicht mehr Unterstützung gibt, wundert mich hingegen nicht, denn wenn die Verantwortlichen - wie ich auch in diesem Fall vermute - im (außereuropäischen) Ausland sitzen, haben die deutschen Behörden wenig Handhabe. Herr Marsalek von Wirecard läuft ja z.B. auch immer noch unbehelligt in Russland herum und dreht den Ermittlern hierzulande eine lange Nase. Da kann man aber leider nicht viel machen.
Hallo liebe Community
Leider bin ich diesem Verein auf den Leim gegangen und habe 3 Geldanlagen
vermeintlich bei der Aros Bank in Schweden getätigt.
Ich bin völlig verzweifelt als ich am letzten Freitag gesehen habe, das die online-Plattform abgeschaltet wurde.
Kann mir jemand sagen, wer mir helfen kann
Strafanzeige habe ich am 17.11.25 gestellt
@ Tomsuskev: Ich verweise diesbezüglich auf meinen Beitrag vom 14.11.2025: https://www.kritische-anleger.de/forum/warnhinweise/zinsnow-serioes-oder-betrug/#Beitrag_28814
Anwälte, die sich auf Anlagebetrug spezialisiert haben, findet man in den gängigen kommerziellen Verzeichnissen (z.B. Anwalt.de, Fachanwalt.de, Advocado, etc.) oder im offiziellen Verzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer (https://bravsearch.bea-brak.de/bravsearch/) bzw. bei den örtlichen Rechtsanwaltskammern (https://www.brak.de/die-brak/rechtsanwaltskammern/). Es handelt sich hierbei meist um Fachanwälte für Bank- & Kapitalmarktrecht. Wie schon erwähnt, sind deren Möglichkeiten aber beschränkt und man sollte sich genau überlegen, ob die damit verbundenen Kosten noch in einem vernünftigen Verhältnis zum bereits entstandenen Verlust stehen oder ob man das verlorene Geld lieber gleich abschreibt und als persönliches "Lehrgeld" verbucht.
Ich habe mein Geld verloren.Die ganze Bande ist untergetaucht.Helfen tut dir keiner. Bei der BaFin hatte ich eine Frau am Telefon die überhaupt keine Ahnung hatte. Wie immer keine Behörde kann dir helfen. Schlimm das diese Behörde gewarnt hat, wo alles schon zu spät war. Kennen wir ja. Kein Geld an diese Verbrecher,Zinsnow.
@ Delphine: Ich kann die Enttäuschung verstehen, das damit einhergehende, populistische Behörden-Bashing aber nicht. Jeden Tag tauchen neue Betrugsplattformen im Netz auf. Es ist unmöglich für die zuständigen Behörden, sie alle rechtzeitig zu identifizieren - außer vielleicht in einem totalen Überwachungsstaat, den hoffentlich niemand hier will. Sobald die Behörden von Unregelmäßigkeiten Kenntnis erlangen, sprechen sie eine Warnung aus. Darüber hinaus haben sie aus rechtlichen Gründen, u. a. weil die Täter meist im "unkooperativen" Ausland sitzen, nur wenig Handhabe.
Statt sich also bei der Feuerwehr zu beschweren, dass sie immer erst kommt, wenn es bereits brennt, sollten Sie sich vielleicht mal selbstkritisch fragen, wie es in diesem Fall überhaupt erst zu einem "Brand" kommen konnte und ob Ihr eigenes Verhalten nicht vielleicht doch etwas fahrlässig war. Immerhin gab es bei Zinsnow gleich mehrere, auch für Laien relativ leicht erkennbare Signale, die auf dubiose Geschäftsgebaren hindeuteten.
Wenn ich eines mit (zum Teil viel Lehrgeld) gelernt habe: Wenn ich es nicht verstehe, wenn es viel zu gut klingt, wenn ein Zeitdruck aufgebaut wird und wenn ich dabei ein komisches Bauchgefühl habe, dann lasse ich jeweils die Finger davon. Egal wie seriös mein Gegenüber ist. Das sind meine Red Flags. Lieber investiere und finanziere ich langweilig. So mache ich es inzwischen auch an der Börse. Langweilig, schlicht und fad. Natürlich gönne ich auch jedem seinen schnellen Erfolg oder sein frühzeitiges Privatier Sein.
Wenn man sich das genauer ansieht, wurde hier die BMCP GmbH missbräuchlich hergenommen, das hat mit der Black Manta Capital nichts zu tun. DIe Black Manta hat selbst eine Anzeige an die BaFin wegen Identitätsdiebstahl eingebracht. Zudem gibt es eine weitere BMCP GmbH in Duisburg, deren HRB Nummer verwendet wurde.
Hinter Zinsnow steckt vermutlich eine chinesische Betrugsmaschinerie: https://kanzlei-herfurtner.de/zinsnow/
Die BMCP GmbH wurde selbst Opfer des Identitätsdiebstahls, die wären ja blöd ihre richtigen Daten anzugeben (übrigens sind die Daten ohnehin falsch auf der Website koiert worden).
Schau mal auf die Warnliste von Stiftung Warentest, d sind die als Betrügerische Swite mit aufgelistet.
Ich habe übrigens ein gleiches Angebot , auch mit identischer Prämienzahlung von Zimsava.com erhalten. Die stehen noch nicht auf der Liste, aber ich gehe davon aus, dass auch daa Betrug ist und werde es anzeigen.
Aus Deinem Link.
„Domainregistrierung: zinsnow.com am 30.04.2025 über NICENIC INTERNATIONAL GROUP CO., LIMITED (Registrar-Sitz in Asien) registriert. (Resch Rechtsanwälte)“
Woraus schließt Du das, da eine chinesische Betrugsmaschinerie dahinter steckt?
Nur weil die Domainregistrierung in Asien, vermutlich Hongkong ist.
Hongkong kannst Du nicht gänzlich mit China gleich setzen.
@Spooky78,
hier hatten wir die Tage einen Fall mit der Bfor Bank.
Der User hatte wohl nur 3 Zahlen gelesen, 3,5 %, 3 Monate, 14 Tage.
Den Rest hat er ausgeblendet und es hat bei ihm „gebrannt“.
Meine Anwältin H.J. (Name gekürzt von der KA Redaktion) sagt, es ist klarer Betrug. Sie versucht jetzt das Geld zurückzuholen.
@SusBerger: Hast du genauere Details, wie die Anwältin das Geld zurückholen will? Nach meinem Kenntnisstand dürfte das schwierig bis unmöglich sein :-(
Ich habe im August 25 bei Zinsnow investiert. Zu diesem Zeitpunkt habe ich keine kritischen Beiträge oder Warnhinweise im Internet gesehen. Die BaFin hat erst ab Oktober gewarnt. Nachdem ich im Januar 26 von den betrügerischen Aktivitäten von Zinsnow erfahren habe, habe ich recherchiert: die IING Bank in Luxembourg hatte nie eine Geschäftsbeziehung zu Zinsnow oder BMCP. Das Konto in Duisburg wurde von der BMCP GmbH inzwischen aufgelöst. BMCP ist eine legaleFirma, die Lampen, Küchen etc. vertreibt. Anzeige ist gemacht, die Kripo ermittelt inzwischen. Was mir jedoch nicht klar ist: wie kann Zinsnow auf einem "legalen" Konto Geld abbuchen? Und wieso ist das der Firma BMCP erst später aufgefallen ? meine Fragen sprechen vielleicht dafür, dass ich von diesen Geschäften wenig Ahnung habe, nun habe ich dafür sehr teurer bezahlt. Gibt es irgendwelche Hinweise auf Zinsnow, die ich der Kripo noch zur Verfügung stellen kann? Vielen Dank für jeden Hinweis.
@ Irene: Mit weiteren "sachdienlichen Hinweisen" kann ich zwar aktuell leider nicht dienen, ich hätte aber ein paar Fragen zum konkreten Ablauf: Wurde das Geld, von dem Sie annahmen, es würde für Sie bei der ING Luxemburg angelegt, von Ihrem Girokonto durch ZinsNow per Lastschrift abgebucht oder haben Sie es selbst auf ein (vermeintliches) Verrechnungskonto bei einer anderen Bank - wie z.B. bei Raisin, Check24 oder dem DB ZinsMarkt üblich - oder direkt auf ein Konto der ING Luxemburg überwiesen? Und welche andere Bank war ggf. bei diesem Vorgang involviert und was sagt diese zum Verbleib des Geldes bzw. dem Inhaber des besagten Kontos?
Hallo Spooky78
ich habe das Geld als SEPA Überweisung direkt auf das Konto von BMCP GmbH bei der GLS Gemeinschaftsbank in Bochum überwiesen. Dieses Konto ist lt. Bank Auskunft an die Kripo inzwischen aufgelöst. Inhaber dieser Bank war BMCP -die Lampen- und Küchenfirma. Wenn diese Lampenfirma aber korrekt ist, verstehe ich nicht, wie die Betrüger Zugang zu diesem Konto bekommen konnten. Mir ist völlig unklar, wie man d iesen Betrügernauf die Spur kommen soll. Das Geld ist längst im Ausland.
@Irene: Laut einer kurzen Google-Suche gibt es mehrere Firmen unter dem Namen BMCP GmbH. Welche davon tatsächlich existieren oder nur Scheinfirmen sind, ist unklar.
Ich vermute ja mal, dass das Konto bei der GLS Gemeinschaftsbank in Bochum nicht wirklich von einer Lampenfirma betrieben wurde. Ansonsten wäre es in der Tat merkwürdig, wenn die Lampenfirma nicht bemerkt hätte, wenn über ihr Konto unbekannte Zahlungen ablaufen.
Es ist wohl wahrscheinlicher, dass das Konto von Dritten betrieben wurde und die Lampenfirma damit nichts zu tun hatte. Außer die Lampenfirma gehört auch irgendwie zu dem ganzen Verbrechergeflecht....
@Irene, ich wünsche Dir und allen Betroffenen, dass ihr euer Geld komplett oder zumindest großteils zurückbekommt.
Ich möchte mir noch einen allgemeinen Hinweis für (weniger erfahrene) Anleger erlauben, die hier eventuell mitlesen - basierend auf folgender Schilderung von @Irene:
"Ich habe im August 25 bei Zinsnow investiert. Zu diesem Zeitpunkt habe ich keine kritischen Beiträge oder Warnhinweise im Internet gesehen. Die BaFin hat erst ab Oktober gewarnt."
Betrüger setzen darauf, dass sie genügend Geld eingesammelt haben, bevor (offizielle) Warnhinweise kursieren bzw. von Google gefunden werden. Deshalb möchte ich jedem raten, die Schwarmintelligenz des KA-Forums präventiv zu nutzen, also BEVOR man ein (scheinbar) sehr attraktives Geldanlageangebot bei einem (eher) unbekannten Vermittler oder Insitut abschließt.
Man sollte sich unbedingt ausreichend Zeit für das Prüfen des Angebots nehmen und sich NIE unter Druck setzen (lassen).
@ Irene: Danke für die zusätzlichen Erläuterungen. Mir scheint, die Compliance-Abteilung der GLS hat hier bei der Kontoeröffnung geschlafen bzw. nicht genau genug hingesehen. Sonst wäre ihr aufgefallen, dass die Person, welche das Konto im Namen der BMCP GmbH eröffnet hat, hierzu gar nicht befugt war. Für eine GmbH dürfen das nämlich nur deren Geschäftsführer oder bevollmächtigte Personen (z.B. Prokuristen), die eine solche Bevollmächtigung auch nachweisen können. Diese Nachweise hätte die Bank prüfen müssen, was offenbar nicht - oder zumindest nicht ausreichend - geschehen ist.
@Spooky78: Dann wäre die GLS Bank in der Haftung, vor allem da man heute über Transparenz- und Unternehmensregister nur ein paar Klicks benötigt für eine Verifikation. Ich glaube eher die andere Theorie, also eine andere gleichlautende GmbH.
@ Roland: Wie soll das gehen? Auch der Bevollmächtigte einer anderen GmbH muss sich ausweisen und seine Steuer-ID, Handelsregisterauszüge, etc. vorlegen, welche die Bank überprüfen müsste. Das alles nicht nachweisbar zu fälschen, stelle ich mir schwierig vor - es sei denn, die Bank schaut nicht so genau hin.
@Spooky78: Wie gesagt, wenn dies nachweisbar ist, besteht eine gute Chance sein Geld wieder zu sehen.
Hallo Irene,
leider bin ich mit der gleichen Masche auch Opfer von Zinsnow geworden. Das Geld habe ich aber auf ein INGDiba Konto der BMCP bezahlt. Da mein Anwalt und ich nun auch auf dem Stand sind, dass es sich dabei um die Duisburger BMCP handelt, finde ich es interessant, dass die Kripo Duisburg bereits ermittelt. Gerne würde ich mich bei der Kripo Duisburg auf Ihren Fall beziehen, damit diese wissen, dass es noch ein zweites Konto gab und ich ebenfalls auf den derzeitigen Stand der Ermittlungen gesetzt werden kann. Können Sie mir einen Kontakt verschaffen oder mir das Aktenzeichen nennen?