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Datenleck bei Revolut - Hintergrundinfos mit Links

Datenleck bei Revolut - Hintergrundinfos mit Links

Registriertes Community-MitgliedOliver am 13.09.2026

Bei Revolut gab es wohl ein großes Datenleck mit Kopien von Pässen, persönlichen Informationen (Namen, Geburtsdaten, Beruf, Postadressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern), usw.

Weitere Informationen hier:
https://borncity.com/blog/2026/09/13/datenleck-revolut-gibt-sensible-nutzerdaten-an-angreifer/

bzw. hier:
https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/revolut-best%C3%A4tigt-pass-bitcoin-daten-092043358.html

Dieser Post wurde am 13.09.2026 um 14:16 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedRoesener am 13.09.2026

Kann ich bestätigen. Habe dies ebenfalls gerade auf einer anderen Plattform (Caschys Blog) gelesen. Kundendaten nach gefälschter Behörden Anfrage sind abgeflossen. Angeblich sind die Betroffenen bereits informiert.

Dieser Post wurde am 13.09.2026 um 14:45 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedStella am 13.09.2026

@Oliver: bin zwar nicht bei Revolut, aber zeigt msl wieder, wie schnell hochsensible Daten in falsche Hände geraten können. Ich schätze mal, dass kein Finanzinstitut davor gefeit ist.

Registriertes Community-MitgliedF.W. am 13.09.2026

Eine technisch genaue (und sehr ausführliche, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 13.09.2026 um 22:21 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedSonnenblume am 17.09.2026

Gestern in Sachen "Daten-Klau" bei Revolut im "Handelsblatt" folgende Info veröffentlicht:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/revolut-datenleck-offenbar-deutscher-gruender-betroffen/100254762.html

Dieser Post wurde am 17.09.2026 um 09:10 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedDepeeh am 17.09.2026

@Sonnenblume:
Leider hinter Bezahlschranke (:-((

Registriertes Community-MitgliedSonnenblume am 17.09.2026

@Depeeh
Ich hatte in meinem Hinweis ursprünglich einen "langen" Link gepostet. Mit ausführlichen Infos. - Dieser Link ist "gekürzt" worden ... -
Tut mir leid :-(

Dieser Post wurde am 17.09.2026 um 10:57 Uhr geändert.
Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 17.09.2026

@Sonnenblume: Oh sorry, dachte, ich entferne ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedSonnenblume am 17.09.2026

@ Stefan Ehrlich- kein Problem!
Ich habe den Artikel kopiert - für alle, die Interesse daran haben. - Sollte die Info-Fülle das System hier überfordern, so können Sie natürlich den Artikel löschen, und ich stelle den "langen" Link ins Forum
(Upate: Habe doch schon mal den langen Link bei "Tautropfen" oben angegeben).


Nun zum Orginal-Artikel (leider lassen sich "Fettdruck-Überschriften/Kursiv-Schrift nicht wiedergeben; deshalb wirkt´s etwas unstrukturiert ;-)

Autor: Lukas Zdrzalek 16.09.2026 - 08:53 Uhr Quelle: WirtschaftsWoche (ich kam über´s Handelsblatt dran)

"BankingDatenklau bei Digitalbank Revolut – offenbar deutscher Gründer betroffen

Hacker haben ein Datenleck ausgenutzt und Kundendaten der Onlinebank Revolut erbeutet. Anscheinend auch von einem Unternehmer aus Deutschland.

Offenbar haben Hacker Kundendaten der populären Onlinebank Revolut erbeutet.
Der deutsche Digital-Unternehmer Felix Römer ist offenbar auch vom Datenklau bei der populären Digitalbank Revolut betroffen. Das legen Postings auf der Chat-Plattform Telegram nahe, die die WirtschaftsWoche eingesehen hat.

In einer kurz vor der erstmaligen Veröffentlichung dieses Artikels wieder gelöschten Chat-Gruppe hat ein Telegram-Account ein angebliches Foto des Personalausweises Römers gepostet, mit dem sich der Gründer bei der Digitalbank Revolut registriert haben soll.
Außerdem posteten die Betreiber einer weiteren, noch bestehenden Telegram-Gruppe ein 729 Seiten umfassendes Dokument, das Hunderte Transaktionen und Überweisungen zeigen soll, für die Römer sein Revolut-Konto genutzt haben soll. Anscheinend hat ein und derselbe Telegram-Account sowohl die gelöschte als auch die bestehende Gruppe initiiert.
Die Echtheit der Dokumente lässt sich nicht überprüfen. Doch mehrere Indizien sprechen für deren Echtheit: Das Geburtsdatum auf dem angeblichen Ausweis des Mannes stimmt mit dem Geburtsdatum überein, das auf einer Webseite über den Gründer genannt wird.

Gründer bestätigt Hacker-Angriff.
Zudem hat Römer auf Anfrage der WirtschaftsWoche inzwischen bestätigt, dass Hacker Zugang zu seinen Revolut-Daten haben. Römer übersandte der WirtschaftsWoche ein Schreiben von Revolut, in denen die Digitalbank den Klau seiner Daten einräumte. Der Gründer hat sich zu dem Datenklau inzwischen auch in dem sozialen Netzwerk X, früher Twitter, geäußert.

Römer bezeichnet sich auf seinem offiziellen X-Account als Gründer von Gamdom, einem Online-Casino und Sportwetten-Anbieter. Zudem gibt Römer an, die Firma Skins.com gegründet zu haben, einen virtuellen Marktplatz für das populäre Online-Spiel Counter-Strike. Das Netzwerk X kennzeichnet die offiziellen Accounts von Personen, wie im Fall Römers, mit einem weißen Haken auf blauem Grund.

Hacker fordern Geld von Revolut
Die in London ansässige und in ganz Europa tätige Digitalbank Revolut hatte am Samstag eingeräumt, dass Hacker Daten von Revolut-Kunden erbeutet haben. Sie sollen dazu eine Mailadresse einer Behörde „genutzt“ und darüber bei Revolut Kundendaten angefordert haben, wie Revolut dem Fachblatt „Techcrunch“ bestätigte. Eine „begrenzte“ Anzahl an Kunden sei betroffen.

Behörden dürfen bei Banken grundsätzlich Daten von Kunden anfordern und diese nutzen, etwa zur Strafverfolgung. Natürlich müssen sich Banken sicher sein, dass sie die Daten tatsächlich an eine Behörde weitergeben, bevor sie die Informationen preisgeben. Inwiefern Revolut sicher sein konnte, mit einer offiziellen Mailadresse zu korrespondieren, ist unklar.

Revolut erhält weitere Banklizenz – was das für Kunden in Deutschland bedeutet
Die britische Neobank Revolut hat nun auch eine Banklizenz in Frankreich und will in Westeuropa wachsen. Auch für deutsche Kunden kündigen sich dadurch Veränderungen an.

Auf Anfrage der WirtschaftsWoche teilten der oder die Betreiber des Telegram-Accounts, der sowohl die gelöschte als auch die noch bestehende Gruppe initiiert hat, mit, sie besäßen die Kunden-Daten von weiteren deutschen Revolut-Nutzern. Zudem erklärten der oder die Betreiber hinter dem Telegram-Account gegenüber der WirtschaftsWoche, sie hätten bei ihrer Aktion eine Polizei-Mailadresse eines südeuropäischen Landes genutzt. Ob der oder die Betreiber des Telegram-Accounts tatsächlich die Hacker sind, lässt sich nicht überprüfen.

Derzeit ist unklar, ob die Hacker weitere Kundendaten veröffentlichen werden. Nach Angaben des oder der Betreiber des Telegram-Accounts gegenüber der WirtschaftsWoche fordern sie Geld von Revolut, um keine weiteren Daten zu veröffentlichen. Der oder die Betreiber des Telegram-Accounts haben inzwischen eine neue Telegram-Gruppe gestartet.
Die Digitalbank erklärte auf Anfrage der WirtschaftsWoche: „Revolut hat kürzlich einen ausgeklügelten externen Betrugsversuch identifiziert, bei dem ein unbefugter Dritter eine legitime E-Mail-Domain einer Regierungsbehörde nutzte, um betrügerische Auskunftsanfragen zu stellen. Die Onlinebank habe „nach der Entdeckung die betreffende Adresse umgehend gesperrt und sowohl die zuständige Regierungsbehörde als auch Strafverfolgungsbehörden, Datenschutz- und Finanzaufsichtsbehörden informiert.“

Sicherheitsvorfall könnte Expansion belasten
Zudem erklärte das Unternehmen: „Die Systeme von Revolut sowie die Gelder unserer Kunden sind davon nicht betroffen.“ Das Onlinegeldhaus habe „die betroffenen Personen, deren Zahl begrenzt ist, direkt kontaktiert, um sie zu informieren und zu unterstützen“.
Für Revolut kommt der Datenklau zu einem besonders unglücklichen Zeitpunkt: Das Institut, das nach eigenen Angaben mehr als 80 Millionen Kunden zählt und neben Europa in Asien und Lateinamerika aktiv ist, strebt derzeit in den USA eine Zulassung als Bank an. Die US-Behörden gelten aber ohnehin als besonders kritisch.
Zudem könnte Revolut schon in zwei Jahren an die Börse gehen wollen. Nach Medienberichten könnte das Online-Geldhaus versuchen, eine Unternehmensbewertung von bis zu 200 Milliarden Dollar zu erreichen. Das entspricht fast 175 Milliarden Euro.

Dieser Text ist zuerst bei der WirtschaftsWoche erschienen."

Dieser Post wurde am 17.09.2026 um 13:07 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 17.09.2026

Danke schön, liebe Sonnenblume, für diesen ausführlichen Bericht!

Werde ihn später in Ruhe lesen.

Registriertes Community-MitgliedSonnenblume am 17.09.2026

@ Tautropfen: Sehr gerne.
Vielleicht lässt sich der Artikel gefühlt doch etwas leichter über die Webseite lesen? => Hier der "lange Link" dazu, - hoffend, dass es klappt :-)

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/revolut-datenleck-offenbar-deutscher-gruender-betroffen/100254762.html?mls-token=83d55bf17f5004dc6606b116b7f1e7e0d2162ffe348ba43b07a9fc555a1285fcbe75bc5a0939a2851a1977ccdce60d550100254762&utm_medium=sm&utm_source=xing&utm_campaign=newsletter&xing_share=news

Registriertes Community-MitgliedSonnenblume am 18.09.2026

Weitere Info bez. Datenleck aus dem "Manager Magazin":

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/revolut-hacker-setzen-24-stunden-ultimatum-nach-kundendaten-diebstahl-a-4cc32e65-967f-46b9-a657-e8196888152d?xing_share=news