Im August 2025 habe ich ein BBVA Konto angelegt, das mit Tagesgeld-Zinsen beworben wurde, und eine höhere Summe überwiesen. Mit dem des Zins-Angebots wollte ich im Februar 2026 eine Summe abheben. Dies scheiterte, weil die App jedesmal ein angeblich falsches Kennwort monierte.
Per Service-Telefon wurde langwierig der Zugang "wiederhergestellt".
Eine Überweisung scheiterte jedoch wieder, mit Widersprüchen zwischen Online-Meldungen und telefonischen Aussagen der Service-Mitarbeiter.
Erst nach erneuter Beschwerde und langen Telefonaten - mit teils des Deutschen unkundigen Mitarbeitern - konnte der Betrag überwiesen werden.
Am 18.05.26 scheiterte ein Login - mit dem neuen Kennwort - wieder, und weitere Login-Versuche wurden gesperrt. Um ein neues Kennwort zu vergeben, verlangte das Service-Telefon neben Name und Adresse auch den Kontostand.
Nach Hinweis auf den Widersinn, man könne den Kontostand ohne Zugang zum Konto naturgemäß nicht nennen, wurde erklärt, "so sind hier die Prozesse"; Kontoauszüge werden von BBVA auch nicht versendet.
Daraufhin erklärte ich, das Konto aufzulösen.
Service: Dies sei nur mit Online-Zugang möglich.
Zur "Nachprüfung der Identität" solle ich ein Selfie per Email senden.
Dies geschah - die Antwort überrascht nicht:
"Um Ihrer Anfrage bearbeiten zu können, benötigen wir Sie, uns ein anderes Selfie zuzusenden. "
Offenbar sieht das Geschäftsmodell des Unternehmens so aus:
- Lockangebot mit Tagesgeld-Zinsen
- Abhebungen von den Konten behindern
- Lange, wirre Telefonate, als Arbeitsbeschaffung für Mitarbeiter
- Auflösung von Konten behindern
Das ist mit Sichrheit nicht das Geschäftsmodel der BBVA!
Wobei ich dir zustimmen muss dass deren Service Defizite aufweist.
Bezüglich des "falschen" Passworts: Der Teufel liegt oft im Detail.
Ein gern übersehener Fehler ist ein Leerzeichen nach (seltener auch vor) dem Nutzernamen. Dieses wird vom System als Zeichen gedeutet und somit kann das "korrekte" Kennwort nicht dem "falschen" Nutzernamen zugeordnet werden und es lässt dich nicht rein. Vielleicht lag das Problem bei dir ja daran.
Vielen Banken- oder anderen Webseiten ist das Problem bekannt und haben es deshalb so eingerichtet dass das Leerzeichen danach ignoriert wird.
"Kontoauszüge werden von BBVA auch nicht versendet."
Bevor hier Missverständnisse entstehen: Diese Aussage ist so nicht korrekt. Selbstverständlich werden von der BBVA schriftliche Kontoauszüge bereitgestellt. Diese findet man regelmäßig etwa in der Banking-App im "Posteingang" unter "Konten". Als Nutzer der App kann man hierüber auch eine Benachrichtigung per Push erhalten (die gibt es dann beispielsweise auch für Zinsgutschrift, Cashback, usw.)
Die Kontoauszüge gibt es monatlich in den ersten Tagen des neuen Monats für den dann vollendeten Vormonat. Zusätzlich erstellt die Bank quartalsweise einen "periodischen Rechnungsabschluss" mit dem Anfangs- und Endsaldo des jeweiligen Quartals, zuletzt also per 31.03.
Eine Versendung der Kontoauszüge im Sinne einer unverschlüsselten PDF-Datei per E-Mail findet nicht statt. Das ist der BBVA in der Vergangenheit nur **einmalig** passiert (Prozess entgleist?), hierfür hatte man sich entschuldigt und zugesichert, dass sich das nicht wiederholen wird. Vorgesehen ist der eigenständige Download durch den Nutzer.
Grüße
Matteo
Wenn man die Passworteingabe generell vermeiden ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!