Der Mensch lebt nicht von Brot allein: Ein Plädoyer

01.10.2022 - David Stahmann - 25 Kommentare

Der Mensch lebt nicht von Brot allein: Ein Plädoyer
Diese Kolumne erschien im Rahmen unseres monatlichen Anleger-Updates, das wir unseren Abonnenten jeweils zum 01. und 15. jedes Monats kostenlos per E-Mail zur Verfügung stellen. Darin diskutieren wir jeweils ein aktuelles Thema und präsentieren unsere Anlagetipps. Sollten Sie sich für unseren Newsletter interessieren, dann melden Sie sich einfach über folgenden Link dafür an.

Normalerweise reden wir über die allgemeine Geldanlage, möglichen Wegen zu einer „guten“ finanziellen Rendite oder wie eine risikomindernde Diversifikation des eigenen Vermögens aussehen kann. Wer sich in diesen Zeiten und mit Blick auf die nächsten Monate weiterhin gewohnt mit solchen Themen auseinandersetzen kann, befindet sich aktuell in einer gewissen „Luxussituation“ (ganz neid- und wertefrei gemeint). Denn viele andere Menschen dürften sich zunehmend am Kipppunkt befinden von „Hab immer etwas zum Sparen beiseite gelegt!“ hin zu „Kann ich meine fixen und variablen Kosten noch alle decken?“. Daher möchte ich heute ausnahmsweise ein kleines Plädoyer der anderen Art halten.

Derzeit laufen auch in Deutschland die politischen Vorbereitungen für einen voraussichtlich herausfordernden Herbst sowie Winter auf Hochtouren. Das betrifft nicht nur z. B. den Kauf und das Einspeichern von Erdgas aus nicht-russischen Bezugsquellen, den Umbau des Preisfindungsmechanismus auf dem Energiemarkt oder die gezielte Stützung bzw. Übernahme von „systemrelevanten“ Unternehmen. Auch sozialpolitisch wird seit Monaten viel Zeit und Kraft für die Anpassung oder Einführung von Maßnahmen verwendet, die dem voraussichtlichen erhöhten Unterstützungsbedarf vieler Menschen entgegenkommen (sollen). Ob Inflationsausgleiche, Ausweitung von Wohngeld und anderen Zuschüssen bis hin zur Verlängerung des Kurzarbeitergelds. Dennoch rutschen voraussichtlich zunehmend mehr Menschen durch die tückische Kombination aus hoher Inflation, extremen Kostenanstiegen sowie wirtschaftlich schwierigeren Zeiten in die Situation, (noch) genauer auf die Ausgaben und das eigene Verhalten schauen zu müssen, sofern das noch geht. Viele können zudem einkommenstechnisch wenig verändern, da die individuelle Situation dagegensteht (Alleinerziehende ohne Unterstützung; Haushalte mit mehreren Kinder im Haushalt; Personen mit Einschränkungen gesundheitlicher oder körperlicher Art; ältere Menschen…).

Daher mein Wunsch in diesen außergewöhnlichen Zeiten: Lassen Sie uns die nächsten Monate aufeinander ein bisschen mehr achtgeben. Ich bin überzeugt, dass in den Menschen hierzulande trotz aller Probleme und Zwiespälte weiterhin eine starke, sozialgemeinschaftliche Kraft steckt. Gerade wir, die sich trotz gleicher allgemeiner Betroffenheit von den aktuellen Umständen weiterhin mit dem Thema „Geldanlage zwecks Vermögensvermehrung-/erhalt“ beschäftigen können, können mit nur kleinen Gesten für viele andere Menschen einen echten Lichtblick im Alltag schaffen:

  • Laden Sie Bekannte, Freunde oder Verwandte, bei denen sie evtl. finanzielle Herausforderungen vermuten oder kennen, vielleicht einmal öfters als sonst zum Essen oder Kaffee & Kuchen bei sich in der warmen Stube ein.
  • Viele Restaurants und Cafés bieten die Möglichkeit, einen zweiten Kaffee oder ein zweites Essen im Voraus mitzubezahlen, welches sich Bedürftige dann später dort erfragen können.
  • Wenn Sie im Rahmen der Entlastungspakete von bestimmten Pauschalen oder Steuererleichterungen profitieren, obwohl sie diese gar nicht (alle) bräuchten: Spenden Sie vielleicht den oder anderen Euro davon.
  • Gehen Sie bei einer lokalen Einrichtung z. B. für Behinderte, Ältere, Flüchtlinge oder Kinder vorbei und erkunden Sie sich, ob Sie z. B. mal Lebensmittel für einen gemeinsamen Kochtag o. ä. einkaufen und vorbeibringen dürfen. Oder eine Kiste mit Snacks.
  • Manche Supermärkte bieten die Möglichkeit, dass diese gegen Zahlung eines kleinen Obolus eine zusätzliche Spendentüte mit Lebensmitteln an die lokale Tafel schicken.
  • Übernehmen Sie vielleicht einmal als kleine Geste z. B. die Kosten für eine volle Tankfüllung oder Monatskarte für jemanden, der trotz Geldproblemen nicht darauf verzichten kann (wegen Arbeitsweg; fehlende Alternativen). Oder den Eintritt für einen kleinen lokalen Tagesausflug, damit z. B. die Kinder der betroffenen Familie/Person mal auf andere Gedanken kommen und Spaß haben können.
  • Vielleicht haben Sie ja die Mittel und Möglichkeiten, den ein oder anderen Beitrag leisten zu können. Ansonsten keine Sorge: Beim nächsten Newsletter gibt es wieder eine Kolumne der „üblichen“ Art.

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    Kommentar von McKnight am 14.11.2022

    Prima Artikel. Sehr positiv formuliert. Vielen Dank dafür!
    Ich kann auch die kritischen Kommentare ein Stück weit verstehen. So generell und weitgestreut Geld zu geben, empfiehlt sich m. E. tatsächlich nicht. Lieber ein paar Projekte oder Hilfsorganisationen suchen, denen man vertrauen kann und gezielt und regelmäßig diese unterstützen, könnte hier vielleicht die Lösung sein: Etwa durch persönliche Kontakte (wie im Plädoyer vorgeschlagen), soziale (Weihnachts-) Spendenprojekte - z. B. in der Tageszeitung, die örtliche Tafel, Lebenshilfe, SOS-Kinderdörfer oder weltweit ShareTheMeal, Kindernothilfe etc.

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    Kommentar von Kritischer am 07.10.2022

    Die Idee hinter dem Artikel ist bestimmt herzlich, gut und gut gemeint, ich sehe aber ein ganz großes und weiter wachsenden "aber". Denn Viele von jenen die heute um Hilfe bitten, haben jahrelang aus dem Vollen gelebt und an Sparen oder zurück legen für schlechte Zeiten nicht mal im Traum gedacht. Und leider leben immer mehr Mitbürger nach dem Motto "ich lebe jetzt und heute und will mir heute was leisten - denn in die Zukunft kucken kann niemand". An der Spitze beim Jammern stehen dann heute auch genau jene, die vor einigen Monaten noch in den diversen sozialen Medien stolz und selbstbewusst ihre bei Kreditkartenunternehmen, Paypal, Klarna und Co angehäuften und nie zurück zahlbaren Schuldenberge per Foto präsentierten. Nein - auch helfen hat bei mir seine Grenzen. Zumal inzwischen 80% (!) meiner Mitbürger real unfähig ist richtig mit Geld umzugehen. Wenn ich schon höre "ein neues iPhone alle 2 Jahre das MUSS sein" - dann zerbreche ich bei denen meinen Stab. Und ich habe mühsam mit maximal nur 38% vom marktüblichen Gehalt mir einiges für mein Alter auf die hohe Kante gelegt. Nein liebe Mitbürger - auch Helfen kennt Grenzen. Kündigt erstmal Eure 4 Stück 25 Euro Handy-Online-Verträge und stellt auf Prepaid um - um endlich sparen zu lernen. Und dann kündigt erstmal die diversen Streaming-Verträge, Sky und Online-Spiele-Verträge. Und dann denkt mal bitte endlich nach über Eure ach so tollen Aktivitäten an der Börse. Oder gehört Ihr etwa nicht zu den 8 Millionen Zockern bei der ING oder den inzwischen über 3 Millionen Zockern bei der DKB ? Auch Lernprozesse können schwierig sein. Aber so mancher in diesem Land braucht auch das endlich mal ! Leid tun mir nur die Alten mit eine Minimalrente und die echt Dauerkranken/Schwerstbehinderten mit HarzIV. Denn denen geht es inzwischen wirklich dreckig. Und nur denen helfe ich.

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    Kommentar von HUBU am 06.10.2022

    Nichts gegen Nettigkeiten und kleine Hilfestellungen, aber hier fehlt eindeutig ein Hinweis auf die vorsätzlich durch die politisch Verantwortlichen herbeigeführten Probleme und die Hintergründe. Neben "Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen" sollte man die Bürger auch zu heftigem politischem Protest auffordern, denn ohne diesen wirtschaftet man dieses Land und seine Bürger in den Abgrund!!! Ich fühle mich mittlerweile als fremder im eigenen Land und sehe schwarz für die Zukunft dieses Landes. Und wenn man nicht in den bewaffneten Widerstand gegen will, ist heftiger Protest gegen die politische Führung das einzige Mittel das drohende Unheil abzuwenden.Tun sie bitte nicht so, als wäre das alles eine Naturkatastrophe oder Schicksal! Wir werden hier alle für dumm verkauft.

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    Kommentar von Stefan am 03.10.2022

    Vielen Dank für den guten Beitrag, es ist tatsächlich so, das Abgeben Freude macht, am Ende ist man reicher. Einfach mal auf die Impulse hören, abwägen aber auch Mut haben. Nur wenn man aus gewohntem herauskommt dann entsteht was Neues, das gilt für Job, Investition oder auch Support.

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    Kommentar von Martin B. am 03.10.2022

    Zahlen darf ich eh. Sämtliche Geschenke des Staates bezahlen nämlich wie immer alle Steuerzahler - oder deren Nachkommen. Egal wie schön die Politik das (mit freundlicher Unterstützung unserer "Qualitätsmedien") als "Nachtragshaushalt" oder "Sondervermögen" umschreibt.

    Ich sehe es da wie Jonatan im anderen Kommentar. Als Ungeimpfter wurde ich dafür und für absolut naheliegende Bedenken/Fragen im Corona-Umfeld nun lange genug beschimpft und pauschal in irgendwelche Ecken gestopft.
    Selbiges bei anderen Themen wie schon EU-Schulden-Vergemeinschaftung, Migration, "grüne Energiewende", oder wenn man nun beim Thema Ukraine auch nur irgendwas hinterfragt, anzweifelt oder irgendwie anders sieht.
    Ich sage dieser Gesellschaft ebenfalls:
    "Ihr könnt mich mal mit eurer Solidarität. Ihr habt lange genug auf mich geschissen - jetzt scheiß ich auch auf euch..."

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    Kommentar von P. Schwarz am 03.10.2022

    Ich finde die Motive hinter dem Artikel ebenfalls sehr achtenswert und wir versuchen schon immer achtsam zu leben. Allerdings finde ich es inzwischen als nicht mehr ausreichend, auf privater Basis und mit diversen Spenden zu versuchen, das irgendwie aufzufangen, was unser Gemeinwesen aufgrund einer katastrophalen Politik kaputt macht. Meines Erachtens ist es unsere dringendste Aufgabe, dafür zu sorgen, dass unsere Regierung wieder für uns arbeitet und aufhört Krieg zu propagieren. Es geht auch noch tiefer, denn auch unsere Medien/Presse und Justiz funktionieren nicht mehr richtig und das ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Kindeskinder ein gewaltiges Problem. Private Hilfe ist gut und richtig aber noch wichtiger ist, endlich gegen die Mißstände in unserer Gesellschaft vorzugehen (begreifen wir eigentlich, was die ständig wachsende Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung anrichtet ?).

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    Kommentar von Ulrich Jaekel am 02.10.2022

    Die Motive, die zu diesem Kommentar führten, achte ich sehr. Die Rat- und Vorschläge sind alle richtig. Dennoch ist mir nicht wohl dabei, es läuft am Ende doch immer wieder darauf hinaus, "Brosamen vom Tisch der Reichen" anzubieten. Die sind in der jeweils akuten Situation oft durchaus hilfreich. Sie ändern jedoch nichts an dem System, dass mit dem Geld, das ich nicht zum Leben brauche, neues Geld generiert wird. Was denen nicht hilft, die kein überzähliges Geld und auch sonst nichts haben, was sie zu Geld machen könnten. Manchmal sind gut gemeinte Brosamen aber auch eine Demütigung für die, die keine andere Wahl haben. Die "Tafeln" sind geradezu ein Indikator für einen strukturellen Mangel unserer Gesellschaft.

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    Antwort von David Stahmann am 04.10.2022

    Hallo Herr Jaekel (und auch Herr Schwarz im Kommentar oben drüber),

    vielen lieben Dank für den Kommentar. Wie weiter unten in einer anderen Antwort bereits geschrieben - natürlich ist an vielen Stellen der Staat eigentlich der erste Adressat und Zuständige für die Behebung von strukturellen Missständen und das Gemeinwesen bzw. die Freiwilligenhilfe auf privater Basis kann eigentlich primär nur eine Ergänzung sein (sofern diese nicht explizit vom Staat gezielt unterstützt werden, da diese sich primär kümmern sollen).

    Ich sehe nur für mich das Problem: Solange sich daran erstmal nichts ändert (und auch eine Änderung würde Übergangszeiten brauchen), leiden die Betroffenen trotzdem. Dann einfach nichts zu machen in dieser Zeit und diese bzw. helfende private Organisationen einfach komplett links liegen zu lassen, halte ich persönlich für mich auch nicht die beste Option.

    Viele liebe Grüße

    David Stahmann

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    Antwort von Ulrich Jaekel am 05.10.2022

    Ja, Sie haben recht, Herr Stahmann, die private, oft sehr persönliche Hilfsbereitschaft ist absolut notwendig.Sie hilft manchen konkreten Mangel ab, ändert nichts an den Gerechtigkeitsproblemen unserer Gesellschaft, und dafür ist vermutlich nicht nur "der Staat" zuständig, sondern eben auch die Meinungsbildung in der gesamten Gesellschaft. Einfluss haben da wohl weniger die vielen einzelnen Spender, die tatsächlichGutes tun. Einfluss haben eher wirtschaftliche Organisationen, die ökonomisch stark und nicht durch Wahlen kontrollierbar sind. Gerechtigkeit ist vermutlich kein Kriterium an der Börse.

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    Kommentar von Gucci4712 am 02.10.2022

    Danke von Herzen für diesen Beitrag.

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    Kommentar von RMT am 02.10.2022

    Vielen Dank für diesen guten und wichtigen Impuls.Herzliche Grüße aus Ostfriesland.

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    Kommentar von uwebellmann am 02.10.2022

    Danke fuer die Anregung! Leider habe ich, weil meine Einkommenssituation sich auch negativ veraendert hat, meine Unterstuetzung etwas mehr als noetig fuer andere Menschen reduziert. Ich kann aber immer noch einigen wenigen Menschen helfen und werde es sofort wieder aufnehmen.

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    Kommentar von Wolfgang am 01.10.2022

    Für diese Kolumne verdienen SIe ein tolles Lob und maximale Anerkennung! Denn "Geldanleger" und "Profitmaximierer" müssen schon zwischendurch immer wieder an die andere Seite der Medaille erinnert werden, damit man die Gegensätze nicht völlig aus dem Auge und noch mehr: dem Denken daran und dem Handelns dafür verliert. Also: großen Respekt, das traut sich nicht jeder in so einem Newsletter.

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    Kommentar von Jonatan am 01.10.2022

    Ich helfe gerne und bin für Probleme Anderer immer offen gewesen. Für meine Freunde bin ich wie auch schon vor der Krise immer verlässlich da.

    Meine Solidarität mit einer Gesellschaft, die mich nur aufgrund meiner Teilnahme an Demos, die sich gegen eine Impfpflicht richteten pauschal als unsolidarischen Nazi bezeichnete, tendiert seitdem jedoch gegen Null. Ich möchte doch niemandem zumuten, von "so Einem" unterstützt zu werden...

    Werte Solidargemeinschaft: helft Euch da bitte selbst, denn mich habt Ihr erfolgreich aus Eurer Mitte gedrängt und dann ist es eben so. Auch wenn es hart klingt: aus der Nummer bin ich raus. Oder etwas freundlicher ausgedrückt: Freunde "ja", Gesellschaft "nein"!

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    Antwort von David Stahmann am 04.10.2022

    Hallo Jonatan,

    vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Wie bereits im Artikel selbst gesagt: Jeder nach seinen Möglichkeiten und Willen. Und wenn du deine Freunde schon unterstützt, ist das doch gut.

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    Kommentar von Leserin am 01.10.2022

    Dankeschön für Ihre Worte. Sie erinnern hoffentlich eine große Zahl Ihrer treuen Leser an die kleinen, wichtigen Hilfen, die von vielen immer noch getan werden können.

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    Kommentar von Beetlefan am 01.10.2022

    Danke für diesen super Beitrag. Ja, der Spruch kommt tatsächlich aus einem uralten Buch und steht schon im AT (5. Mose 8,3) Er wird von Jesus zitiert und soll zum Nachdenken bringen. Das hat auch dieser Artikel erreicht und wenn wir uns alle beteiligen und die Augen offen halten, dann können wir ein paar Menschen das Leben leichter machen. Darum DANKESCHÖN für diese wertvollen Hinweise. Denn was bleibt am Lebensende? Keiner kann was mitnehmen! Aber denen wir helfen werden, die werden uns dankbar sein .

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    Kommentar von schnagobago am 01.10.2022

    Sie haben völlig recht und soweit es uns auffällt, handeln wir bereits in diesem Sinne. Und die Entlastungen, die wir als Rentner wohl bekommen werden, gehen an die Tafel.
    Mit besten Grüßen

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    Kommentar von PRM am 01.10.2022

    sehr Lesens- und empfehlenswert ??Ich danke für diese positiven Gedanken - denn sie werden hoffentlich zu TATEN!!????

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    Kommentar von u-w-e am 01.10.2022

    Herzlichen Dank für diesen Beitrag
    („der Mensch lebt nicht von Brot allein“).
    Obwohl ich solch ein Verhalten sehr schätze und danach lebe, hatte ich es aktuell nicht ‚auf dem Schirm‘.
    Also, danke für die Erinnerung, so dass es bei mir wieder weiter vorn im Bewusstsein steht.

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    Kommentar von titankatze am 01.10.2022

    Hallo,es ist genug mit der Spendenmentalität- dazu kann ich mich nicht mehr entschließen! Wir werden jeden Tag nur noch abgezockt wenn wir im Straßenverkehr nicht aufpassen, dann erfolgt ein Blitzgewitter- insbesonders in den 30- Zonen! Es geht weiter mit den total überzogegen Parkgebühren, auch hier wird dann wieder abgezockt! Jetzt dann mit einer erhöhtern versteckten Gebühr für die Grundsteuer! Ganz zu schweigen mit den Grund-Nahrungsmittel und den überhöhten Energiekosten! Der Bürger ist nur noch in der Bringschuld- und Politiker sind für Resors nicht fachlich ausgebildet- und kassieren! Schreiben Sie mal über dieses Klientel ein paar Sätze.........gezeichnet Stöcklin J.

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    Antwort von Realist am 10.10.2022

    Bei Mitbürgern wie Ihnen wünsche ich mir für 10 km/h zu viel ein Monatseinkommen als Bußgeld und ab 20 km/h zu viel ein Jahreseinkommen als Bußgeld. Z.B. in Singapur und Finnland hilft es - vielleicht auch endlich bei Ihnen ? Auch bei den versteckten Gebührenerhöhungen kritisieren Sie aus meiner Sicht die falschen Positionen: tatsächlich wurden die Gebühren für Personalausweise, Reisepässe und Führerscheine in den letzten 30 Jahren auf satte 600% erhöht. Ähnlich ist es mit vielen Verwaltungsgebühren. Übrigens: laut politischer Propaganda leben wir doch in einer Demokratie, wie man vieles durch Wahlen angeblich ändern kann. Und bitte nicht vergessen: satte 2 Promille am Steuer und auch Rasen durch Ortschaften war früher mal in der alten BRD alles erlaubt.

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    Antwort von David Stahmann am 04.10.2022

    Hallo titankatze,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wie im Artikel selbst bereits gesagt: Jeder nach seinen Möglichkeiten und Willen.Ansonsten stimmt es natürlich, dass unabhängig von Spenden-/Einsatzaktivitäten des einzelnen privaten Bürgers natürlich auch der Staat seine sozialen Pflichten hat, sorgsam und zielgerichtet mit dem Geld seiner Steuerzahler umgehen sollte und primär für einen (guten) gesellschaftlichen Rahmen sorgen sollte. Da ist unbestritten noch sehr viel Luft nach oben, auch in Deutschland, und ich bin selbst persönlich mit vielem hierzulande ziemlich unzufrieden. Aber dann einfach gar nix zu tun, sehe ich für mich persönlich halt auch nicht als Lösung. Sofern sich da so schnell nichts ändert, leiden ja andere trotzdem darunter, die gar nichts mit dem Staat zu haben. Du kannst ja deine Abneigung gegen "Spendenmentalität" gern in Energie umwandeln und dahin arbeiten, die von dir angesprochenen strukturellen Punkte gern selbst direkt angehen. Meckern allein ändert aber halt nix.

    Viele liebe Grüße
    David Stahmann

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    Kommentar von Stef am 01.10.2022

    Danke für den Denkanstoß über der eigenen Tellerrand hinaus

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    Kommentar von pochiao am 01.10.2022

    Tolle Idee, vielen Dank

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