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Probleme mit Auslandsüberweisung bei der Deutschen Bank

Probleme mit Auslandsüberweisung bei der Deutschen Bank

Anonymer PosterBankprobleme (Gast) am 02.06.2026

Ich möchte meine persönliche Erfahrung mit einer Auslandsüberweisung bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main schildern.
Im Mai 2025 wollte ich zwei Beträge in ukrainischen Hrywnja (UAH) in die Ukraine überweisen. Die Währung UAH hatte ich auf dem Formular ausdrücklich angegeben. Da ich kein Deutsch spreche, erfolgte die Kommunikation auf Englisch.
Nach meiner Wahrnehmung wurden meine schriftlichen Angaben nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem wurde ich unter Zeitdruck aufgefordert, Dokumente zu unterschreiben, obwohl ich keine ausreichende Möglichkeit erhielt, den Inhalt mit Hilfe meines Mobiltelefons zu übersetzen und vollständig zu verstehen.
Später stellte ich fest, dass die Überweisungen nicht in UAH, sondern in EUR erfasst worden waren. Eine Überweisung über 581 UAH wurde als 581 EUR ausgeführt. Beim Empfänger kamen lediglich 581 UAH an, während ein Differenzbetrag von 569 EUR nach den Regeln der Empfängerbank nicht mehr zurückgeführt werden konnte.
Darüber hinaus empfand ich den Umgang mit meiner Beschwerde sowie einzelne Äußerungen und das Verhalten von Mitarbeitern gegenüber einer älteren Kundin mit Sprachbarriere als unangemessen und demütigend. Unterlagen zu der bereits ausgeführten Überweisung erhielt ich erst mehrere Tage später mit Unterstützung einer anderen Mitarbeiterin.
Der Vorgang wurde später durch einen Rechtsanwalt bei der BaFin angezeigt und mit Unterlagen dokumentiert. Die BaFin bestätigte den Eingang der Beschwerde und teilte mit, die Informationen im Rahmen ihrer laufenden Aufsichtstätigkeit zu berücksichtigen.
Ich veröffentliche diesen Beitrag nicht, um über Schuld oder Unschuld zu urteilen, sondern um anderen Verbrauchern meine Erfahrungen mitzuteilen. Jeder Leser kann sich daraus seine eigene Meinung bilden.
Die wesentlichen Unterlagen zu diesem Vorgang liegen vor. Sie wurden bereits einem Rechtsanwalt sowie der BaFin im Rahmen der Beschwerde vorgelegt und können bei berechtigtem Interesse auf Anfrage eingesehen werden

Star der CommunitySpooky78 am 02.06.2026

@ Bankprobleme: Der geschilderte Vorgang ist gewiss ärgerlich und spricht nicht gerade für die Deutsche Bank. Ich würde bei Geldtransfers in die Ukraine aber allein schon aus Kostengründen ohnehin nicht auf eine klassische Filialbank zurückgreifen. Spezialisierte (Online-)Anbieter wie z.B. Wise (https://wise.com/), WesternUnion (https://www.westernunion.com/de/de/home.html), Remitly (https://www.remitly.com/de/de), Profee (https://www.profee.com/de), Paysend (https://paysend.com/de-de) oder MoneyGram (https://www.moneygram.com/de/de) sind hier nicht nur viel schneller, unbürokratischer und fortschrittlicher, sondern auch i.d.R. deutlich kostengünstiger.

Vergleiche mit den unterschiedlichen Konditionen besagter Anbieter findet man u. a. hier:
- https://www.monito.com/de/
- https://www.xendwise.com/de
- https://moneytransfers.com/de

Registriertes Community-MitgliedPaul am 02.06.2026

Dann hast du in Rekordzeit Deutsch gelernt um hier zu meckern. Und dann ist deinen Rechtsanwalt nichts besseres als eine Beschwerde bei der Bafin eingefallen. Warum sollte sich deine Anzeige jemand ansehen wollen ?

"Die Währung UAH hatte ich auf dem Formular ausdrücklich angegeben. Später stellte ich fest, dass die Überweisungen nicht in UAH, sondern in EUR erfasst worden waren. Da ich kein Deutsch spreche, erfolgte die Kommunikation auf Englisch."

Was denn nun: kommuniziert oder doch per Formular ???
Dann kann dein Anwalt doch sehr einfach das fehlende Geld einklagen?

Üblichwerweise lassen sich Banken alles unterschreiben und Zahlen und Währungen sind ja in deiner Sprache. Ich vermute mal das du den Fehler gemacht hast.

Star der CommunitySpooky78 am 02.06.2026

@ Paul: Ihre Kritik mag ja inhaltlich in Teilen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!