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Aktuelle Mindestvoraussetzungen für Banking-Apps

Aktuelle Mindestvoraussetzungen für Banking-Apps

Registriertes Community-MitgliedErnie am 20.05.2026

Anlässlich des Markteintritts von Chase fällt mir erneut auf, dass Banken sehr unterschiedliche Vorstellungen von Mindest(system)voraussetzungen für ihre Apps haben:
Chase etwa startet aktuell sein Angebot für Geräte mit iOS ab 15.1, ähnlich der Hamburg Direct Bank, die vor kurzem ihre App ab iOS 15.0 startete, was auch dem Stand der ING entspricht.
(All diese sind also beispielsweise noch für das iPhone 7 geeignet)
Comdirect, DKB und manche Sparkassen haben ihre Apps seit etlicher Zeit dagegen auf iOS ab 16.0 beschränkt.
Consors hält die Latte aktuell noch höher auf iOS 17.0

Wenn ich bedenke, dass all diese Apps ähnliche Aufgaben erledigen, teilweise inklusive möglicherweise sensibler Funktionen wie eID, wirken die unterschiedlichen Voraussetzungen doch recht willkürlich auf mich.
Mindestens zeigen sie allerdings, wie groß der Interpretationsspielraum bei sehr ähnlicher Funktionalität sein kann.

Registriertes Community-MitgliedMarkus am 20.05.2026

Falls möglich vermeide ich die Nutzung von Banking Apps. Als Nutzer von Dinosaurier Endgeräten werde ich immer öfter von attraktiven Zinskonditionen ausgeschlossen. Derzeit gibt es aufgrund eines starken Mitbewerberfeldes noch viele Alternativen. Auf kurze Sicht muss mein 2FA-Smartphone (nur Onlinebanking) ins Computermuseum. Das selbige Problem betreffen auch die Kundenstamm Legitimationsverfahren.

Um noch möglichst lange eine potentielle Kontoführung zu ermöglichen, lade ich als Nutzer von Apple iOS, Banking Apps von unbekannten Banken ohne Geschäftsbeziehung einmalig mit meinem Apple Account. Unmittelbar danach werden diese ungenutzt gelöscht. Teilweise besteht dann die Möglichkeit bei höheren App Voraussetzungen, die letzte kompatible Version zu laden. Wurde die App niemals geladen, kann dann gar keine Version installiert werden und das Betriebssystem ist für immer ausgeschlossen. Dieses funktioniert bei der von beliebten „SecureGo plus“ App sehr gut. Diese funktioniert trotz iOS 15 noch mit vielen Genobanken. Leider kann die Funktion „Aktivierungscode anfordern“ seit geraumer Zeit nicht mehr genutzt werden. Dieses ist dem, durch die interne Weiterleitung an den iOS Safari Browser geschuldet. Es erscheint nun eine Dauerschleife, die nie durchbrochen werden kann. Das Einscannen oder die manuelle Eingabe eines Aktivierungscodes sind aber immer noch uneingeschränkt ausführbar und zielführend.

Die aktuellste iOS Version lautet 15.8.8. iOS 15 läuft sogar noch auf dem iPhone 6s und iPhone SE (2016). Diese sind noch meine primär und alternativ 2FA-Geräte.

Siehe auch diesen Faden https://www.kritische-anleger.de/forum/sonstiges/atruvia-securego-plus-app-betriebssystem-mindestanforderung-ab-12-11-2025/

Dieser Post wurde am 21.05.2026 um 07:58 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 20.05.2026

Da sich Betriebssysteme ständig weiterentwickeln, bedeutet es für Banken (bzw. deren IT-Dienstleister)Mehrarbeit, Apps auf unterschiedlichen Versionen lauffähig zu halten. Analog funktioniert z.B. auch aktuelle Windows-Software meistens nicht mit Windows 95 oder gar Windows 3.1 (falls man noch Computer hat, auf denen diese Systeme laufen).

Wie weit "rückwärtskompatibel" eine App gemacht wird, ist also ein Kompromiss zwischen zusätzlichen Entwicklungskosten, um mehr Versionen zu unterstützen, und den potenziellen Kunden, die man verliert, wenn eine bestimmte ältere Version eben nicht mehr unterstützt wird.

Registriertes Community-MitgliedUli am 20.05.2026

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