Die Münchner Hypothekenbank macht gerade große Werbung mit Ihren Genossenschafts Anteilen zum Kauf.
Ausschüttung im Jahr 4%
Weiß jemand ob diese Bank finanziell gesund ist?
Oder muss Siedurch den Verkauf Ihrer Anteile Geld in die Kasse bekommen?
In diesem Fall wäre von einem Kauf abzuraten.
Um Antwort wird gebeten.
@charly
Die Vertreterversammlung der Münchner Hypothekenbank legt bei ihrer Versammlung die Dividenden fest.
So wie ich das bei schnellem überlesen gesehen habe, sind die 4 % in der Vergangenheit nicht für dieses und nächstes Jahr.
Dazu kommt bei vielen Genossenschafts-Banken noch eine Hürde hinzu.
Oft ein aktives Girokonto, meist nicht kostenlos, noch eine Finanzierung oder Versicherung etc., heißt einfach Anteile kaufen und x % Dividenden kassieren ist nicht garantiert.
Da ist es wichtig, dass Du das Kleingedruckte ganz durchliest.
Mir ist eine VOBA hier bekannt, der wurde vor Jahren von der BaFin für ein Jahr eine Auszahlung der Dividenden untersagt.
Ein Jahr später wurde dies mit den neuen Dividenden nachträglich ausbezahlt, aber ohne Verzinsung.
Mit dem Erwerb von Anteilen haftest Du auch mit.
Die Münchener Hypothekenbank ist seit vielen Jahren ein Geheimtipp. Es wurden (in Ausnahme der beiden Corona-Jahre) immer 4% bzw. 4,25% ausbezahlt, ohne dort ein Girokonto etc haben zu müssen. Was mich erstaunt; es handelt sich um ein Spezielkreditinstitut welches ausschließlich gewerbliche Immbobiliengeschäfte - aber sehr erfolgreich- finanziert und das bundesweit und ggf sogar auch im Ausland? Im Gegenzug zur Meine Bank - Raiffeisenbank im Hochtaunus, der man nachsagte, dass das Risiko für diese kleine Bank zu hoch war. Aber die für MüncherHyp scheint das Risiko nicht zu hoch zu sein? In wie fern unterscheiden sich diese Immobilienfinanzierungen von der meine Bank? Beides sind natürlich eG also eingetragene Genossenschaften, die auf das Kapital der Mitglieder angewiesen sind. Ob Daumen drücken und 3 Stoßgebete reichen?