Rendite ohne Risiko? Das geht sehr wohl!

01.01.2021 - Stefan Erlich - 31 Kommentare

Rendite ohne Risiko? Das geht sehr wohl!

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Kurz vor Weihnachten habe ich mir selbst ein lang geplantes Weihnachtsgeschenk gemacht: ein Energiemessgerät für 12,99 €. Es zeigt die aktuelle Leistungsaufnahme eines elektrischen Gerätes (z. B. Waschmaschine oder Stehlampe) und den Energieverbrauch über die Zeit (Stromverbrauch). In den Amazon-Rezensionen urteilte ein Nutzer “Vorsicht: Suchtgefahr” und nach etwas über 2 Wochen intensiver Nutzung kann ich dem nur zustimmen. Mittlerweile renne ich hier fast jeden Tag durchs Haus zu einem neuen elektrischen Gerät und notiere akribisch die Verbräuche. Da stellt sich z. B. heraus, dass die Weihnachtsbaumbeleuchtung geradezu ein Witz ist im Vergleich zu unserem Wasserkocher, der mit über 1,8 kW das heiße Wasser für den Tee produziert. Zur Veranschaulichung: Man bräuchte ungefähr 2,5 muskelbepackte Profifahrradfahrer, die etwa 2-3 Minuten mit all ihrer Kraft in die Pedale eines Ergometers treten, um das Teewasser auf Temperatur zu bringen.

Menschen mit gutem Verständnis für Strom und Energie allgemein werden an dieser Stelle müde lächeln, allerdings bietet sich bei dem Thema noch ein etwas anderer Blickwinkel an, nämlich der eines Anlegers. Wir könnten das Energiemessgerät als Investition sehen und die identifizierten Einsparmöglichkeiten (z. B. Kühlschrank auf niedrigere Stufe stellen) in Form von eingesparten Stromkosten als Ertrag dieser Investition. Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt verbraucht etwa 4.000 kWh pro Jahr. Das entspricht bei einem Strompreis pro kWh von ca. 0,30 € etwa 1.200 € pro Jahr. Könnten wir durch Energiesparmaßnahmen nur 10 % davon einsparen, hätten wir schon im ersten Jahr eine Rendite von 923 % erzielt - und das völlig risikofrei! Ähnliche Zahlen lassen sich schnell im Heizungsbereich durch Einsparungen erzielen (eine Stufe runter und Pullover an). Und das beste dabei: ökologisch ist das Ganze auch noch eine gute Sache!

Man könnte den Gedanken sogar noch weitertreiben und die im obigen Strombeispiel eingesparten 120 € pro Jahr nicht etwa verkonsumieren, sondern im Rahmen eines ETF-Sparplans investieren. Bei einer angenommenen Aktienmarktrendite von 5 % pro Jahr resultiert nach 30 Jahren dank des Zinseszinses ein Endbetrag von erstaunlichen 8.371 €, wovon wir an Kapital nur 3.600 € eingezahlt haben. Könnten wir statt 120 € pro Jahr sogar 500 € pro Jahr an Energiekosten sparen (z. B. Strom, Heizung, Benzin/Diesel), dann landen wir nach 30 Jahren sogar bei etwa 35.000 €. Wer würde so eine Summe nicht gerne für die Rente zur Verfügung haben? Man könnte aus dem Ganzen auch eine Art spielerische Herausforderung mit Sammelcharakter a la Payback machen: Jeder jeden Monat eingesparte Energiekosten-Euro ist in 30 Jahren 818 € wert. Na? Wie viele Euros schaffen Sie jeden Monat? Zugegeben: Die Aktienanlage ist nicht ganz so risikofrei wie ich es im Titel versprochen habe, der reine Sparanteil dagegen schon.

Aber warum schreibe ich Ihnen das? Weil ich immer wieder erstaunt darüber bin, welchen Aufwand manche Anleger betreiben, um selbst für kleine Anlagebeträge ein paar Prozentpunkte mehr Rendite zu erwirtschaften. Da wird bei jeder Neukundenaktion das Tagesgeldkonto gewechselt oder es werden z. B. 500 € in ein vermeintlich sicheres Immobilien-Crowdinvesting-Projekt investiert, nur um am Ende des Jahres ein paar Euro mehr sein eigen nennen zu dürfen. Das Problem dabei: In der Anlagewelt gibt es Rendite immer nur gegen Risiko. Je höher die Rendite, um so höher das Risiko. Dieser Zusammenhang ist unauflöslich. Für mein kleines Beispiel mit den Energieeinsparungen gilt er aber nicht. Warum also nicht lieber hier etwas mehr Zeit und Geld investieren? Den kleinen Nachhaltigkeitsbonus gibt es dann sogar noch kostenlos mit dazu.

An dieser Stelle einige konkrete Ideen für Energieeinsparungen::

  • Kühlschrank auf niedrigster Stufe laufen lassen
  • Nur genau die Menge Wasser für den Tee mit dem Wasserkocher erhitzen, die man auch wirklich braucht (z. B. vorher Teekanne mit kaltem Wasser füllen und damit den Wasserkocher füllen)
  • Spülmaschine so oft wie möglich im Eco-Modus laufen lassen
  • Duschvorgang verkürzen (Warmwasser verbraucht sehr viel Energie)
  • Heizungsthermostat eine kleine Stufe herunterstellen
  • Badarmatur mit Kaltstart-Funktion installieren (z. B. Hansgrohe Logis CoolStart)
  • Backofen früher ausschalten und Resthitze nutzen

Als kleiner guter Vorsatz fürs neue Jahr: Messen Sie doch zumindest bei den elektrischen Verbrauchern die Einsparung mit einem Energiemessgerät wie diesem hier und berechnen Sie dann einfach einmal die jährliche Stromkostenersparnis. Den gesparten Betrag überweisen Sie jährlich auf ein kostenloses Depot bei der ING (aktuell mit 50 € Gutschein für Neukunden) und investieren den Betrag in einen weltweit über tausende Aktien diversifizierten und kostengünstigen Exchange Traded Fund (ETF). Mein persönlicher Favorit ist in dieser Hinsicht der Vanguard FTSE All-World UCITS ETF Distributing. Das Depot fassen Sie möglichst 30 Jahre nicht an und freuen sich danach über eine nette Zusatzrente. Viel Spaß :-)

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Positive BewertungKommentar von Margit am 02.01.2021

Mir har dieser Artikel sehr gut gefallen, da er einmal Denkanstöße in eine andere Richtung gibt. Danke Herr Erlich !
Ich spare selbst Energie und mache sehr viel von dem, was hier beschrieben wird, aber darum geht es m.M. nach nicht.

Sie schreiben :
„Aber warum schreibe ich Ihnen das? Weil ich immer wieder erstaunt darüber bin, welchen Aufwand manche Anleger betreiben, um selbst für kleine Anlagebeträge ein paar Prozentpunkte mehr Rendite zu erwirtschaften. Da wird bei jeder Neukundenaktion das Tagesgeldkonto gewechselt oder es werden z. B. 500 € in ein vermeintlich sicheres Immobilien-Crowdinvesting-Projekt investiert, nur um am Ende des Jahres ein paar Euro mehr sein eigen nennen zu dürfen.“

Diese Aussage ist enorm wichtig, da ich immer wieder ähnliche Sachen beobachte. Wir müssen immer wieder überlegen wie sinnvoll bestimmte Aktionen wirklich sind und ob sich auch der Zeitaufwand dafür lohnt. Wir können uns unser ganzes Leben damit beschäftigen wegen winziger Beträge Stunden vor dem Computer zu verbringen, statt evtl. mal an anderer Stelle etwas einzusparen oder auch weniger von dem zu kaufen, was wir eh schon 100 fach im Schrank liegen haben.
Ich habe teilweise auch schon Geld für Käufe zur Seite gelegt, die ich dann nach kurzem Überlegen doch nicht getätigt habe. Man kann sich dafür auch eine Art Sparschwein anschaffen. Die Wünsche waren schnell vergessen, das Geld blieb.
Umweltfreundlich ist das Ganze dann auch noch.

Ich habe den Eindruck beim Lesen der Kommentare, dass diese Aussage nicht so richtig verstanden wurde.

Sehr schön, dass hier beim kritischen Anleger auch einmal über den Tellerrand hinaus gedacht wird.

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Kommentar von B.-W. am 01.01.2021

Da zwei Lampen im Wohnzimmer im Dezember den Geist aufgaben, habe ich zwei
neue gekauft. Gleichzeitig habe ich den Stromfresser in der Küche (300 Watt Birne, Deckenstrahler) ebenfalls erneuert. Alles sind LED-Lampen. Was mich gewaltig stört, diese können nicht repariert werden sondern müssen - wenn diese defekt sind - entsorgt werden. Früher tauschte man einfach eine Birne aus. Was ist den auf Dauer billiger/günstiger?
MfG

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Neutrale BewertungKommentar von mail@gerhardfenzl.de am 01.01.2021

Energie sparen ist sicherlich positiv zu bewerten. Und dafür gibt es auch Hilfsmittel, wie z.B. das von Ihnen genannte Energiemessgerät. Die Einsparungen dann aber als "Rendite" zu bezeichnen, bezogen auf die "Investition", also den Preis des Energiemessgeräts, ist schon recht abenteuerlich.
Jeder Investor überlegt sich: Wie viel Geld will ich investieren und worin? Wenn Sie z.B. 1.300 € investieren wollten, würden Sie dann 100 solche Energiemessgeräte kaufen, um damit eine bestimmte Rendite zu erzielen? Wird nicht funktionieren, und war wohl auch nicht so gemeint. Der Beitrag ist als Anregung zum Energie sparen sicherlich sinnvoll, als Anlagetipp aber eher unbrauchbar. Das sollte aber auch schon in der Headline erkennbar sein.

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Kommentar von Telemekel am 01.01.2021

Hallo,

also bei der Rendite der ETF's muss man noch beachten, dass da noch die Steuer abgeht. Und die Inflation. Und 30 Jahre Anlagezeitraum ist ziemlich unrealistisch, da liege ich bereits ein paar Meter unter der Erde. Ist nur für 30 bis 40jährige interessant.

Und wegen den Heizkosten haben Sie mich daran erinnert, dass ich die Heizung gleich ein Stufe höher stellen muss. Habe meistens so um die 24 Grad während der Heizperiode, benötige ich, weil ich leicht bekleidet in der Wohnung bin. und bleiben möchte. Ist mir egal ob es mich etwas mehr kostet. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich in einem total gedämmten Haus wohne, da ist es nicht schwer diese Temperatur einzuhalten.
Für die Umwelt mache ich genug an Einsparungen. Einmal per Rad in die Stadt fahren spart mehr Geld als die ganzen Einsparungen.
Ich fahre mehr mit dem Rad als mit dem Auto. Rad ungefähr 3.000 km pro Jahr, Auto ca. 1.500 km.
Und Australien ist sehr schön, war schon sehr oft dort. Aber nicht hinzufliegen wäre ja noch viel ökologischer. Also weshalb sollen dann Ihre Kinder auch noch nach Australien?
Teewasser brauche ich nicht abzumessen. Nach gewisser Zeit hat man das im Griff wieviel Wasser man in den Kessel füllen muss. Allerdings fülle ich ab und zu den Kessel ganz voll und gieße das kochend heiße Wasser in den Ausguss. Ist wichtig, damit in den Leitungen/Abflussrohr sich das Fett löst. Natürlich weißs ich, dass man kein Fett in den Ausguss schütten darf. Aber notgedrungen, einige Tropfen Öl/Fett kann man nicht verhindern. Ist ja auf den Tellern etc., außer man schleckt das Geschirr ab (ein Witz).
Aber ich spare dennoch viel, wo es mir sinnvoll erscheint. Habe ich wohl von meiner Großmutter. Die kochte die Kartoffeln auf dem Herd eine Weile, schaltete dann den Herd ab und hat den Kochtopf mit den Kartoffeln in eine Decke eingeschlagen und so ca. 15 Minuten garen lassen. Dann waren sie schön kaufertig bei minimalem Stromverbrauch. Spart heutzutage noch jemand so?

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Neutrale BewertungKommentar von AG-Ing am 01.01.2021

An sich ein guter Artikel mit Tipps, die ich größtenteils SEIT JAHREN umsetze (Wasser mit Teeglas in den Kocher abfüllen, Heizung runterdrehen, ECO-Programme insbes. bei der Waschmaschine, Waschmaschine nur mit voller Trommel betreiben...).ABER – der Teufel steckt wie immer im Detail: 1) Wenn Sie den Kühlschrank auf niedrigster Stufe betreiben, stellen Sie vermutlich fest, dass es zu warm im Kühlschrank ist. Stellen Sie zunächst ein geeignetes Thermometer in den Kühlschrank. Dabei habe ich bei unserem Kühlschrank festgestellt, dass er selbst auf der leistungsstärksten Stufe oft noch zu warm ist (deutlich über 7 °C)! Dann wird das Essen schlecht! 2) Waschmaschinen und Geschirrspüler brauchen in regelmäßigen Abständen zur Entkeimung ein Normalprogramm. Dies solle man vorher recherchieren. 3) Beim empfohlenen Energiekostenmessgerät vermisse ich den Hinweis, dass das Gerät auch wirklich zwischen Wirkleistung und Steuerblindleistung unterscheiden kann (True-RMS-Berechnung). Der Hersteller behauptet lediglich, es würde die Wirkleistung anzeigen. Das kann ich bei dieser Preisklasse nicht glauben. Würde es lediglich zwischen Wirkleistung und Verschiebungsblindleistung unterscheiden, könnte man die Blindleistung an ohmschen und kapazitiven/induktiven LINEAREN Verbrauchern messen. Was das Gerät aber bei nichtlinearen Verbrauchern (Netzteil, Dimmer, Trafo mit Eisenkernen etc.) anzeigt, ist vermutlich grober Unfug. Als ich mir ein solches Gerät vor einigen Jahren gekauft hatte, kosteten die Geräte, die auch für nichtlineare Verbraucher geeignet sind, so ca. 50 Euro oder mehr.

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Neutrale BewertungKommentar von Swow am 01.01.2021

So ein Energiemessgerät für 12,99 € ist lediglich für mobile Geräte. Viel interessanter wäre eine Messung an Geräten die wirklich viel Strom verbrauchen und "fest verdrahtet" bzw. deren Stecker schlecht zu erreichen ist, wie z.B. Kochfläche mit Backofen, Nachtspeicherofen, Heizung, Durchlauferhitzer oder die Spülmaschine.
Dem Sparwahn mit LED-Lampen erliegen wir alle, übersehen aber trotz "warmweißer" Ausführung, dass das Lichtspektrum z.B. für das Auge nicht unproblematisch ist.
Was mich neben Verbrauchskosten mehr anficht, sind laufende Kosten. Das sind neben den Grundkosten für Energie natürlich auch Gebühren der Dienstleister, z.B. Banken und Trader. So ist mein Engagement sofort zu Ende, wenn Kontoführungsgebühren eingeführt werden. Ja, es gibt sie noch ohne! Interessiert sehe ich momentan auf die Null-Euro-Trader ...

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Neutrale BewertungKommentar von Paul Baumann am 01.01.2021

Grundsätzlich schließe ich mich hier den Verfechtern der Lebensqualität an. Natürlich gibt es Möglichkeiten, ohne nennenswerte Komforteinbußen zu sparen (z.B. LED-Beleuchtung). Ich nehme für kürzere Strecken auch mal das Fahrrad statt des Autos. Spritverbrauch runter - Fitness rauf.Macht mir sogar Spaß.
Aber wie WOrth bei 19 Grad im Wohnzimmer zu hocken, kommt für mich keinesfalls in Frage. Mit 3 Pullovern hält man es vielleicht aus - gemütlich ist es bestimmt nicht. Ich würde mich als sparsam bezeichnen, aber pfennigfuchsend durchs Leben - nein Danke. Irgendwann muss man übrigens auch mal mit dem Entsparen beginnen, sonst freuen sich nur die Erben ;)

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Negative BewertungKommentar von Elch am 01.01.2021

Bevor man hier immer wieder ECO-Programme erwähnt, sollte man sich erstmal kundig machen, was dauernde ECO Programme den entspr. Geräten abverlangen, bzw. so zu frühzeitigem Verschleiß führen.Fragen Sie da erstmal einen Händler Ihres Vertrauens.
Das ist doch Kleinkackerei, wenn die betreffende Maschine viel eher ihren Geist aufgibt. So kommt es immer wieder vor, dass aufgrund niederiger Temperaturen und weniger Wasser die Düsen verstopfen und sich zusetzen. Es müssten viel öfter Reinigungsdurchgänge mit spez. Reinigern durchgeführt werden etc.
SIE WOLLEN SPAREN- UND TRICKSEN SICH SELBER AUS!
Überschüssiges kochendes Wasser sofort in Küchenabfluss gekippt, spart eventl. Rohrreiniger und killt Bakterien.
Richtig sparen geht nur: alles auf LED umstellen. (Beleuchtung)
Alles andere geht zu Lasten unserer Lebensqualität.
Ein besonderer Tipp hier für Sparfüchse: Machen Sie es wie die Niederländer.
Klopapierrolle vor Gebrauch platt drücken, dann erst auf den Halter.
Erschwert das Abrollen, jeder nur etwa 2 Blatt. Viel Spass beim Kacken!
Wichtig beim Duschen: Jedes Bein in einen extra Wassereimer stellen, ergibt ca. 15l Wasser für die Klospülung.
Da macht doch jeder gerne mit.
MfG
Elch

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Antwort von Paul Baumann am 01.01.2021

Klasse Kommentar von Elch. Und zusätzlich mit genialen Einspartipps :).
Auch gut dargelegt, dass beim Sparen an der falschen Stelle der Schuss nach hinten losgeht. Wer in Deutschland eine halbwegs qualifizierte Tätigkeit in Vollzeit ausübt, hat diese "Kleinkackerei" einfach nicht nötig. Wer allerdings seinen Spaß daran hat, kann es selbstverständlich praktizieren.

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Positive BewertungKommentar von Evergreen am 01.01.2021

Super Artikel! (Zumindest für mich, falls ich die Einzige sein sollte, die noch nicht wusste, dass es so etwas gibt.) Schade, dass er nicht vor Weihnachten erschien; mir sind auf Anhieb mehrere Personen eingefallen, für die ich mit dem Energiemessgerät ein preiswertes Weihnachtsgeschenk gehabt hätte.

Wie ich inzwischen feststellen konnte, gibt es viele weitere solcher Geräte – teurere, aber sogar billigere, z. B. eins von revolt für 7,90 € (Platz 2 im Netzvergleich-Test). Darum die Frage: Nach welchen Kriterien wurde gerade das Gerät von Homega empfohlen?

Die Crowdinvestment-Plattformbetreiber werden sich für den Artikel vermutlich nicht bei Ihnen bedanken, zumal das Jahr 2020 offenbar etliche Anleger zum Nachdenken über diese Anlageform gebracht hat. Kein Wunder: Nahezu sämtliche Rückzahlungstermine müssen von den Emittenten, dazu nicht selten über die Maximallaufzeit hinaus, verschoben werden; manche können nicht einmal mehr die quartals- oder halbjährlich vereinbarten Zinsen zahlen; ich selbst bin inzwischen von drei Totalausfällen betroffen und erwarte mindestens drei Weitere, nachdem die Emittenten seit einiger Zeit ihrer Berichtspflicht nicht mehr nachkommen (in einigen Fällen von den Vermittlungsplattformbetreibern nicht einmal mehr zu erreichen sind). Die Konsequenz: Der Ausfall einiger weniger Investitionen frisst die Zinsen von mehreren anderen.

Abgesehen davon, ob alle Anleger (bzw. jene, die die Risikowarnungen von Kritische Anleger nicht ernst genommen haben) Rückzahlungsverzögerrungen und Ausfälle verkraften können, führen solche Änderungen zu einem erheblichen bürokratischen Mehraufwand, um – wenn zumindest der Rat „möglichst breite Streuung kleiner Einzelinvestitionen“ beachtet wurde – nicht die Übersicht über die Projekte zu verlieren.

Indizien dafür, dass so manche Anleger bezüglich dieser Anlageform wohl doch skeptisch geworden sind: Es dauert inzwischen deutlich länger, bis die Fundingziele erreicht werden; Anleger werden von den Vermittlerplattformen zunehmend mit Werbung für einzelne Projekte überflutet, oftmals verbunden mit sog. Boni, die nur von Menschen, die nicht rechnen können, als solche aufgefasst werden dürften.

Es liegt mir fern, mit diesen Anmerkungen eine Weltuntergangsstimmung verbreiten. Wohnungen und kommerzielle Immobilen werden auch zukünftig gebraucht; und es wird weiterhin genug gut Betuchte geben, die nicht auf kurzfristige Renditen angewiesen sind und gerne in Immobilien (dingliche Güter) investieren, statt mit ihrem Geld zu „spekulieren“. Das heißt, den Markt für Projektentwickler wird es immer geben, doch ist davon auszugehen, dass er sich neu regulieren wird. Die Frage ist also, welche von ihnen entsprechend aufgestellt sind, um auch schwierige Marktbedingungen zu überstehen.

Für mich, die ich kein Geld auf irgendwelchen Konten „herumliegen“ habe, bedeutet dies: Abwarten und Tee trinken und inzwischen die Möglichkeiten, Rendite auch im kleinen Rahmen, eben durch Einsparungen, zu erwirtschaften. – Darum danke für diesen Hinweis dazu, und gerne mehr davon.

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Neutrale BewertungKommentar von WOrth am 01.01.2021

Ein gutes neues Jahr 2021 wünsche ich allen! Angaben wie z.B. "Durchschnittsverbrauch eines Vier-Personen-Haushaltes" machen mich seit jeher misstrauisch, da diese Angaben auf ganz spezifischen Vorgaben beruhen. Falls in Ihrem Haushalt nämlich sowohl die Warmwasserversorgung als auch das Kochen und Backen per Strom erfolgen, stimmt die Aussage schon nicht mehr. Von daher halte ich die Bewertung des gesamten Energieverbrauchs für zielführender als alles andere. Konkret: In meinem Zwei-Personen-Haushalt (EFH) erfolgen sowohl Warmwasseraufbereitung als auch Kochen und Backen mittels Strom. Konsequenz: Es gibt seit Jahren nur Duschen im Haus (elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer) macht in Summe mehr als 4000 kWh). Dafür liege ich im Energieverbrauch für die Gasheizung (19 Grad Raumtemperatur, da setzten sich viele schon ins Straßencafe ohne sich über die Kälte zu beschweren) sehr niedrig, was so maches "Vergleichsportal" zu Jubelstürmen hinreißt. Und der jährliche Wechsel der Energieversorger ist m.E. neben vernünftigem Umgangmit Energie immer noch die beste "Investition". Ansonsten schließe ich mich dem Kommentar von manlahue an.

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Positive BewertungKommentar von Inspector am 01.01.2021

Hab ich gleich umgesetzt und den Wasserkocher so befüllt, dass ich danach nicht das restliche kochende Wasser in den Abfluss giesen muss, und siehe da, im Wasserkocher ist eine Mindestfüllanzeige (schlecht erkennbar), die fast genau für meine Tasse Tee ausreicht. O.K....damit werde ich jetzt nicht die Welt retten, aber Kleinvieh mach auch Mist.
Weiters so............

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Antwort von Stefan Erlich am 01.01.2021

Hach, solche Kommentare freuen mich besonders :-) Weiter so :-)Ich hab es selber noch nicht genau am Wasserkocher gemessen, aber unsere Kaffeemaschine zieht für zwei Tassen Kaffee 0,09 kWh aus dem Netz. Eine Teekanne dürfte wohl etwas mehr Wasser enthalten und die Einsparung hängt letztlich davon ab, wie viel Überschuss man früher "aus Versehen" mit aufgeheizt hat. Aber mal grob gerechnet: Könnten wir 0,03 kWh pro Tee sparen, wären das bei einem Tee pro Tag etwa 11 kWh pro Jahr und damit etwa 3,30 € pro Jahr Einsparung. Nicht die Welt, aber risikofreie Rendite ;-)

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Kommentar von WaKa am 01.01.2021

Als Energieanlagenelektroniker(Elektriker)bemühe ich mich seit fast 40 Jahren jährlichmeine Stromkosten zu senken.Klappt zwar nicht jedes Jahr,aber 2020 waren esimmerhin ca. 135 €.(zB.auf LED umstellen !Freundliche Grüße

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Antwort von Stefan Erlich am 01.01.2021

Freut mich zu hören! Eigentlich müsste man Verbraucher im Stile eines Payback-Punkteprogrammes dafür belohnen, wenn sie weniger verbrauchen als im Vorjahr. Dann wären die Anreize für viele Energie-Laien sicherlich noch größer. Aber leider scheitert das am Ziel der Gewinnerzielung bei den Energieerzeugern und Übertragungsnetzbetreibern. Das geht dann aber schnell ins Politische, insofern halte ich mich da mal lieber zurück ;-) VG, Stefan Erlich

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Positive BewertungKommentar von Bangster am 01.01.2021

Warum ist Henry Ford so reich geworden ... , weil er so geizig war!

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Neutrale BewertungKommentar von manlahue am 01.01.2021

Zunächst alles Gute zum Neuen Jahr 2021!
Schön, dass Sie sich ein Energiemessgerät gekauft haben und dieses anwenden. Ich frage mich nur, was das bei Ihnen bewirken soll und wird? Ich sage zunächst einmal: "reichlich wenig" oder "nahezu nichts", es sei denn Sie schränken die Benutzung des Gerätes ein, spülen also z.B. in Zukunft wieder das Geschirr von Hand etc..
Und warum sparen Sie nichts? Eben, weil Sie ihre E-Geräte haben und diese anwenden und die haben nun einmal den für die bereits gekauften Geräte geltenden Stromverbrauch, der sich erst dann in Ihrem Haushalt ändert, wenn Sie eine neues, im Energieverbrauch niedrigeres Gerät kaufen. Das machen Sie aber wahrscheinlich erst dann, wenn Ihr Gerät defekt gegangen ist und sich eine Reparatur nach Meinung des Kundendiensttechnikers nicht mehr lohnt.
Soweitso gut!
Ich fasse zusammen: Sparen könnten Sie derzeit erst dann, wenn die Energie-versorger(EVU) über die 24 Stunden des Tages gesehen unterschiedliche Strompreise anbieten würden und Ihnen z.B. auf Ihrem Smartphone durch Meldung anzeigen würden über welche Tages-/Nachtstunden welcher Strompreis gilt( was kein EVU heutzutage macht) und Sie entweder dann ad hocoder schon im Smartphone eingeplant und gespeichert, z.B. Ihre Waschmaschine oder den Geschirrspüler oder den Wäschetrock-ner mittels Smartphone den Startbefehl erteilen "so jetzt bitte loslegen". Fragen Sie mal Ihr EVU, wann das kommt und bewerten Sie die Antwort.
Meine Meinung: Es wird viel warme Luft also Gerede um nichts Konkretes geben.
MfG Dipl.-Ing. Manfred Lange-Hüsken, kritischer nüchtern denkender Elektroingenieur.

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Antwort von Stefan Erlich am 01.01.2021

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es geht mir ja aber nicht um das Abschalten von Geräten, eher um Optimierung und ich würde behaupten, dass in vielen Haushalten viel Energie verbraucht wird, ohne dass es den Bewohnern bewusst ist. Dazu zähle ich mich explizit dazu, denn meine Frau und ich haben über Jahre hinweg konsequent nicht das Eco-Programm der Spülmaschine benutzt, sondern das "Verschmutzte Töpfe + 60°C". Das macht einen Unterschied von (bei mir gemessenen) 0,69 kWh vs. 0,99 kWh pro Spülvorgang, also etwa 9 kWh pro Monat, ohne dass wir größere Einschränkungen hinnehmen müssen.

Klar, optimieren lässt sich nur soweit, wie es das Gerät hergibt. Das stimmt sicherlich. Dennoch ergibt sich durchaus einiges an Potential, zumndest in unserem Haushalt.

Das Schöne an meiner Betrachtung ist ja, dass sie zusätzlich zu ihrem Vorschlag gesehen werden kann. Auch bei Ihnen geht es ja um die Sichtbarmachung von Energie in Form von Geld, denn am Ende ist der Mensch leider doch sehr stark vom Geld getrieben. Warum Ihr Vorschlag von den Energieversorgern noch nicht umgesetzt wurde, liegt sicherlich in einem komplexen Mix aus Technik & Politik. Das aufzudröseln ist aber sicherlich ein anderes und längeres Thema ;-)

VG, Stefan Erlich

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Antwort von Christian1234567 am 01.01.2021

Wir hatte 20J. eine alte Bosch (die heute übrings noch bei Studenten läuft) und 4J. eine neue Bosch mit eco-Betrieb benutzt. Nach 4J. war diese kaputt, weil genau dieser eco-Betrieb die Maschinen in dem Sparwahn verschmammt u.uter anderem kaputt machen. Wenig Wasser, wenig Strom billige Herstellungskosten, so dass man getrost wegen einem kleinen Bauteil die Maschine dann weg wift, da sich eine Reparatur nicht lohnt. Weiter werden im eco-Betrieb das Geschirr nicht richtig trocken, so dass das Ergebnis einfach nur nervt. Sowas wegen 9kwh/p.a. Wo ist da die Lebensqualität und Ersparnis. Man sollte meines Erachtens die ganze Wertschöpfungs- und Nutzungskette betrachten.

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Antwort von Stefan Erlich am 01.01.2021

Das ist in der Tat ein Problem, aus meiner Sicht aber nicht so sehr auf die Eco-Programme zu schieben. Vielmehr lässt sich ganz allgemein ein Trend zu kürzeren Lebenszyklen bei fast allen Geräten beobachten :-( Dass das Geschirr im Eco-Betrieb oft noch recht feucht ist, stimmt in der Tat, stört uns aber nicht so sehr, denn wir lassen die Spülmaschine ohnehin meist nachts laufen und dann steht sie meist noch so 5-6 Stunden offen, sodass es dann doch recht gut trocknet. Aber klar, es ist eine persönliche Präferenzfrage.

Das ganze Thema Nachhaltigkeit ist ja leider etwas komplexer, weil es zum einen den Energieverbrauchsaspekt gibt und zum anderen den Ressourcenvebrauch bei der Herstellung (inkl. Energie). Eine Gesamtbetrachtung ist wichtig, aber eben komplexer. Im vorliegenden Bericht war ohnehin mein Punkt weniger der der Nachhaltigkeit (eher ein netter Mini-Nebeneffekt), sondern die persönliche Bereicherung des Einzelnen in Form von risikofreier Rendite ;-)

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Kommentar von aue-samui@hotmail.de am 01.01.2021

Danke für Ihre Ausführungen. Aber wo bleibt da die Lebensqualität, wenn mein ganzes Leben von Gedanken an Rendite und Einsparungen beherrscht wird? Für mich das Wichtigste: Vergiss nicht zu leben!MfG. und gutes Neues Jahr Jürgen

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Antwort von Christian1234567 am 01.01.2021

....dem kann ich nur zu 100% zustimmen, dass Leben darf man dabei nicht vergessen, auch wenn ich den Bericht Klasse und den Ansatz selber stets folge muss das Verhätnis passen. MeinStromverbrauch ist einfangs stark gesunken, steigt aber derzeit leider wieder, da Smarthome, 75Zoll Fernseher u. a. Annehmlichkeiten stärker in den Fokus kommen.

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Antwort von Stefan Erlich am 01.01.2021

Wobei das mit der Lebensqualität auch so eine Sache ist. Was für uns heute selbstverständlich und unverzichtbar scheint, war früher mal purer Luxus oder gar nicht möglich. Es ist also nicht so, dass wir nicht könnten, eher nicht wollen. Und dann muss man sich wieder fragen, auf wessen Kosten das geht. Ich schließe mich da explizit mit ein, weil auch ich noch immer auf der Autobahn lieber 150 km/h statt 100 km/h fahre. (halt "Lebensqualität" :D). Aber mit meinen zwei Kindern stelle ich mir schon mehr und mehr die Frage, ob das hier alles so gut ist, was ich da mache und das geht sowohl in die Richtung Nachhaltigkeit ("Werden meine Kinder das Great Barrier Reef noch betauchen können wie ich es gemacht habe?") als auch in Richtung Geopolitik ("Von wem machen wir uns eigentlich mit dem ganzen Öl/Gas/Kohle abhängig/erpressbar?"). Aber das führt an dieser Stelle schon wieder zu weit ... just food for thought ... auch für mich selbst ...

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Antwort von Stefan Erlich am 01.01.2021

Ich stimme Ihnen bis zu einem gewissen Grad zu. Zwei Anmerkungen dazu aber:

1) Es gibt durchaus einige Maßnahmen, die die Lebensqualität nicht oder kaum einschränken. Dazu zähle ich z. B. das Eco-Programm der Spülmaschine oder auch den Austausch Leuchtmitteln. Und auch das Herunterschalten des Kühlschranks auf die sparsamste Stufe dürfte für Sie im Alltag de facto keinen Unterschied machen.

2) Das Schöne an meiner Betrachtung von oben ist ja, dass sie nicht auf Selbstgeißelung und Lebenseinschränkung aus ist, sondern auf den Egoismus des Einzelnen abzielt. Fragen Sie sich mal, warum so viele Menschen am Payback-Programm teilnehemen. Da geht es zumeist nur um Cent-Beträge und trotzdem werden da akribisch Coupons gesammelt und eingelöst. Wenn man dem Sparen und damit auch der Energieeinsparung einen spielerischen Charakter gibt, dann verliert das schnell den Mief von Verzicht oder Verlust von Lebensqualität. Fragen Sie einmal jemanden im Freundeskreis mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Viele von denen berichten, dass sie seit der Inbetriebnahme der Anlage mit spielerischem Ehrgeiz versuchen, so viel kWh wie möglich aus der Photovoltaikanlage zu beziehen und nicht aus dem Netz. Meine Vermutung ist, dass kaum jemand das mit Verzicht auf Lebensqualität in Verbindung bringen würde. Es ist eher ein Spiel und beruht auf persönlichem Ehrgeiz.

Soweit meine Gedanken dazu ... ein erfolgreiches neues Jahr Ihnen!

Mit besten Grüßen, Stefan Erlich

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Antwort von Evergreen am 01.01.2021

Ob die aufgeführten Maßnahmen tatsächlich eine Einschränkung der Lebensqualität bedeuten, dürfte je nach den persönlichen Umständen durchaus unterschiedlich bewertet werden. Klar, hier diskutieren Leute, die noch Geld zum Anlegen haben. Es gibt aber auch Menschen, die finanziell am Limit leben. Die betrachten es vielleicht sogar als Erhöhung ihrer Lebensqualität, sich mit - sagen wir mal 500 oder nur 300 - eingesparten Euro pro Jahr etwas leisten zu können, was sie/er sich oder den Kindern sonst versagen muss, und nimmt dafür gerne die kleinen "Mühen" in Kauf.

Mir reicht meine Abneigung gegen jegliche Art von Verschwendung und das Bewusstsein, dass Ressourcen endlich sind und die Umwelt nicht unbegrenzt belastbar ist, als Motivation zur Nutzung solcher Einsparmöglichkeiten aus. Als Mühen betrachte ich sie nicht, denn einmal verinnerlicht, werden sie zur Routine, an die man keinen Gedanken mehr verschwendet. Darum nochmals danke für den Hinweis auf einige der erwähnten, an die ich bisher noch nicht gedacht hatte.

Eine endliche Ressource ist auch unser Wasser. Konfliktpotential zwischen meinem Mann und mir: Wasser (insbesondere warmes) nicht unnütz laufen lassen, Wasserhahn selbst für eine Minute schließen ;-)). Beim Recherchieren wegen Energiemessgeräten entdeckte ich u. a. ein Sanitärgerät zur Steuerung des Durchflusses von Kalt- und Warmwasser. Tatsächlich braucht man doch nicht bei jedem Öffnen des Wasserhahns am Handwasch- oder Spülbecken gleich warmes Wasser. Mit einem solchen Gerät (für unter 50 Euro) kann man selbst bestimmen, wann heißes Wasser (mit hohem Energieverbrauch) beigemischt werden soll. Auch das halte ich insofern für eine sinnvolle Investition.

In diesem Sinne: Ein besseres neues Jahr als 2020 mit allem, was wirklich Lebensqualität bedeutet - nicht zuletzt gute Gesundheit!

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Negative BewertungKommentar von brrrr am 01.01.2021

einspaRung durch verzicht -- ein witz!DREI PULLOVER - GAR NICHT HEIZENKALTEN TEE TRINKEN.........

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Positive BewertungKommentar von M.S. am 01.01.2021

Hallo, dieses gesparte Einkommen ist auch noch steuerfrei. Auch nicht gekaufte,überflüssige Gegenstände gehören dazu.Frag mal Oma, die konnten perfekt sparsam sein.
Danke für Ihre unkonventionelle Sichtweise
Grüße,M.S.

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Negative BewertungKommentar von Skeptiker am 01.01.2021

...alles rein hypothetisch!

z. B. Wasser mit Teeglas in den Kocher abfüllen , wer macht das schon?

Und um die voraussichtliche Wertentwicklungen für ETF’s nach 30 Jahren kennen zu können: na, sind Sie denn ein Prophet?

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Antwort von Runner am 04.01.2021

Wer gar nicht will, findet immer Gründe.

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Antwort von Stefan Erlich am 01.01.2021

Warum hypothetisch? Ist zumindest in meinem Haus alles gemessen und belegbar. Und wo liegt das Problem, erst die Teekanne mit Wasser zu füllen und dann schnell in den Wasserkocher zu kippen?

Was die zukünftigen Renditen von Aktien angeht, kann man sich in der Tat streiten. Da mach ich aber mal ein ausführliches Video zu, weil es einige interessante Aspekte dieser Diskussion gibt. So schwarz/weiß ist es, wie so häufig, leider nicht.

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Positive BewertungKommentar von Frank am 01.01.2021

Kann ich nur zustimmen????Toller Bericht

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Kritische Anleger
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