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Kontosperrung und Herkunftsnachweise bei der Südtiroler Sparkasse

Kontosperrung und Herkunftsnachweise bei der Südtiroler Sparkasse

Anonymer PosterMike (Gast) am 24.02.2026

Bin seit über 12 Jahren Kunde der Südtiroler Sparkasse Filiale München. Unter den Münchner Adresse(n) gibt es laut Google Street View nur einen Getränkemarkt bzw. ein Bürogebäude, nicht einmal einen Google-Eintrag - vermutlich also nur einen Briefkasten im Hauseingang.

Die Bank fordert nach über 12 Jahren von meiner Frau und mir (Einzelkonto, aber gemeinsamer Freistellungsauftrag) einen Herkunftsnachweis meiner/unserer Einlagen, die größtenteils seit dieser Zeit dort eingezahlt sind.

-> Wir fordern Sie auf, Angaben zur Herkunft der Gelder, die "bei uns" angelegt waren oder sind, Höhe des Netto-EInkommerns, Höhe des Gesamtvermögens. Zur Plausibilisierung benötigen wir Nachweise ....

Registriertes Community-MitgliedUli am 24.02.2026

@Mike
Das mit der Südtiroler Sparkasse Filiale München ist verwirrend.
Die Südtiroler Sparkasse ist eine italienische Bank, nur anhand der Angaben (Filiale München) denken viele es sei eine deutsche Bank.
Das Thema Herkunftsnachweis ist bereits ein großes Thema im Forum.
Immer mehr Banken scheinen Stichprobeweise einzelne Kund herauspicken und wollen den Herkunftsnachweis wegen des GWG.
Die Frage ist, wie detailliert wollen die Banken den Nachweis, bei Dir ist es noch nicht so detailliert.
Höhe des Gesamtvermögens ist dehnbarer Begriff, zumindest für mich, wenn es nicht detailliert aufgestellt sein muss und/oder nachgewiesen werden muss.

Registriertes Community-Mitgliedehem_Kunde_der_Südtiroler am 30.04.2026

Gleiches Vorgehen der Bank wie oben bei mir als langjähriger Kunde, offenbar durch neues Personal in der Compliance-Abteilung wird jetzt neben dem rückwirkenden Herkunftsnachweis für die langjährige Tagesgeldeinlage auch ein Einkommensnachweis und die Steuerbescheide gefordert, was natürlich bei dieser Anlageform der Bank keinesfalls zusteht. Es ist ja keine Liquiditätsprüfung für ein Darlehen, da würde das anders aussehen. Jedenfalls erfolgte die Kündigung des Tagesgeldkontos durch die Bank und Androhung der Zurückhaltung von Auszahlungen. Rechtliche Schritte anzudrohen half nichts, ebenso nicht die Beschwerde bei der Bafin, die an die Bankenaufsicht in Rom verwies und selbst auch nicht die direkte Beschwerde an den Vorstand der Südtiroler Sparkasse (München) in Bozen - diese wurde einfach nicht beantwortet. Nur der Wink, dass die Beschwerde sonst an die Redaktion der örtlichen Tagespresse geht, hat geholfen. Man kann nur empfehlen, die Anlage zu meiden, wenn man sich nicht unnötig lange ärgern möchte. Schade, dass es der Vorstand der Bank zulässt, sich durch einen einzelnen Mitarbeiter das Image der Bank völlig verderben zu lassen. Beim Besuch der Adresse in München ist nur ein Glockenschild vorzufinden, es kam die Ansage, alles muss online erledigt werden. Den Weg kann man sich also ersparen, es gibt keine begehbare Filiale für Kunden.

Dieser Post wurde am 30.04.2026 um 23:01 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedRoland am 01.05.2026

Kein Vorstand legt sich mit der internen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-Mitgliedehem_Kunde_der_Südtiroler am 29.05.2026

Danke Roland, toller Insider-Kommentar hier zuvor, was sagt uns das: Finger weg lassen von der Anlage, wenn sogar wie von Ihnen beschrieben die grundlose Beschlagnahme droht. Deutsche Kleinanleger müssen hier unter italienischen Gesetzen leiden, ohne im entferntesten mit mafiösen Strukturen zu tun zu haben.Aber das Angebot ist eh so unattraktiv geworden, dass sich der Marktauftritt des Glockenschilds in München von allein erledigen wird. Und ein Vorstand, der nicht mit Kunden kommuniziert aus Angst vor dem internen Compliance, sollte mal überdenken, welche Position er inne hat.