Ich habe bei Trade Republic ca. € 100.000 in Aktien und ETF investiert sowie ca. € 50.000 als Tagesgeld. Bei Recherchen (Finanztip) habe ich gelesen dass Aktien und ETF unter den Schuztz der Anlegerentschädigung fallen, wobei max. € 20.000 pro Anleger geschützt sind. Das hat mich erheblich irritiert. Verstehe ich das richtig, das meine ca. € 100.000 in Aktien und EFT nur zu max. 20.000 geschützt sind?
Aktien und ETFs im Depot sind als Sondervermögen nicht von einer Pleite der Depotbank betroffen und somit quasi in unbegrenzter Höhe geschützt. Die erwähnten 20.000 € beziehen sich auf die Anlegerentschädigung, welche Kundenforderungen aus Wertpapiergeschäften absichert. Dabei handelt es sich um Gelder, die im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften geschuldet werden (z.B. Ausschüttungen, Verkaufserlöse). Geschützt sind zudem Ansprüche gegen die Bank auf Herausgabe der von ihr verwahrten Wertpapiere. Diese Entschädigung greift dann ein, wenn ein Institut Wertpapiere oder Gelder unterschlagen oder veruntreut hat und nicht mehr herausgeben kann. Durch die gesetzliche Anlegerentschädigung hat man im Schadensfall Anspruch auf 90 % der Forderungen aus Wertpapiergeschäften, maximal aber besagte 20.000 €. Ein Entschädigungsanspruch besteht, soweit die Gelder auf € oder die Währung eines EU-Mitgliedstaats lauten (vgl.: https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Bank/Einlagensicherung/einlagensicherung_node.html).