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Personalisiertes Angebot für BBVA flexibles Festgeld erhalten

Personalisiertes Angebot für BBVA flexibles Festgeld erhalten

Registriertes Community-MitgliedMatteo am 05.06.2026

Beim Einloggen in die BBVA Banking-App erhielt ich heute zum ersten Mal überhaupt ein personalisiertes Zinsangebot "nur für mich":

Die Bank bietet mir für das flexible Festgeld 3,00% Zinsen p.a. für 1 Jahr Laufzeit an. Der Zinssatz laut öffentlicher Webseite beträgt für dieses Produkt aktuell nur 2,90%.
Damit würde man als eingeladener Bestandskunde um +0,10% p.a. bessergestellt.

Kannte ich so noch nicht, bisher wurde in der App eigentlich immer nur Standard-Werbung ausgerollt.

Grüße
Matteo

Dieser Post wurde am 05.06.2026 um 16:46 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedSchmedie am 05.06.2026

Dieses Angebot habe ich heute auch beim einloggen in die App bekommen

Besonders engagiertes MitgliedS.G. am 05.06.2026

Ich habe das Angebot auch bekommen.

Wenn ich dann aber in der App über "Products" gehe, bekomme ich wieder nur die 2,9% angezeigt. Man muss also anscheinend direkt über das Popup auf der Startseite der App gehen.

Ich warte ja eher noch, ob mir noch ein Angebot für Tagesgeld gemacht wird im Anschluss an das Auslaufen der 12 Monate (bei mir Ende Juni)...

Registriertes Community-MitgliedMatteo am 06.06.2026

Auf den ersten Blick sieht das flexible Festgeld ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 06.06.2026

@ Matteo

Im Großen und Ganzen denke ich wie Du.

Nur hier sind meine Gedanken anders:

"Wählt man z.B. das 5-jährige Festgeld bindet man sich damit auch für satte 5 Jahre das Schufa-relevante Girokonto wie einen Klotz ans Bein."

Das Girokonto musstest Du ja bereits im Juli letzten Jahres annehmen, um an dem Zinsangebot teilnehmen zu können.

Im Allgemeinen werden Schufa-Einträge nach einem Jahr gelöscht.

Bei mir z. B. wird der Schufa-Eintrag für das BBVA Girokonto am 03.07.2026 gelöscht.

Du kannst in der Schufa- oder Bonify-Apo schauen, wann Dein Eintrag für das BBVA-Girokonto gelöscht wird.

Selbst werde ich das kostenlose Girokonto erst mal behalten, da es nach dem 03.07.2026 nicht mehr in der Schufa eingetragen ist.

Sollte die BBVA wieder einmal ein wirklich gutes Zinsangebot haben, so kann ich es nutzen, da ich das nötige Girokonto bereits habe und das in wenigen Wochen aus der Schufa gelöscht wird.

Würde ich es kündigen, müsste ich es bei erneutem Bedarf wieder eröffnen und hätte dann wieder für 1 Jahr einen Eintrag bei der Schufa. Da das Girokonto kostenlos ist, kann es für mich erstmal bestehen bleiben.

Zumal es ja auch nach Ablauf der Zinsgarantie weiterhin Zinsen auf das Girokonto gibt, selbst wenn sie niedriger sind als derzeit.

Es gibt - soweit ich es weiß - nicht allzu viele Banken, die auf ein Girokonto Zinsen zahlen.

C24 zahlt 0,5 % Zinsen, es ist deutlich weniger als der Standardzins der BBVA.

Liebe Grüße

Tautropfen

Dieser Post wurde am 06.06.2026 um 12:25 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 06.06.2026

Ob es wegen einiger Überweisungen meinerseits vom BBVA-Konto Richtung Chase oder Zufall war, kann ich nur vermuten. Jedenfalls habe auch ich dieses Angebot vor ein paar Tagen (u. a.) per E-Mail erhalten. Darunter mit einer Berechnung warum es besser sei als das anderer Anbieter "die 4% für vier Monate bieten". Man merkt also schon wo genau denen der Schuh drückt.

Dieser Post wurde am 06.06.2026 um 16:14 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedLebenslust am 06.06.2026

Was steht denn indem Angebot? Ich warte auch schon.

Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 06.06.2026

@Lebenslust3% fest, für 12 Monate → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedArnold am 06.06.2026

@Dennis,

die Vergleichsrechnung habe ich auch gesehen. 3% BBVA für 12 Monate versus 4% für 4 Monate bei einer anderen Bank. Lustig: Es wird nur der absolute Zinsertrag für die Dauer der Anlage verglichen. Klar, dass man dann bei 12 Monaten mit der BBVA besser abschneidet. :)

Mein Zinsbonus läuft noch bis 31.7. Das Konto nutze ich sogar ganz gerne, allerdings ist es bereits seit längerer Zeit weitgehendabgeräumt.
Noris, Bank 11 und zuletzt Meine Bank waren da attraktiver für das Tagegeld. Aktuell jetzt JPM-Chase.
Mir gefällt nur die unkomplizierte Nutzung per App für das "Tagesgeschäft". Kündigen werde ich das Konto vermutlich noch lange nicht. Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

Gruß
Arnold

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 06.06.2026

@Arnold: Wenn die Chase ihren Standardzinssatz (nach den 4%) nicht noch nach oben anpasst, ist Chase zwar auf 4 Monate, aber eben nicht auf 12 Monate gerechnet, das bessere Angebot. Auf 12 Monate gerechnet kommt Chase "nur" auf 2,67%. Also für Leute, die nicht alle paar Monate umziehen wollen, schon nicht ganz uninteressant.
Zu beachten ist natürlich, dass ein Festgeld während der Laufzeit nicht frei verfügbar ist. Also wer Angst hat, das Geld vielleicht doch kurzzeitig zu brauchen, sollte sich das überlegen

Dieser Post wurde am 06.06.2026 um 19:37 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 06.06.2026

@Arnold
Ist bei mir ähnlich. Auch ich werde das BBVA-Konto nicht kündigen und es weiternutzen. Dass man es über Kreditkarte(n) in 500€-Schritten bis zu 3000 € pro Monat kostenlosaufladen kann ist für meine Zwecke recht praktisch.
So habe ich ständig einen quasi Barkredit gratis zur freien Verfügung.

@Sebastian2
Den Leuten denen ein max. 1-stündiger Aufwand zu mühsam ist um dafür ein paar Hundert evtl. Tausend Euro mehr an Zinsen zu erhalten ist auch nicht mehr zu helfen.
Aber gut, jeder weiss selbst was ihm seine Lebenszeit wert ist.

Dieser Post wurde am 06.06.2026 um 20:15 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedArnold am 06.06.2026

@Dennis Danke für den Hinweis mit der Kreditkarte, das wusste ich nicht.
Habe das Konto bisher nur für Tagegeld und das schnelle hin und her benutzt. Seit Echtzeit halte ich mein reguläres Girokonto nahe null und bei spontanen oder geplanten Zahlungen wird dann umgebucht von BBVA auf Giro und umgekehrt.

Gruß
Arnold

Dieser Post wurde am 06.06.2026 um 21:45 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedArnold am 06.06.2026

@Dennis G.Gerade getestet und 500 Euro ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 06.06.2026 um 22:12 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedArnold am 06.06.2026

@Tautropfen

„Im Allgemeinen werden Schufa-Einträge nach einem Jahr gelöscht.

Bei mir z. B. wird der Schufa-Eintrag für das BBVA Girokonto am 03.07.2026 gelöscht.„

Ich glaube, da hast du etwas falsch verstanden. Der Eintrag zum Konto bleibt bestehen, bis es gekündigt wird. Diese Nachricht (zur Kontoschliessung) wird dann nach einem Jahr gelöscht.
Ebenso alle Anfragen über Bonitätschecks, Adressabgleiche, usw. werden nach einem Jahr gelöscht, nicht aber bestehende Vertragsverhältnisse.

Gruß Arnold

Besonders engagiertes MitgliedS.G. am 07.06.2026

@Matteo Danke für den Hinweis mit den 0% Zinsen bei vorzeitiger Kündigung des Flexiblen Festgelds!

Das müssen sie klammheimlich in den letzten Tagen geändert haben! Ich habe da Ende Mai noch angelegt, da waren es definitiv noch 1%!

Wobei man auf mehrere ab-500 EUR-Anlagen stückeln kann, das heißt, man kann dann bei Bedarf auch nur das kündigen, was man wirklich dringend braucht.

Besonders engagiertes MitgliedS.G. am 07.06.2026

Was meint ihr mit „Kreditkarte aufladen“? Ich habe bei der BBVA gar keine Kreditkarte.

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

@ Arnold Mein C24 Girokonto, das seit 2023 ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedDennis G. am 07.06.2026

@S.G.
Anders herum.
Bei der BBVA besteht die Möglichkeit über eine Karte (Kredit und/oder Debit) anderer Banken einzuzahlen. Hierzu in der App auf den Menüpunkt "Konto Aufladen" gehen, den gewünschten Betrag (bis 500€) eingeben und den Anweisungen folgen (also Kartendaten eingeben). Das Geld ist sofort da.

Dieser Post wurde am 07.06.2026 um 08:58 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

@ Arnold

Eintrag in meiner Schufa:

"Bonitätsprüfung Girokonto durch BBVA"

Weiter:

"Speicherfrist.

Löschdatum
03.07.2026

Diese Information wird für 12 Monate gespeichert und danach automatisch gelöscht."

Liebe Grüße

Registriertes Community-MitgliedMatteo am 07.06.2026

@S.G. bezüglich 0,00% Verzinsung bei vorzeitiger Kündigung durch den Kunden:

Sehr gerne! Und ja, das hat die BBVA in der Tat irgendwann in den letzten Tagen in einer Nacht und Nebel-Aktion von 1,00% auf Null geändert.

Zitat aus den aktuellen FAQ zum flexiblen Festgeld:

"Ja, du kannst das Flexible Festgeld jederzeit gebührenfrei kündigen. ***Bei einer vorzeitigen Kündigung erhältst du für den tatsächlichen Anlagezeitraum keine Verzinsung***. Du kannst das Flexible Festgeld direkt in der App oder im Online‑Banking kündigen."

Grüße
Matteo

Besonders engagiertes MitgliedLieblingssparer am 07.06.2026

@Tautropfen
Guten Morgen, die Anfrage zur Bonitätsprüfung wird in der Tat nach einem Jahr gelöscht (was sich positiv auf den Score auswirkt). Im Gegensatz dazu wird das Giro-Konto selbst aber unter ‚Vertragsdaten‘ weiter bei der Schufa gespeichert. Wäre das nicht so, könnte die Schufa ja auch keine Punkte für das älteste bestehende Konto vergeben. Ich denke, das ist auch das, was Arnold sagen wollte. Diese Speicherung unter ‚Vertragsdaten’ wirkt sich aber, wenn ich das Punktesystem der Schufa richtig verstehe, nicht negativ auf den Score aus.
Ich will hier - da off topic - keine große Debatte über das Punktesystem der Schufa entfachen, aber logisch und nachvollziehbar sind die Kriterien für mich nur sehr bedingt. Beispiel: Wenn ich einen Immo-Kredit habe, bringt das 55 Punkte, wenn ich einen Immo-Kredit bereits abgezahlt habe, bringt das gar keinen Punkt. Man ist nach dieser Logik also kreditwürdiger, wenn man einen Immo-Kredit über sagen wir 500.000 Euro hat; wenn ich aber 500.000 Euro getilgt habe und ein Haus als Sicherheit bzw. als Sachwert, dann bin ich nicht so kreditwürdig. Das leuchtet mir irgendwie nicht ein.

Dieser Post wurde am 07.06.2026 um 09:49 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedArnold am 07.06.2026

@Lieblingssparer, @Tautropfen.Das meinte ich. ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedMatteo am 07.06.2026

@Tautropfen bezüglich der Wirkung des BBVA Girokontos auf den Schufa-Score:

Ich sehe das genauso wie Arnold und Lieblingssparer. Ja, die Bonitätsanfrage bei der Eröffnung eines neuen Girokontos wird nach Erreichen der Speicherfrist gelöscht. Aber der aktive Girovertrag bleibt weiterhin und solange gespeichert, wie auch die eigene Geschäftsbeziehung zur Bank besteht. Erst wenn man das Girokonto effektiv schließt, also nach Beendigung/Kündigung der Geschäftsbeziehung, wird auch diese Information aus der Schufa gelöscht.

Mein Hintergrundgedanke und "Zweifler" zum flexiblen Festgeld der BBVA war deshalb folgender:

- Die Anzahl der aktiven Giroverträge kann auf den persönlichen Score wirken.
- Jedes neue (zusätzliche) Girokonto kann ihn also belasten, insbesondere wenn es mit einem Dispositionsrahmen einhergeht. Die Schufa argumentiert: Jedes zusätzliche Girokonto mit Dispo erhöht statistisch das Risiko von Zahlungsausfällen. Tagesgeldkonten und interne Verrechnungskonten wirken definitiv nicht auf den Score.
- Deshalb würde ich persönlich ein mittel- bis langfristiges Festgeld von Anbieter "A" mit Kopplung an ein kostenloses Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto einem Festgeld von Anbieter "B" (wie BBVA) mit zwingender Kopplung an ein Girokonto vorziehen.

Grüße
Matteo

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

@ Arnold et al.

Auch in den Vertragsdaten meiner Schufa ist das C24 Girokonto und das BBVA Girokonto nicht aufgeführt!

Dort ist ein einziges Girokonto von 2008, sonst gar nichts!

P.S. C24 und BBVA Girokonto nutze ich aktiv, beide sind nicht in meinen Vertragsdaten.

Das einzige Girokonto von 2008, das in den Vertragsdaten erscheint nutze ich schon lange nicht mehr. Es besteht nur noch, weil dort auch ein Mietkautionskonto hinterlegt ist. So lange das Mietkautionskonto besteht, kann ich dieses Girokonto nicht kündigen.

Dieser Post wurde am 07.06.2026 um 11:02 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedLieblingssparer am 07.06.2026

@Tautropfen
Nice! Ist zwar ungewöhnlich, dass die Schufa die BBVA und die C24 offenbar nicht auflisten, aber es sei Dir voll gegönnt.
Vielleicht hat bei der Schufa schon irgendeine KI übernommen; das ist alles doch sehr undurchsichtig, was da läuft *ironieoff*

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

@ Arnold et al.

Vielleicht ist das der Grund, dass C24 und BBVA bei mir unter den Vertragsdaten der Banken nicht gelistet sind:

"Warum ist das Kriterium Alter des ältesten Bankvertrags wichtig?

Zu Bankverträgen zählt die SCHUFA Verträge, bei denen ein kreditorisches Risiko besteht. Dazu zählen unter anderem: Girokonten mit Überziehungsmöglichkeit, Kreditkarten, Leasingverträge, Bürgschaften, Blankobauspardarlehen und Kredite. Die Information, wie lange Personen schon aktiv am Finanzleben teilnehmen, ist wichtig für die Bonität. Je länger Sie das vertragsgemäß tun, desto länger haben Sie bewiesen, dass Sie verantwortungsvoll mit Ihren Finanzen umgehen. Das ist positiv für den Score."

https://www.schufa.de/scoring-daten/neuer-score/kriterien-bankvertrag/

Für beide Konten habe ich ganz bewusst keinen Dispokredit, es sind Girokonten ohne Überziehungsmöglichkeit!

Ansonsten weiß ich nicht, warum bei mir nur dieses eine Girokonto unter den Verträgen ist!

Mag auch nicht weiter Rätsel raten und recherchieren, ich kann nur schreiben, wie es in meiner Schufa ausschaut!

Einen sonnigen Sonntag

Tautropfen

Dieser Post wurde am 07.06.2026 um 13:01 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedArnold am 07.06.2026

@Tautropfen,
mein BBVA-Konto wurde erst vor wenigen Wochen bei der Schufa registriert, vielleicht 9 Monate nach Abschluss. Üblicherweise werden Vertragsänderungen sehr zeitnah registriert.
Zu den Dispokrediten: Der eingeräumte Verfügungsrahmen ist bei der Schufa wohl nicht gespeichert. Weder bei meiner Kreditkarte noch bei meinem Girokonto auf der Hausbank (mit Dispo) kann ich den Rahmen sehen. Von daher unterstellt die Schufa vermutlich, dass bei jedem Girokonto auch ein Dispo möglich ist und entsprechend genutzt werden kann.
Das ist vielleicht auch besser so, denn mein Dispo ist überdimensioniert, das wäre sonst bestimmt negativ bei der Schufa :)

Gruß
Arnold

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

Mir scheint das Rätsel zu meinen fehlenden ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

@ Arnold

"mein BBVA-Konto wurde erst vor wenigen Wochen bei der Schufa registriert, vielleicht 9 Monate nach Abschluss. Üblicherweise werden Vertragsänderungen sehr zeitnah registriert."

Es war bei mir sehr ähnlich:

Das Konto hatte ich am 3. Juli 2025 abgeschlossen, die Bonitätsabfrage der BBVA bei der Schufa erfolgte erst am 10. Oktober 2025!

In den Vertragsdaten ist ausschließlich mein Girokonto von 2008, seinerzeit war es ein Kreditkarten-Konto, was jedoch vor einigen Jahren von der Bank "abgeschafft" wurde und so blieb das Girokonto alleine mit einem Dispo von 500 Euro.

Diesen Dispo habe ich Ende 2025 gekündigt, sodass auch dieses Girokonto nur noch auf Guthabenbasis läuft.

Sämtliche Girokonten eröffne ich grundsätzlich ohne Dispo, weil ich einfach keinen Dispokredit brauche!

Liebe Sonnensonntagsgrüße

Tautropfen

Registriertes Community-MitgliedArnold am 07.06.2026

@Tautropfen

"Ein reines Girokonto auf Guthabenbasis (ohne Dispokredit) wird von den meisten Banken nicht an die SCHUFA gemeldet. Der Eintrag in die Vertragsdatenbank entfällt. Ein solches Konto ist damit SCHUFA-neutral, beeinflusst Ihren Score nicht und taucht nicht in der SCHUFA Auskunft auf."

Da muss ich widersprechen. Ich habe noch das Konto bei BBVA und ich hatte das Konto bei der norisbank. Beide ohne Dispo, trotzdem der Schufa gemeldet! Prinzipiell besteht zumindest die Möglichkeit, in die geduldete Überziehung zu gehen.

Thema Dispo allgemein. Auch wenn man diesen prinzipiell nicht benötigt, schafft das schon Vorteile!
Konkretes aktuelles Beispiel mit Chase. Dort sind Echtzeitüberweisungen nicht möglich, aber Überweisungen werden dennoch tagesaktuell gutgeschrieben, zumindest wenn man früh genug überweist.
Angenommen, du möchtest eine Anlage tätigen, hast das Geld aber nicht flüssig auf dem Girokonto, da z.B. bei Chase geparkt. Dann kannst du mit dem Dispo ins Minus gehen und nachmittags wieder ausgleichen. Das habe ich früher regelmäßig gemacht, als ich zwischen verschiedenen Konten jonglieren musste, insbesondere wenn der Zahlungstermin wichtig war (früher z.B. bei Zinspilot, aber auch bei Weltsparen, wenn das Angebot nur noch diesen Tag gültig war)

Gleiches Spiel auch beim Wertpapierdepot. Auch dort habe ich einen "Dispo" (nennt sich Wertpapierkredit), so kann ich Limitorders erteilen und muss den erforderlichen Gegenwert nicht auf dem unverzinsten Konto vorhalten. Umbuchung/Kontenausgleich dann nach Auführung 2 Tage später (Valuta).

Gruß
Arnold

Dieser Post wurde am 07.06.2026 um 13:59 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

Gemeldet ist mein BBVA Girokonto auch bei der Schufa, jedoch ohne Eintrag in meine Vertragsdaten.

Und der Eintrag der Bonitätsabfrage wird im Juli gelöscht

Selbst brauche ich keinen Dispo, auch nicht für Dein geschildertes Beispiel.

Eine Anlage tätige ich nur dann, wenn ich das Geld zur Verfügung - sprich auf meinem Girokonto - habe!

Und zudem birgt ein Dispo - in meinen Augen - auch ein gewisses Risiko. Du schreibst, dass Du einen überdimensionierten Dispo bei einer Bank hast.

Je mehr Geld/ Dispositionskredit auf meinem Girokonto ist, desto höher ist in einem möglichen Betrugsfall der Verlust.

Für mich steht Sicherheit an erster Stelle und meine Eltern haben mir schon sehr früh beigebracht:

"Du kannst nur soviel Geld ausgeben, das Du hast!*

Das habe ich seit vielen Jahrzehnten verinnerlicht und lebe auch genauso.

Doch jeder Mensch denkt und handelt anders, was vollkommen legitim ist.

Liebe Grüße

Tautropfen

Besonders engagiertes MitgliedJörg am 07.06.2026

@Tautropfen: Ich bin etwas verwirrt... Du schreibst, dass einen BBVA-Eintrag zur Bonitätsabfrage bei Dir gibt. In diesem Fall beinflusst er auch Deinen Schufa-Punkte-Score. Denn unter dem Punkt "Neue Konto- und Kreditkartenanfragen..." steht dann der Eintrag "Bonitätsprüfung Girokonto BBVA" wofür man in die Kategorie "1 Anfrage/Abschluss" eingestuft wird und +82 statt max. +117 Punkte (keine Anfrage/Abschluss) bekommt. - So ist es jedenfalls bei mir.
Ich nutze zur (Detail-)Abfrage übrigens die kostenlose Bonify-App.
Sonnige Grüße Jörg

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 07.06.2026

@ Jörg"Ich nutze zur (Detail-)Abfrage übrigens ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedArnold am 07.06.2026

@Tautropfen, ich nutze den Dispo nicht, um mir Geld dauerhaft zu leihen, auch nicht über Nacht. Wenn ich den Dispo in Anspruch nehme, dann nur für wenige Stunden, bis die Umbuchung wieder eingegangen ist.
Thema Missbrauch. Das Risiko sehe ich nicht, sonst dürfte ich auch gar kein Onlinebanking machen. Ich kenne aber Leute, die verfahren genau so.
Dem Spruch deiner Eltern stimme ich vollumfänglich zu. Oder mit anderen Worten: Wir haben‘s vom Behalten.