Deine Verzinsung nach Ende desAktionsangebotes (z. B. 3% p. a. für 6 Monate) richtet sich nach deinem monatlichen Durchschnittsguthaben oder deiner Kontonutzung:
1,50% p. a. bei einem monatlichen Durchschnittsguthaben von bis zu 9.999,99 €.
2,00% p. a. bei einem monatlichen Durchschnittsguthaben ab 10.000 €.
2,50% p. a. bei einem monatlichen Gehalts- oder Renteneingang.
2,50% p. a. bei monatlichen Zahlungen von insgesamt über 1.500 € mit deiner BBVA Karte.
Klar, sie wollen die Leute nachhaltiger und dauerhaft binden, nicht nur als Tagesgeld-Hopper. Ich habe auch das Girokonto tatsächlich viel genutzt, mehr als ich erwartet hätte. Anfangs wegen des Cashbacks, aber auch im Alltag. Zb Flüge buchen klappte darüber einfach, bei der ING gab es Probleme. Auch im Ausland kostenlos mit Karte zahlen war super! Genauso, dass das Geld auch auf dem Girokonto verzinst wird. Aber wirklich den Gehaltseingang und sämtliche Abbuchungen umzuleiten, ist doch eine andere Nummer.
Zumal die BBVA heute bei mir in der App nur damit geworben hat, dass es die 2,5% „bis 30.06.2026“ garantiert. So lange laufen bei mir ohnehin noch die 12-monatigen 3,25%.
Man muss (meiner Ansicht nach) auch ein wenig die Kirche im Dorf lassen.
Das BBVA Konto ist und bleibt ein Girokonto und kein (dauerhaftes) Konto für Geldanlagen.
Ob man es weiter für Geldausgaben nutzt oder nicht muss natürlich jeder selbst entscheiden. Es ist aber aktuell eine der wenigen Banken bei denen man auf ein Girokonto auch als Bestandskunde Zinsen bekommen wird. Richtig viele Anbieter gibt es da aktuell nicht.
Ich werde es zumindest weiter für Einkäufe nutzen.
Solange das Geld für die monatlichen Einkäufe dort liegt bringt es zumindest ein paar Zinsen, was es auf meinem alten Girokonto nicht macht.
Feste Abbuchungen lasse ich allerdings von meinem seit über 20 Jahren laufenden Girokonto bestehen, welches ich alleine wegen des aktuell immensen Punktabzug bei der Schufa nicht kündigen werde … außer meine Haupt-Hausbank würde mir einen triftigen Grund liefern.
Das geht mir ähnlich.Ich bin schon seit Jahren, ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Mein Aktionszins (12 Monate) endet am 31.7.
Heute erhalte ich eine Mail mit neuen Zinssätzen "bis zu 3,5%" ab 1. August.
Basisverzinsung: 2,25% (bis 500k)
Renten-/Gehaltskonto: 2,75%
alternativ: Kartennutzung mindestens 1.500,- mtl.
Für neues Geld ab 1.8. bis 30.9. gibt es 0,75% Zinszuschlag, somit wären 3,5% für "Neugeld" möglich.
Dies zur Information.
Was ich mich frage: Wie erkennt die BBVA ein "Gehalts- oder Rentenkonto". Wird nach Stichworten wie "Rente, Gehalt, Lohn, Auszahlung" gescannt? Könnte ich ganz naiv mir selbst Geld überweisen mit dem Verwendungszweck "Lohn" um in den Genuss der besseren Verzinsung zu gelangen?
Auflösen möchte ich das Konto nicht, insb. im Hinblick auf die Echtzeitüberweisungen. Gleichzeitig liegt bei Tagegeld aber zu 4% bei einer anderen Bank.
Gruß
Arnold
Noch ein eventuell entscheidender Hinweis bzgl. des Anschluss-Zinses vom 01.08 - 30.09.
Folgendes steht im Kleingedruckten was entscheidend ist.
"Als „Neues Geld“ gilt der Teil deines aktuellen Kontoguthabens (inkl. Sparbox), der den bisherigen Höchstwert deines durchschnittlichen monatlichen Guthabens (gemessen am durchschnittlichen Monatsguthaben der letzten vier vollständigen Quartale) übersteigt. Diese Konditionen für „Neues Geld“ finden für den Zeitraum vom 01.08. bis 30.09.2026 Anwendung."
@ Arnold: Für Gehaltsüberweisungen gibt es einen Purpose Code: SALA der in der SEPA Überweisung hinterlegt ist, den man sich nicht selbst bei einer Überweisung vergeben kann. PENS = Pension, STDY = BAföG.
@ArnoldSEPA-Überweisungen können einen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Arnold zur Frage, woran die BBVA ein "Gehalts- oder Rentenkonto" erkennt und ob man das mit eigenen Überträgen auf das Girokonto nicht einfach nachstellen könnte:
Banken erkennen laufende Lohn-/Gehalts-/Rentenzahlungen daran, dass die Überweisungen vom Arbeitgeber besonders codiert werden. Das sind sog. Textschlüssel / Verwendungsschlüssel / SEPA Purpose Codes oder wie sie auch immer bei der verarbeitenden Stelle genannt werden. Die Codes werden aus der Personal-Abrechnungssoftware automatisch bei Zahlung übergeben und signalisieren dann wohl der Bank, dass es sich hier um "echte Entgeltüberweisungen" vom Arbeitgeber handelt. "PENS" sind Renten und andere Altersbezüge (Pensionen), "SALA" sind Lohn- und Gehaltszahlungen (engl. "Salary").
Das sich das von einem Normalo-Sparer durch eigenen Übertrag auf das Girokonto "simulieren" lässt, halte ich für ausgeschlossen.
Die BBVA schreibt übrigens zu selbigem Thema:
"Als Gehalts‑ oder Renteneingang gelten ausschließlich Zahlungen auf das BBVA Girokonto, die mit einem entsprechenden Überweisungsschlüssel (Lohn/Gehalt oder Rente) als Gehalts‑ oder Renteneingang gekennzeichnet sind. Eigenüberweisungen und Überweisungen von Privatpersonen werden nicht berücksichtigt."
So, jetzt habe ich den Spielverderber gegeben ;-)
Grüße
Matteo
@Stefan
Danke für die Ergänzung des Kleingedruckten. Da die Anlage für mich nicht in Frage kommt, habe ich dies nicht mehr gelesen.
@WF, M.v.K. und Matteo,
danke für die Erläuterung zu den Schlüsseln bei Sepa-Überweisungen. Ich frage mich jetzt aber, ob ein Fleischer-Fachverkäufer in einem Kleinbetrieb von seinem Chef mit 4 Angestellten den Lohn derart geschlüsselt überwiesen bekommt.
Ich für meinen Teil werde das Konto bis auf weiteres behalten mit einem relativ kleinen Guthaben. So kann ich jederzeit mögliche Differenzen auf dem privaten Verrechnungskonto taggleich noch ausgleichen. Obder Zins dann 2,25% oder 2,75% beträgt, ist relativ unerheblich. Es reizt aber natürlich, hier der Bank ein Schnippchen zu schlagen.
Gruß
Arnold
Ich habe keine Mail bekommen ... Wenn ich das richtig verstehe, gibt es den Extrazins also nur, wenn ich quasi überhaupt kein Geld abziehe, da ich sonst leicht unter dem max. durchschnittlichen monatlichen Kontostand der letzten vier vollständigen Quartale lande. Und dann sind es durchschnittlich für das gesamte Guthaben natürlich nur deutlich weniger als +0,75 %. In meinem Fall entspräche das einer Gesamtverzinsung von ca. 2,3 % anstatt von 2,25 %. Absichtlich kompliziert gemacht, um zu verschleiern, dass es sich nicht lohnt ...
Zitat aus der E-Mail der BBVA zu den neuen Folgekonditionen ab dem 01.08.:
"Als „Neues Geld“ gilt der Teil deines aktuellen Kontoguthabens (inkl. Sparbox), der den bisherigen Höchstwert deines durchschnittlichen monatlichen Guthabens (gemessen am durchschnittlichen Monatsguthaben der letzten vier vollständigen Quartale) übersteigt. Diese Konditionen für „Neues Geld“ finden für den Zeitraum vom 01.08. bis 30.09.2026 Anwendung."
-> Allein beim ersten Lesen habe ich schon keine Lust mehr, mich für ein paar Basispunkte mehr oder weniger überhaupt gedanklich damit auseinander zu setzen. Glücklicherweise gibt es bei den Mitbewerbern Alternativen ...
Grüße
Matteo