Ich beschäftige mich gerade mit der Kündigung des BBVA Girokontos. Hierzu ein wichtiger Hinweis an alle, die das ebenfalls beabsichtigen oder in Erwägung ziehen:
"Wird das Girokonto während eines laufenden Monats geschlossen, ****werden für diesen
Monat keine Zinsen gezahlt****."
Das steht so tatsächlich im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis der BBVA mit letztem Stand vom 17.06.2026.
Wer also beispielsweise wenige Tage vor Monatsabschluss auf die Idee kommt, das Konto aufzulösen (zuvor aber noch nennenswertes Guthaben darauf hatte), der gefährdet damit seine eigentlich erworbenen Zinsansprüche für eben diesen letzten Monat der Kontoführung.
Unglaublich; das ist wohl auch ein Alleinstellungsmerkmal dieser Bank!
Also Guthaben rechtzeitig vorher abziehen, einen Blick auf den Kalender werfen und genau auf das Timing der Kündigung achten!
Grüße
Matteo
@Matteo: Diesbezüglich hat sich bei der bbva seit Markteintritt 2025 in Deutschland nichts geändert. Die Bedingung galt von Anfang an.
"Vorher gebe ich noch das verbliebene Geld ab und ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich persönlich (aufgrund meiner eigenen Erfahrungen bei der BBVA) verstehe ehrlich gesagt nicht, warum sich über das BBVA Konto so "aufgeregt" wird.
Klar, ist letztlich jedem seine Ansicht und Erfahrung, was er gut oder schlecht findet, kann aber Argumente zum Teil überhaupt nicht nachvollziehen.
Das Konto kostet nichts und immerhin erhält man als Bestandskunde aktuell mindestens 2,25% und ab 01.10. mindestens 2,5% Zinsen ... auf ein GIROKONTO!!
Keine andere "Hausbank" und auch sehr wenig "Sparer-Banken", geben für Bestandskunden mehr Zinsen, zum großen Teil sogar deutlich weniger.
Ich nutze das Konto nach wie vor für Einkäufe und so lange das Geld da drauf liegt und nicht ausgegeben wurde, bringt es den einen oder anderen Euro im Monat, was es bei meiner "Haupt-Hausbank" leider nicht tut. Da muss ich sogar Geld für die Kontoführung bezahlen.
Wenn es bei der Schufa nicht erheblich viel Punkteverlust und es bei der BBVA Gemeinschaftskonten geben würde, gebe es für mich aktuell keinen Grund nicht komplett zur BBVA zu wechseln.
Ich kann das BBVA-Bashing auch nicht recht nachvollziehen.
Ich habe das Konto vor gut einem Jahr eröffnet, in erster Linie um den attraktiven Zins für ein Jahr mitzunehmen. Und ich war echt positiv überrascht.
Ich habe im Alltag regelmäßig mit der BBVA-Karte beim Einkaufen bezahlt, ich meine auch man konnte damit sogar im (außereuropäischen) Ausland bezahlen ohne zusätzliche Kosten (Taiwan und Vietnam habe ich ausprobiert).
Und die Zinsen auch aufs Girokonto zu bekommen, ist einfachtotal praktisch, weil man nicht hin- und herüberweisen muss.
Ja, für einen kompletten Wechsel fehlte mir da auch noch manches. Aber das war und ist ein wirklich gutes Angebot, und auch ich behalte das Girokonto weiterhin als Fallback-Lösung / Plan B. Wer keine Lust auf Tagesgeld-Hopping hat, für den sind das auch jetzt noch solide Konditionen.
@Sparer (der Ältere):
Danke für den Erfahrungsbericht aus Ihrer eigenen Geschäftsbeziehung zur BBVA. Wenn Sie den letzten Zins aus dem Kündigungsmonat dennoch erhalten haben, dann scheint diese Regelung aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis ja nicht oder nicht mehr in der Praxis angewendet zu werden. Vielleicht ist die zitierte Textpassage auch nur noch ein Überbleibsel aus einer früheren Fassung.
Grüße
Matteo
Da die Zinsen monatlich bezahlt werden und das ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Breton (Gast): Wenn BBVA die Zinsen (aktuell für September) ausgerollt hat, befindest Du Dich allerdings wieder in einem laufenden Monat (in diesem Fall Oktober). Aus diesem Kreislauf kommst Du nicht heraus. Wie aber von anderen Forenmitgliedern bereits aufgezeigt: Konto mit der Zinszahlung leerräumen, sofern sich überhaupt noch Geld auf dem Konto abseits der Zinsen befindet, und dann kündigen. Das ist die einzig "schmerzfreie" Lösung.
> gebe es für mich aktuell keinen Grund nicht komplett zur BBVA zu wechseln.
Ich könnte mit den albern niedrigen Überweisungslimits nicht leben. Ja, man kann die mit Biometrie-Gemurkse vorrübergehend(!) leicht (ich glaube, für Echtzeitüberweisungen auf lächerliche 5 k€) erhöhen. Das habe ich einmal gemacht und nach Kurzem wars wieder weg. Außerdem habe ich in letzter Zeit immer häufiger Problem, beim Einloggen ins Online-Banking die SMS-Aufforderung zu bekommen. Wenn man nicht sämtliches Tracking zuläßt, dreht sich nach Eingabe von Username und Passwort nur der Kreis und nix passiert. Dann heißt es, Cookies und Storage löschen, ETP und uBO deaktivieren und es aufs Neue zu probieren.
Das (Online-)Banking selber fand ich allerdings recht gut. Auch die Chose mit dem nur temporären CCV.
> Wenn es bei der Schufa nicht erheblich viel Punkteverlust ... geben würde
Wenn Sie das BBVA-Konto schon haben, dann ist doch der Punkteverlust schon passiert - der kommt doch m.W. bei Anfrage/Einrichtung und nicht bei der Löschung. Oder bezogen Sie das auf die Tatsache, daß, wenn Sie das aktuelle (Nicht-BBVA-)Konto aufgeben würden, es kein "altes" Konto (was die Schufa ja belohnt) mehr gäbe? Dann könnten Sie doch das alte Konto auch einfach weiterlaufen lassen...
@Anleger8
Man kann bei der BBVA durch einen Anruf das Limit für Echtzeitüberweisung auf jede Summe erhöhen,
das wird während des Telefonates gemacht, ist dann einsatzbereit nach 30min und gültig für 24-48h je nach Präferenz.
Ich hab das innerhalb der letzten 6 Monate 3x gemacht, und es hat jedesmal problemlos funktioniert.
Klar wäre es nich einfacher, wenn man das Limit selber in der App ändern könnte, aber der Aufwand ist wirklich nicht allzu groß - und dass man Echtzeitüberweisungen nur minimal erhöhen kann stimmt nicht (oder nicht mehr, war vielleicht mal so, ist aber schon länger nicht mehr der Fall sondern geht mindestens bis zur Gesamthöhe des Saldos)
Vielleicht fällt so ja ein Grund weg, die BBVA nicht zu mögen ;-)
P.S. Versuch mal die App statt Online Banking via Browser, da kann man Fingerabdruck oder Gesichtserkennung nutzen statt SMS, muss also nichts anfordern. Ich nutze die App sowohl am Smartphone als auch Tablet und hatte noch nie (klopf auf Holz) einen Hänger, vielleicht löst das auch bei dir das log-in Problem. Viel Glück!
@Eli: Danke für Ihre Tips, aber:
Ich möchte größeren Echtzeitüberweisungen nicht jedesmal ein Telefonat voranstellen und dann auch noch 30 Minuten warten müssen. In der APP konnte ich bisher EÜ auf 5 k€ und normale SPEA auf max. 50 k€ erhöhen (mit Biometrie). Vielleicht geht ja am Telefon tatsächlich mehr und vielleicht jetzt auch in der APP. Außerdem möchte ich die Dauer des Limits selber bestimmen. Mal nur für die Dauer einer Überweisung, mal auch für Tage bzw. Wochen.
Ansonsten versuche ich APPs zu vermeiden wo es nur geht. Ich will einen PC mit einem richtigen Bildschim, einer richtigen Tastatur und einem Banking, bei dem ich auf ein PDF klicke und es dann im richtigen Directory lokal abgespeichert wird. Und kein Cloud-Gedöns und APPs, die ich alle nasenlang updaten muß ;-).
Chase und Bfor waren APP-only - aber das war Tagesgeld, wo man sich den APP-Zirkus halt einmal im Monat angetan hat um den Kontoauszug zu holen. Bei einem Girokonto (das ich auch als Girokonto nutze und nicht bloß als Geldanlage wie bei der BBVA) sind APPs fürs Banking ein NoGo.
Ich sag ja nicht, daß ich die BBVA nicht mag ;-) Aber als Hausbank-Girokonto ist mir das zu anstrengend. Apropos anstrengend: Schonmal bei der BBVA die Handynummer gewechselt? Macht nicht wirklich Spaß. Gut, macht man nicht jeden Tag aber es kommt halt eins zum anderen...
In der BBVA-App lässt sich das Tageslimit auch ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
> In der BBVA-App lässt sich das Tageslimit auch auf 100k...
War jetzt neugierig und habe nachgesehen: Ja, SEPA geht tatsächlich nun mit 100k, EÜ bleibt bei 5k. Machts aber auch nur minimal besser ;-).
Also ich muss auch bei der Sparkasse das Limit erhöhen per App bis maximal 50K und das gilt auch nur kurzfristig!
Dann rufen Sie mich an ob das wirklich so ist.
@Anleger8
>Wenn Sie das BBVA-Konto schon haben, dann ist doch der Punkteverlust schon passiert - der kommt doch m.W. bei Anfrage/Einrichtung und nicht bei der Löschung. Oder bezogen Sie das auf die Tatsache, daß, wenn Sie das aktuelle (Nicht-BBVA-)Konto aufgeben würden, es kein "altes" Konto (was die Schufa ja belohnt) mehr gäbe? Dann könnten Sie doch das alte Konto auch einfach weiterlaufen lassen...
Der Punktverlust für die Erstellung des BBVA Kontos ist bei mir bei der Schufa zwar erloschen, allerdings wird (wie Ihrerseits erwähnt) dennoch das "Alter des ältesten Bankvertrages" positiv bewertet.
Würde ich mein über 20 Jahre altes Girokonto bei der anderen Bank kündigen hätte ich somit deutlich Punktverlust.
Ja, ich "erkaufe" mir aktuell Punkte. Aber da sieht man (meiner Ansicht nach) wie undurchdacht die Bewertung bei der Schufa inzwischen ist.
"Keine Zahlungsstörung" wird nur 2 Jahre lange berücksichtigt, das Alter des Girokontos aber 20 Jahre. Ist das nicht totaler Unsinn, dass es nicht positiver bewertet wird, wenn es bisher noch nie Zahlungsprobleme gegeben hat und nicht nur innerhalb der letzten 2 Jahre?? Aber ist generell ein anderes Thema.
... und wie in meinem vorherigen Beitrag ebenfalls bereits erwähnt, gibt es bei der BBVA aktuell kein Gemeinschaftskonto und da legen meine Frau und ich Wert drauf, dass unser Hauptkonto ein ECHTES Gemeinschaftskonto ist.
@Stefan: Ich wollte Ihnen nicht das BBVA-Konto ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!