Wer, so wie ich, auch mit dem Videokaspern auf Android kämpft: Mit einem alten Apfel-Gerät (extra dafür angeworfen) geht es (danke für den Hinweis weiter unten). Sogar mit WLAN. Danach kann man den ganzen App-Käse in den Müll schmeißen und benutzt einfach den Browser auf dem PC...
> Welches TAN-Verfahren kommt in dem Fall zum Einsatz?
Das Smartphone braucht man trotzdem, da für alle relevanten Aktionen (Einloggen, Überweisung, ...) jeweils eine TAN per SMS zugeschickt wird.
Für den Empfang von SMS braucht es weder eine App noch ein Smartphone. Dazu reicht ein einfaches Mobiltelefon wie es sie schon vor 30 Jahren gab. Kann seine Vorteile haben, z.B: kein Hantieren mit Datenschutzerklärungen und Sicherheits-Updates, Akku-Laufzeiten von Wochen anstatt von Tagen etc.
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> Verstehe ich das richtig: Kann man das Konto der BBVA ausschließlich im Browser mit mTAN (TAN per SMS) bedienen und benötigt keinerlei App dazu?
Ob "ausschließlich" kann ich nicht sagen. Die Grundfunktionen (Login, Überweisung, CCV oder PIN für Karte generieren, ...) scheinen alle mit SMS-TAN zu gehen. Ob es irgendwas gibt, was man nur mit der APP machen kann, weiß ich nicht. Falls ja, muß ich sie halt wieder installieren. Das sollte dann auch auf der Banking-Only Android-Kiste gehen weils den Videokäse dann ja nimmer braucht.
Die vorstehenden Kommentare klingen doch eigentlich ganz gut. Man kann bzw. muss wohl beim Banking das mTAN-Verfahren nutzen. Dieses handhabe ich bei einigen Banken völlig problemlos mit einem ganz einfachen Handy. Jetzt muss die BBVA nur noch die Einsicht gewinnen, auch irgendwann das Postident-Verfahren alternativ anzubieten. Dann könnte die Bank vielleicht Ende des Jahres auch für mich als Zinshopper von Interesse sein.
Ansonsten hat Spooky78 die für den deutschen Markt auch aus meiner Sicht "mangelhafte" Vorbereitung der BBVA ja schon umfassend und zutreffend beschrieben. Mittlerweile habe ich sogar den Eindruck (natürlich nur Spekulation), dass die seit Januar auf Mydealz gesteuerte Vorabinformation womöglich eine von der Bank gesteuerte "Werbekampagne" war. Aktive Werbung von der Bank selbst hat man ja nirgendwo gesehen, sondern die Seite wurde nur von einem Tag auf den anderen freigeschaltet.
Mit ihrem jetzigen Auftritt werden sie den Großen (ING etc.) sicherlich keine Konkurrenz machen können. Im Augenblick locken sie nach meiner Einschätzung im Wesentlichen Schnäppchenjäger, die nach Ablauf der Aktion weiterwandern.
VG Hans-Jürgen
@Hans-Jürgen: das wäre natürlich geschäftlichfatal, wenn die BBVA im Moment vor allem
Schnäppchenjäger anlocken würde und sie daran nichts ändert. Das erinnert mich an einen neuen Döner-Laden bei mir in der Stadt, der zur Neueröffnung 1,99 Euro pro Döner verlangt hat und dem daher die Bude eingerannt wurde. Als er nach 10 Tagen dann den Preis auf 3,99 Euro erhöhte, wurde der Andrang schon weniger und als er dann beim Normalpreis von 6,50 Euro angekommen war, musste er einen Monat später zumachen, weil die Kunden wegblieben…
Persönlich finde ich, dass Spekulationen oder ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!