Hallo, zum Thema Sicherheit steht hier: Im Fall der GEFA Bank liegen uns aktuell nur Ratings der Muttergesellschaft Société Générale, S.A. vor, also nicht von der spezifischen Bank selbst." - Kann man sich auf das gute Rating denn verlassen, denn es stammt ja von der Mutter, nicht von der Gefa Bank.....
Ich glaube, das ist zwar von Bedeutung aber ich weiß nicht ob es entscheidend ist
Es gab bis August 2022 ein Rating von Euler Hermes (heute Teil von Scope), das über 10 Jahre lang stabil bei A- lag. Das Rating wurde dann aus "geschäftlichen Gründen" zurückgezogen (https://scopehamburg.com/scope-hamburg-withdraws-the-a-issuer-rating-of-gefa-bank-gmbh/).
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang vielleicht noch, dass die GEFA nicht nur der gesetzlichen deutschen Einlagensicherung, sondern auch dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angehört und dortige Einlagen bis zu einer Höhe von mindestens 750.000 € abgesichert sind (oder besser: sein sollten).
Danke, lieber Spooky! → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Dennis: Ich würde es mal so ausdrücken: Sollte die Société Générale in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, dürfte das auch an der deutschen Tochter nicht spurlos vorübergehen. Das größere Risiko liegt hier m.E. aber eher bei der GEFA selbst, die ihr Geld hauptsächlich mit Leasing und der Finanzierung von Nutzfahrzeugen verdient. Andere Banken sind da breiter und damit auch sicherer aufgestellt. Doch durch den Konzernverbund mit der französischen Mutter dürfte die Bank eventuelle Marktturbulenzen dennoch eher durchstehen können als so mancher Konkurrent, der keinen so starken Partner im Rücken hat.
Danke, lieber Spooky! Ich würde sonst gerne bei der Bank11 bei der ich mein Tagesgeldkonto habe, ein Festgeld (Sparbrief) abschließen. Die ist so sicher wie die Gefa, oder? Wahrscheinlich ist die Bank 11 noch breiter aufgestellt. Schönen Dank und herzliche Grüße!!
@Dennis: Auch die Bank11 gehört dem freiwilligen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@dennis: das was du hören möchtest, wirst Du nicht hören. Warum geben die beiden von Dir präferierten Banken wohl mindestens rund 33% mehr Zinsen im 3 Jahresbereich als die breiter aufgestellten Banken?
Die Aareal Bank und die IS-Bank und die Grenke und Varengold Bank sind in derselbe Kategorie, oder ?
@Dennis: Ich würde jetzt nicht meine Hand dafür ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Naja aber die Bank 11 mit 3,5 Prozent für 3 Jahre ist nicht viel höher als die Targo oder Santander
Danke! 100 Prozent sicher ist ja gar nichts. Ich möchte nur eine relativ sichere Anlage , also nicht so wie an der Börse
@dennis: hatte die gefa zum Vergleich ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Marion: Die Aareal Bank spielt noch mal mindestens eine Liga höher, die drei anderen sind hingegen eher "Klitschen" mit jeweils eigenen Problemen und Risiken. Die kämen für mich persönlich nicht in Frage.
Lieber spooky, Aareal ist also in etwa wie Bank 11, abc Bank und Gefa? Und isbank, varengold zierat Bank und Grenke lieber nicht nehmen?
@Dennis: Was das Risiko angeht, würde ich bei ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Lieber Dennis aka Marion aka Lena aka ?: So ungern ich hier auch moderiere, aber ich glaube, du musst, und da wiederhole ich mich, deine eigene Anlageentscheidung treffen. Die Einschätzung der Sicherheit von Banken ist nicht so einfach, wie du dir das vorstellst. DU musst dich damit wohlfühlen, nicht Spooky oder jemand anderes hier. Die Fragen nach Bank X sicherer als Bank Y und/oder gleichwertig zu Bank Z bringen dich de facto Null weiter.
Ja, ich denke Spooky hat das ganz richtig beschrieben. Wahrscheinlich kann man die KKI in die Kategorie Bank 11 / Aareal sortieren
@Dennis
Wieviele Privatanleger sind in der EU mit Geld bei Bankenpleiten hängengeblieben?
Antwort
a. 0
b. keiner
c. zero
d. cero
Diversifikation, Diversifikation, Diversifikation...
@Stefan hast du dich bei "Mitbewerbern" unbeliebt gemacht oder warum werden wir von ganzen Trollfarmen heimgesucht?
Trotzdem würde ich es mich nicht trauen zb zu einer italienischen Bank zu gehen oder zu der aus Lettland, glaube ich, die auch bei WeltSparen steht . Ich glaube da bin ich einfach zu sehr geprägt
@sutherland: Gute Frage :D Wir beobachten das ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Dennis:
Nur der Vollständigkeit halber:
Ich habe heute gelesen, dass die Aareal Bank und die Deutsche Pfandbriefbank der insolventen Signa Holding (René Benko) wohl auch Geld geliehen hat. Wieviel, ist nicht bekannt. Deshalb kann auch nicht eingeschätzt werden, ob das die "Sicherheit" der Banken beeinflusst,
hätte für mich aber ein "Geschmäckle".
Quelle:
https://www.dertreasurer.de/news/finanzierung-corporate-finance/krise-diese-banken-haben-signa-geld-geliehen-2030621/
@Johannes, dazu zwingt Dich auch keiner. Ob D - I - S - A - LET.... - Das bleibt wirklich JEDEM selbst überlassen!
@Stefan: Lieber doch wieder Kommentare nicht ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hab den Nicotag gestern nur mal mitgelesen: "Ein echtes Perpetuum Mobile". Man kann noch nicht mal unabhängig Posten was eine SWR - Weise für einen Rat gibt ohne das ein "Bandwurm" daraus wird. Ich bin mir ganz sicher: Nicht alle Menschen sind zum Geldanlegen geeignet (Verlustangst, Unsicherheit oder überhöhte Erwartungen = Anspannung und Schlaflosigkeit). - Und das ist nicht böse gemeint! :)
Was hat das denn wohl zu bedeuten, dass ein Rating aus geschäftlichen Gründen zurückgezogen wurde?
@Johannes: Das kann erst einmal alles und nichts bedeuten.
Es ist allerdings nicht per se ungewöhnlich, da Banken für die Erstellung solcher Ratings selber zahlen müssen, was sehr schnell sehr teuer werden kann, insbesondere wenn der gesamte Kapitalmarkt wie eben 2022 etwas stärker rumpelt und die Kostenfrage wieder hochkommt. Daher leisten sich eigentlich fast nur größere Banken diesen Luxus, denn diese erzielen durch ein Rating ggf. größere Ersparnisse bei der Refinanzierung über den Kapitalmarkt und bei denen wird es oft auch "einfach erwartet" vom internationalen Kapitalmarkt.
Evtl. sah die GEFA Bank einfach keinen Mehrwert (mehr) für diese Ausgaben und kommt z. B. dank anscheinend starker Muttergesellschaft auch so gut über die Runden. Who knows :-)
Danke, David! Achso - das ging also von der GEFA aus. Ich wusste nicht, dass die Banken da immer wieder neu für Geld bezahlen müssen, damit das rating weiter existiert. In eurem Forum wird für die Sicherheit ja auf das gute Rating der Mutter verwiesen.
@Jojo: Ich denke, auch hier gilt der gute alte Rat: Immer mit der Ruhe :-) Ich beobachte das hier ein wenig, vor allem auch die Tatsache, dass hier der ein oder andere mit unterschiedlichen Usernamen postet und für viele Fragen und Bandwürme sorgt. Das ist sicherlich nicht gewünscht. Wenn das dauerhaft ein Problem bleibt, wirds auch Gegenmaßnahmen geben. Ich bin aber kein Freund von großer Intervention, weil auch das immer zu Diskussionen führt. Wenn das Ganze langfristig ein Problem bleibt, müssen wir uns früher oder später aber natürlich die Frage stellen, inwiefern der Benefit des Forums für uns noch in einem gesunden Verhältnis zum Aufwand steht. We'll see :-) Und jetzt lasst uns an dieser Stelle keinen neuen Bandwurm aufmachen, sondern zurück zum Thema gehen: Geldanlage.