Für alle, die sich fragen, warum die Grenke Bank derzeit mit die höchsten Festgeldzinsen in Deutschland zahlt (oder eher: zahlen muss): https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Gewinnwarnung-erschreckt-Aktionaere-Grenke-Aktie-bricht-ein-article25325554.html
@spooky:
Die Aussage, dass die "Grenke Bank derzeit mit die höchsten Festgeldzinsen in Deutschland zahlt (oder eher: zahlen muss)" ist aber jetzt eine komplette Fehlinformation: 6 Monate - 2,9, 1 J 2,8, 2 J. 2,5, 3 J. 2,2 und 4 J 1,85 % über Weltsparen. Bei der Direktanlage (Mindestanlage 5.000 Euro) . 6 M 3,10, 1 J. 2,95, 2 J. 2,65, 3 J 2,35 und 4 J. 1,85 %
Das sind doch nicht die höchsten Zinsen in Deutschland. SBI, AKF, Varengold zahlen je nach Laufzeit mehr. Selbst die abc-Bank zahlt für 1 Jahr 3%. Ein Blick in den Vergleich genügt.
@ Anton: Eine "komplette Fehlinformation" ist es definitiv nicht. Ich hätte aber präzisieren müssen "bei den kürzeren Laufzeiten", denn bei 6, 12 und 18 Monaten liegt man derzeit jeweils auf dem 2. Rang (die Nicht-EWR-Bank wie die SBI oder die KT zählen für mich ebenso wenig wie die Kombi-Angebote der OLB). Ich habe ja außerdem auch nicht behauptet, dass dies die höchsten, sondern "mit die höchsten" Zinsen sind.
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@ Anton: Was soll daran bitte ein "Megadeal" sein? Die Postbank nutzt jetzt auch Viacash (https://www.viacash.com/de/), für die Grenke in Deutschland noch immer die Abwicklung übernimmt, nachdem man das dahinterstehende FinTech 2021 an Paysafe verkauft hat. So what? Das Ganze war selbst Grenke nicht mal eine Mitteilung auf der eigenen Homepage wert. Und obwohl die Nachricht schon gestern bekannt war, ist der Grenke-Aktienkurs heute um fast 25 % eingebrochen. Das zeigt doch, für wie unwichtig die Börse diesen Postbank-Deal hält, von dem in erster Linie Paysafe profitieren dürfte.
@Spooky78:
Wenn ich richtig verstehe, ist das Festgeld für 1 J. gestiegen:
es war 2,95% und jetzt 3,1%.
Sollten eigentlich die ganzen Geschichten mit Aktien, Postbank ect. bei Anlage bis 100K nicht egal sein?
Wieso sollte man noch außer Zinsen und evtl. Schwierigkeit (bzw. Leichtigkeit) bei Kontoeröffnung und Kündigung noch auf solche äußeren Dinge achten ?
@ MW17: Das ist die alte Frage, wie viel Vertrauen man in die Einlagensicherung haben kann oder sollte. Zu diesem Thema haben sich die KA-Macher in der Vergangenheit schon mehrfach und umfassend geäußert, u. a. hier:
- https://www.kritische-anleger.de/der-gefaehrliche-glaube-an-die-sicherheit-der-einlagensicherung/
- https://www.kritische-anleger.de/der-kaiser-ist-nackt-ein-blick-auf-die-einlagensicherungen-in-europa/
- https://www.kritische-anleger.de/ist-die-deutsche-einlagensicherung-sicher/
Fazit: Warum auf den "Feuerlöscher" (= Einlagensicherung) vertrauen, wenn man dem Risiko eines "Brandes" (= Bankenpleite) entgehen kann, indem man sich vor vornherein nur auf möglichst solide Institute einlässt? Und selbst wenn man seinen "Einsatz" zu 100 % erstattet bekommt, trägt man am Ende doch das Wiederanlagerisiko. Deswegen macht es schon Sinn, sich nicht nur mit den Zinssätzen und den administrativen Formalitäten zu beschäftigen, sondern auch darauf zu achten, dass die Bank seriös geführt wird - egal wie viel Geld man dort anlegt.
@Spooky: Man kann nie wissen, was Banken so ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!