Wessen oberste Priorität Sicherheit ist, der sollte nicht nur darauf achten, dass sein Geld vollumfänglich der gesetzliche Einlagensicherung unterliegt, sondern auch darauf, in welcher Währung der entsprechende Fonds im Versicherungsfall auszahlt.
Schweden etwa ist kein EURO-Land und der Sicherungsfonds zahlt, sollte der Versicherungsfall eintreten, in schwedischer Krone aus. Damit trägt ein EURO-Anleger im Versicherungsfall ein Währungsrisiko. Dieses ausschließlich vom Anleger zu tragenden Risikos sollte er sich bewusst sein und einkalkulieren!
@ancoma
Die Feststellung des Entschädigungsfalles kann auch als Chance auf Wechselkursgewinne betrachtet werden. Ich erlaube mir Eric Idle von Monty Python zu zitieren: „Always look on the bright side of life!“
@ancoma: Im Einleger-Informationsblatt auf der Webseite von HoistSpar https://www.hoistspar.de/globalassets/hoistspar-de/einlegerinformationsblatt-2026.pdf steht, dass die Erstattung in EUR erfolgt.
Auch auf der Webseite der schwedischen Einlagensicherung steht, dass die Auszahlung bei ausländischen Referenzkonten in der Währung des Referenzkontos erfolgt: https://www.riksgalden.se/fi/our-operations/deposit-insurance/payment-of-compensation/
@Sebastian2: Bei der schwedischen ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Markus:
Risiko ist nur ein anderes Wort für Unsicherheit. Diese kann man positiv (risiko-affin), neutral (risiko-neutral) oder negativ (risiko-avers) werten. Freilich können im beschriebenen Fall neben Wechselkursverlusten auch Wechselkursgewinne entstehen – man weiß nicht, was die Zukunft bringt.
Wer sich allerdings für den Entschädigungsfall interessiert, offenbart damit – nach herrschender ökonomischer Meinung – seine Risiko-Aversion. Risiko-Affinität hingegen, also das, was Sie als „Chance auf Wechselkursgewinne“ bezeichnen, zeigt sich– nach herrschender ökonomischer Meinung – anders als im Interesse für den Entschädigungsfall.
@ancoma
Dem möglichen Fall einer Zahlungsunfähigkeit ist in dem HoistSpar-Produkt aus Fürsorgegründen schon in der begrenzten maximalen Kundeneinlage von 90.000€ genüge Rechnung getragen. Der hohen Risikoaffinität der „Schwarz oder Rot?“- oder „all-in“ Fraktion wird bei diesem Produkt ein Riegel vorgeschoben.
Die hier im Forum bekannten willbe Produkte der Liechtensteinischen Landesbank sind nach Belieben auch in unzähligen Fremdwährungskonten zu führen. Die IKB Deutsche Industriebank und ppb direkt bieten Festgeldprodukte in USD an. Ferner bieten viele depotführende Institute auch Verrechnungskonten in Fremdwährungen, auch meist unentgeltlich, an. Somit trägt der Kunde beim Handel mit Wertpapieren kein Währungsrisikio. Im Bedarfsfall kann er nach Veräußerungen den günstigsten Wechselkurs abwarten. In dem Fall kann das Risiko auch ausgesessen werden oder sogar berechnend die Rendite steigern.
So, ich kaufe jetzt schnell noch ein paar Schwedische Kronen…
@ Markus
Ich habe lediglich einen Aspekt eines Produkts beleuchtet. Dieser Aspekt, nämlich dessen Risikobehaftetheit, wird nicht dadurch bedeutungslos, dass auch andere Produkte Risiken bergen. Sie mögen diese Argumentation für sich als irrelevant ansehen. Doch ich argumentiere nicht für und schon gar nicht gegen irgend jemanden oder etwas, sondern im Interesse des kritischen Anlegers. Von daher überlasse ich das Urteil darüber, als wie hilfreich meine Darlegungen empfunden werden, gelassen jedem einzelnen potenziellen Anleger. Meinetwegen darf jeder, der ein bestimmtes Produkt gut findet, auch Sie, dieses erwerben. Viel Freude mit Ihren neuen Schwedenkronen!