meine-bank-no.de (Niederbayern-Oberpfalz - herzliche Grüße) bietet immer noch verschiedene Authentifizierungsverfahren an, u. a. smart-TAN-photo (man braucht Anmeldedaten für das OnlineBanking, einen TAN-Generator und eine girocard - die wohl bisher sicherste 2-Faktor-Authentifizierung). Dieses Verfahren nutze auch ich - bei meinebank.de (Hochtaunus).
Mittlerweile müssen sich "Hochtaunus"-Neukunden, wie ich leidvoll festgestellt habe, mittels "app" authentifizieren. Das stößt aktuell bei interessierten Familienangehörigen auf Unverständnis.
Die Frage, die mich umtreibt: stößt meinebank-Hochtaunus einen Trend an, der auch auf andere Banken im VR-Verbund (z. B. meine-bank-no.de)überzugreifen droht? Muß womöglich auch ich mich darauf einstellen, per app-Zwang ausgemustert zu werden?
Wie so oft handelt es sich um eine Frage von Angebot und Nachfrage:
Je mehr Menschen ein sicheres TAN-Verfahren nutzen, also ein externes Gerät ohne Internetverbindung ( = TAN-Generator ), desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses Verfahren durchsetzt bzw. erhalten bleibt.
Nein, es ist keine Frage von Angebot und ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Doch, es ist eine Frage von Angebot und Nachfrage: Den meisten Kunden sind Komfort und niedrige Kosten wichtiger als etwas mehr Sicherheit. Warum sonst wären Passwörter wie "123456" nach wie vor stets auf den obersten Plätzen der Beliebtheitsrankings? Und der Kunde bekommt, was der Kunde (mehrheitlich) will. Außerdem ist die Girocard ohnehin ein Auslaufmodell, weil die Debitkarten für die Banken attraktiver sind. Deshalb sind TAN-Generatoren in etwa so zukunftstauglich wie Schreibmaschinen oder PKW mit Verbrennungsmotor. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich alle Banken davon verabschieden werden - Sicherheit hin oder her.
Wenn sich die Bank - trotz Nachfrage - weigert, ein sicheres TAN-Verfahren mit Offline-Generator anzubieten, ist es tatsächlich keine Frage von Angebot und Nachfrage, wie M.v.K. korrekt schreibt.
Es scheint aber auch ein wenig davon abzuhängen, an welchen Kundenberater man gerät: Bei meiner Volksbank hieß es auch erst, es gäbe nur noch unsichere TAN-Verfahren per App. Ich habe mich aber nicht abwimmeln lassen darauf bestanden, meinen (vorhandenen) TAN-Generator zu nutzen und daraufhin wurde das Verfahren freigeschaltet. In meinem Fall lag es schlicht daran, dass der Kundenberater bereits so gehirngewaschen war, dass er nur noch ein einziges TAN-Verfahren kannte. Technisch sind andere Verfahren aber völlig nutzbar. Darum empfehle ich, Nachfrage zu erzeugen - in dem man nachfragt!
Und dass die Girocard ein Auslaufmodell sei, weil die Debitkarten für die Banken attraktiver seien, ist ebenfalls falsch. Die Banken des privaten Sektors haben lediglich ordentlich Schmiergeld von Visa und Mastercard angenommen, damit sie ihren Kunden diese ausländischen US-Karten andrehen - egal ob die Nachfrage besteht oder nicht. Man muss nur einmal die Zeitung aufschlagen, um zu lesen, dass wieder irgendeine Entscheidung durchgedrückt wurde, weil die Bevölkerung es angeblich gefordert habe - fragt man dann nach, stellt sich oft heraus, dass die Bevölkerung das Gegenteil wünscht. Ich empfehle auch, sich den Faktencheck zur Girocard durchzulesen: https://www.girocard.eu/faktencheck/
!Außerdem ist die Girocard ohnehin ein Auslaufmodell, weil die Debitkarten für die Banken attraktiver sind"
@Spooky78,
da wage ich Dir zu widersprechen. Ja, die Girokarte ist ein Auslaufmodell, das heißt ja nicht, dass gewisse Funktionen mit der Debitkarte nicht möglich sind.
Von der hier genannten Bank habe ich eine Debitkarte, mit der ist das Sm@rt TAN und das Sma@rt TAN photo möglich.
Ich ließ mich von der App auf das TAN Verfahren umregistrieren.
Standardmäßig ist der Kunde auf die APP eingestellt.