Die Deutsche Bank führt im Auftrag von Raisin treuhänderisch ein Sammelkonto für Einlagen des Produkts "Raisin StartZins". Raisin begrenzt die maximal Einlage auf dieses Konto auf 50.000€. Bis zum 24.11.2025 betrug die maximale Einlagehöhe seitens Raisin 100.000€.
Die Deutsche Bank begrenzt vermutlich alle bei Raisin geführten Einlagen (nicht nur Raisin StartZins) auf insgesamt 100.000€, in Gesamtsumme betrachtend auch auf außerhalb von Raisin geführten Konten bei der Deutschen Bank Gruppe (z.B. Deutsche Bank, Postbank, norisbank, DSL Bank, FYRST, maxblue usw.)?
Der Auszug aus dem Produktinformationsblatt (PIB) mit Stand Januar 2026 lautet dazu: "(...) Die maximale Summe der bei der Deutsche Bank AG (...) über Raisin angelegten Gelder darf 100.000 EUR nicht überschreiten. Sollten Sie bereits Gelder bei der Deutschen Bank angelegt haben, so reduziert sich die zulässige Maximaleinlage für weitere Anlagen um diesen Betrag.(...)"
Im PIB Abruf vom 25.11.2025 mit unbekannten Stand fehlte noch der Zusatz "... über Raisin.." und lautete: "(...) Die maximale Summe der bei der Deutsche Bank AG (...) angelegten Gelder darf 100.000 EUR nicht überschreiten. Sollten Sie bereits Gelder bei der Deutschen Bank angelegt haben, so reduziert sich die zulässige Maximaleinlage für weitere Anlagen um diesen Betrag (...)."
Kann hier das Forum seine Erfahrungen teilen, ob ein Neukunde die maximale Einlage von 50.000€ auf das Raisin StartZins Konto überweisen kann und die Deutsche Bank seine Einlage auf 40.000€ begrenzen wird, da der Kunde noch bei der Postbank ein Saldo von 60.000€ aufweist (50.000€ + 60.000€ = viel zu viele böse 110.000€)? Wird die Deutsche Bank die 10.000€ dem unverzinslichen Raisin Verrechnungskonto wertstellen oder die gesamte Einlage in Höhe von 50.000€ abweisen?
Der Telefonsupport von Raisin konnte aufgrund eines Sender-Empfängers Missverständnisses bei meiner Nennung von „maximal“ und "100.000€" nur zwanghaft Auskünfte über die gesetzliche Einlagensicherung erteilen. Diese waren auch noch lückenhaft, da die norisbank eine eigene Bankenvolllizenz aufweist, die als eigene gesetzliche Einlagensicherung innerhalb der Deutsche Bank Gruppe besteht. Auf meine Frage wurde nicht eingegangen.
Einen möglichen Zusammenhang der Maximaleinlage und von unerklärlichen Umbuchungen sehe ich in diesem Faden
https://www.kritische-anleger.de/raisin-deutschland/startzins/raisin/seltsame-umbuchung-beim-raisin-tagesgeld/
NACHTRAG 22.01.2026
Redaktionelle Überarbeitung im Schwerpunkt von Zahlenwerten.
@ Markus: Im PIB des ebenfalls von der DB auf ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@HamburgFan
Dein Einwand ist berechtigt. Derzeit beträgt die maximale Einlagehöhe des Raisin StartZins nicht 100.000€ sondern 50.000€. Bis zum 24.11.2025 lag sie noch bei 100.000€. Die maximale Einlagehöhe stimmt/stimmte auch mit der Gewährung des Neukundenzinses bis zu diesem Betrag überein. Ich habe meinen ersten Kommentar aufgrund der Nachvollziehbarkeit redaktionell mit neuen Zahlen überarbeitet.
Inhaltlich verbleibt aber die Kernfrage unverändert.
Außerhalb von Raisin angelegte Einlagen bei der Deutschen Bank Gruppe mindern die maximale Anlagehöhe der Raisin StartZins Einlage. Ist das so? Dem Raisin Kundenservice erschließt sich diese Auflage nicht. Es mag wohlmöglich auch Kunden geben, die gar nicht wissen, daß ihre Gelder getarnt unter anderem Markennamen bei der Deutschen Bank verwahrt werden.
Wird der 100.000€ überschreitende Teilbetrag unmittelbar als solcher erkannt oder verweilt er auf unbestimmte Zeit im unverzinslichem Buchungsnirwana? Eine rückwirkende Rechnungsschlusskorrektur zu Ungunsten des Kunden möchte ich ebenfalls ausschließen.
Freiwillige Testüberweiser vor!
@Spooky78
D'accord! Die Bank (DB), die auf Raisin verdeckt bleiben möchte