Ich möchte hier mal meine negativen Erfahrungen mit der raisin bank kundtun und vor diesem Institut warnen !!!
Wenn ihr liebäugelt bei der raisin Geld anzulegen, kann ich aus eigener Erfahrung nur dringend davon abraten.
Zunächst ist die raisin eigentlich wohl keine richtige Bank, denn sie kommt zwar über die Tagesvergleichsportale als Tagesgeldbank hoch – wenn man sich aber dort im Glauben registriert/angemeldet hat, damit ein Tagesgeldkonto eröffnet zu haben, dann weit gefehlt.
Es ist zunächst nur ein Verrechnungskonto, bei dem das eingezahlte Geld so lange unverzinst herumliegt, bis man es merkt oder nicht merkt.
Denn man muß erst noch, nachdem man sich dort online einloggen kann, umständlich festlegen, welche Anlageform man für sein auf dem Verrechnungskonto eingezahltes Geld haben möchte.
Sprich es liegt so lange unverzinst herum.
Nachdem ich mich für das sog. Tagesgeldkonto registriert hatte, da ich ja laut raisin- Webseite sowie einem Bestätigungsmail von raisin über die Anlage eines Tagesgeldkontos und den Feststellungen der Tagesgeldvergleichsportale geglaubt hatte, ein Tagesgeldkonto eröffnet zu haben, überwies ich einen größeren Betrag auf das genannte Konto.
Nach zwei Monaten kam eine eMail mit dem Text „Ungenutztes Guthaben auf Ihrem Raisin-Konto: Jetzt handeln”.
Ich fiel aus allen Wolken und habe mich daraufhin in mein Konto eingeloggt und festgestellt, dass beim Tagesgeldkonto ein Guthaben von 0,00 € stand, obwohl ich zwei Monate zuvor eingezahlt und tags darauf zwei screenshots gemacht hatte.
Unglaublich! Der Betrag war auf einem Zwischenkonto und nicht auf dem eröffneten und per Mail bestätigten Tagesgeldkonto.
Nachdem ich nun das sehr komplizierte Umschichten von diesem sog. Verrechnungskonto auf das Tagesgeld-Kto. vollzogen hatte, habe ich mich gleich beim Vorstand der raisin Bank per eMail beschwert und eine entsprechende Nachverzinsung für die zwei Monate gefordert.
Leider lehnte man meine Beschwerde ab und will mir die Zinsen für die zwei Monate, in denen die Raisin mein Geld verwendet hat, nicht erstatten.
Es wird die Eröffnung eines Tagesgeldkontos geworben, aber man eröffnet zunächst nur ein Zwischenkonto und kein Tagesgeldkonto.
Was für eine unfaire Verschleierungstaktik der raisin bank!
@ATK (Gast):
Zunächst, ich bin kein Kunde bei dieser Bank.
Danke für die ausführliche Darstellung Deiner "Zusammenarbeit" und Erfahrung mit der Bank.
Meine Frage: Wo hat die Bank nicht nach ihren AGBs gehandelt?
Anm.: Die Einrichtung eines (UNVERZINSTEN) Transfer- / Zwischenkontos wird bei einigen Banken so gehandhabt.
Anm. 2: Auf dem freien Geldmarkt besteht Vertragsfreiheit (ohne Gesetzesverstöße).
Gerne lese ich (wir) von Dir.
@ ATK: Eigentlich versuche ich ja, persönliche Kritik möglichst zu vermeiden, aber hier komme ich leider nicht um die Feststellung umhin, dass Ihre ausführlichen Erläuterungen mehr über Ihre Kompetenzen als jene von Raisin aussagen. Wenn Sie sich im Vorfeld nicht richtig informieren, ist das nicht Raisins Schuld. Dass man bei Eröffnung eines Raisin-Accounts ein Verrechnungskonto bei der Raisin Bank eröffnet und das Geld von dort weiter zu den Partnerbanken transferiert, wird klar kommuniziert (u. a. hier: https://kundenservice.raisin.com/hc/de/articles/5388518243602-Wie-funktioniert-Raisin).
Was ich nicht verstehe: Weshalb kommt man (bzw. ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich war noch nie Kunde von Raisin und habe mich zuletzt mit einem beabsichtigten Antrag auf Eröffnung des Produkts Raisin StartZins (Tagesgeld) beschäftigt. Ich bewerte das Produkt, ohne die Rechtsverhältnisse der beteiligten Parteien untereinander zu berücksichtigen, als „getarnte“ Deutsche Bank Fresh-Money-Aktion bis 50.000€ für bis maximal in Summe von 100.000€ bei der Deutschen Bank Gruppe (Deutsche Bank, Postbank, norisbank usw.) angelegten Einlagen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Anlage mit dieser Auflage für mich nicht passend und ich nehme daher von einer Geschäftsbeziehung Abstand.
@ATK (Gast)
Daß die Deutsche Bank ein verzinsliches Aktionssammelkonto treuhänderisch führt und obligatorisch ein unverzinsliches Verrechnungskonto bei der Raisin Bank als Dreh- und Angelpunkt der Geschäftsbeziehung mit Raisin zu nutzen ist, ist klar ersichtlich. Ich muss aber auch eingestehen, daß das Produktinformationsblatt (BIP) in der Raisin App, auch ohne Kundenkonto nutzbar, unmittelbar abrufbar ist. Auf der Raisin Webpage habe ich das BIP auf die schnelle nicht gefunden und weitere Informationen wurden durch einen Kontoeröffnungsantrag verhindert. Wesentliche Informationen kann ich dennoch auf der Webpage sofort den FAQ entnehmen.
Im Allgemeinen rege ich an, bei jeder neuen Geschäftsbeziehung diese zu testen. Im Falle von Raisin habe ich diese ohne bestehende Kundenbeziehung telefonisch um Auskünfte gebeten um Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Service und Sachkompetenz zu bewerten (der erste Eindruck!). Sind das Onlinebanking über Webpage oder App mit meiner IT (Geräte, Versionsnummer, Betriebssystem) und eine optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für mich ansprechend und entsprechen meinen Sicherheitsbedürfnissen? Bei einer erfolgten Kontoeröffnung und einer niederschwelligen eingehenden und ausgehenden 1€-Testüberweisung, wäre das unverzinsliche Verrechnungskonto unmittelbar aufgefallen. Ferner bietet dieses Forum ebenfalls sachliche Informationen. Ähnlich gelagerte Beschwerden sind im WorldWideWeb innerhalb von Sekunden zu erkennen und auch kritisch zu bewerten. Im Tenor stimmen sie mit den hier gemachten Erfahrungen überein.
Als positives auffallendes Alleinstellungsmerkmal von Raisin hat diese per E-Mail, zwar leider erst nach zwei ganzen Monaten, auf die unverzinsliche Einlage hingewiesen. Der fiktive entstandene Schaden konnte so begrenzt werden. Die Ablehnung der Erstattung der entgangenen Zinsen durch den Vorstand ist nachvollziehbar. Aufregen wird nicht helfen - als Lehrgeld abhaken. Zukünftige Kunden können die gemachten Erfahrungen hier lesen und für sich bewerten oder auch vorab die AGB und die weiteren vertraglichen Sonderbedingungen lesen.
auf jeden Fall ist die erlebte Situation von ATK (Gast) sehr bedauerlich und extrem ärgerlich. Ich bringe auf jeden Fall Verständnis und Mitgefühl auf. Die Schuldfrage ist für mich sekundär, aber Tatsache ist, dass es so passiert ist. Auch Raisin und der Verbraucherschutz sollten kritisch prüfen, ob es Verbesserungspotential gibt (und das gibt es eigentlich immer). Es ist sehr schade, wenn aufgrund von Missverständnissen und mangels eigener Erfahrung finanzielle Verluste entstehen. Aber ggf kann man eine solche Erfahrung als Leergeld" verbuchen, so dass so etwas kein zweites/drittes Mal mehr passiert?
Ich wünsche ATK nur das Beste für die finanzielle und persönliche Zukunft.
Ergänzend ist zu erwähnen, daß der die Höchstanlagesumme übersteigende Betrag automatisch dem unverzinslichem Raisin Verrechnungskonto wertgestellt wird. Das können Zinserträge, wie auch unbeabsichtigte Überzahlungen oberhalb der maximalen Anlagesumme sein.
Im Fall von @ATK (Gast) hat Raisin die unverzinsliche Einlage auf dem Verrechnungskonto und die nicht erfolgte Nutzung des neu eröffneten Tagesgeldkonto bemerkt und den Kunden nach zwei Monaten darüber benachrichtigt. Dieses Verhalten bewerte ich als sehr kundenfreundlich. Ein Monitoring muss überwachend diese Auffälligkeit erkannt haben.
Das spricht, trotz zum Teil berechtigter Kritik im Sinne von einer niederschwelligen und einfachen Geldanlage auch für weniger aufmerksame und erfahrene Kunden, für Raisin. In meinen bestehenden und beendeten Geschäftsbeziehungen hat/hatte noch keine Bank mich in vergleichbarer Situation benachrichtigt. Dem Grunde nach ist es bei einer disziplinierten Planung und Kontrolle der eigenen Konten auch nicht notwendig.
@55510081: Ich erlaube mir noch eine Anmerkung zu ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Nein, das kein Widerspruch zu Deiner Aussage @55510081. Allerdings sehe ich die Gebühren und die schlechteren Konditionen für die Menschen, die (deutlich) mehr Service und Sicherheit wünschen, nicht als "Strafe".
Dieser Aspekt war mir bei Dir etwas zu negativ bzw. abwertend formuliert. Denn bestraft wird man i.d.R. aufgrund eines falschen (!) Verhaltens. In diesem Fall werden die Zusatzkosten und niedrigeren Zinsen für Konten und Anlageprodukte mit Blick auf ein erweitertes und umfassenderes Service- und Sicherheitsangebots (bewusst) in Kauf genommen.
@ATKAnstatt "Finger weg" würde ich eher auf "Schwierigkeiten mit" ändern, weil das Problem liegt hier eindeutig an "Lesen & verstehen" + "ein Minimum an Neugier" die ausgefallen sind... Für Raisin ist das schon fast verleumderisch, auch wenn ich selbst empfand, dass die Handhabung zumindest etwas "langsamer" ist als üblich. Ich habe das Geld dort nicht gebraucht und die Sicherung über die Deutsche Bank ist beruhigend, soweit OK. Referenzkonten gibt es in etlichen Tagesgeldanlagen und in einigen hat man auch keine eigene IBAN für das Tagesgeldkonto...
@Verzweifelter Sparer: Ich schließe mich den vielen Postern an. Nicht jedes Produkt oder jede Bank ist für Jeden das Richtige.
Ich bin erstaunt. Bin seit einigen Jahren bei ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Kein Lehrgeld, nur Positives, immer wieder! Natürlich muss man sein Konto im Auge behalten - wer das nicht macht, ist selbst schuld und sollte nicht über die Bank schimpfen! Sobald ich Geld auf dem Zwischenkonto von Raisin habe, ist es auch schon wieder angelegt. Einfach, perfekt. Nur nichts für Schlafmützen.
Mir ging es genauso:Tagesgeld bei Raisin angelegt und hohen Betrag eingezahlt. Man glaubt, es wäre auf dem Tagesgeld angelegt. Dann die Überraschung nach zum Glück 10 Tagen, das Geld liegt herum und eben nicht auf einem Tagesgeld! Auf Nachfrage heißt es, dass der angegebene Anlagebetrag noch nicht erreicht sei! Und das, obwohl es in der Werbung von raisin heißt, von 1,- bis 50.000,- €! Bevor ich mich noch lange mit denen rumärgern müsste, hab ich das Geld wieder abgezogen. Der entgangene Zins wurde mir ausdrücklich nicht auf Kulanz gezahlt. Ich kann nur von der raisin abraten. Die relativ hohen Tagesgeldzinsen können die wahrscheinlich aufgrund viel liegengebliebenen Einzahlungen machen. Nie wieder raisin-Tagesgeld!
Ich habe die gleichen Erfahrung mit dieser "Bank" ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Was man dazu auch noch sagen muss: Für die Beantwortung einer E-Mail lässt man sich 3-5 Tage Zeit ... und dann kommt nichts gescheites zurück! Deshalb mein Rat: FINGER WEG VON DIESER "BANK"!
@BigWolf = > Ihr Benutzername kann einem schon einiges von Ihrer Persönlichkeit erahnen lassen... Ihre beiden letzten Kommentare mit gefühlt hochdosierter "Rache-Wut" lässt mich gerade spontan fragen, was IHNEN denn persönlich guttun könnte?
Vielleicht Psychotherapie oder Seelsorge?