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Schwierigkeiten mit dem raisin Tagesgeldkonto

Schwierigkeiten mit dem raisin Tagesgeldkonto

Anonymer PosterATK (Gast) am 25.01.2026

Ich möchte hier mal meine negativen Erfahrungen mit der raisin bank kundtun und vor diesem Institut warnen !!!
Wenn ihr liebäugelt bei der raisin Geld anzulegen, kann ich aus eigener Erfahrung nur dringend davon abraten.
Zunächst ist die raisin eigentlich wohl keine richtige Bank, denn sie kommt zwar über die Tagesvergleichsportale als Tagesgeldbank hoch – wenn man sich aber dort im Glauben registriert/angemeldet hat, damit ein Tagesgeldkonto eröffnet zu haben, dann weit gefehlt.

Es ist zunächst nur ein Verrechnungskonto, bei dem das eingezahlte Geld so lange unverzinst herumliegt, bis man es merkt oder nicht merkt.
Denn man muß erst noch, nachdem man sich dort online einloggen kann, umständlich festlegen, welche Anlageform man für sein auf dem Verrechnungskonto eingezahltes Geld haben möchte.
Sprich es liegt so lange unverzinst herum.
Nachdem ich mich für das sog. Tagesgeldkonto registriert hatte, da ich ja laut raisin- Webseite sowie einem Bestätigungsmail von raisin über die Anlage eines Tagesgeldkontos und den Feststellungen der Tagesgeldvergleichsportale geglaubt hatte, ein Tagesgeldkonto eröffnet zu haben, überwies ich einen größeren Betrag auf das genannte Konto.
Nach zwei Monaten kam eine eMail mit dem Text „Ungenutztes Guthaben auf Ihrem Raisin-Konto: Jetzt handeln”.
Ich fiel aus allen Wolken und habe mich daraufhin in mein Konto eingeloggt und festgestellt, dass beim Tagesgeldkonto ein Guthaben von 0,00 € stand, obwohl ich zwei Monate zuvor eingezahlt und tags darauf zwei screenshots gemacht hatte.
Unglaublich! Der Betrag war auf einem Zwischenkonto und nicht auf dem eröffneten und per Mail bestätigten Tagesgeldkonto.
Nachdem ich nun das sehr komplizierte Umschichten von diesem sog. Verrechnungskonto auf das Tagesgeld-Kto. vollzogen hatte, habe ich mich gleich beim Vorstand der raisin Bank per eMail beschwert und eine entsprechende Nachverzinsung für die zwei Monate gefordert.
Leider lehnte man meine Beschwerde ab und will mir die Zinsen für die zwei Monate, in denen die Raisin mein Geld verwendet hat, nicht erstatten.

Es wird die Eröffnung eines Tagesgeldkontos geworben, aber man eröffnet zunächst nur ein Zwischenkonto und kein Tagesgeldkonto.
Was für eine unfaire Verschleierungstaktik der raisin bank!

Registriertes Community-MitgliedDepeeh am 25.01.2026

@ATK (Gast):
Zunächst, ich bin kein Kunde bei dieser Bank.
Danke für die ausführliche Darstellung Deiner "Zusammenarbeit" und Erfahrung mit der Bank.
Meine Frage: Wo hat die Bank nicht nach ihren AGBs gehandelt?
Anm.: Die Einrichtung eines (UNVERZINSTEN) Transfer- / Zwischenkontos wird bei einigen Banken so gehandhabt.
Anm. 2: Auf dem freien Geldmarkt besteht Vertragsfreiheit (ohne Gesetzesverstöße).
Gerne lese ich (wir) von Dir.

Star der CommunitySpooky78 am 25.01.2026

@ ATK: Eigentlich versuche ich ja, persönliche ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedJörg am 25.01.2026

Was ich nicht verstehe: Weshalb kommt man (bzw. @ATK) erst nach zwei (!) Monaten bzw. nach einer E-Mail von Raisin auf Idee, in den Account zu schauen?
Wenn ich ein Konto bei einem für mich neuen Anbieter eröffne, prüfe ich zeitnah, ob das Geld tatsächlich auf dem Tagesgeldkonto angekommen ist. Und man weiß zudem ja im Vorfeld, dass Raisin eine Vermittlungsplattform ist.
Zudem prüfe ich, ob auch der Zinssatz stimmt. Denn Fehler können immer mal passieren.

Dieser Post wurde am 25.01.2026 um 19:58 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedMarkus am 25.01.2026

Ich war noch nie Kunde von Raisin und habe mich zuletzt mit einem beabsichtigten Antrag auf Eröffnung des Produkts Raisin StartZins (Tagesgeld) beschäftigt. Ich bewerte das Produkt, ohne die Rechtsverhältnisse der beteiligten Parteien untereinander zu berücksichtigen, als „getarnte“ Deutsche Bank Fresh-Money-Aktion bis 50.000€ für bis maximal in Summe von 100.000€ bei der Deutschen Bank Gruppe (Deutsche Bank, Postbank, norisbank usw.) angelegten Einlagen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Anlage mit dieser Auflage für mich nicht passend und ich nehme daher von einer Geschäftsbeziehung Abstand.


@ATK (Gast)
Daß die Deutsche Bank ein verzinsliches Aktionssammelkonto treuhänderisch führt und obligatorisch ein unverzinsliches Verrechnungskonto bei der Raisin Bank als Dreh- und Angelpunkt der Geschäftsbeziehung mit Raisin zu nutzen ist, ist klar ersichtlich. Ich muss aber auch eingestehen, daß das Produktinformationsblatt (BIP) in der Raisin App, auch ohne Kundenkonto nutzbar, unmittelbar abrufbar ist. Auf der Raisin Webpage habe ich das BIP auf die schnelle nicht gefunden und weitere Informationen wurden durch einen Kontoeröffnungsantrag verhindert. Wesentliche Informationen kann ich dennoch auf der Webpage sofort den FAQ entnehmen.

Im Allgemeinen rege ich an, bei jeder neuen Geschäftsbeziehung diese zu testen. Im Falle von Raisin habe ich diese ohne bestehende Kundenbeziehung telefonisch um Auskünfte gebeten um Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Service und Sachkompetenz zu bewerten (der erste Eindruck!). Sind das Onlinebanking über Webpage oder App mit meiner IT (Geräte, Versionsnummer, Betriebssystem) und eine optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für mich ansprechend und entsprechen meinen Sicherheitsbedürfnissen? Bei einer erfolgten Kontoeröffnung und einer niederschwelligen eingehenden und ausgehenden 1€-Testüberweisung, wäre das unverzinsliche Verrechnungskonto unmittelbar aufgefallen. Ferner bietet dieses Forum ebenfalls sachliche Informationen. Ähnlich gelagerte Beschwerden sind im WorldWideWeb innerhalb von Sekunden zu erkennen und auch kritisch zu bewerten. Im Tenor stimmen sie mit den hier gemachten Erfahrungen überein.

Als positives auffallendes Alleinstellungsmerkmal von Raisin hat diese per E-Mail, zwar leider erst nach zwei ganzen Monaten, auf die unverzinsliche Einlage hingewiesen. Der fiktive entstandene Schaden konnte so begrenzt werden. Die Ablehnung der Erstattung der entgangenen Zinsen durch den Vorstand ist nachvollziehbar. Aufregen wird nicht helfen - als Lehrgeld abhaken. Zukünftige Kunden können die gemachten Erfahrungen hier lesen und für sich bewerten oder auch vorab die AGB und die weiteren vertraglichen Sonderbedingungen lesen.

Dieser Post wurde am 01.02.2026 um 22:22 Uhr geändert.
Registriertes Community-Mitglied55510081 am 25.01.2026

auf jeden Fall ist die erlebte Situation von ATK (Gast) sehr bedauerlich und extrem ärgerlich. Ich bringe auf jeden Fall Verständnis und Mitgefühl auf. Die Schuldfrage ist für mich sekundär, aber Tatsache ist, dass es so passiert ist. Auch Raisin und der Verbraucherschutz sollten kritisch prüfen, ob es Verbesserungspotential gibt (und das gibt es eigentlich immer). Es ist sehr schade, wenn aufgrund von Missverständnissen und mangels eigener Erfahrung finanzielle Verluste entstehen. Aber ggf kann man eine solche Erfahrung als Leergeld" verbuchen, so dass so etwas kein zweites/drittes Mal mehr passiert?
Ich wünsche ATK nur das Beste für die finanzielle und persönliche Zukunft.

Dieser Post wurde am 26.01.2026 um 14:34 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedMarkus am 25.01.2026

Ergänzend ist zu erwähnen, daß der die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 26.01.2026 um 06:36 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedJörg am 26.01.2026

@55510081: Ich erlaube mir noch eine Anmerkung zu folgenden Sätzen von Dir: "Gerade in der heutigen Zeit werden immer mehr Tätigkeiten auf den Kunden verlagert, die früher die Banken als kostenfreien Service angeboten haben. ...wir müssen alle umdenken, wenn mir nicht mit Gebühren "bestraft" werden wollen."

Das sehe ich etwas differenzierter: Ich habe seit Jahrzehnten ein Girokonto bei einer örtlichen Filial-Volksbank. Gegen Gebühren kann man nach wie vor Überweisungen auf Papier einreichen und sich die Kontoauszüge zusenden lassen - ich kenne einige Menschen, die dies nutzen, und die zudem ihr Erspartes dort auf einem Tagesgeldkonto mit 0,4% p.a. parken.
Dafür bekommen sie einen bequemen und (gefühlt) sicheren Rundum-Service inkl. freundlichen, unterstützenden Filial-Beratern und kompetentem, schnellem Telefonservice.

Wer jedoch ein wesentlich attraktiveres Online-Tages- und Festgeldangebot nutzen möchte, so wie ich ;-)), der muss sich selbst informieren und kümmern, gewisse Risiken und Mühen eingehen und meist Abstriche beim Service machen, weil dieser logischerweise Kosten verursacht. - Das ist mein Learning.
Wer das nicht möchte, kann im sicheren Hafen bleiben und reine Onlinebanken, Raisin & Co. meiden oder sein Geld nur bei bestimmten, ausgewählten Instituten anlegen - und sich so Ärger ersparen, höhere Zinsen hin oder her.
Oder man nutzt alternativ eine kostenpflichtige Vermögensverwaltung.

All das meine ich weder despektierlich noch wertend. Jeder soll und darf die Optionen nutzen, die seinem Typ entsprechen.

Besonders engagiertes MitgliedJörg am 26.01.2026

Nein, das kein Widerspruch zu Deiner Aussage @55510081. Allerdings sehe ich die Gebühren und die schlechteren Konditionen für die Menschen, die (deutlich) mehr Service und Sicherheit wünschen, nicht als "Strafe".
Dieser Aspekt war mir bei Dir etwas zu negativ bzw. abwertend formuliert. Denn bestraft wird man i.d.R. aufgrund eines falschen (!) Verhaltens. In diesem Fall werden die Zusatzkosten und niedrigeren Zinsen für Konten und Anlageprodukte mit Blick auf ein erweitertes und umfassenderes Service- und Sicherheitsangebots (bewusst) in Kauf genommen.

Anonymer PosterBreton (Gast) am 26.01.2026

@ATKAnstatt "Finger weg" würde ich eher auf ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Anonymer PosterVerzweifelter-Sparer (Gast) am 04.02.2026

Ging mir genauso. Viel Lehrgeld, Raisin nie wieder!

Registriertes Community-MitgliedRoland am 04.02.2026

@Verzweifelter Sparer: Ich schließe mich den vielen Postern an. Nicht jedes Produkt oder jede Bank ist für Jeden das Richtige.

Registriertes Community-MitgliedLenaR am 21.03.2026

Ich bin erstaunt. Bin seit einigen Jahren bei Weltsparen/Raisin und kann mir nichts Besseres vorstellen. Ja, es dauert ein paar Tage, bis das Geld "wandert", aber die Registrierung bei einer neuen Bank geht auch nicht schneller. Der Vorteil, schnell und einfach agieren zu können, sein Geld je nach Angebot der zahlreichen Banken hin- und her zu schieben, wiegt m.M. nach kleine Mängel auf. Jedenfalls für normale Anleger zu empfehlen, finde ich.