
Merkmale des heute gestarteten Angebots:
- Produktname: SpardaTermin+
- für Neu- und Bestandskunden
- Mindestanlage: 500 Euro, Maximalanlage: 250.000 Euro
- nur Neugeldanlagen sind erlaubt, d. h. nur Gelder, die sich noch nicht auf einem Konto bei der Sparda-Bank Hannover befinden oder befunden haben
- das Guthaben wird von einer externen Bank per Lastschrift eingezogen
- Kontoeröffnung online oder per Terminvereinbarung ( https://www.sparda-h.de/service/kontakt/terminvereinbarung.html )
- eID möglich
- Gemeinschaftskonto nicht per Online-Antragsstrecke, sondern nur per Terminvereinbarung
- die Zinsgutschrift erfolgt am Ende der Laufzeit auf das Anlagekonto
- das Festgeld SpardaTermin+ wird nach der ersten Fälligkeit automatisch in ein SpardaTermin mit der Laufzeit 12 Monate zu dem dann geltenden Zinssatz verlängert. Sollte der Kunde eine Verlängerung nicht wünschen, besteht bis zwei Bankarbeitstage vor Fälligkeitsdatum die Möglichkeit, das Festgeldkonto aufzulösen
Top, ist hiermit live :)
https://www.kritische-anleger.de/sparda-bank-hannover/sparda-termin-plus/
Das Produkt war ja früher schon mal aktiv, damals aber mit Girokonto-Zwang. Den scheint es jetzt nicht mehr zu geben oder?
Wieso muss das Geld per Lastschrift eingezogen werden und kann nicht, wie sonst üblich, per Überweisung auf das Sparda Konto eingezahlt werden?
Sind hier irgendwelche Stolpersteine oder Nachteile zu sehen?
Gruß
zora
@ zora: Für gewöhnlich benötigt man für die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Spooky78 Ich bin das von meinen Tagesgeldkonten anders gewohnt. Bei der ausgewählten Bank wird ein TG Konto eröffnet und sobald dieses freigeschaltet ist, überweist man einen Betrag von seinem Girokonto auf das TG Konto. Zumindest kenne ich das seit Jahren nicht anders. Und meines Wissens gibt es keinen Schufa Eintrag bei Eröffnung von TG Konten.
Gruß
zora
@ zora: Ja, den SCHUFA-Eintrag gibt es nur bei zusätzlichen Girokonten. Aber auch das ergänzende Tagesgeldkonto hat seine Nachteile. Manchmal dauert die Umbuchung von dort auf das Festgeldkonto ein paar Tage und die TG-Verzinsung kompensiert das meist nicht. Auch muss man bei Fälligkeit das Geld erst wieder vom TG-Konto auf das Referenzkonto, sprich das eigene Girokonto, umbuchen, wodurch ein Mehraufwand und ggf. eine weitere zeitliche Verzögerung (TG-Konten müssen bekanntlich keine Echtzeitüberweisung anbieten) mit entsprechendem Zinsverlust entsteht. In der Tat bieten die meisten Banken ein zusätzliches, kostenloses Verrechnungs-, Tagesgeld- oder Girokonto an, aber es gibt nun mal auch ein paar Ausnahmen, insbesondere bei den Sparda-Banken. Die Sparda-Bank Berlin hat es bei mir vor 2 Jahren z.B. genauso gehandhabt wie ihre Kollegen in Hannover, während die Sparda-Bank Südwest zwar ein zusätzliches TG-Konto eröffnet hat, auf dem später die Zinsen gutgeschrieben wurde, der eigentliche Festgeldbetrag wurde jedoch ebenfalls per Lastschrift von meinem Girokonto eingezogen.
Wenn das Neugeld nur per Lastschrift von einem Konto einer anderen Bank eingezogen werden kann, gibt es aber ein grundlegendes Problem, wenn wie bei mir nur ein einziges Girokonto bei der Sparda-Bank vorhanden ist, das zudem für alleTagesgeld- und Festgeldkonten bei anderen Banken als Referenzkonto angegeben ist:
Neugeld kann von Tagesgeldkonten anderer Banken nicht direkt eingezogen werden!
Begründung:
1.) Das neue Sparda-Bank-Festgeldkonto (= das Konto, das das Geld einzieht) entspricht nicht dem Referenzkonto, das bei anderen Banken für die Auszahlung von Tagesgeldkonten angegeben worden ist
2.) Tagesgeldkonten dürfen lt. AGB normalerweise (von Ausnahmen abgesehen) nicht für Zwecke des Zahlungsverkehrs benutzt werden, d. h. Lastschriften werden sowieso nicht ausgeführt.
3.) Zuerst vom Fremd-Tagesgeldkonto auf das Sparda-Girokonto überweisen und davon dann den Betrag per Lastschrift einziehen funktioniert auch nicht, denn sobald das Geld auf dem Sparda-Girokonto eingetroffen ist, ist es kein "Neugeld" mehr. Lt. Bedingungen MUSS das Geld von einem Konto einer Fremdbank direkt auf das neue Festgeldkonto eingezogen werden.
Wie kann ich dann das Sparda-Angebot, obwohl es ausdrücklich auch für Bestandskunden gilt, nutzen? Gar nicht!
Schade.
@ Wusel: 1. Option: Der Sparda den Sachverhalt ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Option 1 habe ich ausprobiert, also bei der Bank angerufen und den Sachverhalt geschildert. Antwort: Alles kein Problem, ich soll zuerst den Betrag vom externen Konto auf das Referenzkonto = mein Sparda-Bank-Girokonto überweisen. Wenn das Geld dort angekommen ist, soll ich meinen Sparda-Bank-Berater anrufen, der dann das Termingeld 3,33% eröffnet und den Betrag vom Girokonto einzieht. Das zählt dann trotzdem als Neugeld, da es ja unmittelbar vorher von externen Konten auf dem Girokonto eingetroffen ist.
Wenn das alles so klappt, dann bin ich (weiterhin) mit der Sparda-Bank-Hannover zufrieden und bin froh, dass ich vor einem halben Jahr von der Postbank zur Sparda-Bank gewechselt bin.
Update: Hat alles tadellos geklappt, wie oben beschrieben!
Note 1 für Sparda-Bank Hannover!