Am 19.6.23, also vor 1 Monat, habe ich ein Tagesgeld-Konto bei der Targo-Bank eröffnet, Postident am gleichen Tag.
Seitdem ist gar nichts passiert. Keine Email, keine Info, nichts.
Unter https://www.targobank.de/status erhalte ich für meine Vertragsnr:
Ihre Anfrage befindet sich aktuell in Bearbeitung. Bitte haben Sie etwas Geduld. Sie werden zeitnah von uns über den abschließenden Status informiert.
Für meine Nachfrage über Web-Formular vor 1 Woche ist nur eine automatisierte Antwort eingegegangen:
... Unser Anspruch ist es, Ihr Anliegen innerhalb von 2 Werktagen zu beantworten. In einzelnen Fällen kommt es zu längeren Bearbeitungszeiten. Wir bitten Sie dies zu entschuldigen und versichern Ihnen, dass wir Ihnen so schnell wie möglich antworten ...
Ich habe bei vielen Banken über viele Jahre Tagesgeldkonten eröffnet. So etwas wie bei der Targo Bank habe ich noch nie erlebt. Auch wenn das Konto noch wirklich eingerichtet werden sollte, werde ich dort wohl mein Geld nicht mehr anlegen.
Meine Erfahrung:
Wenn ein Unternehmen Worte gebraucht wie "Unser Anspruch ist es" oder "so schnell wie möglich", dann heißt das in Klarsprech: "Von uns werden Sie erst mal gar nichts hören."
Im Übrigen siehe meinen Beitrag hier vom 20.06.!
genauso wird es mir auch ergehen. Festgelderöffnungsantrag gestellt, Web-ID erfolgreich durchgeführt, dann passiert nichts. Hingeschrieben, keine Antwort (nur Systemstandardantwort). Wenn die Tage nichts kommt, werde ich nichts dorthin überweisen.
UpdateHeute eine automatisierte Antwort von der ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Kennst du den Ruf der Targo Bank, nannte sich mal Citybank. Ich hatte schon mehrfach Banken die zu doof waren ein Konto zu eröffnen. Schick denen eine Kündigung, warte 2 Wochen und starte neu.
Die haben nicht das Personal wenn etwas nicht klappt zu reagieren.
Vorsicht! Wer "kündigt", der erkennt eine bestehende Geschäftsverbindung zunächst einmal an (wenn sie in diesem Fall technisch zustande kommt). Das dürfte bedeuten, dass man bei einem "Neustart" kein "Neukunde" mehr ist. Besser ist es m. E. daher (wenn zeitlich noch möglich): Die eigene Vertragserklärung widerrufen - siehe die notwendige Widerrufsbelehrung in den Eröffnungsunterlagen. Bei einem Widerruf kommt ein Vertrag erst gar nicht zustande - was auch den Vorteil haben dürfte, dass die Bank die persönlichen Daten nicht 10 Jahre speichert.
Nachtrag: Die Targo Bank hat mir mitgeteilt, dass die Antragsunterlagen nach einer gewissen (kurzen) Zeit gelöscht werden, wenn sie nicht vollständig sind (z. B. ein Post-Ident nicht geklappt hat o. ä.). Wenn ein solcher Fall vorliegt und man dann auf eine Aufforderung seitens der Bank einfach nichts tut, hilft also auch bloßes Nichtstun.
Noch einen Nachtrag: Auch diese Mitteilung der ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Ich nehme meist einen Eintrag unter https://de.trustpilot.com/ vor, wenn ich mich ärgere. Das hat schon mehrmals die Bearbeitung beschleunigt. Die Seite gibt die Beschwerde an die betroffene Firma weiter, wenn ich die Vorgehensweise richtig verstanden habe. Einmal wurde ich schon nach einem Tag von der betroffenen Firma kontaktiert.
(Hoffentlich) letzter Nachtrag: Nach mehreren weiteren postalischen, gebetsmühlenartigen Aufforderungen, ergänzende Unterlagen nachzureichen, kam am 16.9. (ohne jede Bezugnahme auf irgend etwas) per Brief die Mitteilung, man habe meine "Anfrage" storniert. Keine Aussage dazu, was das nun im Einzelnen bedeutet (Löschung der Daten?). Wie hier schon am 20.6. notiert: irgendwie kafkaesk das Ganze.