Menü
Tagesgeld 4,50%Festgeld 4,25%BankenDepotsETFsForumMein BereichMein BereichLogin
Banken  ⟩  Trading212  ⟩  Forum  ⟩  Thema
Einzahlung und Verzinsung beim Trading212 Depot

Einzahlung und Verzinsung beim Trading212 Depot

Registriertes Community-Mitgliedancoma am 05.10.2026

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geld einzuzahlen. Empfohlener Zahlweg ist die Banküberweisung. Die Dauer bis zur Valutierung des Geldes auf dem Zielkonto ist hierbei mit bis zu drei Bankarbeitstagen angegeben und insofern sehr langsam. Für diesen Zahlweg sind keine quantitativen Einschränkungen bekannt. Zwar kann mindestens ein weiteres Konto angegeben werden, von dem aus überwiesen wird, jedoch muss es sich stets um ein eigenes Konto handeln. Es ist also nicht möglich, von einem fremden Konto Geld auf das eigene Konto bei Trading 212 zu überweisen. Zumindest dann, wenn die Überweisung am Vormittag eines dt. Bankarbeitstages bis elf Uhr vorgenommen wird, sollte das Geld am selben Tag auf dem Zielkonto valutiert und verzinst werden.
Es gibt aber auch die (rasche) Möglichkeit, z.B. eine vorhandene Kreditkarte zu belasten. Hierfür gelten allerdings mindestens zwei quantitative Einschränkungen, nämlich zum einen darf der Einzahlungsbetrag maximal EUR 30.000 betragen und zum andern sind die Zahlungen gebührenpflichtig. Abzüglich eines Freibetrags von EUR 2.000 fallen sofort 0,7% Gebühren an. Bspw. fällt für eine Einzahlung von EUR 30.000 eine Gebühr in Höhe von EUR 196 [= 0,007 * (EUR 30.000 – EUR 28.000)] an. Dies zu kompensieren, dauert unabhängig von der Höhe des Einzahlungsbetrags 62 Zinstage und damit gut die Hälfte der Sonderverzinsungszeit, wobei alles als gleichbleibend angenommen wird. Damit ist selbst im Fall der angegebenen langen Dauer von bis zu drei Bankarbeitstagen die Banküberweisung jedem anderen gebührenpflichtigen Zahlweg bezüglich des Ertrags haushoch überlegen.
Da bankarbeitstäglich abgerechnet wird, tritt ein unterjähriger Zinseszinseffekt auf. Dieser hängt insbesondere von der Verzinsungsbasis ab. Ziel sollte es deshalb sein, die Verzinsungsbasis zu maximieren. Dies gelingt mit der Erteilung eines Freistellungsauftrags. In diesem Fall gilt folgendes, wobei wiederum vorausgesetzt wird, dass alles gleich bleibt und dass für den Freistellungsauftrag noch die vollen EUR 1.000 zur Verfügung stehen:
Die Sonderverzinsungsdauer beträgt in jedem Fall exakt vier Monate. Bei Eröffnung des Zielkontos vom 2. Oktober bis 29. Oktober jeweils einschließlich endet sie demnach am entsprechenden Vortag des Februars des Folgejahrs, bspw. bei Eröffnung am 29. Oktober am 28. Februar. Dann sind dies insgesamt 123 Zinstage, wobei für den Freistellungsauftrag lediglich die jährlichen Zinstage relevant sind. Für Letztere gilt hier ein Höchstwert in Höhe von 91 (2. Oktober – 31. Dezember). In die EUR 1.000 des Freistellungsauftrags passen dann die Zinserträge aus einer Verzinsungsbasis in Höhe von mindestens EUR 97.059. Sei i der Zinssatz p.a., f ≤ 1.000 [EUR] der noch zur Verfügung stehende Teil des Freistellungsauftrags und t die exakte Anzahl der jährlichen Zinstage, so berechnet sich die entsprechende Verzinsungsbasis v [EUR] nach der Formel v=f/((1+i)^(t/365,25)-1) .
Ist die Verzinsungsbasis allerdings höher oder der noch zur Verfügung stehende Teil des Freistellungsauftrags kleiner als EUR 1.000, so passen die Zinserträge nicht in jedem Fall hinein. In den ersten Zinstagen bis zur Ausschöpfung des noch zur Verfügung stehenden Teils des Freistellungsauftrags beträgt die auf dem Zielkonto valutierte Verzinsung auf das ganze Jahr gerechnet wie angegeben 4,2% p.a., um danach entsprechend abzusinken.

Registriertes Community-Mitgliedancoma am 05.10.2026

Im Abschnitt „Es gibt aber auch die (rasche) Möglichkeit …“ hat sich ein Fehler eingeschlichen. Statt
[= 0,007 * (EUR 30.000 – EUR 28.000)] muss es heißen [= 0,007 * (EUR 30.000 – EUR 2.000)].