Die Bfor Bank hat hat Mitte Oktober mit einer Verzinsung von 3,5% für Tagesgeld geworben. Ich habe dann ein Konto eröffnet und 115.000 € eingezahlt. Ich habe bei der Bank angerufen, um zu fragen, ob ich noch irgendetwas machen müsse, um die 3,5% Zinsen für 3 Monate zu erhalten. Die Bank antwortete mit Nein. Anfang Dezember stellte ich fest, dass mir immer noch keine Zinsen gutgeschrieben wurden und rief die Bank sofort an. Ich hätte ca. 500 € Zinsen bekommen müssen. Man teilte mir mit, dass ich ein Sparkonto hätte anlegen müssen. Man versprach mir aber, dass ich die 3,5% nachträglich bekomme würde. Ich solle über die App der Bank ein Sparkonto anlegen, was ich sofort tat. Das Sparkonto wird aber nur mit 2,1% Zinsen verzinst und rückwirkend wurden mir auch keine Zinsen gutgeschrieben. Ich habe dann mehrmals bei der Bank angerufen und ich wurde jedesmal vertröstet. Dadurch entsteht mir ein weiterer finanzieller Schaden, denn ich hätte das Geld ja bei einer anderen Bank für ca. 3% anlegen können.
@ Olli
Bei der BforBank gibt es ein Limit für den Sonderzinssatz.
Bei mir waren es seinerzeit 4 % Zinsen für 4 Monate bis maximal 50.000 Euro.
Alles, was über 50.000 Euro hinausging wurde mit 1,2 % verzinst.
Darum hatte ich "nur" 50.000 Euro angelegt, die von Juli - November 2025 mit 4 % verzinst wurden.
Jetzt sind es 2,1 % bis maximal 70.000 Euro.
Alles, was über das Limit hinausgeht wird derzeit mit 1 % verzinst. Bei Dir wären es somit 41.000 Euro, die mit 1 % verzinst werden.
Es ist richtig, dass Geld auf dem Girokonto der BforBank nicht verzinst wird.
Den Sonderzinssatz und auch den Standardzins bekommst Du nur, wenn Du das Geld auf dem Tagesgeldkonto hast.
Alle diese Bedingungen und Begrenzungen kannst Du sowohl hier unter den Tagesgeld nachlesen und es wird auch im Vertrag der BforBank beschrieben. Ebenso informiert die Webseite der Bank darüber.
Zudem wurde und wird im Forum viel über die BforBank diskutiert.
Vorab-Informationen gab und gibt es viele, wir müssen sie nur lesen ...
Eine Bank - BforBank - des Betruges zu beschuldigen ist schon arg, wenn der Fehler beim Kunden durch Nachlässigkeit liegt!
Ich habe selbst die BforBank-Aktion nicht ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hallo Olli
Meiner Meinung nach hättest Du besser recherchieren müssen ,überall war es zu lesen auch hier im Forum gab es Berichte und Kommentare darüber auch schon im Oktober hat Hans-Jürgen darauf hingewiesen.
Und bei der Bfor Bank selbst ist doch auch alles ersichtlich.
Wie um Himmels willen konntest Du da nur 115.000 Euro einbezahlen???
Denke mal der Fehler liegt nicht bei der Bank ,sondern bei deiner Unwissenheit,von Betrug seitens der Bank kann keine Rede sein
Wünsche Dir aber das der entstandene Zinsschaden nicht zu sehr weh tut
Betrug ist ein starkes Wort, das in diesem Kontext sicherlich nicht gerechtfertigt ist. Eher würde ich das System und Verhalten der BforBank als recht kundenunfreundlich einstufen, da sicherlich nicht jeder sofort versteht, dass das Geld erst aufs Girokonto und dann im nächsten Schritt auf das separat zu eröffnende Tagesgeldkonto gehen muss. Wie so häufig ist das eine unglückliche Kombination von ggf. nicht so guter Recherche seitens Olli und einem schlichtweg schlecht gemachten Produkt seitens der BforBank. Betrug ist das aber sicher nicht.
Wobei sehr viele Banken dieses Modell nutzen. zB Komunalinvestdirekt und Vakifbank
@ Roland:Bei der Kommunalkredit Invest wird das ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Als kritischer und konservativer Anleger prüfe ich vorab Beginn einer Geschäftsbeziehung abzugreifende Informationen. Neben den niederschwellig einzusehenden Geschäftsbedingungen, Sonderbedingungen und Produktinformationsblättern, bieten Banken teilweise FAQ in kurzer einprägsamer Zusammenfassung an. Bei unbekannten Banken schaue ich mir auch gerne die Kennziffern der vergangenen Geschäftsberichte an. Ein Blick in Meldungen der Bankenaufsichtsbehörden (z.B. BaFin) kann ebenfalls Hinweise auf unbefriedigende Abläufe innerhalb der Banken hindeuten. Insbesondere lese und hinterfrage ich Kommentare in diesem Forum. Ich muss eingestehen, daß Banken teilweise widersprüchliche Auskünfte zur Ihren Produkten und Abläufen erteilen.
Die bereitgestellten Informationen zum BforBank Tagesgeld sind unstrittig verständlich. Ohne sich mit einem Produkt auseinander gesetzt zu haben und als Folge einen Betrag größer 100.000€ zu überweisen, bewerte ich als fahrlässig. In etwas, daß ich nicht verstehe, investiere ich nicht!
Trotz überdurchschnittlichem Zinssatz, habe ich von einer Geschäftsbeziehung mit der BforBank abgesehen.
Die IKB Deutsche Industriebank nutzt für ihre Produkte als Verrechnungskonto das unverzinsliche „Cashkonto“. In 2024 bot sie ein attraktives Tagesgeldneukundenangebot an. Auch hier musste erst das Cashkonto eröffnet werden und anschließend im Onlinebanking das separate Tagesgeldkonto. Erst jetzt konnte eine Überweisung vom Cashkonto zum Tagesgeldkonto erfolgen. Die Bank kommunizierte diesen Ablauf verständlich und offen. In diesem Forum gab es dennoch unbegründete Kritik an unverzinslichem „angeblichem“ Tagesgeld. Ich war mit der Geschäftsbeziehung voll zufrieden.
Um unmündige Anleger noch weiter zu verwirren, benennt die PSD Bank Rhein-Ruhr ihr 35-Tage-Kündigungsgeld auch noch befremdlich „PSD TagesGeld Extra35“. Hier ist nur der Name unzweckmäßig gewählt - die Produktinformationen sind ausreichend verständlich.
Ich habe in 08/205 genau die selbe Erfahrung gemacht wie oben beschrieben. Meinetwegen ist es kein Betrug, man muss aber unterstellen, dass die Bank hier absichtlich diese Situation mittverständliche Situation herbeiführt.
Ich eröffne viele Konten pro Jahr, verschiebe relevante Spargelder und würde mich als erfahren bezeichnen, trotzdem war es für mich nicht ersichtlich, dass ich keine Zinsen bekomme. Der Schaden für mich: 50k Anlage 2 Wochen gar keine Zinsen, und dann im Anschluss die 4% verpasst, weil nicht mehr gültig und nur noch 3,0%. Beide Punkte sind finanziell relevant und nicht Peanuts.
Auch mir würde am Telefon eine Kulanz-Lösung versprochen, dass für mich die 4% aktiviert werden, dass ist aber nie passiert.
Abschluss der Misere: Diese Woche Montag (15.12.) ist meine Bonus-Zins Bindung ausgelaufen, ich konnte aber nur 10k abrufen, den größeren Teil der Summe hält die Bfor Bank ohne Angabe von Gründen zurück. Telefonisch sage man mir es wäre alles in Ordnung, die Überweisung wäre in "Bearbeitung" - und weil es eine "so große Summe wäre, wäre man da doppelt vorsichtig". Aha?! Ich habe die Geld Abrufung sauber authorisiert. Mein Geld nehmen die auch klaglos an, da erwarte ich ebenso,dass sie bei TAGESGELD es genauso zügig wieder herausgeben.
Kurzum: Bfor-Bank rate ich DRINGEND von ab - für mich nie wieder, nicht in 2026 und auch nicht den Rest des Lebens.
Das Thema scheint gelöst zu sein.@Olli hatte als ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Das kann ich nur bestätigen. Vollkommener Betrug. Bei mir haben die das gleiche abgezogen.
Mir wurden ebenfalls die Zinsen falsch berechnet - obwohl das Geld damals nach Eingang auf dem Girokonto auf das Tagesgeldkonto weiter überwiesen wurde und dort auch die ganze Zeit verblieb! Ich habe über den Chat eine Exceldatei mit der Berechnung des Zinses erhalten, aus der hervorgeht, dass die Zinsen lediglich für die ersten zwei 14-tägigen Perioden nach Einzahlung berechnet wurden. Ich hoffe nun, dass das entsprechend korrigiert wird.
Update: mir wurde nun per Mail zugesichert, dass mir die fehlenden Zinsen nachträglich gutgeschrieben wird.
Die Frage, ob Betrug oder nicht, muss jeder für sich selbst beantworten. Fakt ist, dass die BforBank für die Zinsberechnung eine sogenannte 15-Tage-Regel („quinzaines“) – 1.–15. und 16.–Monatsende anwendet. Und ja, im Kontovertrag ist diese Logik auch eindeutig beschrieben.
Aber eben nur dort.
Weder beim Marketing ... noch bei Ein- und Auszahlungen gibt es ansatzweise einen Hinweis darauf.
Man nimmt Geld am 17. des Monats an ... verzinst aber erst am 01. des Folgemonats.
Auszahlung am 14. des Monats: Verzinsung nur bis zum Monatsletzten des Vormonats.
DAS könnte man (kundenfreundlich) sehr gut bei Ein- und Auszahlungen kommunizieren. Tut man aber nicht. Warum wohl?
Rechtlich sicher nicht angreifbar.
Aber mit solchen "Partnern" macht man besser keine Geschäfte.
Es wäre sehr hilfreich, wenn solcherlei Vorgehen bereits bei der Produktbeschreibung auf "Kritische Anleger" kommuniziert würde. Dann hätte ich gleich die Finger davon gelassen.
@TobiasTHRIch stimme Dir zu, dass das ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!