Ich wollte im Sommer die guten Tagesgeldzinsen mitnehmen, aber hätte ich vorher gewußt, was da auf mich zurollt, hätte ich ganz schnell die Finger davon gelassen.
Girokoto wurde zügig eröffnet, da habe ich dann auch gleich die 50k für das Sparkonto überwiesen.
Das Eröffnen des Sparkontos war dann aber doch gleich die erste Katastrophe. Es dauerte ca. 2 Wochen, inkl. diverser Anrufe bei der Hotline und etlicher Emails. So lange lag das Geld also erstmal zinslos bei denen und die zwischenzeitlich Rücküberweisung stellte sich auch als sehr kompliziert dar.
Dann stellte sich heraus, dass die angeblichen 4% Sparzinsen monatlich so garnicht gelten. Es gibt irgend eine 14 Tages-Frist. Wenn man da die nicht einält nehmen die einem im Zweifel die Zinsen für 13 Tage weg. Und der Clou: Es war nicht festzustellen, wann der richtige Aussteigepunkt gesesen wäre.
Heißt in meinem Fall, die angeblichen Zinsen in Höhe von 4% könne mit Wartezeit und falschem Auszahlzeitpunkt bei unter 3% liegen ...
Doch das ist noch nicht genug:
Nach den 3 Monaten wurde das Überweisen der Summe auf ein anderes Konto zum nächsten Drama. Obwohl gestzlich zur Möglichkeit der Echtzeitüberweisung verpflichtet, dauerte es bei der BFOR ganze 4 Tage.
Dann habe ich Giro- und Sparkonto gekündigt, natürlich juristisch korrekt. Und BFOR schickt mir nach einer Woche eine Antwort, dass ich das alles hübsch in ihre Formulare übertragen soll, die überhaupt keinen Sinn machen. Da werden u. a. Schecknummern abgefragt und ich habe nie Schecks erhalten.
Und da das immer noch nicht reicht haben sie mir - wolgemerkt nach meiner rechtskräftigen Kündigung - gleich noch 2€ Gebühr vom Konto für die Nicht-Nutzung meine Karte abgezogen.
Und mir hinterher eine Zahlungsaufforderung dazu geschicht, natürlich auf französich. Gehts noch?
Da ist wohl jede Menge Luft nach oben ....
@ Bellini
"Da ist wohl jede Menge Luft nach oben ...."
Um mit Deinen Worten zu antworten:
Da hat sich wohl jemand vorher nicht mit den Bedingungen und Besonderheiten der Bank, die allesamt kommuniziert werden, beschäftigt ...
Lieber vorher erst genau die Bedingungen lesen, evtl bei offenen Fragen nachfragen, für sich abwägen, ob diese Anlage mit ihren Besonderheiten in Frage kommt und dann entscheiden ein Konto unter den gegebenen Bedingungen zu beantragen oder nicht und sich anderweitig umzuschauen.
@Bellini ich habe die Regelung vorher gelesen und mich trotzdem dafür entschieden. Ich betrachte für mich die Anlage nicht als Tagegeld, sondern als Festgeld mit Kündigungsoption. Will ich zu früh an mein Geld, dann gibt’s für den Zeitabschnitt keine Zinsen.
Wer früher bei Zinspilot war, kennt auch die Problematik mit den Anlageterminen.
Ferner: Du hast 4% p.a. auf 50.000 bekommen und ärgerst dich über 2 Euro Kosten?
Weshalb bleibst du nicht zu 0,5% bei deiner Sparkasse und bekommst im Anlagegespräch einen Gratiskaffee.
Sorry für die Aussage. 4% waren top, habe das selbst leider verpasst. Manchen kann man es wohl nie recht machen.
Schönes Wochenende
Arnold
@ Arnold"Weshalb bleibst du nicht zu 0,5% bei ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Arnold
"Ferner: Du hast 4% p.a. auf 50.000 bekommen und ärgerst dich über 2 Euro Kosten?"
Zum einen das.
Zum anderen ist die Bankkarte eine Option und nicht obligatorisch!
Bei der Eröffnung des Kontos wird die Karte angeboten und es wird auch darauf hingewiesen, dass sie bei Nichtnutzung mit 2 Euro berechnet wird.
Selbst habe ich diese Option nicht gewählt, weil ich nur mein Geld als Tagesgeld angelegt habe und das Girokonto nicht nutzte, somit auch keine Bankkarte gewählt habe.
@Tautropfen.
Die Bankkarte habe ich nicht genommen. Wann immer es sich vermeiden lässt, verzichte ich darauf. Ich wickle alle Zahlungen über meine Hausbank ab. Alles andere sind für mich nur Anlagen. Mehr nicht.
Karten von Noris, BBVA und Open musste ich nehmen. Die kommen unbenutzt in die Schublade und werden bei Kontoschliessung geschreddert. Ich für mich muss nicht jeden Euro herauskitzeln und alles mitnehmen, was geboten wird. Bin da eher konservativ unterwegs.
Gruß
Arnold
@Tautropfen
"Wenns um Geld geht - Sparkasse!"
Da kann ich mich noch sehr gut dran erinnern.
Mein Vater war Sparkassendirektor und wir haben über der Sparkasse gewohnt.
Am Weltspartag hab ich heimlich reingeschlichen, um die Werbegeschenke zu "sichten".
Von meiner Oma hatte ich einen Pfandbrief über 1000 Mark.
Darauf gabs 6% Zinsen, die man halbjährlich mit einem Cupon einlösen konnte.
Ja, da war die Welt noch in Ordnung.... ;-)
@ Qwe"Von meiner Oma hatte ich einen Pfandbrief ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ Tautropfen:
"Gerade gestern dachte ich, dass das heutige Weihnachten für mich gar kein Weihnachten mehr ist!"
Du musst nur ganz fest an den Weihnachtsmann glauben,
dann gibt's auch (vielleicht) wieder 6 %
UND
ein Geschenk! (;-))
@Bellini, kann ich so nicht nachvollziehen.
Ursprünglich wollte ich mein Tagesgeld mit der Neugeld-Aktion (oder so ähnlich) bei der Postbank parken. Nach dem ich dort aber mehrfach ewig erfolglos in der Warteschleife fürs Video-Ident hing, hab ich mich dann doch - trotz der etwas seltsamen Zinsregelung - für das bfor-Angebot entschieden. Eröffnung war kinderleicht, Video-Ident ohne Wartezeit und Probleme. Im Eröffnungsprozess konnte man wählen ob man die (bei Nichtnutzung kostenpflichtige) Karte haben will oder nicht.
Jetzt, nach Ablauf des Aktions-Zins, habe ich mein Guthaben wieder vom Bfor Sparkonto aufs Bfor Girokonto verschoben (bis auf 10€, die immer auf dem Sparkonto bleiben müssen) und von dort wieder auf mein Referenzkonto überwiesen. 5000€ (Limit) per Echtzeit-Überweisung, den Rest via Sepia-Überweisung. Das Tagesgeldkonto habe ich dann in der App gekündigt. Die SEPA-Überweisung, die Zinsen, sowie die verbliebenen 10€ wurden am Folgetag meinem Referenzkonto gutgeschrieben. Zur Kündigung des Girokontos mittels besagtem Formular kann ich noch nichts sagen, das schiebe ich aktuell auch noch vor mir her...
Aber bis dahin kann ich absolut nichts negatives zur Bfor sagen!
@Tautropfen,
mir ist der Werbespruch noch bekannt.
Ja, da kam der „große“ Bonus, noch hinzu ein Geschenk am Weltspartag hinzu. Das ganze Jahr über Kleingeld im Sparschwein gesammelt, mit diesem zu jenem Tag zur Sparkasse, und aufs Sparbuch.
Zinsen, der Wahnsinn.
Nachrichten sind tröge, nein, es kommt auf die Sichtweise an.
Ich habe alles bei der Bfor Bank gekündigt.
Mit der Kündigung des Girokontos kündigst Du alle Finanzdienstleistung bei der Bank. Somit auch die Karte.
Ich hatte die Karte auch, habe die Karte pro Monat einmal genutzt und sie blieb kostenlos.
Zu dem Kündigungsformular für das Girokonto gibt es ebenfalls noch ein Formular für die Kündigung der Karte. Ich habe beide Formulare ausgefüllt und per Mail zugesandt. Doppelt genäht hält besser. ;) Bei mir waren alle Formulare auf Deutsch.
Der Kündigungsvorgang ist für eine reine Digitalbank schon ungewöhnlich.
Formular auf dem Laptop ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, einscannen und als PDF oder auf dem Postweg an die Bank senden.
Persönlich kann ich mir das Ausdrucken und auf Papier und unterschreiben und Einscannen ersparen, mir lieg meine Unterschrift ohne Transparenz vor und kann diese bei allen PDF Formularen, auch wenn der Hintergrund farbig ist, vom aus Laptop einfügen.
Hallo,ichhabe noch nie einen solchen schlechten ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Snoboll: Ich hätte da ein paar Fragen, um den Sachverhalt besser zu verstehen.
1) Frage zum zeitlichen Ablauf: Wurde das Konto vor oder nach der versuchten Kündigung (ich vermute, mit "Konto löschen" ist die Kündigung gemeint) von der Bank gesperrt?
2) Welche Bankgebühren wurden berechnet? Für welchen Zeitraum? Was wird "weiterhin abgebucht"?
@ Snoboll
Mögen Sie es nicht noch mit einem Anruf bei der BforBank versuchen?
Telefonisch bekam ich jedes Mal gute und zuverlässige Hilfe.