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Erfahrungen mit Chase bei Beträgen deutlich über 100k €

Erfahrungen mit Chase bei Beträgen deutlich über 100k €

Registriertes Community-MitgliedJDFF am 25.05.2026

Hallo Sparer, ich habe vor die gesetzliche Einlagen-Sicherung deutlich zu überschreiten. Hat jemand schon Erfahrung hinsichtlich der Resonanz auf Beträge jenseits der 100K machen können ,und kann berichten ? Mit der zusätzlichen Einlagensicherung sollte das doch für nur 4 Monate machbar sein. Möchte wissen ob es zu Komplikationen oder Nachfragen gekommen ist…, Bitte berichtet von euren Erfahrungen. Ob positiv oder negativ…
Danke schon mal im vorab für eure Hilfe in der Angelegenheit.

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 25.05.2026

@ JDFF

Selbst habe ich dort - wie an anderer Stelle berichtet - schon deutlich über 100.000 Euro angelegt.

Da es nur vier Monate sind betreffen meine Bedenken weniger die Einlagensicherung, als andere von Stefan Erlich genannte Gedanken (Kontosperrung, Hackerangriffe, keinen Zugang zum Konto aus technischen Gründen ...).

Da die Bank ja erst Mittwoch - also vor 5 Tagen - in Deutschland gestartet ist, könnte ich mir vorstellen, dass es noch nicht allzu viele Erfahrungen gibt.

Liebe Grüße

Tautropfen

Besonders engagiertes MitgliedLieblingssparer am 25.05.2026

@JDFF
Bislang hatte ich auch meist ein mulmiges Gefühl und Hemmungen, die Einlagensicherungs-Grenze zu reißen. Bei all meinen Festgeld-Anlagen bleibe ich auch nach wie vor immer unter 100.000 Euro. Bei Tagesgeld hatte ich zum ersten Mal bei der VW-Bank mehr als 100.000 Euronen geparkt. Jetzt bei Chase mache ich das auch. Es ist die weltgrößte Bank, bei steigenden oder gleichbleibenden Zinsen, die zu erwarten sind, sollte sie in den nächsten vier Monaten nicht pleite gehen. Das Risiko halte ich jedenfalls für rein theoretisch…
Tagesgeld lässt sich zudem sehr schnell abziehen. Falls es rumoren sollte, kann man handeln. Selbst die Lehman-Brothers-Probleme waren Tage vor der überraschenden Pleite so groß geworden, dass ich mein Geld da abgezogen hätte. Alles in allem kann ich daher sehr gut schlafen und freue mich auf die monatlichen Zinsen.

Ergänzung: Eine Resonanz von Chase gab es bislang nicht; also keine Nachfragen, keine Kontosperrung, keine Fisimatenten.

Dieser Post wurde am 25.05.2026 um 19:41 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 25.05.2026

Danke schön, @ Lieblingssparer, für Deine ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedLieblingssparer am 25.05.2026

@Tautropfen
Gern geschehen. Ich finde das Forum hier extrem hilfreich und beteilige mich daher gern. Vielen Dank an Stefan Erlich, dass er diesen Austausch möglich gemacht und überhaupt diese Seite aufgebaut hat.

Registriertes Community-MitgliedJDFF am 25.05.2026

@Lieblingssparer, danke dir für deine ausführlichen Erfahrungen. Das bestätigt mich in meinem Handeln und tun. Genau wie du denke ich dass diese Bank gut aufgestellt ist und gerade anfänglich nichts zu befürchten ist. Mehr Sicherheiten wie die doppelte Einlagen-Sicherung ist nicht drin.
Werde das machen, danke nochmal…;)))

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 25.05.2026

Ich denke, wichtig ist auch, dass man nicht sein gesamtes Geld nur bei einer Bank hat (egal ob Chase oder andere).
Es gab hier schon Berichte von Leuten, die schrieben, sie könnten sich kein Essen mehr kaufen, weil es bei einer Überweisung zu einer Verzögerung gekommen war. So weit sollte man es meiner Meinung nach nicht kommen lassen und seine laufenden Kosten auch dann noch zahlen können, falls es bei einem Tagesgeld mal zu technischen Problemen oder z.B. auch einer vorübergehenden Sperre kommen sollte und das Geld eben nicht taggleich verfügbar ist.

Registriertes Community-MitgliedJDFF am 25.05.2026

@Sebastian, deine Gedanken dazu sind natürlich ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedPaul am 25.05.2026

Wenn man nur 150000 hat, schmerzen 50000 verloren mehr als wenn du 100000 aus einer Million verlierst. Aber ich denke solange Trump nicht in Deutschland einmarschiert passiert in 4 Monaten wenig

Registriertes Community-MitgliedGerhK am 25.05.2026

Ja, bei Chase, VW, Bank of Scotland, Consors, ING, CA, z.B kann man ruhig auch mal 1 Mio und mehr parken und kann ruhig dabei schlafen.

Registriertes Community-MitgliedDepeeh am 26.05.2026

@GerhK:
Habe Deine Empfehlung befolgt,
wenn ich böse aufwache, werde ich mich bei Dir melden!

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 26.05.2026

@ JDFF und @ Lieblingssparer

Heute Nacht, gegen 0.10 Uhr habe ich einen weiteren 5-stelligen Betrag von der BBVA zur Chase überwiesen. Um 8.33 Uhr ist das Geld dort angekommen.

Habe dort jetzt weit über der Einlagensicherung Geld, einen kleinen 4-stelligen Betrag lasse ich bei der BBVA.

Einen guten Start in die neue Sonnenwoche und liebe Grüße

Tautropfen

Besonders engagiertes MitgliedLieblingssparer am 26.05.2026

@Tautropfen:Danke für die Info. Genau so händle ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedSparer (der Ältere) am 26.05.2026

Letztendlich ist die persönliche Risikoneigung entscheidend. Klar, dass eine beliebige Großbank in diesem Jahr pleite geht, ist ausgesprochen unwahrscheinlich. Allerdings hatte in der Öffentlichkeit auch niemand mit der Lehman-Pleite gerechnet. Ich handhabe es ohnehin so, dass ich maximal einen niedrigen sechsstelligen Betrag für Tagesgeld vorhalte - der Rest ist in Festgeld und am Aktienmarkt angelegt. Daher habe ich das Problem >100.000 Euro praktisch nicht.

Registriertes Community-MitgliedJDFF am 26.05.2026

Das
@Tautropfen, das ist ja bestens bei dir gelaufen…, ich warte derzeit noch auf die 100K von Advanzia auf mein Referenzkonto der C24 Bank. Wenn das angekommen ist schiebe ich nach…habe dir im übrigen zur C24 einiges was du wissen wolltest geschrieben. Hast du glaube ich aber noch nicht gelesen?!

Wollte dich fragen wo du deine NV-B in der App bestätigt bekommen hast. Bei mir ist noch keine Resonanz von Seiten der Bank eingegangen. Weil ja bald ultimo ist muss ich wohl nochmal Kontakt aufnehmen.

Dieser Post wurde am 26.05.2026 um 10:29 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 26.05.2026

Um 10.10 Uhr hatte ich eine weitere Standardüberweisung von der BBVA zur Chase gesendet, sie ist vor ca. 10 Minuten dort angekommen.

Bisher jedesmal zuverlässig und schnell innerhalb von 2-3 Stunden!

Registriertes Community-MitgliedUli am 26.05.2026

@Lieblingssparer,"Selbst die ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 26.05.2026

Das mit über 100k hatte ich auch mal zur Diskussion gestellt, allerdings gab's da teils feindliche Empörung und unqualifizierte Aussagen. Der Vorteil ist und bleibt nun mal nicht lästig bei mehrerenBanken hin und her zu jonglieren und das vielleicht noch bei verschiedenen (Aktions) Laufzeiten. Risiko bei renommierten Banken? Statistisch wohl nicht viel größer als von herabfallenden Asteroiden- oder Satellitenteilen getroffen zu werden und die wenigsten Fußgänger tragen einen Helm. Aber...hier wie da eine subjektive Sache. Zum eigentlich Threadtitel...es kann bei der Bank ja gar keine Erfahrung geben. Allenfalls könnten Nutzer berichten, was bei den zahlreichen täglichen Bankenpleiten mit ihren Einlagen >100k passiert ist.

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 26.05.2026

@All: Um die Diskussion ein wenig weg von der Gefahr einer Bankenpleite oder potenziellen technischen Ausfällen und hin zu Aspekten, zu denen es tatsächlich Erfahrungswerte geben kann, zu treiben: Wie reagiert denn die Chase auf Einzahlungen größer 100K? Gibt es da eventuell zusätzliche Nachfragen, die es bei kleineren Beträgen nicht gibt? Oder ist es der Bank vollkommen egal? Das mag ja für manche hier sehr interessant sein, die einerseits größere Beträge anlegen wollen, aber sich gleichzeitig nicht "nackig" machen wollen, was komplexe Herkunftsnachweise angeht.

Besonders engagiertes MitgliedHento am 26.05.2026

Was ich jetzt nicht ganz verstehe, manche legen mehrere 100.000€ an und brauchen trotzdem eine NV Bescheinigung. Wenn man so große Summen anlegt kommt dann doch auch wenn man nur von seinem Kapital lebt über die ca. 12.000€ Freibetrag?

Was verstehe ich falsch?

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 26.05.2026

@Hento: 100.000€ machen bei 3% Zinsen 3.000 € Zinsertrag vor Steuern. Um 12.000 € allein mit Zinsen zu überreichen, bräuchte man also mindestens 400.000 €.
Interessant ist natürlich die Kombination, einerseits als "armutsgefährdet" zu gelten (monatliches Einkommen < 1000 €), andererseits aber Barmittel deutlich über dem Durchschnitt zu haben.

Star der CommunitySpooky78 am 26.05.2026

@ Jojo: Allzu viele Erfahrungsberichte von ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 26.05.2026

Hento, das versteh ich auch nullkommanull, ist aber anscheinend (verständlicherweise) ein zu indiskretes Thema.

Star der CommunitySpooky78 am 26.05.2026

@ Hento: Bei einer Verzinsung von 4 % muss man mindestens 325.000 € anlegen, um unter Einbeziehung des Sparerfreibetrags von 1.000 € mehr als 12.000 € an Kapitaleinkünften zu erzielen. Wenn man ansonsten keine weiteren Einnahmen hat, z. B. als ehemaliger Freiberufler, der nie in die Rentenkasse eingezahlt hat, kann somit auch bei höherem Kapitalvermögen eine NV-Bescheinigung durchaus angebracht und sinnvoll sein. Ich bin allerdings auch erstaunt, dass es hier so viele Nutzer gibt, auf die das offenbar zutrifft. Hauptsächlich fallen ja vor allem Kinder & Jugendliche, Studenten, Berufsanfänger oder Menschen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte sowie Geringverdiener und Menschen mit einer kleinen Rente in diese Kategorie, die allesamt nicht unbedingt zur „Kernzielgruppe“ von KA gehören (hier aber natürlich ebenfalls herzlich willkommen sind!).

Dieser Post wurde am 26.05.2026 um 17:30 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedJDFF am 26.05.2026

@Tautropfen,
habe gestern 70K und heute 100K von der C24 problemlos transferiert. Die Gelder kamen von anderen TG-Konten zur C24 als Referenz-Konto. Morgen werde ich dann nochmal 30K nachlegen von der BBVA.
Für mich die einfachste Art Geld zu versenden und dieses Konto auch nur dafür zu nutzen. Weil du gefragt hattest wie ich das Konto nutze.
Schönen Abend noch…;)))

Registriertes Community-MitgliedJDFF am 26.05.2026

@Sebastian 2,
genau das war ja meine 2.te Frage mit der Herkunft der Gelder. Mitunter kann das ganz schön aufwendig werden. Zudem mit einer der Gründe warum ich bisher maximal 100Kangelegt habe. Aber meine Frage kommt zu früh, es wird sich erst zeigen und vielleicht dann hier zu lesen sein wie die Chase Bank damit umgeht.

Besonders engagiertes MitgliedHento am 26.05.2026

@Spooky78: Dann muss man aber von den 12.000€ das ganze Jahr über leben. Das scheint mir recht wenig zu sein. Oder man verbraucht halt seine 325.000€.

Ich war halt auch überrascht, wegen der vielen Nachfragen zum Thema NV...

Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 26.05.2026

@ Spooky78"Hauptsächlich fallen ja vor allem ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Star der CommunitySpooky78 am 26.05.2026

@ Tautropfen: Wenn meine Worte tatsächlich so empfunden wurden, tut mir das Leid. Dies war sicherlich nicht meine Intention. Ich habe größte Hochachtung davor, wenn sich jemand sein Vermögen selbst erarbeitet und dafür auch Entbehrungen in Kauf nimmt. Es ist aber nun einmal so, dass man i.d.R. schon über ein gewisses Vermögen verfügen oder zumindest ausreichend freies Einkommen haben muss, damit es überhaupt Sinn macht, sich mit dem Thema "Geldanlage" intensiver auseinanderzusetzen. Wer vor allem damit beschäftigt ist, jeden Monat irgendwie "über die Runden" zu kommen, für den sind TG-/FG-Vergleiche und Diskussionen über Überweisungslimits oder die Geschwindigkeit von Echtzeitüberweisungen vermutlich eher von geringer Relevanz. Insofern dürfte die "Kernzielgruppe" von KA sicherlich vor allem aus Personen bestehen, die entweder durch ihre berufliche Tätigkeit oder aufgrund von Schenkungen/Erbschaften bereits ein gewisses Kapitalpolster angesammelt haben und dieses entweder möglichst lange für die eigene Altersvorsorge bzw. die Erben erhalten oder bestenfalls sogar weiter vermehren wollen - und das sind nun mal in aller Regel keine Minderjährigen/Studierende/Berufsanfänger, Menschen, die gerade erst nach Deutschland gekommen sind oder Bezieher kleiner Einkommen bzw. Renten. Was aber nicht bedeutet, dass sich diese Personengruppen hier nicht angesprochen fühlen dürfen. Jeder ist grundsätzlich herzlich willkommen, völlig unabhängig von der Höhe seines/ihres Vermögens. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich ausdrücken. Ich hoffe, diese Ausführungen haben zur Klarstellung beigetragen. Und jetzt bitte wieder zurück zum eigentlichen Thema.

Registriertes Community-MitgliedJDFF am 26.05.2026

@Tautropfen,
mein lieber, du bist ein so netter sympathischer Schreiber hier ,und erklärst jedem unmissverständlich in ausführlichster Form detailliert Schritt für Schritt ihre Anliegen.
Wirklich mal ganz großes Dankeschön !!!

Ja, dann ist bei mir auch die NV-B hinterlegt.
• Unter = Hilfe
• Datei hochladen = pdf sichtbar
Genau dort ,wo ich sie gesendet habe ist meine Datei hinterlegt. Kann sie auch öffnen.
Ich dachte halt ,das das nur für mich die Rückversicherung ist ,das sie versendet wurde und eingegangen ist.

Habe heute nochmal über den Chat in der App ebenfalls die Datei hochgeladen und schriftlich gebeten und erfragt ob diese bereits für mein Konto hinterlegt wurde.
“Julia“ hat dann geantwortet, das sie sich gleich darum kümmere. Ich fragte ob ich eine Bestätigung enthalten würde. Sie schrieb dann das es zur Fachabteilung weitergeleitet wurde ,und wenn es geprüft ist eine Mitteilung per Mail erfolgt.

Ich wünsche dir einen angenehmen Abend und fröhliches sparen…, ;)))
Lieben Gruß JDFF

Edit : 
Heute E-Mail von Chase enthalten mit Bestätigung, das die NV-B meinem Konto zugeführt wurde !!!

Edit:
Deine Antwort auf @Spooky78 unterschreibe ich ebenfalls…
Da warst du rechtens sehr ungehalten und aufgeregt…, das kann man gut rauslesen…

Dieser Post wurde am 27.05.2026 um 10:44 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedMarkus am 27.05.2026

Zielgruppe „Kritische Anleger“

In einem Interview aus 06/2016 mit dem Herausgeber von Finanzrocker.net, Daniel Korth, beschreibt Stefan Erlich, der Gründer und unverändert Verantwortlicher von „Kritische Anleger“, die Zielgruppe von „Kritische Anleger“ mit: „Der typische Nutzer ist 50+, Schwabe und hat ein 6-stelliges Vermögen („Zinsen sind nicht so wichtig, Hauptsache sicher“)“.

Das zum Interviewzeitpunkt schon vier Jahre verfügbare Einlagenvergleichsportal „Kritische Anleger“, weist ebenda eine tägliche Reichweite von 3.500 bis 4.500 Besuchern auf.

Quelle https://finanzrocker.net/kritische-anleger-interview-mit-stefan-erlich-podcast/


Durch das aufmerksame Mitlesen von Kritische Anleger ziehe ich ebenfalls meine Schlüsse über die sich hier austauschenden Nutzer. In konstatiere hier eine sehr große Anwesenheit von Nutzern mit liquiden Mitteln, die ohne mit der Wimper zu zucken, Einlagen bis und über der gesetzlichen Einlagensicherung anlegen. Die 100k mal so eben auf das beste verzinsliche Konto „klatschen“, scheint die Regel zu sein. Der eigene Konsum und Lebensstandard wird dadurch nicht beeinträchtigt. Eine grundlegende finanzielle Vorbildung scheint auch vorzuliegen - Stichworte Annahmeschluss, Clearingstelle, Nachrangabrede.

@Stefan Erlich
Ich würde mich über die Angabe einer aktuellen Reichweite von Kritische Anleger freuen. Liegt durch den regen, nicht öffentlich einsehbaren E-Mail Verkehr ein Wandel der Zielgruppe vor? Zuletzt scheinen auch bedauerlicherweise mehr Umgangsformen und Redundanzen von fremden Portalen Einzug zugewinnen.

Dieser Post wurde am 27.05.2026 um 07:56 Uhr geändert.
Star der CommunityHans-Jürgen am 27.05.2026

@ Markus
Die Zahl der registrierten Nutzer/innen von KA findest Du laufend aktualisiert auf der Startseite unter dem Punkt Community (zz.41.384).
Deine Schlüsse aus dem "aufmerksamen Mitlesen" würde ich aber nicht teilen. Es mag zutreffen, dass ein deutlicher Teil der fleißigen Kommentarschreiber/innen durchaus über ein deutliches Anlagevermögen verfügt, aber wenn Du die v. g. Zahl siehst, dann gibt es auch eine beträchtliche Zahl von schweigenden Mitleser(inne)n. Und ich finde gerade auch für diese Nutzer/innen ist KA hoffentlich wertvoll, da hier alle wichtigen Gesichtspunkte der Anlagen kritisch und möglichst verständlich beleuchtet werden. Und an die schweigende Mehrheit appeliere ich auch gerne: Beteiligt euch an den Diskussionen und stellt Fragen, die euch interessieren, und berichtet gerne auch über eure Erfahrungen. Das ist das, was mich motiviert hat, mich bei KA verstärkt einzubringen und was KA m. E. so einzigartig macht.
VG Hans-Jürgen

Registriertes Community-MitgliedMarkus am 27.05.2026

@Hans-JürgenIch streite nicht ab, daß Kritische ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 27.05.2026 um 12:31 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedJDFF am 27.05.2026

“Zielgruppe kritische Anleger“
@Markus,
ist es nicht vollkommen unwichtig ?

Alle möchten Informationen austauschen, Erfahrungen teilen, die hilfreich sein könneneine neue besser verzinste Geldanlage zu tätigen oder Abstand davon zu nehmen.
Ob nun viel oder wenig Geld im Spiel ist, ist meiner Meinung nach unwichtig.
Fakt ist ,die Sparer möchten ihr Kapital optimieren und vermehren.

Das ist für jeden legitim und vor allem löblich sich überhaupt darum zu kümmern.

Zudem ist KA der beste Fund den ich vor wenigen Jahren gemacht habe.

Dieser Post wurde am 27.05.2026 um 11:08 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedJDFF am 27.05.2026

@Tautropfen,
Danke für deine Fürsprache…
Mir ging es genauso…
Ganz klein gestartet, akribisch Ausgaben minimiert wo es nur ging, zumeist OHNE meinen Lebensstandard gefühlt einzuschränken. Aber im Gegenzug meine Einnahmen zu steigern !!!
Alle Nebenkosten optimiert ,Jahr für Jahr,
Jahrzehnte lang…
Dieses Prozedere durchgezogen und siehe da?
Es hat sich gelohnt und gefruchtet !!!

Nur wer nicht mit dem goldenen Löffel in der wiege geboren ist, und wie ich zudem noch Krankheiten zu bewältigen hatte, kann glaube ich wirklich ein wenig stolz sein wenn Sie/ER das geschafft hat.

Persönlich bin ich jedenfalls immer wieder erstaunt zu sehen was mit “einem Euro“ langfristig alles möglich ist.

Liebe Grüße an dich…;)))

Registriertes Community-MitgliedUliv3 am 27.05.2026

Mein Lieblingsbeispiel ist da immer Kaupthing und "too big to fail" gibt's auch nicht.
Nur "too big to bail"... ;-)

Besonders engagiertes MitgliedJojo am 27.05.2026

Die Zielgruppe ist eigentlich völlig irrelevant und geht am ursprünglichen Reizthema vorbei. Selbstverständlich können und sollen sich auch gerne Nutzer, die "abseits des Medians" stehen, einbringen. Das Resultat war deswegen ja sicher die Frage bzgl. der NV Bescheinigung. Diese werden nun mal nur von einem miniminiminimalen Bruchteil der Leserschaft angewandt. Zielgruppe ist imho der falsche Begriff, gemeint ist wohl eher der deutsche Durchnitts Horst von zwischen 30 und 60k zu versteuerndem Jahreseinkommen und freiem/angelegtem Guthaben zwischen 50 und 300k und DER hat ganz sicher keine NV Bescheinigung. Es hätte ja auch eine "NV Spezial Regel" für bestimmte ältere Jahrgänge aus den Theo Waigel Zeiten geben können...warum nicht... ähnlich dem Rente mit 63 Unsinn oder Fahren von Leichtkrafträdern bis 125ccm ohne Motorrad Führerschein. Insofern war die Eingangsfrage diesbezüglich nicht so vermessen wie vermutlich empfunden. Jeder kann sich sinnvoll beteiligen, er muss nicht zwingend Horst heißen. :-D

Besonders engagiertes MitgliedLieblingssparer am 27.05.2026

@Uliv3:
Bei Kauphting haben am Ende alle deutschen Anleger ihr Geld wiederbekommen…
Aber klar: In der Haut der Betroffenen hätte ich damals auch nicht stecken mögen. ;)

Registriertes Community-MitgliedUliv3 am 27.05.2026

@Lieblingssparer
Nach wieviel Dekaden?
Und glaubst', dass des bei einer Superbank in Pleite-USA auch so ist?
Ich sag's nochmal: too big to bail. ;-)

Mitglied der RedaktionStefan Erlich am 28.05.2026

Lasst uns mal alle ein wenig zurück zum Thema kommen: Der Umgang von Chase mit Beträgen deutlich über 100k €. Für manche ist das eben relevant. Respektieren wir einfach und freuen uns der sachlichen, konstruktiven und freundlichen Diskussion :-) Danke fürs Mitmachen!

Registriertes Community-MitgliedNordlicht am 29.05.2026

Ich liege deutlich über der Einlagensicherung und habe gut geschlafen. Die Überweisungen waren furchtbar langsam, was erneut die HVB als Schnarchbank outet. Bin halt den Umweg über das Konto gegangen, welches auch später als Auszahlungskonto angegeben ist. Von Chase kam bislang keinerlei Zwischenfrage, keine Nachweisaufforderung - nichts. Gut so. Erste Zins-Auswertungen werden dann wohl sicherlich am Montag/Dienstag zu sehen sein. Also insgesamt bislang völlig problemlos.

Ob es auch auf dem Weg zurück in 4 Monaten so leicht geht, wird sich zeigen.

Registriertes Community-MitgliedAlexander2 am 06.06.2026

Also ich habe jetzt 320k auf dem Tagesgeldkonto geparkt und das einzige was mich gestört hat, dass keine Echtzeitüberweisungen verfügbar sind. Habe keine Lust zu splitten, Von der Eröffnung und Einlagensicherung und Versteuerung bin ich dagegen zufrieden. Bei Trade Republic dagegen gab es schon mal eine angedrohte Kontosperrung wenn ich nix nachweise.

Registriertes Community-MitgliedHans Hofmann am 06.06.2026

Hallo JDFF,
habe am 1.6.26 das Tagesgeldkonto eröffnet.
Schon am Nachmittag habe ich in der App meine IBAN erhalten.
Habe dann um 17:36 320.000,- € überwiesen. Leider geht es nicht mit
Echtzeitüberweisung. Am 4.6.26 war das Geld gebucht. In der App steht
auch die Uhrzeit (14:46).
Mit dem Video ID habe wieder mal Probleme gehabt. Der Herr war aber sehr
geduldig, es hat mind. 15 Minuten gedauert. Inzwischen weiß ich aber, dass
da viele Probleme haben, auch junge Kunden.
Ich gehe davon aus, dass die J.P. Morgan Bank innerhalb der 4 Monate
nicht Insolvenz anmeldet.

Dieser Post wurde am 06.06.2026 um 10:05 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedHarry am 06.06.2026

@Hans Hofmann
...wäre interessant zu erfahren, von welcher Bank du die Überweisung gemacht hast?

Registriertes Community-MitgliedHans Hofmann am 06.06.2026

Hallo Harry,
die Überweisung ging von der Postbank aus.

Registriertes Community-MitgliedKarl4 am 07.06.2026

3 Tage braucht die Postbank für eine Überweisung oder hast du das Geld gesplittet? LG

Besonders engagiertes MitgliedHento am 07.06.2026

Die Postbank ist generell sehr langsam

Registriertes Community-MitgliedHans Hofmann am 07.06.2026

Hallo Karl4,
der Betrag wurde nicht gesplittet.
Nach 14:00 Uhr abgesendet (um 17:36). Die Postbank bearbeitet den Auftrag erst am nächsten Bankarbeitstag.
Da die Chase Bank zurzeit keine Echtzeitüberweisung annimmt, habe ich
einen Zinsverlust von 105,21 €. Werde aber nicht verhungern.
320.000,-€ × 4% ÷ 365 T. × 3 T.
Bei einer Echtzeitüberweisung wäre die Wertfeststellung (Valuta) am
1.6.26 gewesen.
Bei mir war Valuta am 4.6.26. Der Zinsverlauf beginnt bei der Chase Bank
ab Valuta. Die Zinsmethode ist bei der Chase tagesgenau (365/366 T.).

Dieser Post wurde am 07.06.2026 um 16:18 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedJojo am 07.06.2026

Zinsrelevant ist immer und überall der Valuta Tag. 3 Tage ist natürlich heftig und daher glaub ich eher, daß die Überweisung zwecks Überprüfung / Betrugsprävention zurückgehalten wurde, ohne daß du direkt davon was gemerkt hast bzw informiert wurdest. Evtl. hat die "Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen" dann nach 3 Tagen Entwarnung gegeben, sonst wäre vielleicht ein Herkunftsnachweis Bescheid ins Postfach geflattert. Aufgrund der Höhe der überwiesenen Summe wäre diese Vermutung nicht so weit hergeholt.

Registriertes Community-MitgliedKarl4 am 08.06.2026

Ich werde das Giro bei der PB kündigen.
1. Braucht die total lange für Überweisungen. Und man kann nur max 100k am Tag transferieren.
2. Die jetzigen Gebührenmodelle sind seid Zwangsaufgabe des Giro direkt eine Zumutung.
Und Tschö Postbank.

Registriertes Community-MitgliedHans Hofmann am 09.06.2026

Hallo Karl4,
man kann in der Postbank App ohne Probleme auch über 100.000,-€ überweisen.
Ich habe am 1.6.26 bei der Postbank angerufen, meine Zugangsdaten eingegeben und eine Mitarbeiterin hat mir sofort das Limit pro Tag auf
320.000,- € hochgesetzt
Vor der Überweisung habe ich dann nachgeschaut:
Login in der App
Services (r.unten)
Alle
Bei der Lupe (r.oben) tä einsschreiben
Täglichen Verfügungsrahmen Konto ändern
Aktuell sind täglich... € zur Verfügung.
Bei mir stand da: 320.000,- € (hat einwandfrei funktioniert).
Habe dann am 1.6.26 um 17:36 das Geld zur Chase Bank überwiesen.
Die Überweisung hätte ich auch in Echtzeit ausführen können. Das geht aber
aktuell bei der Chase Bank nicht ( bei vielen anderen Banken schon).
Runtersetzen kann man das Limit nach der Überweisung selber.
Bei einer Überweisung über 100.000,- € muss man anrufen.

Dieser Post wurde am 14.06.2026 um 09:44 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedKarl4 am 09.06.2026

Okay danke das wusste ich nicht.
Werde aber trotzdem wechseln. Die PB wird immer kundenunfreundlucher.

Registriertes Community-MitgliedJDFF am 13.06.2026

@ Hans Hofmann,
Danke für deine ausführliche Beschreibung des Ablaufs. Kann das nur bestätigen. Konto Eröffnung war ein Spaziergang. Überweisung von C24 trotz Sepa Überweisung am selbigen Tag noch gebucht. Meine 250K liegen nunmehr verzinst und steuerfrei Dank NV-Bescheinigung auf dem Konto und man erfreut sich der monatlichen Rendite.
Viel Spaß beim Abbau der Inflation…
Liebe Grüße…

Registriertes Community-MitgliedKarl4 am 16.06.2026

Ohne dir und denjenigen mit NV-Besch. zu Nahe zu treten, ist mir schleierhaft, wie man diese NV-Besch. bekommt. Mit Zinsen und Rente o.ä. kommt man doch weit über 12.000 € im Jahr.

Registriertes Community-MitgliedAAA am 16.06.2026

@Karl4
Das stimmt so nicht.
1. hat nicht jeder Zinseinnahmen von deutlich über 100000€
2. hat nicht jeder eine üppige Rente
Das Finanzamt prüft das ja.

Registriertes Community-MitgliedKarl4 am 17.06.2026

Von Zinsneinnahmen von 100k € rede ich auch gar nicht. Da müsste man schon paar Milliönchen anlegen.

Dieser Post wurde am 17.06.2026 um 18:30 Uhr geändert.
Star der CommunitySpooky78 am 17.06.2026

@ Karl4: Es führt jetzt zwar deutlich vom eigentlichen Thema dieses Threads weg, aber es gibt durchaus Fälle, in denen Menschen zwar über ein beachtliches Kapitalvermögen verfügen, aber dennoch kaum weitere Einnahmen (z.B. Lohn, Rente) haben und dadurch unter der Einkommensgrenze liegen, die sie für die Ausstellung einer NV-Bescheinigung qualifizieren. Hierunter fallen z.B. Studierende, die bereits ein gewisses Vermögen geerbt haben, oder Witwer/n von ehemaligen Selbständigen ohne eigenes Einkommen/eigene Rente (z.B. als Hausfrau), aber auch freischaffende Künstler, die im Laufe ihres Lebens kaum etwas in die Rentenkasse eingezahlt haben und daher nur eine sehr kleine Rente beziehen. Wenn man also als eine solche Person außer den Kapitalerträgen keine weiteren Einkünfte hat, dürfen diese Erträge so hoch sein wie der Grundfreibetrag plus der Sparer-Pauschbetrag. Das entspricht bei Ledigen z.Z. einer Gesamtsumme von 13.348 €. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 2 % kann man somit rund 667.400 € an Kapitalvermögen besitzen und trotzdem berechtigt sein, eine NV-Bescheinigung zu beantragen. Bei Verheirateten steigt das hierfür zulässige Kapitalvermögen bei identischer Verzinsung sogar auf über 1,3 Mio. €.

Dieser Post wurde am 18.06.2026 um 19:39 Uhr geändert.
Besonders engagiertes MitgliedTautropfen am 17.06.2026

@ Karl4

Menschen, die z. B. aufgrund von Erkrankung eine volle Erwerbsminderungsrente erhalten, haben in den meisten Fällen eine sehr kleine Rente, die deutlich unter dem Existenzminimum liegt

Nicht wenige Menschen erhalten einen zusätzlichen Steuerfreibetrag wegen einer Schwerbehinderung.

Je nach Grad der Behinderung ist er unterschiedlich hoch. Zudem wird dieser Steuerfreibetrag jährlich angepasst.

Dieser Post wurde am 17.06.2026 um 21:22 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedKarl4 am 18.06.2026

Okay danke für die sachliche und ausführliche Erläuterung. Das war mir alles nicht so klar. Wollte auch niemanden angreifen oder so..

Registriertes Community-MitgliedBHN am 13.07.2026

Ich lese mit Verblüffung dass in diesem Forum darüber “spekuliert” wird ob die Chase eine solvente Bank ist. Ich habe viele Jahre in den USA gelebt und dort meine Erfahrungen mit der BofA und auch der Chase gesammelt. Von einigen “Ausreissern” wie den PITA (pain in the ass) Pruefkriterien bei der Vergabe von Hypothekendarlehen (Mortgage) mal abgesehen, lief alles reibungslos. Wer die Chase anzweifelt, versteht die schiere Größe dieses renommierten und auch international finanziell top aufgestellten Bankinstituts nicht. Ich sehe dieses Chase Tagesgeldkonto genau als das, wozu es da ist: zum Einzahlen von Geld und zum Erzielen von Zinsgewinnen. Es ist keine Testbank für irgendwelche Einzahlungen und Abbuchungen innerhalb kurzer Zeiträume, es ist kein Girokonto, es ist keine Kreditbank. Zudem noch doppelt abgesichert über die erweiterte Einlagensicherung! Genau das, was ich als Kunde mit Vermögen brauche und es gibt nicht ein mir bekanntes deutsches Geldinstitut, dass mir derartig gute Zinskonditionen anbietet mit der Möglichkeit jederzeit Zugriff auf mein Vermögen zu haben. Also, was ist die Strategie der Chase Deutschland? Mit einem einzigen Produkt (Tagesgeld) starten und dann nach und nach das Portfolio ausbauen, nach heutigem Stand bis 2028. Dieses Chase Tagesgeldkonto ist nichts für Leute, die herumzaudern und sich damit herumquälen, ob nicht doch die heimische Sparkasse die bessere Wahl ist. Es ist gedacht für Leute, die ein Zinsangebot wie dieses für sich nutzen wollen und auch nutzen können.

Registriertes Community-MitgliedStartos am 13.07.2026

Das Chase Tageskonto ist ein Lockangebot. Der Neukunde bekommt vier Monate 4 % und danach 2 %. Der Neukundenzinssatz kann auch durch eine Kündigung + Wartezeit nicht erneut in Anspruch genommen werden, da Chase nach einer Kündigung keinen Antrag zur Kontoeröffnung annimmt. Von der Zinshöhe nach der viermonatigen Lockangebotphase unterscheidet sich Chase nicht wesentlich von der einer Sparkasse.

Registriertes Community-MitgliedPHK am 13.07.2026

Welche Banken bzw Sparkassen bieten denn einen ähnlichen Zinssatz wie die Chase an?
Und darüberhinaus dauerhaft, also kein Lockangebot für ein paar Monate?
Und selbst die aktuell angebotenen 2% nach der „Lockphase“ sind ja auch nicht ganz schlecht.

Soo viele Sparkassen fallen mir da nicht ein…..zumal mit einer zügigen Kontoeröffnung, ohne vor Kontoeröffnung wochenlang mit Post bombardiert zu werden.

Dieser Post wurde am 13.07.2026 um 14:33 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedChaser am 13.07.2026

Ich habe hier schon mal einen Kommentar gelesen das man bei Chase nicht kündigen kann um dann wieder Neukunde (nach Ablauf einer Frist) zu werden.
Wo steht das genau? Gibt es da Infos zu?

Vielen Dank.

Registriertes Community-Mitgliedmkxx am 13.07.2026

https://www.chase.de/support/konto-schliessen/

Registriertes Community-MitgliedChaser am 13.07.2026

@mkxx...Vielen Dank. Habe ich echt überlesen. Zumindest steht dort... 'aktuell'. Vielleicht wird sich das noch ändern. Ich persönlich kenne keine Bank wo das so gehandhabt wird.

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 13.07.2026

@Chaser: Kürzlich gab es hier einen Kommentar von einem User, dass bei Trade Republic auch keine Neueröffnung nach einer Kündigung möglich sei.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 13.07.2026

N26 angeblich auch keine Wiedereröffnung möglich.

Registriertes Community-MitgliedTrader am 19.07.2026

Ich habe über 200k zur Chase geschoben, das war vor 2 Wochen.
Es kamen bisher keine Rückfragen oder Ähnliches.
Das Geld war innerhalb von 2 Tagen auf dem Konto.
Jetzt warte ich auf die erste Zinsauszahlung, die ja monatlich kommen soll.
Bisher lief es reibungsloser, schneller und einfacher als bei jeder anderen Bank.
Und mal ehrlich, was sind 200k€ für eine Bank? das interessiert die nicht die Bohne.

Registriertes Community-MitgliedMarcus am 19.07.2026

@Trader: Wenn Deine Überweisung(en) erst zwei Wochen hersind, kann durchaus noch eine Aufforderung zum Herkunftsmittelnachweis von der Bank kommen. Für eine Bank sind 200000 Euro nichts, das stimmt. Darum geht es aber nicht. Jeder Bank sind Vorschriften auferlegt, "ungewöhnlich" hohe Einzahlungen auf den Verdacht der Geldwäsche zu überprüfen.

Registriertes Community-Mitgliedsimone am 19.07.2026

ich habe auch weit mehr als 100k € dort angelegt.
Bei mir gabs keine Nachfragen oder Verzögerungen.

Ich habe bisher noch nie soviel bei einer einzigen Bank angelegt und
mache das auch nur einmalig bei Chase.

Registriertes Community-MitgliedChaser am 19.07.2026

Ich halte das wie @simone. Auch ich habe noch nie einen so hohen Anteil meines Erspartem bei einer Bank gehabt. Generell verteile ich mehr wobei ich auch nie alles bei einer Bank deponieren würde. Das hat weniger, für mich jedenfalls, mit der Sicherheit der Einlage zu tun als viel mehr mit der Verfügbarkeit, eventuellen technischen Problemen etc. Das wurde hier schon mal so ähnlich argumentiert.

Registriertes Community-MitgliedDepeeh am 19.07.2026

@Trader:
"Und mal ehrlich, was sind 200k€ für eine Bank? das interessiert die nicht die Bohne."

Danke für Deine persönliche Einordnung der Größenordnung von Einzelüberweisungen.

Registriertes Community-MitgliedMarkus am 19.07.2026

@Trader und @all
Ich werfe mal betroffenheiterzeugend zwei Fragen in den Raum:

1. „Wie bewerten Sie im Rahmen eines Leistungsfalles die finanzielle Leistungsfähigkeit des freiwilligen Einlagensicherungssystem des Berufverbandes Deutscher Banken (BdB)?“

2. „Können Sie Kennzahlen nennen?“


Ich gebe zu bedenken, daß das freiwillige Einlagensicherungssystem bei Einlagen oberhalb von 100.00€ nur subsidär greift. Und auch nur dann, falls der Leistungsfall der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000€ durch die Bafin festgestellt worden ist. Ferner gilt kein Rechtsanspruch auf Leistung.

Die Fragen habe ich mir zuletzt selber gestellt. Schließlich habe ich den Betrag meiner Einlage bei Chase oberhalb der gesetzlichen Einlagensicherung abgezogen und begnüge mich woanders um vermeintliche „sichere“ 80 Basispunkte vermindert. Das Woanders befindet sich auch oberhalb der gesetzlichen Einlagensicherung unter dem Schutz einer genossenschaftlichen Institutssicherung. In deren Leistungsfähigkeit habe ich mehr Vertrauen. Nun kann ich wieder schlafen. Leider bin ich kein Draufgänger, sondern bodenständig. Ich kann jetzt wieder in den Spiegel schauen ohne ein besorgtes Stirnrunzeln zu erkennen.

Dieser Post wurde am 19.07.2026 um 16:40 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedChaser am 19.07.2026

Nun, ich glaube das das Thema Einlagensicherung hier schön mehr als oft thematisiert wurde.
@ Markus.... Sie haben recht. Auf die Gesetzliche Einlagensicherung hat man einen Rechtsanspruch, auf die Private nicht. Ich kann mich daran erinnern wie vor einigen Jahren die Private Einlagensicherung (Einlagensicherungsfond) oft zerrissen wurde, auch damit das kein Rechtsanspruch besteht. Dann kam die Greensill Pleite. Das war ein Schaden von ca 3 Mrd Euro an Einlagen wobei ca eine Mrd auf die gesetzliche und zwei Mrd auf die private Einlagensicherung entfielen. Alle Anleger sind entschädigt worden, auch durch die oft (zu unrecht) gescholtene private Einlagensicherung. Was ich leider selbst in Fachmagazinen falsch lese ist die Bezeichnung 'Staatliche Einlagensicherung'. Der Staat hat damit nichts zu tun.
Vor kurzem wurde die Zielvorgabe von 0,8 % der Einlagen in der Gesetzlichen Einlagensicherung erreicht (in ganz Europa) jetzt kann jeder sich überlegen was das bedeutet. Ich habe die Zahlen nicht mehr genau in Erinnerung, aber ich glaube es waren in allen Europäische Einlagensicherungsdystemen zusammen ca 79 Mrd Euro, bei über 2000 Mrd Euro Einlagen.

Ob Geno Banken oder Sparkassen (Institutssicherung) sicherer sind.... Zumindest wird darauf geachtet das kein Institut insolvent wird und damit ist theoretisch Einlagen in der unbegrenzter Summe abgesichert. Wobei gerade der BVR bzw die Geno Banken in den letzter Zeit stark beansprucht wurden wie zb bei der Volksbank Düsseldorf Neuss. Kleine Banken drehen an großen Rädern.

Die Reform die nach der Greensill Pleite für die Private Einlagensicherung angestoßen wurde halte ich für gut. Zumindest sind es ansatzweise realistische Beträge die jetzt abgesichert sind.

Registriertes Community-MitgliedChaser am 19.07.2026

Nachtrag... In der Gesetzlichen Einlagensicherung sind mit Stand 12/25 - 6. 736 Mrd Euro bei Einlagen von 847. 989 Mrd..... Soviel zum Rechtsanspruch auf Entschädigung und immer unter 100.000 bzw bis maximal 100.000 Euro bleiben.
Ich möchte nicht meine Meinung äußern da jeder für sich entscheidet wo und wie viel angelegt wird. Aber die Zahlen sind real und nicht nur ein gutes oder schlechtes Gefühl.

Registriertes Community-MitgliedChaser am 19.07.2026

Zweiter Nachtrag... Die Zahlen von gerade war die Gesetzliche Einlagensicherung der privaten Banken EDB.... Für die Geno Banken (BVR) sieht es so aus.
5.039 Mrd in der Einlagensicherung bei 622.665 Mrd Einlagen.

Aber, wie gesagt, hier haben wir auch noch die (freiwillige) Institutsicherung.

Wobei ich jetzt alles im Grunde an der falschen Stelle gepostet habe, aber ich wollte @ Markus nur antworten.

Registriertes Community-MitgliedChaser am 19.07.2026

Ich muß mich l korrigieren. Habe gerade nochmal nachgeschaut... Die Einlagen EU weit sind 8,6 Billionen.

Registriertes Community-MitgliedMarkus am 19.07.2026

@Chaser
Danke Dir für deine Recherchen.

Zusammenfassend schützt wie beim breitgestreutem Wertpapierdepot auch bei Sicht- und Termineinlagen eine Diversifikation. Eventuell nicht nur über die Finanzinstitutgrenze hinweg, sondern auch die Wahl der freiwilligen Sicherung sollte bedacht werden. Des Weiteren greift eine Diversifikation auf die verschiedenen nationalen Einlagensicherungssysteme zurück. Noch vor Monaten wurde vor Anlagen mit französischer Einlagensicherung gewarnt. Nun kräht kein Hahn mehr danach. Meine Gelder dürfen die französischen Institute gerne verwahren. Mit einem Verbund aus verschiedenen nationalen Einlagensicherungssystemen, nicht bis 100.000€ ausgereizt, sollte der Diversifikation genüge Rechnung getragen sein.

Um die Worte des Seitenbetreiber zu nutzen: „Und nun zurück zu den Zinsen!“ und zwar zu meinen. Ich beabsichtige bei J. P. Morgan „all in“ zu gehen. Leider gilt die attraktive Kondition in Höhe von 4% p.a. nur für Einlagen bis 1.000.000€. Ist aber immer noch ausreichend für die freiwillige Einlagensicherung des BdB bis 3.000.000€ für private Anleger. Daher bitte ich alle Anleger ihre Einlagen bei Chase nur auf 100.000€ zu begrenzen und damit „meine“ freiwillige Einlagensicherung des BdB nicht zu belasten.

Der letzte Absatz war nicht ernst gemeint.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 19.07.2026

@Markus: Ohne den ganzen bewertenden Schnickschnack wie "Warnung" oder "kein Hahn kräht mehr", wird weiterhin faktisch nicht zu einer Geldanlage mt französischer Einlagensicherug von Stiftung Waretntest und von Finanztip geraten. Beide begründen dies mit dem Rating der Länder, welche die Einlagensysteme schlußendlich stützen müssen. Natürlich kann jeder für sich andere Bewertungen machen, abhängig von dem Rating oder der Größe der jeweiligen Bank und der Größe des Landes. Sefan Ehrlich kommt auch zu anderen Einschätzungen. Unbestritten verbleibt aber, dass eine Anlage mit französischer Einlagensicherung durchaus unterschiedlich gesehen wird von professionellen Finanzberatern. Auch darf man den EInfluss einer künftigen französischen Präsidentin Marie Le Pen nicht unterschätzen auf das künftige Rating oder die Finanzgesetze in Frankreich. Ungarn ist ja ein gutes Beispiel wie lange man sich europäischen Regeln aus nationalen Motiven widersetzen kann.

Anonymer PosterLiam (Gast) am 21.07.2026

Anlage 500.000 keine Probleme, keine Nachfragen (warum auch)