Ich habe schon jahrelang mein Konto bei der Consorsbank, jetzt gibt es auch für Altkunden 2,2% fürs Tagesgeld. Das ist ja ganz nett, aber man kann sein Geld nur in 50.000-Schritten/Tag zurückholen. Was soll das? Sicherheit bis zur völligen Unbrauchbarkeit? Will man sein Überweisungslimit erhöhen, muss man einen schriftlichen Antrag inkl. Ausweiskopie PER POST an die Bank senden. Es ist so absurd in Deutschland.
2024 konnte ich die Erhöhung des Limits bei Consors noch regulär telefonisch erreichen. Das Gespräch habe ich als außergewöhnlich freundlich in Erinnerung. Möglicherweise kannst du dir ja auch heute noch den Brief ersparen.
Ansonsten kann ich deine Empörung gut verstehen, denn die meldet sich auch bei mir seit etlichen Jahren regelmäßig bei all diesen vorsätzlich geschaffenen Überweisungsproblemen wegen zu niedriger Limits. Mittlerweile sind leider diejenigenBanken in der Minderheit, die ihren Kunden in dieser Richtung keine Steine in den Weg legen und es den Kunden auf einfache Art ermöglichen, etwaige Limits frei selbst zu wählen.
Wichtig ist für mich die Feststellung, dass die betreffenden Banken ganz bewusst den Überweisungsverkehr nach ihrem Belieben einschränken und die Überweisung eines vom Kunden gewünschten Betrags ganz und gar nicht für selbstverständlich halten. Dazu gehört auch bei einer zunehmenden Zahl von Banken das zeitlich befristete Einfrieren von regulär erteilten Überweisungsvorgängen, sei es eingehend oder ausgehend - was bei Tagesgeld immer automatisch einen Zinsverlust zugusten der Bank zur Folge hat.
Nicht unerwähnt sollte allerdings auch bleiben, dass diese Einschränkungen in unserer "Schönen Neuen Welt" von einigen Kunden gut geheißen und als Gewinn an Lebensqualität gesehen werden. Stichwort "Ordnung und Sicherheit".
Meine Erfahrung mit meiner Hausbank:
Limiterhöhung bis 100k sind möglich, darüber hinaus nur gegen Unterschrift und Haftungsfreistellung der Bank. Vielleicht liegt der Knackpunkt auch im Kleingedruckten intern bei der Bank.
Gruß Arnold
Zitat: @Tom_Koslowski"Es ist so absurd in ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Tom_Koslowski: Ich habe es wie @Ernie im Herbst 2025 gemacht: Den freundlichen Kundenservice angerufen und das Hochsetzen des Limits beantragt, was dann sofort und unkompliziert (mit meiner Unterstützung) am Telefon umgesetzt wurde.
Das mit den max. 50000 ist mir auch negativ aufgestoßen, allerdings seh ichs am Ende doch nicht als soooo großen Nachteil an. Der Zinsvorteil von 0,1% im Vergleich zu 3% Banken ist um einiges höher, selbst wenn man bei angenommen 2 Überweisungen a' 50k anstatt einmal 100k 1 Tag zinslos dastehen würde (wenn man nicht telefonisch erhöhen würde). Unterm Strich macht das immer noch einen Vorteil von etwa 20€ aus. Trotzdem ist es natürlich Banken Steinzeit und imho auch nicht mit "Sicherheit" begründbar, die man immer vorschieben kann, selbst bei noch geringeren Beträgen. Ich weiß jetzt gar nicht, ob überhaupt ein Minimum reglementiert ist oder eine Bank theoretisch auch sagen könnte "max 1000€ pro Tag".
@Tom_Koslowski
@Jojo
Habt ihr euch mal die Mühe gemacht, die AGB's zu lesen? Wohl eher nicht.
@Harry: Wenn du die AGB gelesen hast, könntest du ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Harry
Nein, ich lese keine AGBs, weil langweilig und schlecht für die Augen. Da du sie offenbar studiert hast, könntest du uns ja bitte mal erleuchten und zudem erklären, was das mit der 50k Grenze zu tun hat.
@Harry: Die ganz große Mehrheit der Anleger liest die AGBs gar nicht oder nur oberflächlich, inklusive meiner Wenigkeit - irgendwo auch verständlich angesichts des Umfangs vieler AGBs. Kann man erschreckend finden, ist aber einfach die Realität. Bringt sicherlich niemandem hier etwas, in diesem Kontext Vorwürfe zu machen.
… mal „Butter bei die Fische“.
Wir reden hier nicht über 5.000 € oder 10.000 € die man mal so "übrig" hat.
Wer sich über ein Überweisungslimit von 50 TE echauffiert, hat zuvor in voller
Erwartung 100 TE, 250 TE oder mehr zur Consors geschoben.
Aber gut … das sind dann wohl "echte" kritische Anleger.
@Harry: Ja natürlich geht es um Beträge, bei denen es Sinn macht einen höheren Zinssatz zu bekommen. Bei 5.000 € braucht man kein Zinshopping betreiben. Da ist auch egal, ob man den Betrag für 3,1% oder 2,3% anlegt. Und es ist auch egal, ob das in Echtzeit oder Postkutschentempo übertragen wird.
Was hast du denn in den AGB jetzt so wichtiges gefunden?
Um beim Thema des Threads zu bleiben (Rückzahlung ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Mit scheint, hier sind nur Milliardäre unterwegs!
Eure Probleme möcht ich gerne mal haben!
"Ja ich hebe mal eben 100000 ab von meinen Milliarden"!
Da sollte man sich vielleicht besser eine Bank in der Schweiz oder der Steueroase Luxemburg suchen.
@Dermahner: Wer Milliarden hat, der hat diese bereits gesichert. 100.000 hat ein gut arbeitender und profitabler Handwerkermeister locker rumliegen, wenn nicht sogar mehr. Bei Angestellten ist das eher schwieriger.