Selten ein so kompliziertes, zeitraubendes Procedere für eine Festgeldanlage gehabt. Zieht sich seit drei Wochen hin (noch zu einem Zins von 3,4 Prozent). Ein Antrag für Kontoeröffnung gestellt. Daraus hat die Bank zehn Feldgeld-Kontoanträge gemacht (IT-Problem?), mit zehn dicken Briefumschlägen, die sich über Tage bei mir im Briefkasten fanden. Trotzdem das ganze durchgezogen. Wollte das Geld überweisen, bis ich gestern per Mail die Aufforderung erhalten habe, alle Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten mit sämtlichen Kontouszügen und Salden der vergangenen sechs Monate einzureichen und offenzulegen!!! Begründet wurde das mit dem verschärften Geldwäschegesetz. (Bei keinem meiner Festgeldanlagen wurde so etwas verlangt) Meine Vermutung: Abschreckung, da ich noch Anspruch auf 3,4 statt nun 3,1 Prozent habe. Bin dem nachgekommen, habe storniert - und wertvolle Zeit vergeudet.
Rued: Ne, keine Abschreckung. Wir haben hier schon öfter diese Vorschriften diskutiert. Einfacher ist es über den Zinsmarkt der DB abzuschließen
@rued: Leidiges Thema, das hier in der Tat immer ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Am Tag der vertraglichen Verlängerung meiner Einlage bei der Crédit Agricole lag der Zins bei 3,4% p.a., was mir auf Nachfrage bestätigt wurde.
Zwei Wochen später erhielt ich eine mail mit dem Hinweis, es lägen neue Nachrichten in meinem Postfach vor. Dort erfuhr ich dann, dass die Vertragsverlängerung mit einer 14-tägigen Verzögerung erfolgte zu einem auf 3,1% gesenkten Zinssatz! Seriös ist anders, diese Bank kann ich auf gar keinen Fall weiterempfehlen. Selbstverständlich habe ich das Konto gekündigt!