@ peter: Nur wenn es einen nicht stört, dass das Nachrangdarlehen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt und das Geld somit im Falle einer Pleite des Anbieters schlimmstenfalls komplett "weg" ist. Und wenn man zudem sehr sicher ist, dass man in den nächsten 10 Jahren, in denen bekanntlich viel passieren kann, nicht darauf angewiesen sein wird. Das sollte man sich also gut überlegen, zumal 4 % zum jetzigen Zeitpunkt zwar durchaus attraktiv erscheinen mögen, aber etwa im Vergleich zur durchschnittlichen Renditeerwartung eines globalen Aktien-ETFs nicht überragend sind. Wenn überhaupt, sollte eine solche Anlage daher nur eine "Beimischung" und nicht da "Kerninvestment" für die persönliche Altersvorsorge o. Ä. sein.
@vielen Dank für deine Antwort, der Hintergrund ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@Peter: Nachrangig macht keinen Sinn, vor allem nicht mit 4%. Schau doch lieber nach europäischen Unternehmensanleihen oder Staatsanleihen. Diese bringen ebenfalls ab 3% und werden im Insolvenzfall vor den Nachrangdarlehen bedient.
Bei 7 Jahren habe ich 5,5% bei einer Genobank akzeptiert, aber bei 10 Jahren müssten es schon 7% sein , aber aktuell leider nicht mehr zu finden … und es ist noch keine Genobank pleite gegangen (man mutiert höchstens zur Skandalbank alla Effenberg oder fusioniert sich gesund)
Das ist nicht die einzige GENO Bank, da ging, es am lautesten her, sonst gehen solche Rettung im Stillen über die Bühne. Den Grund einer Fusion wird meist in der Presse als Expansion verkauft. Deren Geschäftsführer gehen recht locker mit den Einlagen und Anteilen um.
Sie wissen, kommt es dicke, werden sie von BVR Institutssicherung aufgefangen.
In den Aufsichtsräten sitzen Politiker wegen ihrem Amt im Rat, OB, Landrat, Bundestagsdirektmandat und so weiter.
Weil es in den letzten Jahren so viele Skandale bei den GENO Banken gab, soll der BVR reformiert werden, heißt jede Bank mehr Eigenverantwortung.
Ob nachrangig oder nicht, 10 Jahre, da fliest viel ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Es gibt nichts einfacheres als einen ETF auf MCSI World und über 10 Jahre ist die Rendite bisher immer besser gewesen als 4%. ETF kann man auch ausschüttend machen, wenn man auf das Geld angewiesen ist. Eine Nachranganleihe ist einfach gar nicht besichert. Beim ETF stehen zumindest Unternehmen dahinter. Alternativ kann man auch einen Money Overnight ETF nehmen, dann bekommt man laufend aktuelle Zinsen. Kostenlose Depotbanken gibt es gute im Markt.