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Finanzneuling liest Finanzwesir: Buchbesprechung
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Finanzneuling liest Finanzwesir: Buchbesprechung

Letzte Aktualisierung: 04.04.2017 | Autor: Alexander Kluge
Finanzneuling liest Finanzwesir: Buchbesprechung

In gut 3 Wochen hatte ich das Buch vom Finanzwesir gelesen, mir dabei Gedanken und sechs A4-Seiten mit Notizen gemacht. Schließlich ist das Kernthema, wie man sein Leben hinsichtlich der finanziellen Versorgung gestalten will. Ich bin ein Anfänger im Finanzbereich. Mit 33 Jahren war die Lektüre vom Finanzwesir mein Auftakt, mich doch mal mit der anlage-basierten Altersvorsorge zu beschäftigen. Rente, Riester, Rürup, private Vorsorge, Fonds, Aktien und ETFs waren Geister, die im Vanitas herumspukten, und sind es für mich nach wie vor. Aus dem Buch habe ich vor allem psychologische Eselsbrücken mitgenommen.

Kein Arbeitsende in Sicht

Ich glaube nicht daran, dass mich der deutsche Staat im rentenfähigen Alter unterstützen wird. Ich glaube auch nicht daran, im Pensionsalter die Arbeit niederzulegen. Dafür bin ich zu sehr ein Freund der Produktivität, des Schaffens und Erreichens — so wie ein Schauspieler auch nicht aufhört, weil ein Gesetz sagt: „Nun ist genug. Sie sind jetzt Rentner.“

Ich glaube daran, dass nur mein eigenes Tun mir meine Existenz und meinen Wohlstand im Alter sichern wird, sowie die Leute, mit denen ich zusammenarbeite und die Unternehmungen, die ich persönlich und geschäftlich führe. Mit dieser Einstellung begann ich, das Buch von Albert Warnecke zu lesen.

Vorweg: Hat mir das Buch geholfen?

Ja, es war überwältigend. Streckenweise saß ich nur grinsend und nickend davor. Albert Warnecke erzählte mir als Neuling, was ich über Finanzen hören musste.

Geld arbeitet für mich

Seitdem ich es fertig gelesen habe, erwähne ich es in vielen Gesprächen, in denen es thematisch ganz oder nur halbwegs passt.

Meine Eltern, die vor allem für ihr Geld arbeiteten, brachten mir Sparen und Genügsamkeit bei. Albert lädt mich nun ein, Geld für mich arbeiten zu lassen. Er hat mir in ersten Zügen verständlich gemacht, was es heißt, dass Geld arbeiten muss. Zuvor war ich der Meinung, dass man Geld statisch horten sollte und gut ist. Ich gebe zu, ich bin sehr vom 1990er Knax-Sparbuch der Berliner Sparkasse geprägt. Meine Idee von Geld ist also ziemlich verstaubt und romantisch verklärt, weil ich in Geld immer etwas sah, das es in mir gar nicht sieht.

Ich bin nun in einer Lebensphase, in der Zahlen, Geschäfte und Finanzen immer mehr in den Fokus rücken. Mein Leben bewegt mich in die Richtung, eine finanzielle Basis zu schaffen. Das hätte ich vor einem Jahr noch als spießig abgetan — und als Student sowieso. Dinge ändern sich und mich. Nicht ohne Grund bin ich auch Teil der Online-Redaktion von Kritische-Anleger.de geworden und sehr stolz darauf.

Über Geld spricht man, auch wenn man es erst anspart

So sehe ich in Alberts Buch den Aufruf, übers Geld zu sprechen, es zu enttabuisieren und offen damit umzugehen. Er vergleicht die Ahnungslosigkeit der Menschen beim Thema Finanzen mit der zum Thema Sex in den 1950er Jahren. Dass er mit seinem Werk als „Dr. Sommer für Privatanleger“ bezeichnet werde könne, bezweifelt er, auch wenn ihm die Idee sehr schmeichelt.

Dr. Albert hat mir auf jeden Fall klargemacht, dass ich nur eine oberflächliche Ahnung vom Geldanlegen hatte. Er regte mich dazu an, über Geld zu sprechen und es nicht nur zu haben — anders als der bekannte Spruch, den er übrigens wortwörtlich als „dumm“ bezeichnet. Das kann ich verstehen, weil dann ein Tabu daraus wird und der Mensch den Bezug dazu verliert. Wenn du nicht darüber sprichst, wird es mythisch, mystisch und mysteriös.

Die Goldene Pyramide erklärt was wann wichtig ist

„Die Pyramide ist Gold wert.“ So hielt ich meine Reaktion fest, als ich von den 5 Ebenen der Geldanlage erfuhr.

Albert schafft es, mir die Struktur, Ordnung und Organisation einer Geldanlage näherzubringen. Ein systematischer Ansatz, der mir das Kopfzerbrechen nimmt, weil ich nun weiß, aus welchen Elementen sich die Finanzplanung aufbaut, wo sie hingehören und wie sie voneinander abhängen. Das sofortige Anlegen eines Depots ist eben nicht der richtige Weg. Es gibt da noch viele wichtige Basisentscheidungen, die ich gemäß Pyramide als Anleger treffen sollte.

Eigene Finanzphilosophie definieren

Ich war sehr überrascht, als er im Zusammenhang mit Geld davon sprach, den Partner fürs Leben zu finden. Er betrachtet es neben der Verwaltung seiner Finanzen als die zweite wichtige Sache im Leben, die „nicht delegierbar“ ist.

Er schreibt wörtlich (auch auf seinem Blog):

Seine Frau und sein Geld gibt man nicht in fremde Hände.

Sie können an dieser Stelle überrascht sein, wie naiv ich über das Geldanlegen gedacht habe. Ich stimme ihm jedenfalls bei der Finanzverwaltung zu. Bei der Suche nach „dem“ Partner fürs Leben bin ich als momentaner Single etwas anderer Meinung. Leben und Geld vermischen sich also.

Ebenfalls festhalten möchte ich Alberts Manifest. Es ist großartig, weil er mir in klaren Worten verständlich macht was allgemein wichtig ist. Er schreibt in seinem finanziellen Glaubensbekenntnis:

  1. Es ist unmöglich, den Markt zuverlässig zu schlagen.
  2. Mehr Rendite nur durch mehr Risiko.
  3. Hin und her macht Taschen leer.

„Hin und her macht Taschen leer.“ fand ich besonders wertvoll, weil ich es aufs Leben und Geschäft beziehen konnte. Wenn Sie von einem zum anderen Projekt springen und nie hier oder im anderen Projekt etwas zustande bekommen, saugt dieses Hin und Her sie energetisch aus. Dann haben Sie auf Dauer keinen Spaß mehr daran. Auch wenn er sich damit auf die Kosten von finanziellen Transaktionen bezieht, macht es anschaulich, dass Hott-Hüh eben nicht nachhaltig ist — in vielen Bereichen des Lebens.

Weisheiten, die mir das Finanzleben erleichtern

Dass Sie (wie ich) Dinge kompliziert machen, ist leider eine Angewohnheit, die wir ablegen müssen. Das ganze Kalkulieren macht auch nur kirre, um nicht zu sagen wahnsinnig. Albert empfiehlt deshalb, die Rechnungen so genau wie nötig und lässig wie möglich anzugehen. Lässig sein beim Geldanlegen schien sich für mich immer zu beißen. Weil so viele Zahlen im Spiel sind, die schon Angst einflößen können, dachte ich bisher, das wäre eine sehr sehr ernste Sache.

Ich bin dankbar für Alberts Rat, denn er bläst ins Horn, wenn die Banken dank Marketing und Werbung die klare Sicht vernebeln und das Offensichtliche in weite Ferne zu treiben scheinen. So weit weg, dass man unwissend deren Produkte kauft, denn „wer eine klare Anlagepolitik hat, ist [bei den Banken und Sparkassen] unerwünscht“. Er appelliert deshalb dazu,

  • a) nur zu kaufen, wenn Sie es verstehen,
  • b) zu schauen, wem es nutzt (cui bono) und
  • c) bei der Wahl zwischen zwei Produkten das einfachere zu nehmen.

Verantwortung fürs finanzielle Handeln übernehmen

Das Buch befähigt mich, ein Stück souveräner über Geld nachzudenken und auch in die Tat umzusetzen. Ein Konto bei WeltSparen habe ich übrigens vor Kurzem eröffnet. Das war zwar eigentlich nur, um aus erster Hand zu recherchieren, wie der Prozess dort abläuft, aber wenn es schon eröffnet ist, fällt mir dann zukünftig der Weg zur Anlage wohl leichter. Wie sich mein zukünftiges Ich entscheiden wird, weiß ich allerdings nicht.

Mir sagt zu, dass er mich in die Position versetzt, selbst Verantwortung zu übernehmen. Kein Verhätscheln und kein Mundabputzen mehr. Der Ansatz gefällt mir auch deshalb, weil es für mich Ausdruck von Freiheit (im Sinne von Libertarismus) und Demokratie auf der individuellen Ebene ist. Demokratie sehe ich auf teils so hoher Ebene diskutiert, dass mir die vom Einzelnen ausgehenden Initiativen nicht genug gewürdigt werden. Zum Glück gibt es Ausnahmen wie die russische Wahl-Dänin Selina Juul, die nach 5 Jahren Eigeninitiative die Essensreste aus dänischen Supermärkten um 25 % reduziert hat.

Wenn es erstmal „Klick“ im Kopf macht, betrachten Sie die Dinge im größeren Zusammenhang. Über Geld nachdenken heißt eben auch, über die Welt nachzudenken. Die negative Konnotation von Geld, dass es die Welt regiere oder gar übel rieche, habe ich jedenfalls abgelegt.

Passives Anlegen erfordert aktives Tun

Auch wenn Albert das passive Anlage-Management befürwortet, ist es nicht damit getan, nur aufs Sparbuch zu sparen, weil dort eh nicht viel passiert. Stattdessen empfiehlt er, gezielt mit Plan anzulegen, am Konsum zu sparen und getreu dem Maulesel-Prinzip natürlich weiterhin stur Geld zu verdienen.

Die zunehmende Demokratisierung in vielen Bereichen durch den technologischen Fortschritt hat mich wachgerüttelt und stellt den Sinn und Stellenwert von sogenannten Profis oder Experten in Frage. In seinem Buch schreibt er, dass das Thema Finanzen zu wichtig sei, um es sogenannten Profis zu überlassen.

Was mir ein Profi nahelegen will, interessiert mich eh nicht mehr so wie früher. Viel wichtiger ist mir die Ausführung und sein „track record“ geworden — also das, was hinten bei rauskommt. Daran messe ich die Expertise eines Menschen. Alles andere ist Theorie, die es geben muss und ich mag, nur eben nicht für praktische Anlagetipps. Die Finanzbranche negiert aber genau dieses Prinzip der Erfahrung, wie Albert schreibt:

An den Finanzmärkten greift aber das Prinzip Erfahrung nicht. Das gibt die Finanzbranche auch selbst zu.

Er bringt Offenbarungen für mich zutage wie den Fakt, dass die in Fachkreisen genutzte Bezeichnung der „Risikoprämie“ mir als „Rendite“ verkauft wird, denn eine „Rendite ohne Risiko“ gibt es nicht. Außerdem gilt: Je riskanter der Job, desto besser die Bezahlung.“ Die hohe Rendite bei niedrigem Risiko existiert also nicht, genausowenig führt eine kleine Rendite ein niedriges Risiko mit sich. Das macht er auch im Anlagedreieck (Rendite, Risiko, Liquidität) mit den gängigen Anlageformen (Tagesgeld, Aktien, Anleihen, Immobilien) deutlich.

Kopfsache, Witz, Fachbegriffe und Zitate von großen Namen

Das Geldanlegen und -verwalten positioniert er im „Bermudadreieck zwischen Philosophie, Psychologie und Excel“. So wie im Sport und Unternehmertum ist auch beim Thema Finanzen viel Kopfarbeit gefragt. Bei allen trockenen Rechnungen habe ich auch mehrfach lauthals gelacht, z. B. als es um das Vertrauen in Empfehlungen ging, die Redaktionen in Fachmagazinen gerne aussprechen:

Ob Empfehlung der Redaktion oder Empfehlung eines besoffenen dartpfeilwerfenden Pavians — das nimmt sich nichts. Die Altpapiertonne waren an diesem Tag besonders voll und im Flieger nehme ich jetzt immer die Bunte und lasse die Focus Money liegen.

Da ich nie ein Freund von Zahlen war, hat mir sein Humor durch die Rechenbeispiele geholfen. Ich möchte den Finanzwesir gerne mit meinem wirren Mathelehrer aus der 8. Klasse rückwirkend ersetzen. Bitte!

Noch erleichterter blicke ich auf das Finanzthema, wenn er im Buch die folgende Antwort von Sir John Templeton (offenbar ein Investmentpionier) erwähnt, als eine Dame ihn fragte, wann denn der beste Zeitpunkt für eine Geldanlage sei:

Junge Dame, der beste Zeitpunkt, Geld anzulegen, ist dann, wenn Sie Geld haben.

Dann gibt es Schmankerl wie das Wort „Investmentpornographie“, das sich auf oben genannte Finanzmagazine bezieht und er dem „Bogleheads’ Guide To Investing“ entnommen hat.

Diese Mischung aus informeller Sprache mit Fachbegriffen wie der Ankerheuristik machen das Werk von Albert Warnecke zu einem abwechslungsreichen Schatz, den ich gerne teile. Auch wenn der Begriff schwierig klingt, ist das Prinzip einfach: Ich nenne einer Person eine bestimmte Information (einen „Anker“), die als Ausgangspunkt für eine nachfolgende Urteilsbildung über einen Sachverhalt dienen soll. Der Anker suggeriert also eine Orientierung, die ich völlig willkürlich ins Spiel gebracht habe.

Das Gabler Wirtschaftslexikon liefert ein anschauliches Beispiel, die mir den Begriff etwas deutlicher erklärte als Albert in seinem Buch:

In einem Experiment hatten Teilnehmer die Aufgabe, den prozentualen Anteil der afrikanischen Mitgliedsstaaten in den Vereinten Nationen zu schätzen. Vor Abgabe der Schätzung wurde ein Glücksrad (mit Zahlen von 1 bis 100) gedreht. Die Teilnehmer sollten danach angeben, ob die Prozentzahl der afrikanischen Staaten über oder unter der Zahl des Glücksrades liege, und dann eine exakte Schätzung abgeben. Diese Schätzung wurde stark von der Glücksradziehung beeinflusst: Bei einer Glücksradzahl von 10 lag die durchschnittliche Schätzung bei 25 Prozent, bei einer Zahl von 65 dagegen lag sie bei 45 Prozent.

Alles klar? Nach so viel Lob nun die Dinge, die mir nicht gefallen haben.

Was hat mir nicht gefallen?

Aufgefallen sind mir drei Dinge, die Albert verbessern könnte.

Ein Hoch auf die Rechtschreibung

So wie ein Filmemacher nicht unbekümmert einen Film schauen kann, ohne auf die Montage zu achten, schaue ich als Redakteur auch ohne bösen Willen auf die Rechtschreibung. Die Fehler, die ich dabei fand, waren nicht gravierend oder störend. Ich hätte sie nur gerne nicht gesehen. Ich habe sie bewusst nicht alle notiert, nur manche für mich markiert. Auf über 400 Seiten waren es wohl 1-2 Dutzend, also eine Fehlerrate von etwa 3-6 %. Dazu wäre aber wohl der Lektor der richtige Ansprechpartner.

Hohe Konzentration an Fachbegriffen (teilweise)

Teilweise kam ich mir abgehängt vor, sobald die Fachbegriffe Schlag auf Schlag kamen. Das wurde mir auch im Nachlesen noch mal deutlich, als es ums Anlegen in Rohstoffe ging. Er schrieb:

Ein Rohstoff-ETF, der wirklich in Futures investiert, wäre nicht UCITS-konform und würde in Deutschland keine Zulassung bekommen. Alle in Deutschland zugelassenen ETFs sind deshalb thesaurierend und nutzen Swaps zur Abbildung der Index-Performance.

Hier musste ich innehalten und nachschlagen was das heißt. Mein Versuch, den Text zu dechiffrieren:

  1. Satz: Ein börsengehandelter (passiver) Fonds für die Anlageklasse Rohstoffe, der nahezu 1:1 einen (von einem Index-Anbieter erstellten) Index nachbildet, und in Terminkontrakte investiert, „die besagen, welcher Rohstoff wann in welcher Qualität zu welchem Preis geliefert werden soll“, wäre nicht übereinstimmend mit der EU-Richtlinie für Wertpapiere namens „UCITS“ (Undertakings for Collective Investments in Transferable Securities), deren Ziel die Stärkung des Anlegerschutzes ist, und würde in Deutschland nicht zugelassen werden.

  2. Satz: Aus diesem Grund werden die erwirtschafteten Gewinne aller in Deutschland zugelassenen börsengehandelten Fonds, die nahezu 1:1 einen (von einem Index-Anbieter erstellten) Index nachbilden, auch nicht ausgeschüttet. Solche Fonds versprechen eine bestimmte Indexperformance zu liefern, indem zwei Zellen im „Excel-Blatt“ vertauscht werden. „Damit ist die Indexperformance meine Performance und meine Performance geht auf den Swap-Partner über.“ (Finanzwesir-Blog).

Aus zwei Sätzen sind zwei Absätze geworden. Kein Wunder, dass ich mir überfordert vorkam. Das musste ich erstmal sortieren. Eine gute Lektion. Ich gebe zu, ich habe ich etwas übertrieben. Ich wollte veranschaulichen, wie viel Inhalt eigentlich in nur zwei Fachsätzen stecken kann.

Weiter im Text schreibt Albert zur Roll-Rendite bei Rohstoff-ETFs. Dabei kommt auch folgender Teil vor:

Der ETF wechselt von einem Kontrakt in den nächsten. Diesen Kontraktwechsel bezeichnen Fachleute als Rollen. Die Differenz zwischen dem neuen und alten Preis nennt man Roll-Rendite.

Er setzt fort:

Es gibt zwei Rollszenerien […] Der Rohstoff ist teurer geworden. Dann bekommt man für sein Geld weniger Kontrakte. Diese Situation nennt man Contango, und die Roll-Rendite ist negativ. Da die Terminkurve steigt, ist der aktuelle Spot-Preis niedriger als Geschäfte auf Termin — ein Zeichen voller Lager. Rohstoffinvestoren mögen keine Contango-Situation, denn sie beschert ihnen Rollverluste.

Ich nehme diesen Brocken jetzt nicht auseinander. Auf jeden Fall finde ich ihn wiederum schwer zu verdauen und mir ist noch unklar, was er eigentlich bedeutet.

Apple-Aktien häufig erwähnt

Die Erwähnung von Apple-Aktien kam mir außerordentlich häufig vor. Das hat mich nicht gestört. Nur war es so offensichtlich, dass ich es nicht mehr nur als ein sporadisch genanntes Beispiel auffassen kann. Die Implikationen, die dies mit sich führt, sind mir nicht klar. Am besten finden Sie Ihre eigene Schlussfolgerung, nachdem Sie das Buch gelesen haben.

Offene Punkte, die zur Diskussion einladen

Nach der Lektüre war ich nicht nur begeistert und vollkommen vom Sinn des Geldanlegens überzeugt. Es blieben mir auch Fragen, die folgende Aspekte betreffen und für die ich noch keine abschließenden Antworten gefunden habe.

1. Würde ich anlegen wie vom Finanzwesir empfohlen?

Jein. Ich bin im Dilemma zwischen Moral und realistischer Vermögensbildung. Idealerweise möchte ich wissen, wer hinter einer Anlage steckt. Demnach wären Fonds bzw. ETFs für mich keine Wahl. Ich möchte kein anonymer Anleger sein, der für Finanzblasen mitverantwortlich ist — zumindest würde ich naiver Weise vermuten, dass ein solches Anlegen ein 2008-Szenario mitverursacht hatte. Wäre das so, könnte ich das mit meinem Gewissen und meiner Attitüde, das Richtige zu tun (bzw. für das Richtige etwas zu tun), nicht vereinbaren.

Andererseits liegt mir der Vermögensaufbau am Herzen, um z. B. philanthropische Projekte in Angriff nehmen zu können und Menschen zu helfen. Dafür würde ich aber mehr Kapitalkraft benötigen. Mir ist meine Arbeitskraft als Werkzeug Nr. 1 bewusst. Da ich aber geistig und körperlich abbauen werde, sollen meine Kapitaltaten im höheren Alter das repräsentieren, wofür ich als Mensch stehe.

Ein ethisch-moralisches Geldanlegen sehe ich vor allem verwirklicht in Crowdinvesting-Plattformen wie UDI, GeldzuGrün, bettervest oder GreenVesting. Mir geht ohne Käse das Herz auf, wenn ich sehe, dass man bspw. in Projekte im Bereich der regenerativen Energien oder soziale Projekte investieren kann. Diese Investitionen finde ich greifbarer als ein MSCI World Index, der 1.600+ Firmen beinhaltet. Wer sind diese Firmen? Ich habe keine Ahnung. Wie vereinbare ich mit meinem Verstand, Gewissen und Bauchgefühl, in einen solchen Sammelfonds zu investieren? Ich werde es wohl in Zukunft herausfinden.

Beim Crowdfunding fühle ich mich näher am Projektentwickler bzw. Darlehensnehmer und schenke ihm größeres Vertrauen. Ich bin im Kontakt zur Welt, besonders zu weit entfernten Ländern wie Kolumbien, zu dem ich ein besonderes Verhältnis habe. Es hatte mich entsprechend gefreut, das dortige Deponiegas-Klimaschutzprojekt bei bettervest zu sehen — besonders, weil das Funding erfolgreich war!

In diesem Zusammenhang sind mir auch Banken wie die GLS Bank sympathisch, weil ich fest an nachhaltiges Denken und Handeln glaube.

2. Können Sie zu einfach einen Kredit aufnehmen, also Schuldner werden?

Selbstkritisch möchte ich anmerken, dass meine Ansicht von Geld wohl viel damit zu tun hat, dass ich es nicht ausstehen kann, Leute zu sehen, die auf Pump leben, dann den schönen Schein wahren und im schlimmsten Fall nicht mehr aus dem Schuldenloch herauskommen. Kredite sollte es meiner Meinung nach für Privatleute nicht geben.

Vielleicht mache ich es mir gerade sehr einfach, so zu denken. Ich habe nur den ganz starken Verdacht, dass Schulden im Privatleben ohne Kredite einfach irrelevant würden. Vermutlich würde dann die Familie einspringen, wie es bei mir für ein paar Jahre der Fall war. Ob innerfamiliäre Schulden oder solche bei der Bank ist nicht von Bedeutung, denn es gibt ja keine guten und schlechten bzw. wichtigen und unwichtigen Schulden. Schulden sind Schulden und wenn Sie jemandem Geld schulden, ist es Ihre oberste Priorität, diese zu beseitigen.

Aus diesem Grund vertrete ich eine starke Position zu dem Leben über seinen Verhältnissen und heiße Privatkredite für nicht gut, auch weil man sich (zu einfach) an geliehenes Geld gewöhnt. Auf einmal kann es dann normal sein, mehrere tausend Euro Schulden zu haben. Ein Teufelskreis.

Der Verstand sagt: Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, kaufe ich es mir nicht. Wenn ich in etwas investieren will, aber nicht das Geld dafür habe, leihe ich mir um Gottes Willen kein Geld. Nun kann nur fehlende Disziplin einen Strich durch die Rechnung machen.

3. Wie viel Reserve ist genug und kann man sein Leben zersparen?

Der Finanzwesir rät, eine „Finanzfeuerwehr“ in Form einer Liquiditätsreserve von 7.000 bis 15.000 € aufzubauen. Diese gehört aufs Tagesgeldkonto.

In unserem Fragen-Antworten-Bereich raten wir (am Beispiel der Investition in einen Immobilienfonds):

Bevor Sie nicht mindestens 6 Monate Liquidität (alle täglichen Ausgaben für Miete, Essen usw.) auf einem Tagesgeldkonto geparkt haben und alle für die nächsten 2 bis 3 Jahre geplanten Ausgaben als Festgeld angelegt haben, sollten Sie über eine solche Anlage gar nicht erst nachdenken. Zudem sollten Sie sich fragen, ob Sie einen Totalverlust des investierten Geldes im Falle des Falles nicht nur psychisch sondern auch finanziell verkraften könnten. Nur dann macht es überhaupt Sinn, sich näher damit zu beschäftigen.

Auch im Newsletter von November 2016 sind wir auf das Thema eingegangen:

Habe ich genug Geld in liquider Form verfügbar (Giro- oder Tagesgeldkonto), um mich und meine Familie im Notfall 6-12 Monate zu ernähren, auch wenn mein regelmäßiges Einkommen ausfällt? Nur dann sollten Sie Anlagen mit geringer Liquidität (Festgeld, Crowdfunding etc.) überhaupt in Betracht ziehen.

Wie viel leben und wie viel sparen ist denn nun richtig und wichtig? Albert schlägt vor:

Leben und sparen. Was das Leben angeht, müssen Sie natürlich selber wissen, was Sie wollen. Was das Sparen angeht: Ich würde es nicht sparen, sondern anlegen nennen.

Er erklärt (auch im Blog) den Unterschied:

Sparen: Oh toll, am Ende des Monats ist noch Geld übrig, das kommt jetzt aufs Sparbuch. Was dann damit passiert, weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Hauptsache sicher.

Anlegen: Ich habe ein Ziel und einen Plan, wie ich dieses Ziel erreiche. Deshalb verteile ich am Anfang eines jeden Monats einen festgelegten Betrag auf ein sorgfältig und mit Bedacht ausgewähltes Portfolio aus zu mir passenden Finanzprodukten.

Es spricht also nichts dagegen, es wie der auch im Buch genannte legendäre nordirische Fußballspieler Georg Best zu machen, der sagte:

Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und schnelle Autos ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst.

Sie entscheiden, wie Sie leben. Wie Sie anlegen, dabei hilft der Finanzwesir.

Würde ich das Buch weiterempfehlen?

Ja, und das bringt mich zum Fazit.

Fazit

Albert Warnecke schreibt praxisorientiert mit nachvollziehbaren Rechnungen und geht auf das Warum und Wie des Geldanlegens ein, also warum ich mich selbst um mein Geld kümmern sollte und wie ich mit einem vertretbaren Aufwand eine vernünftige Rendite erziele.

Auch die mir anfangs selbstgestellte Frage, ob er wirklich Anfängerfehler ersparen würde, wie es im Klappentext heißt, beantworte ich mit „Ja“.

Teile vom Buch habe ich auch online gefunden. Das finde ich vorteilhaft, denn so kann ich den Text auch digital für den privaten Gebrauch verwenden. Der Vorteil und Wert am Buch liegt meiner Meinung nach darin, dass ich alles, was Albert als wissenswert für mich als Finanzanfänger betrachtet, kompakt im Buch zusammengefasst hat. Das manchmal zeitaufwändige Lesen von Online-Artikeln, bei dem ich wie ein Pilzsammler die besten Exemplare zusammensuche, erspare ich mir dadurch.

Nicht die praktischen Rechenbeispiele, sondern die Antworten auf die Warum-Fragen (die Ursachen und Beweggründe) im Buch sind Gold wert. Mich hat immer schon mehr interessiert, wie ein Mensch denkt und weshalb seine Handlungen so oder anders ausfallen. Das praktische Ergebnis ist die Folge dessen, was im Inneren passiert. Deshalb haben mich im Buch auch eher die nicht greifbaren Aspekte interessiert, also Mantras, Philosophien, Merksätze, Zitate von erfahrenen Leuten im Anlagebereich und Anekdoten aus seinem Leben, die Albert als Person und sein Denken für mich greifbar gemacht haben.

Ich bin ein kopflastiger Mensch, denke viel, manchmal zu viel. Ein Theoretiker sozusagen. Mit Alberts Buch würde ich mich dennoch in der Lage fühlen, auch praktische Investitionen vorzunehmen. Bevor ich mit dem Anlegen beginne, arbeite ich an den von uns empfohlenen 6-12 Monaten Finanzpuffer und dem vom Finanzwesir empfohlenen 7-15.000 € Liquiditätsreserve. Das brächte mich auf circa 25.000 €, wenn ich mit 10.000 € Anlagekapital beginnen wollte. Wohl eine Jahresaufgabe. Bis zum Ende des Jahres kann sich aber noch Einiges tun, denn mit 25.000 € kann ich auch die Welt für 1 Jahr bereisen oder eine GmbH gründen.

Meine Notizen würden einen noch umfangreicheren Artikel hergeben, weil Albert es nicht nur schafft, gutes Wissen verständlich zu vermitteln, sondern mich auch dazu brachte, über meinen eigenen Finanzansatz nachzudenken. Ich lege Ihnen dieses Buch bedenkenlos ans Herz und ich würde Ihnen raten, wenn Sie nicht sowieso schon im Thema sind, es früher als mit 30 zu lesen.

Letztendlich sind Geld, Reichtum, Wohlstand und Freiheit eine Frage der eigenen Prioritäten. Auch nach der Lektüre bin ich noch nicht vollends überzeugt, dass diese Art von Geldanlage „mein Ding“ ist. Ich habe etwas sture Tendenzen, was Fluch und Segen zugleich ist — wobei Albert explizit den Stoizismus lobpreist. Vermutlich greift hier die „7er-Regel“: Man muss eine Sache 7 Mal gehört haben, bis man sie verinnerlicht hat. Die Arbeit hier in der Redaktion hilft mir, mich auch privat mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Bei mir fehlen jedenfalls noch 6 Male. Ich denke, Sie haben sicher schon die 100 überschritten.

Als Finanzneuling habe ich noch nicht allzu viele weise Worte fürs Ende, deshalb lasse ich die „wesiren“ Worte sprechen. Ich möchte mit den Zitaten enden, die mir am stärksten im Kopf blieben:

Ein gutes Gehalt gepaart mit einem studentischen Lebensstil: das schafft Vermögen. Reichwerden bedeutet: Verzicht auf einen altersgemäßen Lebensstil. (S. 49)

Langfristiger Erfolg ist in jedem Lebensbereich auf Wissen und harte Arbeit zurückzuführen. (S. 46)

Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen. — John D. Rockefeller (S. 48)

Mit mehr als 3 Jahrzehnten Erfahrung, einen studentischen Lebensstil zu geführt zu haben, sehe ich auch 4 Jahre nach meinem Studium kein Problem darin, diesen weitere 70+ Jahre zu bewahren. Früh übt sich.

An dem guten „Gehalt“ arbeite ich als Freiberufler aber noch. Genau das ist aber die Art nötige Selbstverantwortung auf dem Weg zum persönlichen Wohlstand und der finanziellen Freiheit.

Herausforderung… angenommen!

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