Menü
Tagesgeld 4,00%Festgeld 3,65%BankenDepotsETFsForumMein BereichMein BereichLogin
Banken  ⟩  Hamburg Direct Bank  ⟩  Forum  ⟩  Thema
Bezüglich Herkunftsnachweis...

Bezüglich Herkunftsnachweis...

Anonymer PosterHeliman (Gast) am 23.07.2026

Hallo

Bei mir werden etliche Gelder (in sechsteliger Höhe) im nächsten Monat fällig.

Bei den üblichen Suchmaschinene bin ich auf die Bankhier gestoßen.

Bevor ich mein Geld anlege durchforste ich das Netz nach Bewertungen der in Frge kommednen Banken von Kunden oder Ex-Kunden. Habe mir hier einige Beiträge durchgelesen.

Stellt sich mir die Frage, ob ich wenn ich die Gelder von meinem eigenen Girokonto (auf welches ja auch die fälligen Gelder von den anderen aktuellen Banken zurückfließen) bei meiner Hausbank auf ein (noch fiktives) Konto der HDB stelle, muss ich jetzt extra irgendwelche Belege vorweisen (ist bei Onlinebanken manchmal nicht so einfach, rein technisch betrachtet)?!?

Dachte das gibt es nur bei Bareinzahlungen ab 10 000 EUR.

Ich kenne das so auch nicht bei Überweisungen von eigenen Konten, und ich bin jemand der ständig sein Tagesgeld von einem guten Angebot zum nächsten transferiert. Und das seit Jahren. In sechstelligen Summen.

Registriertes Community-MitgliedRoland am 23.07.2026

@Heliman: Wegen diverser Gesetzen zum Schutz vor Geldwäsche können Banken inzwischen den Nachweis über die Mittelherkunft verlangen. Dabei genügt nicht immer die ursprüngliche Geldanlage nachzuweisen, sondern auch woher dieses Geld ursprünglich stammte, zB Hausverkauf, Aktienverkauf, oder laufende Einnahmen uas Mieten, Renten oder Arbeitslohn. Im Prinzip der Nachweis, wie man nach Abzug von Lebenshaltungskosten über die Lebensjahre zu diesem Betrag kommen konnte. Das ist zugegeben sehr schwammig und deswegen wird dies auch von Bank zu Bank unterschiedlich gehandhabt. Sicher ist man bei keiner neuen Bank vor diesen Nachfragen.

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 23.07.2026

Die Bank sollte auf dem Tagesgeldkonto nur Überweisungen annehmen, die von Konten kommen, die auf den gleichen Namen lauten.
Da es trotzdem Berichte über geforderte Herkunftsnachweise gibt, kann so eine Prüfung also auch bei Einzahlung vom eigenen Konto kommen.
Ob es feste Regeln gibt, wann auf jeden Fall eine Prüdung stattfindet und wann nicht, kann ich nicht sagen. So etwas wird die Bank vermutlich auch nicht öffentlich kommunizieren.

Ich könnte mir vorstellen, dass je nach Betragshöhe stichprobenartig geprüft wird. Und je höher der Betrag, desto größer die Stichprobe. Das heißt, es kann lange "gut gehen" und einen dann irgendwann doch treffen mit Beträgen, bei denen vorher nie etwas passiert ist.

Besonders engagiertes MitgliedHento am 23.07.2026

Hamburg Direct und die Advanzia sind bei mir auch ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedMarcus am 23.07.2026

@Hento: Keine Bank wird diese Nachweise aus "Jux und Dollerei" verlangen. Die Anforderung von Nachweisen bedeutet Aufwand, und spätestens die Überprüfung ist für die Kreditinstitute mit Kosten verbunden. Die machen auch nur ihren Job, um abgesichert zu sein. Die Vorschriften werden eben immer strenger. Mit Sicherheit will keine Bank potente Kunden verprellen.

Registriertes Community-MitgliedErnie am 23.07.2026

@Heliman
Du bist doch eigentlich ganz gut informiert und fasst die Situation treffend zusammen. Worin bestehen dann deine Zweifel?
Wenn es unbedingt die HDB sein soll, dann weißt du bereits, wie der Hase läuft.

Registriertes Community-Mitgliedmkxx am 23.07.2026

Ich bin mir leider auch relativ sicher, dass diese Mittelherkunftsnachweise in Zukunft von immer mehr Banken gefordert werden. Es sind ja nicht die Banken sondern die BaFin, die die gesetzlichen Vorgaben wie z.B. das Geldwäschegesetz umsetzen und die Banken dazu bewegen, solche Nachweise einzufordern.

Registriertes Community-MitgliedH. M. am 23.07.2026

Ich habe zu dem Thema schon im Juni von den ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Dieser Post wurde am 23.07.2026 um 18:05 Uhr geändert.
Registriertes Community-MitgliedMarcus am 23.07.2026

@H.M.: Welchen Benefit sollte denn die Bigbank aus der von Ihnen als "Schikane" bezeichneten Aktion ziehen?

Besonders engagiertes MitgliedHento am 23.07.2026

@Marcus: Ja stimmt, trotzdem machen das manchen Banken sehr oft, andere dagegen sehr wenig. Kann jeder für sich bewerten. Bei mir unsympathischen Banken möchte ich bei der großen Auswahl an Banken kein Geld anlegen.

Registriertes Community-MitgliedMarcus am 23.07.2026

@Hento: Das ist Dein gutes Recht! Als Kunde entscheidest Du, mit welchem Anbieter Du zusammenarbeiten möchtest und mit welchem nicht. Ich möchte nur noch ergänzen, dass auch einst "pflegeleichte" (= für uns Kunden bequeme, weil nicht groß nachfragende) Banken über die Jahre ihre Maßstäbe verschärfen können. Als konkretes Beispiel nenne ich hier die "Bigbank", die ich vor drei bis vier Jahren noch mit Nachweisen über umgeschichtete Tages-/Festgelder "zufriedenstellen" konnte. Nach aktuellen Berichten ginge das heute wohlmöglich nicht mehr so einfach. Ich verstehe Dich insofern, dass mich diese Nachfragen auch "nerven" (von advanzia habe ich bis heute keine Rückmeldung zu meinen Ende Februar 2026 eingereichten Dokumente, das nervt ich am meisten), verstehe aber auch die Banken, die ihre Pflicht tun. Lediglich für das vielfach nachlesbare aktuelle Gebahren der C24-Bank habe ich kein Verständnis.