Hallo,
laut der Transaktionsliste habe ich für die einzelnen Positionen meines Depos eine Steuersumme von etwa 80 € zu zahlen. Mein Verrechnungskonto wurde mit dem entsprechenden Betrag belastet. Außerdem wurde mein Freistellungsauftrag von 340 € vollständig ausgeschöpft. Dazu fehlt jeder Beleg. Als einzige noch nicht belegmäßig verfügbare Position zur Vorabpauschale habe ich hier einen Fonds mit einem Depotwert von etwa 1061 € Wert. Der Kaufwert lag um 40 € niedriger. Es ist kaum vorstellbar, dass daraus eine Vorabpauschale von 340 € resultiert.
Momentan vermute ich, dass ich zu einem ungünstigen Zeitpunkt nachgeschaut habe und sich die Sache in den nächsten Tagen klärt.
Das eigentlich Problem ist aber die Support-KI von Scalable Capital. Diese hat mir völlig unplausibel meine eigene als Frage formulierte Rechnung als Beleg für die Richtigkeit der Ausschöpfung meines Freistellungsauftrages vorgelegt.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Also ich habe unter Transaktionen für jeden Fonds eine einzelne Abbuchung der Steuer. Wenn ich eine Transaktion anklicke, ist da ein Dokument angehangen, wo vorgerechnet wird, wie sich die Steuersumme aus dem errechten Gewinn berechnet (aber ohne Herleitung der Vorabpauschale selbst).
Nachgerechnet habe ich nicht, aber ist in dem zu erwartenden Bereich.
Ich habe aber auch keinen Freistellungsauftrag dort. Wenn ich einen hätte, wäre ich davon ausgegangen, dass in den Dokumenten beschrieben ist, wie mein Freistellungsauftrag aufgebraucht wurde.
Ich habe dort einen Freistellungsauftrag erteilt ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
@ 55510081: Ich bin nicht bei Scalable, kenne daher die genauen Prozesse dort nicht. Bei meinem Depot habe ich für jede Position eine eigene Abrechnung der Vorabpauschale bekommen, über mehrere Tage verteilt. Da ich meine Depotpositionen kenne, wusste ich also, wann alles abgerechnet war.
Bei meinem Depot wurden die Vorabpauschalen auch korrekt mit dem Freistellungsauftrag verrechnet.
Hallo,
ich habe genau das gleiche Problem. Freistellungsauftrag 2026 ohne Beleg ausgeschöpft: 63€ knapp 16€ Vorabpauschale abgeführt, also Freistellungsauftrag geändert auf 80€. Anschliessend (nach ein paar Tagen) wieder FA ausgeschöpft und immernoch knapp 12€ abgeführt. Heute auf 100,- FA geändert und immernoch 7€ abgeführt. Da ist mMn definitiv etwas im Argen.
kleiner Tip zur KI, schreibe dort "Kontakt" oder "ich möchte eine Nachricht an einen Mitarbeiter senden", dann kommst Du zum Formular. Ich habe das gerade so gemacht.
Danke für den Tipp. Habe es unter dem Menüpunkt Profil, dann SUPPORT" gefunden. Es war früher mal anders. Wie kommt man denn auf soetwas?
@alexxxo73Du bringst da etwas durcheinander: Der ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
Hi Ed,
vielen Dank für die Klarstellung, jetzt weiss ich wie sich das berechnet, vielleicht habe ich da tatsächlich etwas nicht verstanden. Es wundert mich allerdings, dass ich im November eine Vorankündigung erhalten habe
"Voraussichtlich maximal anfallende Steuer auf die Vorabpauschale 62,30 EUR"
Daraufhin habe ich den FA iHv. 63,- angelegt. Es fanden sonst keine steuerlastigen Transaktionen statt.
Unter Transaktionen sehe ich die Vorabpauschale 2026, in Summe 16,56€ das würde dann auch in etwa zur Vorankündigung passen bei 26,5%.
Dann hätte aber keine Kapitalertragssteuer abgeführt werden sollen da die Freistellung von 63,- hätte reichen müssen.
Freistellung:63€ (~16€ an das Finanzamt abgeführt, Steuer + Soli)
Freistellung:80€ (~12€ an das Finanzamt abgeführt, Steuer + Soli)
Freistellung: 100€ (~7€ an das Finanzamt abgeführt, Steuer + Soli)
Naja mal schauen was der Support sagt.
@alexxxo73,
die Bank hat Dir voraussichtliche Steuern von rund 63 Euro angekündigt, so schreibst / zitierst Du, die aus der Vorabpauschale resultieren.
Die 63 Euro sind als 26,75% (Abgeltungssteuer) auf die Vorabpauschale. Der Steuerfreibetrag hätte also von Dir entsprechend höher angesetzt werden müssen.
Für jeden gehaltenen ETF muss Dir ne separate Abrechnung erstellt werden, die ING (meine Bank) weist die Vorabpauschale pro ganzen Anteil ETF aus, dann nochmal die Vorabpauschale für alle meine (teils unterjährig erworbenen) Anteile vor und nach Teilfreistellung. Und auf letzteren Betrag dann die Abgeltungssteuer.
Freistellen musst Du die VAP nach Teilfreistellung und nicht die Steuer. Bei einem Tagesgeldkonto würdest Du ja auch in Höhe der erwarteten Zinsgutschrift freistellen.
Da Du scheinbar zu wenig freigestellt hast, dürfte wohl Abgeltungssteuer abzuführen sein.
@K, Danke!Ich hatte die 63€ Ankündigung von ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!
komplexes Thema - bin auch froh, dass ich es gecheckt hab ^^ hat auch „gar nicht“ lange gedauert ;)
Bei mir steht auch, dass der komplette Freistellungsauftrag ausgeschöpft ist, was rechnerisch gar nicht sein kann und auch aus dem Steuer-/Zins-/Gewinn-Verlauf nicht hervor geht. Ich halte das für einen technischen Fehler und sehe mich auch schon in der Hotline. Ob die wohl vergessen haben, den zum Jahreswechsel zurückzusetzen? :D
Warte auch immer noch auf eine (professionelle) Antwort der ING (der erste Versuch war eher untauglich). Kurioserweise sind 2 von 3 Abrechnungen rechnerisch nachvollziehbar, eine (für A1JMDF) leider nicht.
Die erste Antwort der ING war sinngemäß „mach Dir keine Gedanken, wir machen das schon richtig“ - sehr „tröstlich“ …. bin gespannt, ob Scalable da professioneller agiert.
VG
K.