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Vorabpauschale bei Scalable Capital nicht nachvollziehbar

Vorabpauschale bei Scalable Capital nicht nachvollziehbar

Registriertes Community-Mitgliedcrinvest am 27.01.2026

Hallo,

laut der Transaktionsliste habe ich für die einzelnen Positionen meines Depos eine Steuersumme von etwa 80 € zu zahlen. Mein Verrechnungskonto wurde mit dem entsprechenden Betrag belastet. Außerdem wurde mein Freistellungsauftrag von 340 € vollständig ausgeschöpft. Dazu fehlt jeder Beleg. Als einzige noch nicht belegmäßig verfügbare Position zur Vorabpauschale habe ich hier einen Fonds mit einem Depotwert von etwa 1061 € Wert. Der Kaufwert lag um 40 € niedriger. Es ist kaum vorstellbar, dass daraus eine Vorabpauschale von 340 € resultiert.

Momentan vermute ich, dass ich zu einem ungünstigen Zeitpunkt nachgeschaut habe und sich die Sache in den nächsten Tagen klärt.

Das eigentlich Problem ist aber die Support-KI von Scalable Capital. Diese hat mir völlig unplausibel meine eigene als Frage formulierte Rechnung als Beleg für die Richtigkeit der Ausschöpfung meines Freistellungsauftrages vorgelegt.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Registriertes Community-MitgliedMalwas am 27.01.2026

Also ich habe unter Transaktionen für jeden Fonds eine einzelne Abbuchung der Steuer. Wenn ich eine Transaktion anklicke, ist da ein Dokument angehangen, wo vorgerechnet wird, wie sich die Steuersumme aus dem errechten Gewinn berechnet (aber ohne Herleitung der Vorabpauschale selbst).
Nachgerechnet habe ich nicht, aber ist in dem zu erwartenden Bereich.

Ich habe aber auch keinen Freistellungsauftrag dort. Wenn ich einen hätte, wäre ich davon ausgegangen, dass in den Dokumenten beschrieben ist, wie mein Freistellungsauftrag aufgebraucht wurde.

Registriertes Community-Mitglied55510081 am 27.01.2026

Ich habe dort einen Freistellungsauftrag erteilt und dieser wurde komplett aufgebraucht. Womit bzw. Wodurch ist leider nicht ersichtlich. Was mich mal wieder ärgert ist, dass die Vorabpauschale erst am 24.01.26 ausgewiesen wird, aber mit Valuta 02.01.26 berechnet wird - diesmal bin ich nicht reingefallen! Hatte nämlich vorsorglich aber leider auch Zuviel Guthaben auf dem mit nur 2% verzinsten Verrechnungskonto bereit gestellt. Sind jetzt alle Vorabpauschalen durch oder ist noch mit Buchungen bis April zu rechnen? Ich möchte gerne das überschüssige Guthaben wieder umbuchen. Leider kann oder will mir bei Scalable Capital diese Frage nicht beantworten. Schade auch, dass rückwirkende Einzahlungen mit Valuta 02.01. nicht möglich sind.

Besonders engagiertes MitgliedSebastian2 am 27.01.2026

@ 55510081: Ich bin nicht bei Scalable, kenne ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-Mitgliedalexxxo73 am 01.02.2026

Hallo,

ich habe genau das gleiche Problem. Freistellungsauftrag 2026 ohne Beleg ausgeschöpft: 63€ knapp 16€ Vorabpauschale abgeführt, also Freistellungsauftrag geändert auf 80€. Anschliessend (nach ein paar Tagen) wieder FA ausgeschöpft und immernoch knapp 12€ abgeführt. Heute auf 100,- FA geändert und immernoch 7€ abgeführt. Da ist mMn definitiv etwas im Argen.

kleiner Tip zur KI, schreibe dort "Kontakt" oder "ich möchte eine Nachricht an einen Mitarbeiter senden", dann kommst Du zum Formular. Ich habe das gerade so gemacht.

Registriertes Community-Mitglied55510081 am 01.02.2026

Danke für den Tipp. Habe es unter dem Menüpunkt Profil, dann SUPPORT" gefunden. Es war früher mal anders. Wie kommt man denn auf soetwas?

Anonymer PosterEd (Gast) am 01.02.2026

@alexxxo73

Du bringst da etwas durcheinander: Der Freistellungsauftrag bezieht sich auf den Betrag, für den Steuer (hier: die Vorabpauschale) gezahlt werden muss. Je nach Steuersatz (mit/ohne Kirche) ist die Steuer/Vorabpauschale dann ca. 26,5-28 % von diesem Betrag.

Für deine 16 € Vorabpauschale musst du deshalb ca. 16 / 0,28 = etwa 57 € mehr freistellen, d.h. du brauchst einen Freistellungsauftrag von ca. 120 €.

In diesem speziellen Fall ist bei Scalable mal einmal nichts im Argen...

Registriertes Community-Mitgliedalexxxo73 am 02.02.2026

Hi Ed, vielen Dank für die Klarstellung, jetzt ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!

Registriertes Community-MitgliedK. am 02.02.2026

@alexxxo73,

die Bank hat Dir voraussichtliche Steuern von rund 63 Euro angekündigt, so schreibst / zitierst Du, die aus der Vorabpauschale resultieren.

Die 63 Euro sind als 26,75% (Abgeltungssteuer) auf die Vorabpauschale. Der Steuerfreibetrag hätte also von Dir entsprechend höher angesetzt werden müssen.

Für jeden gehaltenen ETF muss Dir ne separate Abrechnung erstellt werden, die ING (meine Bank) weist die Vorabpauschale pro ganzen Anteil ETF aus, dann nochmal die Vorabpauschale für alle meine (teils unterjährig erworbenen) Anteile vor und nach Teilfreistellung. Und auf letzteren Betrag dann die Abgeltungssteuer.

Freistellen musst Du die VAP nach Teilfreistellung und nicht die Steuer. Bei einem Tagesgeldkonto würdest Du ja auch in Höhe der erwarteten Zinsgutschrift freistellen.

Da Du scheinbar zu wenig freigestellt hast, dürfte wohl Abgeltungssteuer abzuführen sein.

Dieser Post wurde am 02.02.2026 um 19:40 Uhr geändert.
Registriertes Community-Mitgliedalexxxo73 am 02.02.2026

@K, Danke!

Ich hatte die 63€ Ankündigung von Scalable wohl missverstanden (ist auch etwas hochgegriffen). Der Hinweis mit der separaten Abrechnung je ETF und Freistellung der VAP nacht Teilfreistellung (30%) war Gold wert. Die Dokumente sind bei scalable leider etwas versteckt.

Es gibt eine Abrechnung je ETF, dort ist korrekt aufgeführt:
Vorabpauschale, abzüglich Teilfreistellung = "Zu versteuern"

Auch der initiale Freistellungsauftrag von 63€ steht in einer der Abrechnungen und wird mit dem zu versteuernden Betrag verrechnet.

Sieht also alles korrekt aus, ich hatte tatsächlich nicht genug freigestellt.

Registriertes Community-MitgliedK. am 02.02.2026

komplexes Thema - bin auch froh, dass ich es gecheckt hab ^^ hat auch „gar nicht“ lange gedauert ;)

Anonymer Poster5859690050 (Gast) am 08.02.2026

Bei mir steht auch, dass der komplette Freistellungsauftrag ausgeschöpft ist, was rechnerisch gar nicht sein kann und auch aus dem Steuer-/Zins-/Gewinn-Verlauf nicht hervor geht. Ich halte das für einen technischen Fehler und sehe mich auch schon in der Hotline. Ob die wohl vergessen haben, den zum Jahreswechsel zurückzusetzen? :D

Registriertes Community-MitgliedK. am 08.02.2026

Warte auch immer noch auf eine (professionelle) ... → Werden Sie jetzt kostenlos Mitglied der Kritische-Anleger-Community, um den vollständigen Beitrag zu sehen!